Klaus Cäsar Zehrer Das Genie

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Inhaltsangabe zu „Das Genie“ von Klaus Cäsar Zehrer

Boston, 1910. Der elfjährige William James Sidis wird von der amerikanischen Presse als »Wunderjunge von Harvard« gefeiert. Sein Vater Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern, triumphiert. Er hat William von Geburt an mit einem speziellen Lernprogramm trainiert. Durch Anwendung der Sidis-Methode könnten alle Kinder die gleichen Fähigkeiten entwickeln wie sein Sohn, behauptet er. Doch als William erwachsen wird, bricht er mit seinen Eltern und seiner Vergangenheit. Er weigert sich, seine Intelligenz einer Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, die von Ausbeutung, Profitsucht und Militärgewalt beherrscht wird. Stattdessen versucht er, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – mit aller Konsequenz.

Unfassbar faszinierende Lebensgeschichte des William Sidis! Regt zum Nachdenken an.

— PaulaAbigail

Ein beeindruckendes Buch basierend auf einer wahren Geschichte. Aktuell im Hinblick auf die Lücken des aktuellen deutschen Bildungssystems!

— julijules

Eins meiner Jahreshighlights. Der Abschied fiel mir sehr schwer. So modern wie nie.

— Das_Leseleben

Mitreißend, tragisch und top aktuell: Eine Lebensgeschichte, die es in sich hat, und brillant erzählt ist!

— Thoronris

Genial geschrieben - Lesevergnügen pur!

— sunlight

Eine tolle Biografie in Romanform über zwei Exzentriker ... Boris Sidis und William Sidis ... Tolles Debüt ♥♥♥

— 19angelika63

Ein runder und süffiger Roman über das unfreiwillige Genie William Sidis und seinen lebenslangen Kampf gegen seine Erziehung. Tolles Debüt!

— hundertwasser

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  • Klaus Cäsar Zehrer | DAS GENIE

