Das Kreuz des Nordens

von Klaus Bednarz 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Das Kreuz des Nordens
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Ein wunderbarer Bildband mit informativen und einfühlsamen Texten, der Reise-Sehnsucht weckt...

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Inhaltsangabe zu "Das Kreuz des Nordens"

LAND DER UNENDLICHEN WÄLDER, WILDEN FLUSSE UND VERTRÄUMTEN SEEN -
KLAUS BEDNARZ REIST DURCH RUSSLANDS HOHEN NORDEN.
Es ist eine der geheimnisvollsten Regionen Europas: Karelien, das sagenumwobene Grenzland zwischen Finnland und Russland. Obgleich im rauen Norden gelegen, gehört es zu den ältesten Kulturlandschaften auf dem Kontinent. Und das Gebiet hat eine bewegte Geschichte: Schon zu Zarenzeiten war es Verbannungsort für politische Häftlinge, unter Stalin wurde hier der erste GULAG errichtet. Im Zweiten Weltkrieg lieferten sich Finnen, Russen und Deutsche erbitterte Kämpfe.
Klaus Bednarz hat diese Region bereist, und er beschreibt - auch anhand der rund zweihundert unveröffentlichten Farbfotos, die während der Dreharbeiten zu der gleichnamigen ARD-Fernsehreportage entstanden - die grandiose Natur Kareliens und die einzigartigen Zeugnisse seiner Kultur. Vor allem aber widmet er sich den Schicksalen der Menschen, die von den Unbilden des Klimas ebenso bedroht sind wie von den Auswüchsen der Zivilisation: Holzfäller und Fischer, Bauern und Mönche, Rentiernomaden und Umweltschützer. Das faszinierende Porträt einer Weltgegend, die 'das Sibirien Europas' genannt wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783871345784
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Rowohlt Berlin
Erscheinungsdatum:01.12.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Bildband mit informativen und einfühlsamen Texten, der Reise-Sehnsucht weckt...
    Reise durch Karelien - Zum Tod von Klaus Bednarz

    Nachdem ich soeben im Radio die Nachricht vom Tod von Klaus Bednarz gehört habe, habe ich meine Rezension zu seinem Buch Das Kreuz des Nordens wieder hervorgeholt: 

    "Schöne Landschaften - tragische Geschichte", so fasst Klaus Bednarz, pensionierter ARD-Journalist, die Eindrücke seiner Reise durch Karelien zusammen. Das hoch im rauen Norden gelegene Grenzland zwischen Finnland und Russland gehört zu den ältesten Kulturlandschaften des Kontinents. Zeugnisse der bewegten Geschichte von den Jahrtausende alten Steinzeichnungen über die Gräueltaten in den verheerenden Kriegen bis zum ersten Gulag Stalins, grandiose Natur, einzigartige Kulturdenkmäler wie Holzkirchen und Klöster sowie eindrucksvolle Porträtaufnahmen der dort lebenden Karelier, Samen und Wepsen, die heute um den Erhalt ihrer Traditionen und Sprachen kämpfen, hat die Fotografin Gabi Mühlenbrock eingefangen. Entstanden ist ein wunderbarer Bildband mit informativen und einfühlsamen Texten, der die Sehnsucht nach diesem einsamen, vorwiegend von Seen und Wäldern bedeckten Land weckt.

    Kommentare: 1
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    katerusmaximuss avatar
    katerusmaximusvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Kreuz des Nordens" von Klaus Bednarz

    EIn typischer "Bednarz" erwartet den geneigten Leser.
    Interessanter kurzweiliger und geschichtsträchtiger Text.
    Man erfährt viel über die spezielle Geschichte Kareliens, die geprägt ist von Fremdherrschaft, Unterdrückung und kultureller Vergewaltigung. Hoffnunsgschimmer für die Bevölkerung glimmen bestenfalls, da die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen Erhalt der Kultur fehlen. Geld, Arbeit und das Interesse der Jugend an der Vergangenheit.
    Ein Textbeispiel aus dem Buch:
    -Und die unglückliche finnisch-russische Vergangenheit, welche Rolle spielt sie?
    Eero Taattola lächelt. "Natürlich kennt sie jeder hier. Und meine Mutter erinnert sich noch heute genau an die Schrecken der russisch-finnischen Kriege, den Verlust großer Teile unseres Kareliens. Aber all das ist Geschichte."-

    Diese Gedanken, dieses Gefühl hat fast jeder Vertriebene und Entwurzelte in Europa.

    Das Buch bietet einen Blick auf eine europäische Landschaft die für Europa keine Rolle spielt. Schade eigentlich, denn man sollte Europa auch da fördern, wo die Grenzen Einhalt gebieten,aber die Menschen nicht.

    Das Einzige was mich ein wenig ärgert, ist die lieblose Qualität des Buchmaterials. Das liegt aber nicht am Autor, sondern am Verlag. Hier wurde gespart, am Papier, am Druck, an der Bildqualität und an der ganzen Haptik.

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    -nordlicht-vor 8 Jahren

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