Klaus Gunschmann „Du kommst hier nicht rein!“

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Inhaltsangabe zu „„Du kommst hier nicht rein!““ von Klaus Gunschmann

Mick Jagger, Freddie Mercury, Campino… alle mussten an ihm vorbei Das P1 in München ist der bekannteste Club Deutschlands und auch unter Promis die Partylocation Nr. 1. Doch um reinzukommen, muss man am Türsteher vorbei. Jahrelang hat Klaus Gunschmann über Glück und Leid entschieden. Nun erzählt er von seinen wildesten Zeiten, als sei man selbst dabei gewesen: Bacardi, Breakdance und Bananarama; später dann Oskar Lafontaine, Jon Bon Jovi, Leonardo di Caprio und Tatjana Patitz – gemeinsam an der Theke. Sein Buch ist eine rasante Reise durch die heißesten Nächte mit zahlreichen Promis und denen, die sich dafür halten. Spannend erzählter Zeitgeist und die ultimative Hommage ans Nachtleben von gestern und heute.

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    „Du kommst hier nicht rein!“
    clautschi

    clautschi

    03. June 2013 um 16:33

    Das Münchener P1 gehört zu den bekanntesten Partylocations der Welt und ist Deutschlands Club Nummer 1. Alles, was Rang und Namen hat, trifft sich dort zum ausgelassenen Feiern und Party machen. Egal ob John Bon Jovi, Leonardo di Caprio, Oskar Lafontaine oder Campino, man findet sie alle an der Theke oder auf der Tanzfläche. Doch um zur feiernden Elite zu gehören, muss man an ihm vorbei: Klaus Gunschmann. Der Mann an der härtesten Tür Deutschlands packt in seinem Buch „Du kommst hier nicht rein“ aus. Er berichtet von diversen Partyanekdoten, die er während der Zeit im P1 mit zahlreichen Promis und solchen, die sich gerne dazuzählen würden, in Vergangenheit erlebt hat und beschreibt, wie er an der Tür über Glück und Unglück der Partyanwärter entschieden hat. Was ich mir von diesem Buch erhofft habe, ist wohl recht klar: eine unterhaltsame Aneinanderreihung von Hintergrundinformationen und Gossip aus der Promiszene. Das habe ich jedoch leider nicht gefunden, im Gegenteil. Der Autor versucht, einige eher weniger spannende, wenn nicht sogar langweilige Promigeschichten, als eine Zeitreise durch die 90er Jahre zu verkaufen. Dies gelingt jedoch nicht wirklich. Es mangelt an Spannung, das Buch schafft es weder mitzureißen, geschweige denn zu fesseln, viel mehr überfliegt man gelangweilt die Seiten und wird von einer primitiven Story zur nächsten geschubst, die in den meisten Fällen nicht einmal bis zum Ende erzählt werden, sondern mittendrin abbrechen. Anfangs mag es ja vielleicht noch lustig und unterhaltsam sein, wer mit wem auf der Toilette Sex hat oder wer sich an der Theke prügelt, von Dauer ist dieser Unterhaltungsfaktor allerdings nicht. Unterbrochen wird dies durch vollkommen unpassende Einschübe diverser „Fakten“, die weder thematisch noch stilistisch mit dem jeweiligen Kapiteln harmonieren, viel mehr wirkt es wie ein billiger Versuch, auch nur einen Hauch von Objektivität oder gar Seriosität zu bewahren, der jedoch massiv scheitert. Zusätzlich zweifelt man am Wahrheitsgehalt der Geschichten, da der Autor real existierende mit „veränderten“ Personen inhaltlich kombiniert und man sich, berechtigterweise, des Öfteren fragt, was denn nun wahr und was dazugedichtet sein mag. Auch sprachlich kann man bei „Du kommst hier nicht rein“ nicht gerade von einem Meisterwerk sprechen. Die Ausdrucksweise ist plump und was den Humor angeht, bleibt es leider bei einem Versuch. An wenigen Stellen entlockte der Autor mir ein kurzes Grinsen, das war jedoch leider die Ausnahme. Dieser Erfahrungsbericht könnte auch das Alltagsgeschäft einer x-beliebigen Dorfdiskothek beschreiben. Kann man lesen – muss man aber nicht. Auch zu lesen auf http://buchpiraten.blogspot.de/

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  • Klaus Gunschmann "Du kommst hier nicht rein"

    „Du kommst hier nicht rein!“
    bogi

    bogi

    Der Autor ist Türsteher der Münchner Nobeldisko P1. Über diese Arbeit hat er ein Buch vorgelegt. Es ist liest sich einfach und man kann es auch gut so nebenbei mal durchlesen. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt allerdings beileibe nicht. Alles aber wirklich alles an Klischees wird dabei bestätigt. Die Schickimicki Szene geht ein und aus, Pop- und Rockstars geben sich die Klinke in die Hand. Immer wieder oder wohl fast meistens wird auch die Sau rausgelassen. Einige Szenen kann man halbweltähnliche Hintergründe unterstellen. Ebensogut und schneller kann man sich einen einschlägigen Bericht in Boulevardmagazinen im Fernsehen anschauen oder eine "Reportage" eines Yellow-Press Blättchens lesen. Das Ergebnis ist letztlich identisch. Unterirdisch öde. Ganz gewiss keine Empfehlung.

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