    Das Genie

    Bookster_HRO

    27. September 2017 um 08:10

    INHALT: Neuengland zum Ende des 19. Jahrhunderts. Der russische Einwanderer Boris Sidis, ein hochintelligenter Pedant, hat Großes vor: Er will die gängingen Erziehungsmethoden so reformieren, dass bei den zukünftigen Generationen ein erhebliches Plus an Intellekt zu verzeichenen sein wird. Dazu hat er eine eigene Technik entwickelt, bei der die Kinder gleich nach der Geburt in Logik und Mengenlehre zu unterrichten sind – in klaren Sätzen, ohne Dutzi-Dutzi und La-Le-Lu. Wie auf Kommando wird sein erster Sohn William James Sidis geboren, bei dem Boris seine Lernmethoden sofort anwendet. Und siehe da – William ist übermäßig intelligent, beherrscht als Knabe schon ein Dutzend Sprachen (erfindet mit Vendergood sogar selbst eine), doziert als Elfjähriger vor einer Gruppe Professoren über die Vierte Dimension und geht als jüngster Harvard-Student in die Geschichte des Landes ein. Dem Jungen stünden alle Türen weit offen, könnte man denken, doch was William an Intelligenz zu viel hat, gleicht er mit sozialer Inkompetenz wieder aus. Einem Menschen, der statt einer Kindheit nur ein frühes Studium erlebt hat, fällt es unter Gleichaltrigen schwer, Anschluss zu finden. Williams einziger Verbündeter bleibt sein Vater, der ihn dank seines Einflusses beim Lehrpersonal in kürzester Zeit durch Grund- und Hochschule drückt. Doch spätestens in Harvard sind die Unterschiede zwischen William und den restlichen Stundenten – geistig wie körperlich – so eklatant, dass er recht schnell zum Außenseiter wird, vom Wunderkind zur Kuriosität. Auch sein Versuch, sich als Professor Autorität zu verschaffen, endet in einer Katastrophe. Angewidert vom ordinären Charakter der Jugend im Besonderen und der Dummheit der Menschen im Allgemeinen, zieht sich William aus der Öffentlichkeit zurück und verfasst für sich und seine Zukunft eine Art Gesetzestext, eine Liste mit einem Gros an Regeln und Prinzipien, deren Folgeleistung in seinen Augen der Garant für ein perfektes Leben sei. Doch so sehr er sich auch von ihr abwendet, die Menschheit ist noch nicht fertig mit William James Sidis, und spätestens mit dem Greueltaten des Ersten Weltkrieges verliert er vollends den Glauben an die Welt. Er schließt sich, seinen Prinzipien getreu, einer pazifistisch-sozialistischen Vereinigung an und gerät in die Mühlen der amerikanischen Justiz, die in diesen Zeiten für Kriegsgegner nur wenig übrig haben. FORM: Klaus Cäsar Zehrers (*1968) Debüt ist eine klassische Romanbiographie, mit der er gleich zwei Leben beleuchtet, deren Prominenz hierzulande bis vor Kurzem eher im Dunkeln lag. Bis Sohn William auftaucht, ist es nämlich das Leben Vater Boris‘, das genau unter die Lupe genommen wird. (Ich bin – wie so oft – ohne großes Vorwissen an das Buch herangegangen und dachte lange Zeit, der Vater wäre das titelgebende Genie.) Die Zeit zwischen Boris‘ Ankunft in Amerika und der Geburt seines Sohnes bildet im Roman den ersten von drei Teilen. Stilistisch orientiert sich Zehrer hier an klassischen Romanciers wie etwas Charles Dickens, was ganz gut zu beschriebener Zeit und Person passt. Boris Sidis wirkt mit seinem Starrsinn, seiner Cholerik und offenen Abneigung gegenüber allem Profanen wie ein ewig meckernder Scrooge. Auch mischt Zehrer hier eine gehörige Portion sarkastischen Humors zwischen die Zeilen, was dem Text etwas die Schärfe nimmt und Vater Boris eher zum Sympathen macht. Auch der zweite Teil, die Kindheit und Jugend Williams – damals von allen noch liebevoll Billy genannt – ist geprägt von humoristischen Szenen, die sich zwar schmunzelnd weglesen lassen, in ihrer Summe aber zu oberflächlich bleiben. Für eine solch tragische Figur, die William James Sidis in der Historie ohne Zweifel einnimmt, war mir der Roman bis hierhin zu seicht. Erst im dritten Teil, der die komplette zweite Hälfte des Romans einnimmt, ändert sich der Ton, wird sehr viel ernster und philosophischer, entwickelt sich praktisch parallel zum Titelhelden. Ich meine sogar, den Punkt gefunden zu haben, an dem der Bruch im Schreibstil vonstattengeht: Es gibt da diese Szene zum Ende des zweiten Teils in der ein Reporter den noch jungen William fragt, ob er ihn denn mit Billy ansprechen dürfe und dieser darauf erwidert: »Auf keinen Fall«. An dieser Stelle habe ich gespürt, dass ich mich von Billy verabschieden müsse und dass ab jetzt ein anderer Wind wehe. Dieser dritte Teil weckt den ganzen Roman aus seiner Leichtigkeit (und den Leser aus seinem Halbschlaf) und macht ihn zu einem grandiosen Psychogramm über einen klugen Kopf, der in Gegenwart von Weltkriegen, Ausbeutung und Geldgier den Glauben in die Menschheit verliert. NEBENBEI: Zehrer? Klaus Cäsar? Den Namen hatte ich doch schonmal irgendwo gehört … Richtig! Vor ein paar Jahren geisterte doch mal dieses blaue Tier durch die Kinderzimmer, das mit seinen riesigen Haufen ganze Vulkane zum Erlöschen bringen kann – der Kackofant! Als ich mich über Zehrer etwas näher informieren wollte, stieß ich relativ schnell auf dieses skurrile Kinderbuch und konnte mich erinnern, dass es in meinem Freundeskreis eher die Eltern belustigt als deren Kinder unterhalten hatte. Ich fand’s damals extrem witzig und habe mich sehr gefreut, mal wieder was von dem kleinen Scheißvieh gehört zu haben. Doch zurück zum Thema… FAZIT: Klaus Cäsar Zehrer ist mit DAS GENIE eine lesenswerte Biografie gelungen, die uns nicht nur die Leben zweier äußerst interessanter Persönlichkeiten näher bringt, sondern ganz nebenbei auch noch unterhaltsamen Geschichtsunterricht liefert. Die anfänglichen Schwierigkeiten (die oben bemängelte Seichtigkeit) will ich Zehrer nicht in Rechnung stellen, dafür entschädigt die zweite Romanhälfte mehr als ausreichend. Fünf Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Ein Lesemuss

