Klaus Farin Die Gothics. Weiss wie Schnee, Rot wie Blut und Schwarz wie Ebenholz

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Inhaltsangabe zu „Die Gothics. Weiss wie Schnee, Rot wie Blut und Schwarz wie Ebenholz“ von Klaus Farin

Eine erste Annäherung an die derzeit deutlich im Aufwind befindliche Gothic- und Dark-Wave-Szene. Der Band enthält im ersten Teil Interviews mit "Schwarzen" aus Ost- und Westdeutschland und Fotografien des Berliner Szenefotografen Boris Geilert (G.A.F.F.). Der zweite Teil enthält einen Text von Kirsten Wallraff, die seit 15 Jahren der schwarzen Szene angehört und sich in ihrer Analyse vor allem mit den Hintergründen und Ausdifferenzierungen des Gothic-Stils (Mode, Musik, Rituale, Literatur) beschäftigt. Eine Rezension und ein ausführliches Interview mit Kirsten Wallraff findet sich auf der Homepage www.schwarzeseiten.de. „… Ob man nun den Werdegang der 17-jährigen Schülerin Nora oder den Text des 29-jährigen Kartographen Pfeffi zum Thema ’Gothics im Osten’ spannender findet, ist Geschmackssache, interessant ist das alles auf jeden Fall. Man bekommt einen guten Überblick über unterschiedliche Meinungen und Standpunkte zu Themen wie ’Individualismus oder oberflächliches Posertum?’ oder einfach ’Warum Gothic?’ und muss nicht der Meinung eines einzelnen Autors vertrauen. Wobei gesagt sei, dass Farin erstens recht kompetent ist und zweitens selbst auch sehr unterhaltsam schreibt und seine Hälfte des Buches so zu einer spannenden Dokumentation der Szene macht. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Buch, das in optimaler Kombination Information und Unterhaltung bietet, zumal es in seiner Gesamtheit schön aufgemacht ist und jede Menge Fotos enthält.“ Tobias Blum in: Rock Hard „Eine Menge interessanter und aufklärender Einblicke in die schwarze Szene gibt das vorliegende Buch. Untertitelt mit „Interviews und Fotografien“ bietet es von beidem ausreichend, dazu einen überaus informativen Essay von Klaus Farin himself. Hier erfährt der Wissensdurstige nicht nur Einzelheiten der verschiedenen Szenen, Musikstile, Moden und Ideen, auch ein kurzer historischer Abriss wird geboten. Farin versteht es wie immer in seinen Büchern, in der Fülle von Einzelerscheinungen Verknüpfungen aufzuzeigen und Strukturen bloßzulegen. So richtet sich beispielsweise ein kritischer Blick auf die Affinitäten der Gothics zu faschistischen Theorien. Diese Anfälligkeit stellt sich auf dem Hintergrund tagespolitischer Diskussionen zunehmend als Belastung der Gothics dar. Farin gelingt es, trotz der emotionalen Aufgeladenheit dieses Thema sachlich differenziert zu beschreiben. Im selben Ton untersucht er satanistische Strömungen und ihre ideenpolitische Verbindung zu neonazistischen Gruppierungen. Der kurze, klare Essay ist ebenso lesefreundlich wie die im Anschluss folgenden O-Töne. In Verbindung mit den mehrheitlich von Boris Geilert beigesteuerten Schwarz-weiß-Fotografien von zumeist interviewtechnisch Befragten ist ein durchweg empfehlenswertes Buch entstanden, welches ich allen jugendkulturell Interessierten nachdrücklich ans Herz legen möchte.“ Thomas Feist in: www.crossover-agm.de "Die erste ernstzunehmende Darstellung und Auseinandersetzung mit der Gothic-Szene. Farin handelt kurz, aber stimmig literarische, philosophische und musikalische Vorlieben und Einstellungen ab, räumt mit Vorurteilen auf, ohne zu verharmlosen, und läßt die Protagonisten der Szene selbst zu Wort kommen. Ein echtes Spiegelbild der Gothic-Szene." Dirk Hoffmann im Zillo, September 1999 "Kritisches ist in der Grundinformation zu finden, aber genau so sehr viel Sympathie mit diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihren ganz speziellen Stil leben wollen. Von außen häufig als Exoten oder Angehörige eines anderen Planeten angesehen, die möglicherweise (trotz Friedfertigkeit) Angst auslösen. Spiegel unterdrückter Wünsche und Begierden? Hier werden andere Normen und andere Sinnkonstrukte gelebt - sehr konsequent. Autor und Autorin führen alle Interessierte mit in diese (fremde) Welt. Sprachlich ist das Buch ein Genuss zu lesen. Narratives Schreiben, die Präsentation einzelner Begebenheiten, leise Stimmungen - fast poetisch, Erzählungen, die zum Weiterlesen anregen. Wirklich kein (trockenes) Sach- oder Fachbuch über Jugend. Ich werde nach Abfassung dieser Rezension im Buch weiter lesen und stöbern." Georg Bienemann in: Thema Jugend. Zeitschrift für Jugendschutz und Erziehung, März 2002. (Quelle:'Flexibler Einband')

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