Klaus Böldl Der nächtliche Lehrer

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Inhaltsangabe zu „Der nächtliche Lehrer“ von Klaus Böldl

In einer kleinen Stadt im hohen Norden von Schweden tritt Lennart eine Stelle als Lehrer an. Er heiratet die Bibliothekarin Elisabeth, die kurz darauf bei einem Unfall ums Leben kommt. Danach wird Lennart vollends zum Einzelgänger, der seine Tage auf einem prähistorischen Grabhügel verbringt und irgendwann seine Arbeit aufgibt. Nur manchmal kehrt er noch nachts in das Schulhaus zurück, wo er umgeht wie ein sanftes Gespenst, das sein Leben sucht.

Klaus Böldl schreibt mit absoluter Souveränität über Sehnsucht, Erinnerung und den Lauf der Zeit – voller Lakonie, Humor und höchster Spannung. Es ist eine Prosa, die den Schleier der Wirklichkeit zerreißt, um das verborgene Geheimnis des Lebens aufzudecken.

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  • Der nächtliche Lehrer

    Der nächtliche Lehrer

    jeob

    22. September 2014 um 22:03

    Was für ein wunderbares Buch. Lennart, der nächtlichen Lehrer, der mit seinen - am Anfang des Buches - 25 Jahren schon seltsam alt scheint, kommt in eine kleine Stadt in Schweden um dort seine erste Stelle als Lehrer anzutreten und man sieht dabei zu wie ihm das Leben geschieht, ein leises Leben, dass so dahinzieht, eher Rinnsal als Strom. Nichts in diesem Buch ist je laut, die Sprache ist lakonisch, unaufgeregt und fein und der Mann dem Böldl auf diesen 125 Seiten folgt ist bedächtiger Beobachter der Natur und dessem was ihm widerfährt gleichermaßen - er scheint hauptsächlich Auge und Ohr und Nase zu sein, und mehr als einmal habe ich beim Lesen mit ihm gerochen, gehört und gesehen. Vor der beschriebenen Natur in diesem Buch wirkt jedes Leben, jedes individuelle Schicksal seltsam klein, wie aus der Vogelperspektive betrachtet und mir scheint, das war wohl auch der Plan des Autors, dessen Protagonist manchmal ganz farblos, fast durchsichtig wird vor all den Wäldern durch die man ihn ziehen sieht, fast als wolle er in ihnen verschwinden - Baum werden. Ein trauriges, leises, wunderschönes Buch.

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