    Das Genie

    Das_Leseleben

    15. September 2017 um 12:45

    Dieses wundervolle Buch wurde mir vom Diogenes Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Nach dem ich in der aktuellen Vorschau die Beschreibung gelesen habe, wusste ich sofort das Buch will und muss ich lesen. Leider musste ich während des lesens sehr unfreiwillig eine Pause einlegen, da mich eine Grippe komplett ausgeknockt hatte. Sonst hätte ich die 656 Seiten, die als Hardcover, im August 2017 erschienen sind, viel schneller durch gesuchtet.   Inhalt:„Das Wunderkind von Havard“ so wird der 11-jährige „Billy“ William James Sidis von der amerikanischen Presse gefeiert. Sein Vater Boris Sidis, ein prominenter Psychologe, glaubt an die Bildung und möchte durch sie die Welt verbessern.Als sein Sohn von Geburt an mit einen speziellen Lernprogramm erzogen. Die Sidis-Methode. Boris Sidis behauptet mit seiner Methode könne jedes Kind zum Genie werden.Als William James Sidis erwachsen bricht er mit seiner glanzvollen Kindheit und beschliesst seine Intelligenz nicht einer Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, die sich auf zwei Weltkriege vorbereitet und bei der Macht und Gier an der Tagesordnung sind. Er führt sein Leben mit aller Konsequenz.   Meine Meinung:Klaus Cäsar Zehrer hat eins der besten Bücher dieses Jahres für mich geschrieben. Es vereint alles  was ein sehr gutes Buch für mich haben muss, eine interessante Geschichte bei der ich noch viel lernen kann mit einen guten Schreibstil, der den Leser mitnimmt und dabei Emotionen weckt, die man so nicht vermutet hätte.Bei seinen Recherchen hatte es der Autor bestimmt nicht ganz einfach, denn Boris Sidis und sein Sohn sind heute sehr in Vergessenheit geraten und das obwohl William James Sidis noch heute als intelligentester Mensch aller Zeiten gilt noch vor Albert Einstein.Irgendwie erwartete ich nicht das ich alle Charaktere so gut nach vollziehen. Ein Großteil der Geschichte wird von Boris erzählt, der ein sehr eigenwilliger Mensch mit Prinzipien. Als Leser erleben wir, wie ein neues psychologisches Paradigma entsteht. Boris ist ein Mensch der für seine Überzeugungen lebt. Er war davon überzeugt, das der immer bekannter werdende Sigmund Freud ein Scharlatan ist. Auch wenn ich die Folgen seines Lebensexperiments teilweise sehr erschreckend finde, fasziniert mich seine Idee dahinter ungemein. Viele seiner Methoden, wie sein Kind sehr frühzeitig zu fördern, sind heute so modern wie nie. (So und genau jetzt fange ich gerne an zu philosophiere, aber das erspare ich euch).Auch William begleiten nach und nach löst er die Perspektive seines Vaters ab. Wahrscheinlich würde er es nicht gerne lesen, aber in sehr vielen Dingen ist er seinen Vater ähnlich. Aber viel mehr möchte ich über William und auch Boris nicht verraten, um euch nicht zu viel zu verraten. Nur soviel sei noch noch gesagt, mir fällt es unglaublich schwer die Personen zurück zulassen. Immer wieder denke ich dieses Buch zurück.Oft vergas ich beim Lesen den historischen Kontext, da es allzu modern wirkt. Immer wieder musste ich beim Lesen an die Latte-Macchiato-Mütter vom Prenzlauer Berg denken, die ihre Kinder mit null jahren zum Baby japanisch Kurs schleppen.  Eine interessante Erfahrung für mich beim Lesen waren die vielen Blickwinkel aus deren Sicht ‚Das Genie‘ gelesen werden kann. Geschickt verwebt Klaus Cäsar Zehrer eine psychologische Perspektive, mit einem gesellschafts- und einem historischen Roman.    ‚Das Genie' ist für mich die Empfehlung für graue regnerische Tage und wahres Lesemuss.Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/das-genie-von-klaus-casar-zehrer/

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  • Vermittlung zwischen Genie und Wahnsinn

    Das Genie

    julijules

    11. September 2017 um 21:21

    Um was es sich in diesem Buch handelt, wird schnell klar. Ein durch seine Erziehungsexperimente zum Hochintelligenten erzogene Boris Sidis versucht ein Leben zwischen Genie und Normalität zu führen. Aber es geht um noch viel mehr. Lässt man den Blick schweifen, findet man schnell Zusammenhänge mit der heutigen Pädagogik und Didaktik. Wie geht das Schulsystem mit Schülern außerhalb des Durchschnittes um? Wie beeinflusst uns unsere Erziehung? Wie und wo findet jeder in der Gesellschaft einen (und zwar seinen) Platz ohne dass die Menschlichkeit verloren geht? Darüber haben sich viele meiner Gedanken bei der Lektüre dieses grossartigen literarischen Textes von Klaus Cäsar Zehrer gedreht. Ein Buch, wodurch sich etwas in mir regt; wodurch ich zu beginne auch meine Sicht zu reflektieren. Großartig und vielseitig geschrieben, sehr gut strukturiert und äußerst charismatisch. Mein einziger Minuspunkt liegt an dem etwas langgezogenen Ende.

