Klaus Douglass

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Autor von Beten, Aufbruch zum Ich und weiteren Büchern.

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Klaus DouglassBeten
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Beten
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Erschienen am 05.05.2014
Klaus DouglassBeten - ein Selbstversuch
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Beten - ein Selbstversuch
Beten - ein Selbstversuch
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Erschienen am 22.09.2011
Klaus DouglassGlaube hat Gründe
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Glaube hat Gründe
Glaube hat Gründe
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Erschienen am 04.03.2010
Klaus DouglassExpedition zum ICH
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Expedition zum ICH
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Erschienen am 01.09.2006
Klaus DouglassExpedition zum Anfang - In 40 Tagen durch das Markusevangelium
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Klaus DouglassExpedition zur Freiheit: In 40 Tagen durch die Reformation
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Expedition zur Freiheit: In 40 Tagen durch die Reformation
Klaus DouglassGlück ist jetzt.
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Glück ist jetzt.
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Erschienen am 02.05.2014
Klaus DouglassExpedition zum Anfang
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Expedition zum Anfang
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Erschienen am 01.09.2013

Neue Rezensionen zu Klaus Douglass

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Rezension zu "Beten" von Klaus Douglass

Eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Kommunikation mit Gott
LEXIvor 3 Jahren

Klaus Douglass, langjähriger Gemeindepfarrer und derzeit Theologischer Referent hat bereits einige erfolgreiche Bücher geschrieben. Mit dem vorliegenden Buch „Beten“ machte er sich auf eine „spirituelle Reise“ und testet in einem Selbstversuch fünfzig Tage lang ebenso viele verschiedene Arten zu Beten. Dies dokumentiert er tagebuchartig. Er widmet jedem dieser fünfzig Arten zu Beten ein Buchkapitel und möchte seine Leser an seinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Beten soll für ihn nach seinen eigenen Worten „keine fromme Pflicht, sondern eine natürliche Lebensäußerung – wie etwa das Atmen, Lernen, Lachen oder Lieben“ – sein. Er bezeichnet sein Werk auch nicht als hochtheologisch und tiefgehend, auch nicht objektiv oder gar humorfrei. Doch gerade das ist es, was mir an diesem Buch gefallen hat. Klaus Douglass schlägt einen lockeren Ton bei ernsthaften Themen an, berichtet von seinen erfolgreichen, aber ganz freimütig und offen auch den weniger positiven Versuchen. Die stete Gleichförmigkeit im Gebet bezeichnet er als Killer jeglicher lebendigen Kommunikation mit Gott. Zwar listet er im Anhang dieses Buches über hundert Weisen zu beten auf, beschränkt sich in seinem Buch jedoch auf fünfzig davon. So individuell wie die Menschen untereinander kommunizieren, so unterschiedlich sind für ihn auch die Arten, mit Gott zu sprechen. Er möchte dem Leser durch seine Anregungen und Erfahrungsberichte helfen, seine ganz eigene persönliche Weise für das Beten herauszufinden.

Und tatsächlich präsentiert er eine Vielzahl von Gebetsformen, wobei ich als Beispiele das Beten voller Sehnsucht, das Beten mit dem Vaterunser, das Bittgebet, das Beten in Gemeinschaft, die Anbetung als tiefste innigste Form der verbalen Kommunikation mit Gott, das Beten mit der Bibel, Beten für andere („Fürbitten“) oder das Dankgebet als eine der grundlegendsten Gebetsformen anführen möchte. Der Autor wollte in seinem Selbstversuch erreichen, sich selber auszuloten, neue Möglichkeiten zu entdecken und Grenzen zu überschreiten. Er rät, sich nicht festzulegen und seine eigenen Standpunkt sowie die eigene Sicherheitszone zu verlassen, sich zu neuen Ufern aufzumachen. Auf welche Art und Weise ihm dies durch die fünfzig Varianten zu Beten gelungen ist, erzählt er freimütig, oftmals mit einem kleinen Schmunzeln und einer Prise Selbstironie, was dem Buch eine humorvolle Note verleiht.

In jedem Kapitel widmet sich der Autor nach der Erläuterung der aktuellen Gebetsform seinen Erfahrungen, führt reflektierende Gedanken an und fasst seinen Versuch anschließend in einigen Schlagwörtern zusammen, wobei er auch seine persönlichen Erfahrungen damit benotet. Die Grundthese dieses Buches lautet: „Gebetsformen, die für die einen gut sind, müssen dies nicht unbedingt für die anderen sein.“ Und er hat Recht. In einigen Kapiteln würde ich seiner Benotung keinesfalls zustimmen, manche Arten zu Beten wie beispielsweise das Reden in Zungen wirkten überaus befremdend auf mich.

