Klaus Ferentschik , Horst Hussel Der Weltmaschinenroman

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Inhaltsangabe zu „Der Weltmaschinenroman“ von Klaus Ferentschik

Ein biographischer Roman über die 'Weltmaschine' und deren Erbauer Franz Gsellmann. Über das rätselhafte Kunstwerk, ähnlich den Werken Marcel Duchamps und Jean Tinguelys. Eine Maschine, deren einzige Funktion darin besteht, Maschine zu sein, die Maschine spielt. Im Oktober 1958 sieht Franz Gsellmann (1910-1981) in einem Zeitungsartikel über die Weltausstellung die Abbildung des Atomiums. Der Landwirt, der in der Steiermark einen kleinen Hof betreibt, ist davon so fasziniert, dass er mit dem Zug nach Brüssel reist, sich das Atomium ansieht, am selben Abend zurückfährt und heimlich mit dem Bau einer Maschine beginnt, die später als 'Weltmaschine' bekannt wird. 1981 montiert er als letztes Teil ein großes, drehbares Fragezeichen, erklärt sein Werk für vollendet und stirbt. Klaus Ferentschik verarbeitet in seinem Roman alle bekannten und unbekannten Fakten über die Weltmaschine und liefert eine literarische Erklärung der Obsession ihres Erbauers. Ein Buch über die Kraft der Träume und ein Plädoyer, ihnen unbeirrt zu folgen. In diesem Jahr feiern das Atomium und die Weltmaschine ihren 50. Geburtstag.

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  • Rezension zu "Der Weltmaschinenroman" von Klaus Ferentschik

    Der Weltmaschinenroman

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 12:07

    Eingereicht von Peter K.: Gsellmann baut eine Maschine um ihrer selbst willen. Um sich zu schützen sagt er immer wieder: Bald wird sie produzieren. Die Maschine ist sich und dem Schöpfer selbst genug. In einer Welt in der es um Produktivität und ausgefeilte Produkte geht, ein Außenseiter. Ein Außenseiter, den man lieb gewinnen muss und man wünscht sich, daß es mehr davon gäbe. Ein sehr, sehr zu empfehlendes Buch. Glückwunsch dem Autor, der fein und subtil den obsessiven Lebensweg Gsellmanns und seiner Maschine nachzeichnet.

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