Klaus Brabänder Flugangst

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Inhaltsangabe zu „Flugangst“ von Klaus Brabänder

Deutschland steckt in einer Energiekrise; die Haltung der Regierung wird als ignorant bezeichnet; der Student Kevin Stattler bekommt ein Praktikum in Kenia, um das Verhalten von Elefanten zu untersuchen; Terroristen der afrikanischen Mafia befinden sich an Bord der KLM-Maschine Flug 1202; Personen, die gemeinsam zu diesem Zeitpunkt besser nicht an diesem Ort hätten sein sollen. „Rigobert hatte keine Minute zu verlieren, um seine Attrappe zusammenzubauen. Er musste neben den Stewardessen auch den Sicherheitsbeamten im Auge behalten, aber bis jetzt wusste er nicht, wo der saß. Und dann die Schlange vor der Toilette! Alles schien sich gegen ihn verschworen zu haben! Wieso mussten alle gleichzeitig aufs Klo?“ Das passende T-Shirt zum Buch gibt es im Internet bei Freaky Streetwear auf http://freakystreetwear.spreadshirt.de/

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— EditionOberkassel_Verlag
EditionOberkassel_Verlag

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  • Rezension zu "Flugangst" von Klaus Brabänder

    Flugangst
    marion_gallus

    marion_gallus

    06. July 2011 um 22:50

    Während unser (Deutsch)land in einer schweren Energiekrise steckt – die Energie- und Spritkosten steigen ins Unermessliche – und die Haltung unserer Regierung als ignorant bezeichnet werden kann, begeben sich drei Personen an Bord des Fluges 1202 der KLM Airline ab München: Der Student Kevin Stattler, dunkelhäutig, erhielt ein Stipendium in Kenia, wo er das Verhalten von Elefanten vor Ort untersuchen darf. Er ist voller Tatendrang, aufgeregt und glücklich sich endlich auf die Reise dorthin zu begeben. Der alternde Demonstrant und in der radikalen, linken Szene engarierte arbeitslose Sozialarbeiter Rigobert Steiner, der den Machenschaften der Regierung mit einem eigens gut geplanten Coup gehörig eins auswischen will und sich Gehör zu verschaffen erhofft und zu guter Letzt ein Mitstreiter der somalischen Mafia, der extra für diesen Einsatz ausgebildet wurde und die Maschine in seine Gewalt bringen soll, um die Freilassung somalischer Piraten zu erpressen. Diese drei Personen, mit unterschiedlichen Absichten befinden sich an Bord der Maschine und die Ereignisse beginnen relativ schnell sich zu überschlagen … Dieses kleine, feine Taschenbuch mit dem sehr ansprechenden – toll gemalten – Cover birgt eine Geschichte, die es in sich hat. Der Autor greift zeitkritische Themen auf, die erschreckend aktuell sind und sich jederzeit auch im realen Leben ereignen könnten. Auch wenn es hier – wohl bewusst – ein wenig überzogen ist, denn soviel Chaos auf einmal, kann es doch nicht geben – lesen sich die Geschehnisse doch sehr echt. Der Autor hat kurze, knappe Kapitel verfasst, so dass dieses Buch sehr flott durchgelesen ist. Die Handlungssprünge zwischen den verschiedenen Strängen schaffen spannende Kurzweiligkeit. Der Schreibstil ist durchaus gut, jedoch nicht aussergewöhnlich herausragend. Die Charaktere sind gut dargestellt, sowohl die „guten“ als auch die „schlechten“, es werden die Beweggründe für die jeweiligen Handlungen geliefert. Die Bezeichnung Thriller trifft es für mich nicht ganz. Sicher ist der Roman spannend zu lesen aber ein „vor Anspannung die Luft anhalten“ ist mir nicht passiert. Vielleicht liegt es daran, dass ich doch oft in dem ganzen Drama und Chaos eine gute Prise verdeckten Humor herausgelesen habe. Das Finale hat mich keinesfalls enttäuscht und der Epilog, unterteilt nach den verschiedenen Figuren, hat mir sehr gut gefallen. Und ich meine den Kanzler „erkannt“ zu haben :-) Meine Lieblingsfigur war Ruud und mir gefiel sehr, dass mein geliebter bayrischer Ort Ismaning bei München in der Geschichte vorkam. Mein Fazit: Ein gutes Buch, sehr kurzweilig und durch die kurzen Kapitel auch für Leser geeignet, deren Zeit knapper bemessen ist. Es ist dünn, handlich und somit passt es gut in jede Tasche für unterwegs. Meine Bewertung lautet 4 von 5 Sternen. Ich danke dem Verlag Edition Oberkassel für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. © Buchwelten 2011

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