An einer anderen Stelle positioniert er sich klar und deutlich und gibt zu, die Bibel nicht für „Gottes unverfälschtes Wort“ zu halten. Er bezieht sich auf viele Irrtümer, Widersprüche und Boshaftigkeiten und nennt es unter anderem "ein eigenartiges Buch“. Er vergleicht es mit einer dicken Schicht aus Schlamm, Steinen und Geröll, worunter man das ein oder andere Goldkorn finden kann.

Der Autor bezeichnet zudem Lobpreis als emotional verdichtetes, intensives Gespräch mit Gott und empfiehlt, „die Kirche rocken zu lassen“. Er bevorzugt „saugute Rockmusik, verbunden mit innigen Gebetstexten“ und ist der Ansicht, dass klassische Kirchenmusik wie Chor oder Orgelmusik am Lebensgefühl der meisten Menschen weitgehend vorbei geht. Irgendwie habe ich den Eindruck, der Autor befürwortet es, sich nach dem aktuellen Lebensgefühl, dem aktuellen Musiktrend zu richten, um die Menschen in die Kirche zu holen… „Kirche als Unterhaltung“? Ich kann ihm da nicht ganz zustimmen. Klaus Douglass schreibt: „Wenn die Musik für die Menschen nicht stimmt, geht ein Gottesdienst bereits in seinem Ansatz an ihren innersten Empfindungen vorbei und die Menschen bleiben fern, weil sie die Musik dort „uncool“ finden. Irgendwie vermittelt sich mir hier der Eindruck, dass der Gottesdienst sich nach aktuellen Trends richten sollte… muss ein Gottesdienst wirklich "cool" sein?

Laut Autor ist es das Ziel dieser Lektüre, „empfänglicher für die Gegenwart Gottes in unserem Leben zu werden, uns mit Gott in Berührung zu bringen, und sie an der Fülle dessen teilhaben zu lassen, was Gebet sein kann.“ Dieses Ziel hat Klaus Douglass bei mir auf jeden Fall erreicht. Es gab für mich persönlich viele verschiedene Anregungen, die ich sehr gerne umsetzen werde, die neu für mich waren und die ich meinerseits in Selbstversuchen ausprobieren möchte. Insgesamt betrachtet empfand ich „Beten“ als einen inspirierenden Bericht über den Selbstversuch des Autors Klaus Douglass, und ich kann dieses Buch wärmstens weiter empfehlen.

Ich möchte abschließend noch ein großes Kompliment für das Buchcover aussprechen – die Optik und Haptik der Umschlaggestaltung wirken sehr edel, zwar schlicht, aber elegant. Ein kleines, optisch wunderschönes Büchlein mit über vierhundert Seiten äußerst interessantem Inhalt.

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cho-ices avatar

Rezension zu "Beten" von Klaus Douglass

Teils, teils ...
cho-icevor 4 Jahren

Klaus Douglass, ehemaliger Pfarrer und heute recht erfolgreicher Autor, wagt in „BETEN“ den Selbstversuch und überprüft darin seine eigene These bzw. vollmundige Aussage, dass es über 50 Arten gibt, auf die man beten kann. Das Buch ist im Tagebuchstil geschrieben und erinnert ein bisschen an Hanna Schotts „Monotasking“, das im selben Verlag erschienen ist. Am Ende jedes Tages findet sich eine kurze Übersicht der Gebetsform inklusive persönliche Benotung durch Douglass, außerdem verwandte Gebetsarten. Im Anhang ist außerdem eine Auflistung von über 100 (!) Arten zu beten für alle, die noch weiter forschen und experimentieren möchten.

Es ist schon wirklich lange her, dass ein Buch derart zwiespältige Gefühle bei mir hervorgerufen hat. Ein Selbstversuch, wie Klaus Douglass ihn unternommen hat, muss zwangsläufig subjektiv ausfallen, keine Frage. Doch ich hatte mir insgesamt mehr erhofft. Manches hat mich zweifellos berührt und einige Zeilen haben sogar ihren Weg in mein Tagebuch gefunden. Doch vieles kratzte meinem Empfinden nach nur an der Oberfläche, was sicherlich auch damit zu tun hatte, dass mir Douglass´ persönlicher Zugang zum Glauben und Frömmigkeitsstil in vielen Punkten fremd waren.