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  • Klaus Cäsar Zehrer ist mit diesem Buch ein bemerkenswertes Romandebüt gelungen

    Das Genie

    WinfriedStanzick

    06. September 2017 um 13:19

    1886 landet der junge ukrainische Einwanderer Boris Sidis in New York. Er hat keinen Cent in der Tasche, aber einen brillanten Geist und den großen Ehrgeiz, die Welt von Dummheit und Krieg zu befreien – durch Bildung. Wenige Jahre später, Boris ist inzwischen Harvard-Absolvent und ein berühmter Psychologe, wird sein Sohn geboren. Boris will an ihm demonstrieren, dass sich jedes Kind zum Genie erziehen lässt, wenn es von Anfang an die richtige Förderung bekommt. Der Erfolg ist durchschlagend: Der kleine William James (seinen Namen hat von den berühmt en Psychologen und Philosophen William James, der mit seinem Vater zeitlebens befreundet war) bricht alle Rekorde, macht mit acht Jahren seinen High-School-Abschluss und wird als »Wunderjunge von Harvard« gefeiert. Doch als Erwachsener hat William nur noch einen Wunsch: ein selbstbestimmtes Leben nach seinen Vorstellungen zu führen, auch wenn er dafür mit den Erwartungen seiner Eltern und der Gesellschaft brechen muss. Kein einfaches Ziel in einer Zeit, in der Unangepasstheit nicht sonderlich geschätzt wird und zwei Weltkriege sowie eine schwere Wirtschaftskrise die Welt erschüttern.Ein biographischer Roman über die faszinierende, wahre Lebensgeschichte des exzentrischen Genies William James Sidis (1898–1944), bewegend und verblüffend aktuell.Klaus Cäsar Zehrer ist mit diesem Buch ein bemerkenswertes Romandebüt gelungen. Er hat aus einem historischen Stoff einen ebenso klugen wie komischen Roman gemacht von überraschender Aktualität.

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  • Mitreißend, tragisch und top aktuell

