Klaus Erfmeyer Tribunal

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Inhaltsangabe zu „Tribunal“ von Klaus Erfmeyer

Essen und das Ruhrgebiet bereiten sich auf das Großereignis „Kulturhauptstadt 2010“ vor. Als der Psychologe Paul Bromscheidt an die Kanzlei Hübenthal & Knobel die Idee heranträgt, aus diesem Anlass ein Projekt zum Thema „Justiz und Gewissen“ ins Leben zu rufen, scheint sich eine Gelegenheit zu bieten, die Kanzlei werbewirksam zu präsentieren. Der eloquente Bromscheidt kennt auch schon den passenden Ausstellungsort: Deutschlands größte unterirdische Bunkeranlage, deren Stollensystem sich über mehrere Kilometer unter der Dortmunder Innenstadt erstreckt. Erwartungsvoll folgen Rechtsanwalt Stephan Knobel und seine Kollegen dem Psychologen in den Bunker. Doch der hat mit seinen Gästen ganz anderes im Sinn. Die Führung durch die Stollenanlage wird zur Entführung - und für die Geiseln zur Konfrontation mit einem Täter, der eine zynische Abrechnung zelebrieren will …

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  • Rezension zu "Tribunal" von Klaus Erfmeyer

    Tribunal
    haTikva

    haTikva

    13. April 2010 um 15:03

    Dortmund 2009 - Ein Mann gibt sich Psychologe aus und unterbreitet der Kanzlei Hübenthal & Knobel ein interessantes Angebot, mit ihm zusammen zu der Ausstellung "Kulturhauptstadt 2010" einen juristischen Anteil mit den Schlagworten "Justiz und Gewissen" beizutragen. Dafür führt er den Protagonisten Rechtsanwalt Stephan Knobel mit Freundin Marie Schwarz, sowie seinen Kollegen Löffke und Frau sowie einen Richter mit Frau in die tiefe der Dortmunder Stollen, die sich hervorragend für ein Tribunal eignen. Und so wird aus der Führung eine Entführung, denn der angebliche Psychologe hat seine eigenen Vorstellung von Recht und Gesetz ... In den Schächten unterhalb Dortmunds wartete ein genial ausgeklügeltes System auf die "Gefangenen", welches sie durch psychische Tricks und spezielle Effekte zu quälen und foltern vermochte. Der Entführer wußte geschickt die Beteiligten gegeneinander aufzubringen und sich gegenseitig zu verdächtigen, weshalb sie in dieser Situation gelandet sind. Das Verhalten der einzelnen Gefangenen wurde sehr gut beschrieben. Auch wie sich Knobel immer wieder fragt, ob manchen Aussagen und Taten seiner Mitgefangenen nur Taktik sind, oder ob sie es tatsächlich ernst meinten. Der Autor beschrieb die Umgebung und die Beklommenheit der Geiseln so gut, dass ich die ganze Zeit über das Gefühl hatte, im Stollen mit dabei zu sein. Diese Situation wurde genial geschildert. Doch dieses Kidnappen war nur der Anfang und nachdem die sechs Figuren wieder in Freiheit waren, meldete sich Knobels Gewissen. Denn eine Sache verlief dort unten in dem Schacht recht undurchsichtig ab und ließ ihn die Gefangenschaft genauer betrachten und hinterfragen. Dadurch kam Stephan Knobel einer Sache auf die Spur, die selbst ihn persönlich in Gefahr bringen sollte ... Die Spannung war von Anfang an spürbar und zog sich durch den ganzen Roman, sodass ich diesen Krimi sehr ungern aus der Hand legte. Die wichtigsten Figuren wurden Anfangs kurz und knapp vorgestellt, was mir aber genügte, um mir ein oberflächliches Bild zu machen. Die Charaktereigenschaften der einzelnen Persönlichkeiten wurden nach und nach im Stollen offen gelegt, was auch sehr zu meiner eigenen Verwirrung führte. Geniale Taktik, denn so wußte ich nun auch nicht, worum es geht, bis Knobel auf eine Idee kam ... Dieses Werk ist aus der Vogelperspektive geschrieben, wodurch ich anfangs nicht viel mehr vom Protagonisten mitbekam, wie von allen anderen Figuren auch. Das machte es aber umso interessanter! Die Kapitel sind sehr unterschiedlich lang, was der Geschichte aber keinen Abbruch tat. Trotz meines Quereinstiegs in diese Reihe um den Rechtsanwalt Stephan Knobel, kam ich mit dem Fall sofort klar. Klaus Erfmeyer hat es geschafft mich zu fesseln. Seiner Serie werde ich treu bleiben. Ich vergebe die volle Punktzahl, fünf Sterne. Bereits erschienen: Karrieresprung (2006) Todeserklärung (2007) Geldmarie (2008) Tribunal (2010)

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