An manchen Versuchstagen haben mir seine Ehrlichkeit und Offenheit, auch jenseits seiner Wohlfühlzone und konfessionellen Grenzen zu suchen, gut gefallen. An anderen wirkte der Autor wieder zu überzeugt von sich und seiner Meinung als dass mich das hätte ansprechen können. Da es sich außerdem um eine Neuauflage handelt (das Buch wurde erstmals 2011) veröffentlicht, ist mancher Bezug schon wieder veraltet, z. B. auf den Papst.

„Beten“ hat zwar keine klar definierte Zielgruppe, doch nach dem Lesen hatte ich den Eindruck, es ist für Menschen jenseits der 45 geschrieben, die einen eher landeskirchlichen Hintergrund haben. Im Buch wird der Leser konsequent gesiezt und als ehemaliger Pfarrer neigt Douglass leider auch dazu, in seinen Tagesabschnitten kleine Minipredigten zu  halten. Das fand ich persönlich nicht so toll und teils auch langatmig. Manches hat mich darüber hinaus irritiert – warum muss man als bekennender Christ das Beten mit den 99 Namen Allahs praktizieren?!

Die Idee an sich, 50 verschiedene Arten des Gebets auszuprobieren, finde ich sehr gut. Sicher kann man auch für sein persönliches Gebetsleben gute Anregungen mitnehmen – ich habe das trotz aller Kritik auf jeden Fall getan und werde sicher mal die ein oder andere vorgestellte Form des Gebets ausprobieren. Wer allerdings hoffen sollte, hier möglicherweise Anregungen für die Jugendarbeit zu finden, ist mit Pete Greigs Buch „Red Moon Rising“ definitiv besser beraten.

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heaven4us avatar

Rezension zu "Beten" von Klaus Douglass

Beten mal anders
heaven4uvor 4 Jahren

"Beten, davon bin ich überzeugt, ist ein Grundbedürfnis des Menschen." S. 407

Ich habe schon einige Bücher über das Gebet gelesen, aber keines war so humorvoll wie dieser Selbstversuch von Klaus Douglass. Man merkt - nicht alles in diesem Buch sollte man total ernst nehmen. Der Autor will versuchen innerhalb eines Jahres 50 verschiedene Arten zu beten ausprobieren. Dabei will er keine vollständige Liste erstellen, sondern einfach anregen, beim Gebet mal neue Wege zu gehen und nicht immer nur die selbe Art des Betens zu benutzen. Beim Lesen merkt man, dass nicht alle Gebetsformen für jeden gleich geeignet sind. So mag der Autor Gebetsgemeinschaften genauso wenig wie beten beim Abendmahl oder beten bei einer Prozession. Andere Arten wie Beten mit Lobpreismusik, Stille und Meditaion waren für ihne sehr inspirierend. Bei vielen Dingen konnte ich Klaus Douglass zustimmen und habe genickt, bei anderen dachte ich schon bei der Überschrift - nie im Leben würde ich das probieren. Einige Gebetsarten sind mir zu künstlerisch (Beten beim Malen einer Ikone z. B.) andere zu mystisch (die sogenannten Wiederholungsgebete bzw. Meditation). Wissenswert ist vielleicht, dass Klaus Douglass Pfarrer (beim Schreiben des Buches gerade in einem Auszeitjahr in einem anderem Beruf tätig) in der Evanglisch-Lutherischen Landeskirche ist. Das merkt man bei einigen Heransgehensweisen.

Der Autor schreibt so lebendig, dass man oft schmunzeln muss oder mitfühlt wenn etwas nicht gelingt oder er beim Fasten vor Hunger fast umkippt. Dieses Buch bietet viele neue Möglichkeiten mit Gott in Verbindung zu treten ohne dass es eine theologische Abhandlung ist. Aber es ist auch sehr ehrlich, Dinge die dem Autor nicht lagen benennt er auch ganz konkret. Gut gefallen haben mir auch die kurzen Zusammenfassungen hinter jedem Abschnitt. So kann man kurz lesen, was für ein Gebet es ist, ob man Hilfsmittel braucht, wieviel Zeit man einplanen sollte und ein persönliches Fazit. So kann man das Buch auch kreuz und quer lesen, sich immer mal wieder ein Gebet vornehmen oder einfach alles in einem verschlingen und wirken lassen. Im Anhang findet man nochmal eine Übersicht welches Gebet in welchem Abschnitt erwähnt wurde.

Wer Anregung zum Gebet sucht, der wird in diesem Buch viel neues entdecken und wird animiert mal anders zu beten.

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