    Das Genie

    Thoronris

    23. August 2017 um 21:04

    Ein junger, intelligenter Boris Sidis, getrieben von unstillbarem Ehrgeiz und Leidenschaft, ist sich sicher, dass Elektrizität, die für alle nutzbar ist, der Schlüssel zu einem neuen Zeitalter ist. Ebenso ist er sich sicher, dass Bildung die Unterschiede zwischen den Menschen verschwinden lassen kann. Wenn nur jedes Kind richtig und frühzeitig gefördert wird, kann jeder intelligent genug sein, um nicht länger von Demagogen und anderen Verführern abhängig sein zu müssen, sondern ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Boris Sidis, der idealistische, gebildete Einwanderer, will im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsächlich unbegrenzte Möglichkeiten für alle ermöglichen.In der nicht unbedingt hochintelligenten, aber fleißigen und mindestens ebenso ehrgeizigen Sarah findet Boris die perfekte Ehefrau, um sein Leben nach seinen Vorstellungen leben zu können. Und wer würde sich besser eignen, der Welt zu beweisen, dass seine Erkenntnisse über Psychologie und das Subwaking Self, wie er es nennt, stimmen, als der eigene Sohn? Boris und Sarah ziehen an einem Strang, um ihrem gemeinsamen Sohn die Tore der Welt zu öffnen.Von Anfang an lehrt Boris seinen Sohn, dass er keinen Respekt vor älteren Menschen oder Institutionen haben soll. Allein das Maß der Bildung, das Maß des Intellekts zählt. Wer sich nicht um Bildung bemüht, verdient keinen Respekt. Die Erziehungsmethoden von Boris und Sarah wirken mal logisch, mal abstoßend. Eindringlich wird geschildert, wie sie alle Sinnes-eindrücke für ihr kleines Kind filtern, um ihm zu helfen, die Welt schneller zu begreifen. Tat-sächlich tut William James das auch, in atemberaubender Geschwindigkeit erlernt er nicht nur Dinge, für die andere Kinder Jahre brauchen, sondern entwickelt auch Verständnis für komplexere Zusammenhänge, die selbst Erwachsenen verborgen bleiben. Doch was auf der einen Seite verlockend und wundervoll klingt, hat seine eindeutigen Schattenseiten.Immer wieder schildert der Autor Szenen, in denen die stolzen Eltern ihr hochintelligentes Kind vor anderen zu Schau stellen, Szenen, in denen sie William auffordern, sein Wissen oder sein Denkvermögen zu demonstrieren, nicht etwa, weil sie stolz auf seine Leistung sind, nein. Sie sind stolz, dass ihre Erziehungsmethode funktioniert. Rund um die Uhr ist William umgeben von einer Atmosphäre des Lernens. Gewiss, die Eltern legen Wert darauf, dass er Spaß am Lernen hat und sie ermuntern ihn dazu, eigenen Interessen nachzugehen. Doch dabei geht es nie um ihn, sondern nur um den Beweis, dass die Sidis-Methode funktioniert. Es ist beim Lesen bisweilen hart, die Eltern nicht zu verfluchen für ihre Unfähigkeiten, jenseits des rational-logischen Teils eine gute Erziehung zu liefern.Es ist entsprechend wenig verwunderlich, wie schwer sich William, genannt Billy, in der Schule tut. Nicht nur lebt sein Vater ihm Verachtung für diese Institution vor. Die Institution selbst lässt sich tatsächlich auf das Spiel ein: Immer wieder überspringt er eine Stufe, steigt auf, kommt mit älteren Kindern zusammen, bis er mit gerade elf Jahren im Rahmen eines Förderungsprogramms für hochbegabte Kinder an der Harvard Universität aufgenommen wird. Ebenso wenig wundert man sich darüber, dass er mit den Studenten im Wohnheim nicht zu-recht kommt, dass er sich schwer tut, den Vorlesungen zu folgen und generell Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen hat. Er versteht nicht, dass sein Drang, jederzeit alles zu hinterfragen und jederzeit auf alles die richtige Antwort zu geben, gesellschaftlich problematisch ist. Seine Eltern haben dieses Verhalten immer gefördert und in dem jungen William lodert das Feuer kindhafter Neugier.Erziehung und Bildung ist schon seit der Aufklärung ein sehr beliebtes Thema. Hatten sich Ratgeber vor der Zeit vor allem damit beschäftigt, wie man den Willen des Kindes brechen kann, damit er einem gottgefälligen Pfad folgt und nicht den Verlockungen des Teufels er-liegt, ging es seit dem 18. Jahrhundert vor allem um die Frage, wie man (zumindest reiche und/oder adelige) Jungen (und später auch Mädchen) so erziehen kann, dass sie ihren Ver-stand best möglich nutzen. Und so sehr die Aufklärer auch die Vernunft lobten, so gut begriffen sie doch, dass unsere Menschlichkeit in Gefühlen, vor allem im Mitgefühl für andere Menschen, verankert liegt. Sie wussten, eine gute Erziehung bildet nicht nur den rationalen, son-dern auch den emotionalen Teil des Menschen. Genauso gibt es genügend Aufsätze aus jener Zeit darüber, wie wichtig es ist, Kindern Grenzen zu setzen und sie unter die Aufsicht von Erwachsenen zu stellen, um ihre moralische und intellektuelle Bildung zu überwachen.Nichts davon scheint Boris und Sarah bekannt zu sein. Als nämlich William schließlich nach Harvard zurückkehrt, macht er eine für sich selbst enorm wichtige Entdeckung:Offensichtlich haben seine Eltern es versäumt, ihm Grenzen aufzuzeigen. Sein Alltag hat sich stets nur darum gedreht, immer mehr und mehr zu lernen und immer mehr und mehr Fragen zu stellen. Aber Grenzen, die Eltern ihren Kindern setzen, sind nichts anderes als abgenommene Entscheidungen. Die Welt ist zu groß und zu verwirrend, als dass ein Kind alle Entscheidungen für sich selbst treffen könnte. Nicht umsonst bemerkt man als junger Erwachsener plötzlich, dass Erwachsensein ganz schön beängstigend ist. Man kann alles tun - aber man muss die Entscheidung dazu selbst