Klaus Deckenbach

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Autor von Querweltein.

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Querweltein

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Erschienen am 01.08.2014

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Rezension zu "Querweltein" von Klaus Deckenbach

Querweltein
Pixibuchvor 3 Jahren

                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Dieser wunderbare Roman zieht den Leser total in seinen Bann. Wenn man mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es erzählt die Geschichte von Klaus Deckenbach, der als Schreinergeselle für 3 Jahre und 1 Tag auf die Walz gehen will. Sein Zielort ist Berlin. Er läßt sich die passende Ausrüstung dafür schneidern, nimmt einen Holzsteg und befestigt daran seinen Charlottenburger (Allzwecktuch) und macht sich auf den Weg.  Beim Abschied darf er allerdings nicht umschauen. Er hat Glück und findet schon bald einen Meister, der ihn einstellt, bevor er weiterzieht. In Österreich will er trampen, um weiterzukommen. Es hält auch ein junger Mann, dermuß aber schnell noch nachhause und nimmt Klaus mit in seine Wohnung. Aber leider ist dies ein Schwuler und möchte Klaus verführen. Dieser verläßt dann fluchtartig die Wohnung. Er kommt dann in die Schweizund letztendlich erreicht er unter großen Strapazen Afrika, wo er sich für einige Zeit mit Uwe zusammentut. Er kommt dort im Laufe der Zeit durch 27 afrikanische Staaten. Er lernt dort Land und Leute kennen und macht so seine Erfahrungen. Das Zelt wird von Ameisen belagert. er kommt in Hinterhalte und Überfalle, lernt die Willkür und die Bestechlichkeit der Grenzsoldaten kennen, die Verwaltung in Afrika, die ihre besondere Art hat,. Er trifft sich mit Goldsuchern, übernachtet in Farmen und den ärmsten Hütten. Er lernt aber auch die Gastfreundlichkeit der Menschen kennen, die Demut, die Gleichgültigkeit aber auch die Fröhlichkeit der Afrikaner. Pressieren darf es einem auf keinen Fall, den Züge und Busse haben immer mehrere Stunden Verspätung. Leider erkrankt Deckenbach auch an Malaria, kommt aber Dank der hilfsbereiten Menschen immer wieder auf die Höhe. Das Ende seiner Reise ist Israel, wo er aber auch wieder so einiges erlebt. Letztendlich kommt er nach über 5 Jahre wieder zuhause in Hessen an. Bei dieser langen Walz hat er sich die Bibel gekauft und daraus gelernt, so zu leben, wie ein Christ eben leben soll. Er hat auf vieles verzichtet, denn er wollte stets seinem Glauben treu bleiben. Das Buch macht den Leser nachdenklich, man überdenkt plötzlich sein eigenes Leben, erkennt, dass vieles überflüssig ist, dass wir zu viel Ballast und zu viel unnötiges mit uns herumtragen. Viele Luxusdinge braucht man nicht, sondern könnte das Geld spenden. Schön finde ich auch den Bucheinband. Hier sieht man Klaus Deckenbach in Großaufnahme und im Hintergrund eine afrikanische Landschaft.                                                                              

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