Klaus Erfmeyer Geldmarie

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Inhaltsangabe zu „Geldmarie“ von Klaus Erfmeyer

Stephan Knobel geht es nicht gut. Die Dortmunder Kanzlei, für die er arbeitet, ist wirtschaftlich angeschlagen. Unter den Beschäftigten wachsen das Misstrauen und die Angst, Opfer eines Sanierungskonzepts zu werden. Doch viel mehr Sorgen bereitet ihm ein ganz anderes Problem.
Seine Freundin Marie ist seit einem Besuch bei ihrem Germanistikprofessor spurlos verschwunden. Und der ist jetzt tot, gestorben an einem Herzinfarkt. Seit ihrem Verschwinden werden von Maries Girokonto täglich 1.000 Euro an verschiedenen Geldautomaten der Stadt abgehoben. Die Polizei ist sich sicher, dass Marie mit dem Tod des Professors etwas zu tun haben muss und ihre Flucht vorbereitet. Eine Theorie, an die Knobel nicht glauben mag!

Spannend mit Tiefgang

— kfir

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  • Rezension zu "Geldmarie" von Klaus Erfmeyer

    Geldmarie

    kfir

    12. August 2008 um 21:08

    Es sind unruhige Zeiten, in denen der Dortmunder Rechtsanwalt Stephan Knobel sich gerade befindet. Die Scheidung von seiner Frau steht kurz bevor. Er hängt ihr gefühlsmäßig noch immer nach. Seine kleine Tochter hat er auch schon sehr lange nicht mehr gesehen. Daneben läuft es in seiner Anwaltsgemeinschaft gerade nicht gut. Die Geschäfte sind rückläufig, eine Unternehmensberatung stellt alles auf den Kopf, ein Kollege will sich profilieren und spinnt Intrigen. In diesem Augenblick verschwindet Knobels Freundin Marie spurlos, sie gerät in dringenden Tatverdacht, an dem Tod ihres Universitätsprofessors beteiligt zu sein. Als Lebensbeweise von Marie auftauchen, beginnt Knobels Suche nach seiner Freundin, denn er ist felsenfest von ihrer Unschuld überzeugt. Unangenehm nur, dass er wohl nicht über alle Bereiche ihres Lebens Bescheid zu wissen scheint … Klaus Erfmeyer hat mit dem Rechtsanwalt Stephan Knobel einen sympathischen Charakter erschaffen, der durch seine unterschiedlichen Facetten viel Spielraum für Entwicklung bereit hält. Einerseits der kühle und rationale Jurist, der alles ergründen will. Dann der gefühlvolle Partner, der seinen Gefühlen in manchen Augenblicken dann doch nicht ganz freien Lauf lassen kann. Und der moralische Jurist, der sich Gedanken um das Rechtssystem macht und um seine anwaltliche Neutralität. So pendelt Knobel zwischen diesen Extremen und eckt dabei in seiner Kanzlei an, was zu weiteren Unruhen führt. Ebenso wie diese charakterlichen Differenzierungen variiert Erfmeyer auch seine Sprache und Perspektive der Erzählung. Je nach dem bekommt der Leser die Gedanken und die Anschauungen der einzelnen Charaktere widergespiegelt. Langsam eröffnet sich so die Geschichte mit all seinen unterschiedlichen Handlungssträngen, die dann zum Schluss alle wieder logisch zusammenführen. In gleichem Masse setzt Erfmeyer seine sprachlichen Mittel ein. So sind viele der Beschreibungen und Gedanken oft sehr ausführlich und raumgreifend, dennoch aber immer im gleicher Weise präzise, wie die auf den Punkt gebrachten lakonischen Bemerkungen, wenn sich eine Situation zuspitzt. Insgesamt immer eine sehr gepflegte und gewählte Sprache, in der manche Dialoge mit Knobels Kanzlei-Kontrahenten als Kontrapunkte weitere Höhepunkte bilden. Ein intelligenter und spannender, in Sprache und Story brillanter Krimi, wie ich ihn aus deutschen Landen schon lange nicht mehr gelesen habe. Ich bin gespannt, welche Entwicklungen und Fälle Klaus Erfmeyer für seinen Helden Stephan Knobel noch bereit hält.

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