treffen. Die Entscheidung, die Vorlesung zu besuchen. Die Entscheidung, sich um Rechnungen, Steuern und den Einkauf zu kümmern. All das sind Entscheidungen und jede Entscheidung kostet Energie. Je weniger Entscheidungen man treffen muss, umso mehr Energie hat man übrig. Es ist sehr klug von William, sich einen ausführlichen Katalog von Prinzipien zu erstellen, der ihm diverse Alltagsentscheidungen abnimmt. So hat er mehr Energie für sich, das Lernen und das Leben übrig. Doch so intelligent ein Vierzehnjähriger auch ist, er hat nicht die Lebenserfahrung, um über alle Materien ein ausgewogenes Urteil fällen zu können. Ebenso kann man sich sehr schnell darin verrennen - und genau das tut William.Entsprechend verwundert es nicht, dass er als Mann Mitte zwanzig plötzlich an der Welt verzweifelt. Er hat viel erlebt in der Zeit und er kann Amerika nicht mehr als das Land der Freiheit sehen.William sehnt sich nach nichts mehr als nach einem normalen Leben. Er will keine Aufmerksamkeit durch die Presse, ebenso wie er keine Gehaltserhöhung und anspruchsvollere Arbeit ob seines Intellekts will. Er liebt die Anonymität und die Abgeschiedenheit. Längst könnte er zur intellektuellen Elite gehören, genau das ist es, was seine Eltern von ihm erwartet hatten, doch genau das ist es, was er nicht will.Es ist herzzerreißend zu lesen, wie sich William selbst die Schuld daran gibt, dass sein Va-ter Boris sein Lebenswerk, die Entwicklung der Sidis-Methode, zerstört sieht. Insbesondere seine Mutter hält ihm immer wieder vor, was er schon alles hätte erreichen sollen und wie un-verständlich ihr war, dass er ihr gemeinsames Lebenswerk durch sein gedankenloses Handeln in Verruf gebracht hatte. Denn die Presse hört nicht auf über das Wunderkind von einst zu sprechen, doch statt lobend äußern sie sich zunehmend verachtend und höhnisch. Dass zeit-gleich durch Freud die Psychoanalyse populär wird und an den psychiatrischen Methoden von Boris verstärkt Zweifel aufkommen, hilft der Familie auch nicht.Aus William James Sidis hätte ein großer Universalgelehrter werden können. Stattdessen beschäftigt er sich in den letzten Jahren seines Lebens mit Straßenbahntickets und führt einen aussichtslosen juristischen Kriegen gegen die New York Times. Die Lebensgeschichte von William James Sidis ist wahr, er hat wirklich gelebt und der Klaus Cäsar Zehrer hat intensive Recherchen durchgeführt, um sie so authentisch wie möglich darzustellen. Trotzdem - oder genau deswegen - ist das angesprochene Thema unwahrscheinlich wichtig. Immer wieder begegnet man Eltern, die in ihrem Drang, in der Erziehung alles richtig  zu machen, völlig über-sehen, worauf es eigentlich ankommt: Liebe. Ein Kind muss durch die Eltern erfahren, dass es bedingungslos geliebt wird, um seiner selbst Willen, um zu einem selbstbewussten, glücklichen Menschen heranwachsen zu können. Wer in seiner Kindheit nie erfahren hat, dass er ohne Bedingungen liebenswert ist, wird das als Erwachsener kaum noch nachholen können. Ebenso macht nichts ein Kind unglücklicher, als sich Erwartungen ausgeliefert zu sehen, die es nicht erfüllen kann. Dass es Eltern gibt, die nicht ertragen können, dass ihr Kind eventuell nicht für das Gymnasium oder ein Studium geeignet ist, ist tragisch.William scheint darüber hinaus nie gelernt zu haben, dass Kunst und Schönheit um ihrer selbst Willen eine Existenzberechtigung haben. Sie sind nicht nützlich, zumindest in keinem rational erfassbaren Rahmen. Er hat Liebe nie verstanden - zumindest in der Schilderung des Autors. Er hat sein Leben lang damit gehadert, dass seine Eltern Erwartungen an ihm haben, ein Hadern, das ihn schließlich in abgrundtiefen Hass insbesondere gegen die eigene Mutter getrieben hat. Zu früh hat er begriffen, dass er immer ein anderer bleiben wird. Er ist alleine, unverstanden und zu interessant, als dass die Öffentlichkeit ihn in Ruhe lassen könnte. So spannend und aufschlussreich die Theorien von Boris auch sind, seine maßlose Übertreibung hat einem jungen Menschen die Möglichkeit genommen, glücklich zu werden. Trotz des schwierigen Themas ist das Lesen dieses Romans ein Genuss. Der Schreibstil ist fantastisch, er spiegelt stets den Charakter wieder, durch dessen Augen wir das Geschehen gerade wahrnehmen. Mal haben wir die strenge Sarah, mal den idealistischen Boris als Perspektive und später den kindlich-naiven William. Das Amerika zur Jahrhundertwende und im Ersten Weltkrieg wird so anschaulich, aber trotzdem nebenher beschrieben, dass man sich tat-sächlich in der Zeit zurückversetzt fühlt. Es ist beinahe nicht zu glauben, dass dies der erste Roman des Autors ist. FAZIT:Mit seinem Debütroman "Das Genie" ist es Klaus Cäsar Zehrer gelungen, die Biografie eines sehr spannenden Mannes lebensnah und unterhaltsam zu erzählen. Die Vorstellung, dass William James Sidis tatsächlich so ein Leben gelebt hat, ist ebenso tragisch wie lehrreich. Die psychologischen und philosophischen Lehren dieses Buches, aber auch die politiktheoretischen und mathematisch-physikalischen Erörterungen regen zu immer neuem Nachdenken an. Nicht selten lacht man auf der einen Seite, um auf der nächsten Seite schon wieder starr vor Entsetzen zu sein. Die Mischung aus Tragik und scharfzüngiger Realitätsbeschreibung macht diesen Roman zu einem strahlenden Juwel. Ich kann nur wärmstens eine umfassende Kaufempfehlung aussprechen. Das Buch war anregender als jeder Kaffee, denn ich habe die über 600 Seiten innerhalb von zwei Tagen inhaliert, ohne zu ermüden.

