Klaus Gerhard Pahlke

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Klaus Gerhard PahlkeDer Hund Schnuffel und der Floh Floh
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Der Hund Schnuffel und der Floh Floh
Der Hund Schnuffel und der Floh Floh
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Erschienen am 27.01.2014

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Rezension zu "Der Hund Schnuffel und der Floh Floh" von Klaus Gerhard Pahlke

Eine Freundschaftsgeschichte der besonderen Art. Der Freundschaft zwischen dem Hund "Schnuffel "und
Kinderbuchkistevor 10 Monaten

Der Klecks Verlag ist einer der kleineren Verlage.

Wie für viele kleinere Verlage zeichnet sich auch er durch seinen hohen Anspruch an Bild und Text aus.




"Schnuffel und Floh"
Schon allein das Coverbild lädt uns eine, die Geschichte zu lesen.
Wunderbar illustriert von Michaela Frech schauen dort zwei große Kulleraugen und eine schwarze Knopfnase aus einem weißen Fellbüschel heraus, auf dem ein kleines freundliches Wesen mit Krawatte sitzt.
Das Fellbüsche ist Schnuffel der Hund, das kleine Wesen auf seinem Kopf Foh, der Floh.
Eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft erzählt von Klaus Gerhard Pahlke, der schon viel in seinem Leben gemacht hat bevor er sich entschloss seine Geschichten zu veröffentlichen. Es ist zu wünschen, dass wir noch viele weitere so schöne Geschichten von ihm bekommen.
In Kombination mit den sehr emotionalen, ausdrucksstarken, witzigen Illustrationen von Michaela Frech ( die noch weitere Bücher im Klecks Verlag illustriert hat) ist hier ein Bilder- und Vorlesebuch entstanden das bestimmt viele, egal ob groß oder klein, begeistern wird.
Im Vorwort erzählt Klaus Gerhard Pahlke, dass er die Geschichte vor 25 Jahren seiner Tochter erzählte. Schade dass es so lange gedauert hat bis sie gedruckt wurde, aber wer weiß? Alles in Leben hat seine Zeit und so war es vielleicht jetzt erst an der Zeit für dieses Buch. Mit Sicherheit hätte vor 25 Jahren jemand anderes illustriert und wer weiß ob es eine genauso gelungene Kombination gegeben hätte wie diese hier. Im diesem Sinn erfreuen wir uns einfach jetzt ,und danken Autor und Illustratorin, für dieses tolle Buch.
Ja und natürlich dem Klecks Verlag, der alles auf den Weg gebracht hat!


Nun aber zur Geschichte


Eine Freundschaftsgeschichte der besonderen Art. Der Freundschaft zwischen
dem Hund "Schnuffel "und dem Floh, "Floh".
Schnuffel ist ein ganz besonderer Hund. Er mag einfach alle Menschen und Tiere, er liebt sein Herrchen, streitet nicht und selbst der Postbote ( es hält sich das Gerücht, dass Hunde keine Postboten mögen!) wird von ihm freundlich begrüßt.
Was aber besonders Bersonders an ihm ist , ist sein Geheimnis, dass nur wir Leser jetzt erfahren. Schnuffel versteht die Tiersprache.
So kam es eines Tages, Schnuffel lag wieder einmal an seinem Lieblingsplatz unter der großen Buche, als er von einem Geräusch geweckt wurde, doch so sehr er auch suchte, er fand nicht die Quelle. Er legte sich wieder hin und er hörte das Geräusch wieder. So ging das eine ganze Weile hin und her und da er immer noch nichts fand dachte er bereits daran, dass er das alles nur geträumt hatte, dann lachte er und sagte: "Ich höre schon die Flöhe husten?!" und lachte und lachte. Grade als er wieder toben wollte hört er eine Stimme, doch er sah niemanden. Er hörte , dass jemanden mit ihm sprach aber weit und breit war niemand, so dass er sich ziemlich veralbert vorkam.
Nach einer  weiteren eile brummte er vor sich hin, dass er doch gern wissen würde wer mit ihm rede und da kann die Stimme wieder. Es war Floh, der Floh. Zunächst war Schnuffel schockiert. Er hatte einen Floh. Flöhe bekommen sonst nur unreinliche Tiere, doch irgendwie faszinierte Floh ihn auch und da er ein sehr freundlicher Schnuffel war bat er Floh höflich sich auf seine Nasenspitze zu setzten damit sie sich kennenlernen konnten.
Floh erzählte von seinem Leben, wo er herkam und wie es ihn nun zu Schnuffel geführt hatte. Eine etwas traurige Geschichte, die mit der Erkenntnis endete, das Floh bereits seit fast einer Woche bei ihm im Fell lebte. Rebecca, Schnuffels Katzenfreundin hatte das Gespräch mit angehört und fand es gar nicht schlimm, denn Floh war ein äußerst  netter und reinlicher Zeitgenosse. Jetzt hatten sie einen neuen Freund.
Was die drei noch so alles erleben werden?
Das verrate ich hier nicht.
Eine wirklich wunderschöne Freundschaftsgeschichte. Leicht vorzulesen, der Text springt fast  wie von selbst von der Zunge. Keine verschachtelten Sätze oder schwierigen Wörter. Einfach, anschaulich, witzig, spannend und originell orientiert an der Erfahrungswelt der Zielgruppe
für Kinder ab etwa 3 Jahren.

Auf die Illustrationen bin ich ja bereits im Vorfeld schon eingegangen.
Die Illustratorin legt den Fokus ihrer Darstellungen auf das Wesentliche, in diesem Fall die Protagonisten der Geschichte, dabei weiß sie Mimik und Gestik so zu illustrieren, das das Bild lebendig wird. Die Dynamik, Emotion etc. der einzelnen Handlungsszenen fängt sie grandios ein, so dass man gleich in die Geschichte mitgenommen wird. Dabei verzichtet sie auf zu viel kleine Details die in diesem Fall nur unnötig ablenken würden. Im Mittelpunkt stehen nun mal Schnuffel, Floh und auch Rebecca.
Durch die klaren Bilder ohne wenig Ablenkung ist die Geschichte auch schon für kleinere Kinder gut geeignet, die von zu viel Drum rum oft so abgelenkt sind, dass sie vor lauter "Entdecken" nicht mehr der Geschichte folgen.
Hier passt wirklich alles zusammen.

Wie so oft im Klecks Verlag gibt es zum Ende auch hier noch einige Ausmalseiten.
Beim ein oder anderen Buch wie z.B. "Das Geheimnis vom kleinen schwarzen Kater" finde ich es durchaus gut solche Seiten einzufügen, jedoch bin ich im Großen und Ganzen kein Fan davon, denn unsere Bestrebung sollte es sein den Kindern einen Umgang mit Büchern zu vermitteln, in die nicht hereingemalt wird.
Grade wenn wir an uns in der Bücherei denken sind solche Bücher sehr problematisch. Meist malen die Kinder dann nicht nur auf die dafür vorgesehenen Seiten sondern auch noch in den anderen Teil des Buches. Wenn man den Kindern die Möglichkeit geben möchte noch ein wenig zu malen, empfehle ich ein kleines Beiheft, dass separat einliegt wird, zu gestalten. Viele Verlage bedienen sich dieser Möglichkeit schon insbesondere auch bei Erstlesetiteln.

Dieser keine Einwand sollte keinen davon abhalten dieses tolle Buch zu lesen.


 


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