Klaus Fröba

 4.2 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Formula, Siemens in Erlangen und weiteren Büchern.

Neue Bücher

München 1890 bis 1960

Neu erschienen am 19.06.2019 als Hardcover bei Sutton.

Alle Bücher von Klaus Fröba

Formula

Formula

 (31)
Erschienen am 01.09.2003
Siemens in Erlangen

Siemens in Erlangen

 (1)
Erschienen am 01.05.2017
München 1890 bis 1960

München 1890 bis 1960

 (0)
Erschienen am 19.06.2019
Wölfe in Blinding

Wölfe in Blinding

 (0)
Erschienen am 16.11.2015
Erlangen 1890 bis 1960

Erlangen 1890 bis 1960

 (0)
Erschienen am 28.01.2019

Neue Rezensionen zu Klaus Fröba

Neu

Rezension zu "Formula" von Klaus Fröba

Douglas Preston/Lincoln Child – Formula, Tunnel des Grauens
DianaEvor einem Tag

Douglas Preston/Lincoln Child – Formula, Tunnel des Grauens


Special Agent Pendergast ist erneut in New York, nachdem er von einem mehrfachen Leichenfund gehört hat und spaziert direkt ins naturhistorische Museum um dort mit Nora Kelly zu sprechen, die mit ihm zum Tatort kommen soll.

Als die beiden die Gebeine sichten, die ein Serienmörder dort vor über 100 Jahren gelagert hat, kommt es zu einem Eklat und sie müssen den Tatort verlassen. Nicht nur das, der Tatort wird zugunsten der Bauarbeiten auch noch eingestampft.

Vorher konnten noch ein paar wenige Beweise sicher gestellt werden, eines davon führt zu einem Zettel mit Namen und Adresse eines Opfers. Langsam entpuzzeln Pendergast, Nora und der Journalist Smithbeck das Rätsel, nur um festzustellen, dass der Täter damals an der “Formel des ewigen Lebens” gearbeitet hat.

Und plötzlich erschüttert New York eine neue Mordserie, mit den gleichen Verstümmelungen an den Leichen. Zufall? Oder lebt der Serienmörder aus dem 19. Jahrhundert immer noch?


“Formula” ist der dritte Fall von Pendergast und ein eigenständiger Fall, auch wenn Pendergast wieder auf Smithbeck trifft, dessen Freundin Nora Kelly beim naturhistorischen Museum arbeitet.

Das Autorenduo erschafft einen düsteren, beklemmenden Thriller mit einer mysteriösen und gruseligen Note, der von Anfang bis Ende spannend und fesselnd ist. Dabei werden manche Schauplätze detailliert und grausig dargestellt und die erdrückende, bedrohliche Grundstimmung gut ausgearbeitet und auf den Leser transportiert.

Der Erzählstil ist auch hier wieder flüssig, temporeich und die Story lässt sich zügig lesen. Insgesamt gefielen mir die Vorgängerbände zwar etwas besser, aber die Grundidee, das ein Serienmörder versucht die Formel des ewigen Lebens zu finden, finde ich gut. Heiligt der Zweck die Mittel? Und was ist das primäre Ziel des Serienmörders?


Diesmal ist es für Pendergast ein ganz persönlicher Fall und die überraschenden Wendungen, die vielen Toten, auch von Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind, dazu die Perspektivwechsel und die am Ende zusammenlaufenden Handlungsstränge haben die Spannung gesteigert.

Die “übersinnliche” Komponente wird hier ein wenig mehr in den Fokus gerrückt. Besonders interessant fand ich, dass wir ein wenig mehr über Pendergast erfahren haben, trotzdem bleibt dieser Mann ein Rätsel. Ist er irgendwie übersinnlich begabt? Oder einfach nur ein aufmerksamer Ermittler? Seine “Zeitreise” war genauso interessant und ich will einfach hinter sein Geheimnis kommen, dazu werde ich wohl noch ein paar Bücher brauchen.