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    • 2
  • William Sidis - ein Wunderkind, das keins sein wollte

    Das Genie

    19angelika63

    23. August 2017 um 15:36

    RückentextBoston, 1910. Der elfjährige William Sidis wird von der amerikanischen Presse als „Wunderjunge von Harvard“ gefeiert. Sein Vater, Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern triumphiert. Er hat William von Geburt an mit einem speziellen Lernprogramm trainiert. Durch Anwendung der Sidis-Methode könnten alle Kinder die gleichen überragenden Fähigkeiten entwickeln wie sein Sohn, behauptet er. Doch als William erwachsen wird, bricht er mit seinen Eltern und seiner Vergangenheit. Er weigert sich, seine Intelligenz einer Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, die von Ausbeutung, Profitsucht und Militärgewalt beherrscht wird. Stattdessen versucht er, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – mit aller Konsequenz.„Boris war ein Idealist gewesen, ein Weltverbesserer, mit jeder Faser seines Herzen. Er wollte die Menschheit von ihrer schlimmsten Seuche befreien, der Dummheit, und somit zugleich vom verrohten Sohn der Dummheit, dem Krieg. Dafür hatte er gelebt. Und als er glaubte, den universalen Impfstoff gegen Dummheit entdeckt zu haben, nämlich seine Erziehungsmethode (…)“ (Seite 488)Als 18jähriger kommt der Urkrainer Boris Sidis 1886 in New York an. Ohne einen Cent betritt er das neue Land, von dem er sich eine Zukunft erhofft. Boris spricht über 20 Sprachen, doch kein Englisch. Er bekommt einen Job, und dank seiner „Sucht“ nach Bildung, lernt er schnell die Sprache und gibt später sogar anderen Einwanderern Sprachunterricht. Boris ist davon überzeugt, dass jeder noch so unbedeutende Mensch etwas ganz großes werden kann, wenn er bereit ist zu lernen. Alles aus sich herauszuholen. Boris selbst entscheidet sich irgendwann Psychologe zu werden, weil ihn das Gehirn und die damit Verbundenen Fähigkeiten fasziniert. Boris Sidis ist davon überzeugt, dass ein spezielles Programm die Leistungsfähigkeit des Gehirns schon im Säuglingsalter geschult werden kann. Er entwickelt die Sidis-Methode.„In Sarahs Vorstellung war Bildung genau das: sich Fertigkeiten aneignen, die das Leben erleichtern. Und weil ihr Leben so schwer war, sehnte sie sich nach Erleichterung, also nach Bildung. Mit Liebe zum Wissen, mit Freude an der Erkenntnis, mit Lernen um des Lernen willen hatte ihr Bildungsdrang nichts zu tun.“ (Seite 64)Sarah wächst in einer großen Familie auf und muss sich immer um die Kleinsten kümmern. Schon früh lernt sie für die Familie zu sorgen. Sarah ist wie Boris aus der Ukraine emigriert und hat keine Schulausbildung. Eines Tages trifft Sarah auf Boris, um bei ihm Unterricht zu nehmen. Und Boris sieht in ihr das perfekte Versuchskaninchen. Er nimmt sich vor, Sarah so zu fördern und zu unterrichten, dass sie Medizin studieren kann. Und was  eigentlich sehr unwahrscheinlich scheint, gelingt. Außerdem verliebt sich Sarah in Boris. Sie heiraten und kurz darauf kommt William zur Welt.„Nein. Erziehung ist die Hilfe, die Kinder von Erwachsenen bekommen müssen, um ihre geistigen Fähigkeiten zu entwickeln. Alle Eltern wissen, dass ihr Kind körperlich zurückbleib, wenn sie ihm nicht genug Nahrung geben. Um die Ernährung seines Gehirns kümmern sie sich seltsamerweise viel weniger. Die Folgen kann man überall beobachten. Es gibt jede Menge kleinwüchsige, körperlich unterentwickelte Menschen, die als Kind zu wenig zu essen hatten. Aber was es noch viel häufiger gibt, das sind geistige Krüppel. Es sind so viele, dass es kaum jemandem auffällt, wie schlecht ihr Kopf funktioniert, weil die allermeisten anderen genauso verkrüppelt sind. Ist das nicht ein Jammer? Kein Organ, kein Muskel, kein einziger Teil des Körpers wird so schlecht trainiert wie ausgerechnet das Gehirn. Da hat die Natur dem Menschen ihr größtes Wunderwerk geschenkt, und was macht er damit? Er lässt es verfaulen und verrotten.