Klaus Erfmeyer Drahtzieher

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Inhaltsangabe zu „Drahtzieher“ von Klaus Erfmeyer

Für die Staatsanwaltschaft ist die Unfallakte „Lieke van Eyck“ schnell geschlossen, doch ihre Schwester glaubt nicht an ein Eigenverschulden der als zuverlässig und diszipliniert geltenden Vorstandssekretärin. Der Dortmunder Rechtsanwalt Stephan Knobel soll die Umstände des Todes untersuchen und trifft dabei auf den Journalisten Gisbert Wanninger, der hier die ganz große Story wittert: Der Konzern ThyssenKrupp, für den Lieke gearbeitet hat, soll einem geheimen Kartell zur Beschaffung Seltener Erden angehören. Stand Lieke als Mitwisserin im Weg?

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  • Rezension zu "Drahtzieher" von Klaus Erfmeyer

    Drahtzieher
    sab-mz

    sab-mz

    08. July 2012 um 11:55

    Hier ermittelt nicht die Polizei, die Akte um den Tod von Lieke van Eyck wurde geschlossen, sondern der Rechtsanwalt Stephan Knobel. Die Schwester von Lieke, einer untadeligen Vorstandssekretärin, Anne van Eyck hat ihn beauftragt. Sie glaubt an ein Verbrechen. Hilfe bekommt Knobel, wie immer von seiner Partnerin Marie, die Hobbydetektivin ist und auch von Wanninger, einem mittlerweile erfolglosen Journalist. Es scheint so als sei Thyssen Krupp in den Fall verwickelt. Es geht um seltene Erden. Ist dem so? Lassen Sie sich als Leser gefangen nehmen von einer äusserst spannenden Handlung, in die auch noch der Staatsanwalt einsteigt, von gesellschaftlichen und politischen Verquickungen und einem Ermittlerteam, das sie durch die Irrungen und Wirrungen dieses spannenden Krimis führt. Wer ist Drahtzieher, wer Opfer? Es gibt reichlich unerwartete Wendungen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Drahtzieher" von Klaus Erfmeyer

    Drahtzieher
    Eka

    Eka

    03. May 2012 um 14:25

    Der Dortmunder Rechtsanwalt Stephan Knobel erhält Besuch von der Unternehmensberaterin Anne van Eyck, die zwar keinen Termin vereinbart hatte, es aber gewöhnt ist, aufgrund ihres selbtbewußten Auftretens überall sofort vorgelassen zu werden.Sie bittet Knobel, den tödlichen Unfall ihrer Schwester Lieke zu untersuchen, die den Fall bereits als erledigt abgeschlossen hat. Sie glaubt nicht an ein Eigenverschulden ihrer Schwester, die laut Untersuchungsbericht bei dem Unfall betrunken war. Stephan Knobel, der mit Mandaten nicht gerade gesegnet ist, sieht hier seine Chance und nimmt den Auftrag an. Bei seinen Ermittlungen stösst er auf den Journalisten Gisbert Wanninger, der offenbar einem Skandal auf der Spur ist: Der Thyssen-Krupp Konzern, für den Lieke als Vorstandssekretärin gearbeitet hat, soll angeblich einem geheimen Kartell zur Beschaffung seltener Erden angehören. Wußte Lieke von diesem geheimen Kartell und mußte sie deshalb als Mitwisserin aus dem Weg geräumt werden? Der Autor hat hier nicht einen blutrünstigen Krimi geschrieben, sondern eher einen Gesellschaftsroman mit kriminalistischem Hintergrund. Der Anfang ist ziemlich langatmig und es dauert eine Weile, bis ein wenig Spannung aufkommt, obwohl der Autor den Leser immer wieder auf eine andere Fährte führt und zum Mitdenken anregt. Zum Ende hin hat der Autor jedoch wirklich eine knisternde Spannung hineíngebracht, durch die er mich mit der vorherigen etwas trockenen Schreibweise wieder versöhnt und zum Nachdenken gebracht hat.

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