Smithbeck ist auch hier wieder mit an Bord, stiftet ein wenig Unruhe und Verwirrung, wittert die große Story und verbockt es bei seiner Freundin Nora, die es im Museum ohnehin nicht besonders leicht hat.

Nora war mir von Anfang an sympathisch, wirkte aber oft distanziert und unnahbar, da sie sich im Grunde genommen nur für ihre Arbeit interessiert, vom Vorstand des Museums unter Druck gesetzt wird und deswegen auch ein wenig ängstlich und unentschlossen rüber kommt. Dennoch findet sie auch ihre Stärken in dem Buch und geht auf die Suche des Täters.

Die Figuren sind allesamt lebendig dargestellt, wirken gut ausgearbeitet und egal ob Haupt- oder Nebenrolle, ich konnte mir sie alle gut vorstellen.


Die Vermischung von Fakt und Fiktion macht diesen Thriller so spannend, die Möglichkeiten die er bietet, die historischen und wissenschaftlichen Fakten, die einfließen, die Menschheitsträume und ja, auch das Motiv des Täters sind zu jeder Zeit nachvollziehbar.

Man darf nicht vergessen, dass die Story jetzt fast 15 Jahre alt ist, und trotzdem erkennt man auch heute noch manche Situation wieder, was dafür spricht, wie zeitlos der Roman gehalten ist und zu jeder Zeit gelesen werden kann.

Ich kann den Thriller empfehlen, mich hat er gut unterhalten, war kurzweilig, temporeich und hat für ein paar spannende, gruselige Lesestunden gesorgt.


Fazit: Spannender Thriller über einen Serienmörder der an der Formel des “ewigen Lebens” arbeitet. Hat er Erfolg? 4 Sterne.

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Rezension zu "Formula" von Klaus Fröba

Rezension zu "Formula" von Klaus Fröba
Leonie93vor 9 Jahren

Kurzbeschreibung
Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Beinhaus entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer?
Meinung

Die Geschichte ist spannend geschrieben, das Gänsehautfeeling macht sich sehr bald bemerkbar. Das Thema des Buches - jemand bringt massenweise Menschen um, schneidet ihnen sozusagen das Rückrat heraus, um sein eigenes Leben zu verlängern - fesselt einen stundenlang. Denn man weiß ja nichts Genaues, alles sind nur Vermutungen und Spekulationen des FBI u. der Wissenschaft. Ist es also nun wahr oder nicht? Ist der Mörder ein über 150 Jahre alter Mensch? Oder nur ein Nachamungstäter? Diese Frage treibt einen dazu, das Buch quasi in einem Rutsch durchzulesen, denn man ist mehr als nur gespannt auf die Auflösung. Und wird nicht enttäuscht.
Sehr liebenswert auch die Hauptfiguren, sie sind einem sofort sympatisch, man leidet und fiebert sofort mit ihnen mit. Und man weiß, dass hinter dem FBI Agent ein Geheimnis steckt, das sich einfach nicht so schnell lüften will...
Alles in allem sehr spannend gehalten, klasse Lektüre für Fans von Abenteuern u. Wissenschaft!

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Rezension zu "Formula" von Klaus Fröba

Rezension zu "Formula" von Klaus Fröba
Jens65vor 11 Jahren

Nach Relic und Attic bietet nun endlich Formula die Gelegenheit eines Wiedersehens mit Special Agent Pendergast. Diese wohl charismatischste Figur von Child/Preston kann hier wieder einmal sein gesamtes Spektrum an charakterlicher Vielfalt ausleben. Die Geschichte, vom Verlauf her eher linear, ist diesmal eine Mischung von Elementen aus Relic bzw. Thunderhead. Archäologie, verbunden mit Schaurigem aus New Yorks Vergangenheit. Spannend, unterhaltsam und gerade für Pendergast mit sehr persönlicher Note. Wer sich Nächte gern lesend um die Ohren schlägt, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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