“ (Seite 157/ 158)William wird vom ersten Tag seiner Geburt an von seinen Eltern Boris und Sarah unterrichtet. Das fängt im Kleinen an … Boris läuft ums Bett mit einem Glöckchen, damit William schon früh seine Aufmerksamkeit fokussiert. Und so geht es weiter und weiter … William überspringt Schulklassen, studiert früh und wird als „Wunderkind von Harvard“ gefeiert. Kein einfacher Weg, auch nicht für seinen Vater Boris, der sich immer und immer wieder mit einem sperrigen Schulsystem auseinander setzen muss. Irgendwann hat William genug und flieht aus seinem Leben. Er will nicht immer von allen Menschen „gebraucht“ werden. Er möchte sein Leben leben, auch wenn er am Anfang keine Ahnung hat, wie es aussehen soll. Er weiß nur ein, er will nicht mehr dieses Wunderkind sein. Er will William sein, ein junger Mann, der ein selbstbestimmtes Leben führen möchte. Doch kann er da schaffen?„Das perfekte Leben, dachte er lächelnd. Um das perfekte Leben zu führen, muss man sich zurückziehen und möglichst wenig mit anderen Menschen zu tun haben. Das hatte er schon als Heranwachsender gewusst.“ (Seite 473)Was für grandioses Debüt!!! Ich bin hin und weg. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich keine „dicken“ Wälzer lese. Doch dieses Buch hatte mich von der ersten bis zur letzten Seite im Griff. Klaus Cäsar Zehrer schafft es mit einer unendlichen Leichtigkeit die Familiengeschichte der Sidis zu erzählen. Einer Familie, der Bildung unendlich wichtig war. Ich bekam einen Einblick über die Möglichkeiten der Manipulation und des Gehirntrainings. Schon im ersten Kapitel, dem Kapitel in dem Boris in Amerika ankommt und wie er sich dann bildet und immer weiter bildet, mit welcher Verbissenheit er gegen die „Verdummung“ der Menschen kämpft ist schon echt krass. Ich habe ihn irgendwie für seinen Ehrgeiz bewundert. Und vieles scheint auch schlüssig und nachvollziehbar zu sein.Als dann William geboren wird, bekomme ich das erste Mal ein beklemmendes Gefühl. Und eine Frage taucht in meinem Kopf auf … wie kann man einen so kleinen Wurm schon so triezen. Statt Gefühle werden Sprachen und Formen, Zahlen und Wörter dem kleinen Jungen eingetrichtert. Jetzt fällt mir beim Lesen etwas auf … Boris fehlt es an Empathie … jeglicher Empathie. Und William? Auch ihm scheint sie zu fehlen. An vielen Stellen im Buch habe ich mich gefragt, darf man seinem Kind so etwas  machen?  Darf mein ein Kind/ einen Säugling mit solch einer Methode „fördern“? Nie wird William gefragt, ob er das möchte. Der Ehrgeiz seines Vaters ist so groß, und die kindliche Stimme so klein. Aber auch in unserer heutigen Welt ist es oft der Ehrgeiz der Eltern, der das Leben der Kinder bestimmt.Irgendwann verlässt William seine Familie und das Leben des Genies. Ich habe so sehr gehofft, dass er nun ein „normales“ Leben führen kann. Doch leider holt ihn „das Genie“ immer und immer wieder ein. Mir hat William einfach nur noch leid getan. Was für ein armer Mensch. Er wollte einfach nur leben, ein einfaches Leben, doch die Menschheit hat ihn bis zur letzten Sekunde nicht in Frieden gelassen.„Ich bin der einzige Normale. Das merkt nur keiner, weil die Welt verrückt ist.“ (Seite 590)“Klaus Cäsar Zehrer erzählt diese Familiengeschichte, eine Geschichte über Bildung,  sehr anschaulich, leicht und überaus spannenden sowie informativ. Da fliegen 650 Seiten nur so davon …Chapeau Klaus Cäsar Zehrer!!!

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