Theodora „Thea“ Terschüren, von allen nur Möhrchen genannt, soll einen Fall von 2023 lösen. Ihr Chef, Kriminalrat Hund, erwartet sich Ruhm und Ehre, wenn der Fall der Prostituierten, die tot am Mülheimer Wasserbahnhof aufgefunden wurde, endlich aufgeklärt wird. Thea ist nicht gerade begeistert; bedeutet dieser Fall doch, dass alle Zeug:innen nochmals befragt werden müssen und die Chancen, endlich den Täter zu finden, mehr als gering sind. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Kurt macht sie sich an die Arbeit. Ein anderer Fall erscheint ihr da vielversprechender: Ein junger Mann wurde tot am Fuße einer Treppe zur U-Bahn-Haltestelle aufgefunden. Er weist mehrere Verletzungen auf, von denen allerdings keine todesursächlich war. Möhrchen wittert Mord. Doch schon die Suche nach der Identität des jungen Mannes erweist sich als schwierig. Es bedarf all ihrer Überzeugungskraft und der Unterstützung ihres Mannes Erich, um Hund davon zu überzeugen, dass der junge Schwarze nicht an den Folgen eines Unfalls verstorben ist.Ich mochte ja schon die Fälle Sigi Sieberts, des mittlerweile pensionierten Hauptkommissars, sehr; so war es eine logische Schlussfolgerung, dass ich die Krimireihe weiterverfolge. Mit Thea Terschüren hat er eine Nachfolgerin gefunden, die auf ihre Art ebenso unkonventionell ermittelt wie ihr früherer Chef. Und ihr aktueller Fall hat es in sich: Die Spuren führen Thea und ihr Team ins Rotlichtmilieu und von dort zu dem widerlichen Akt des Menschenhandels, dem auch die gerade einmal 15-jährige Fayola zum Opfer gefallen ist. Sie wurde in den Slums von Benin-City von ihrem Vater an zwei Frauen verkauft. Fayola wird durch ein Voodoo-Ritual an die Frauen gebunden und nach Deutschland gebracht; dort landet sie in der Hölle auf Erden.Ich bin, was meine Lektüre angeht, ja ziemlich hart im Nehmen, aber dieser Fall hat mich so manches Mal schlucken lassen. Besonders das Schicksal Fayolas hat mich tief berührt. Schnell war mir klar, dass der Tod des jungen Tayo eng mit Fayolas Schicksal verknüpft ist.Klaus Heimann hat mir Bilder in den Kopf gesetzt, die mich entsetzt haben. Die Art und Weise, wie Menschen mit anderen umgehen – und damit meine ich nicht nur die Zuhälterinnen, die Fayola nach Deutschland gelockt haben –, ist schockierend. Auch in Tayos Umfeld gibt es Menschen, die ihre Macht ohne Rücksicht auf andere ausleben.Heimann hat anscheinend umfangreiche Recherchen zum Voodoo-Kult angestellt, um dessen komplexe Aspekte in den Roman einzubringen. Der Voodoo-Kult wird oft missverstanden und als fremd oder exotisch wahrgenommen. Seine Darstellung könnte darauf abzielen, ein differenziertes Bild zu vermitteln und das Bewusstsein für die kulturellen Hintergründe zu schärfen; Voodoo wird nicht nur als Handlungselement, sondern auch als kultureller Kontext in die Geschichte integriert.Wieder steht die Polizeiarbeit an erster Stelle. Die ermüdenden Zeug:innenbefragungen und die bürokratischen Hürden, die Thea dann doch schon mal umgeht, machen diesen Krimi so authentisch – genau so wie das Zusammenspiel der Teammitglieder. Allen voran natürlich Thea und Erich, die nicht nur beruflich ein Team sind, sondern auch privat; dabei müssen sie immer aufpassen, Berufliches und Privates voneinander zu trennen. Oder auch Korkmaz Kurt, den alle nur Kurt nennen: Der junge Kommissar betreibt nebenberuflich einen Imbisswagen, der ihm mehr Ärger als Gewinn einbringt. Die kleinen Einblicke in das Privatleben der Protagonist:innen ließen mich zwischendurch immer wieder etwas durchatmen.
Klaus Heimann

Lebenslauf
Schon als Jugendlicher liebte es Klaus Heimann, Märchen vorzulesen oder aus dem Stegreif erfundene Geschichten zu erzählen. Mit fünfzehn versuchte er sich an seinem ersten Roman - eher aus Freude an der manuellen Tätigkeit des Schreibens -, mit Stahlfeder und Tinte in Sütterlin. An die Handlung dieses Frühwerks erinnert er sich heute mit einem versonnenen Schmunzeln …
Die Lust am literarischen Erzählen war durch diese Übung geweckt. Sie begleitete Klaus Heimann ins Erwachsenenalter. Es entstanden eine Reihe von Krimis, historische Romane, eine Dystopie und Kinderbücher. Hinzu kommen Lieder, Kurzprosa und ein Kindermusical.
Neben seiner Heimatstadt Essen und dem Ruhrgebiet liefern Klaus Heimann Reiseerlebnisse Inspiration für sein schriftstellerisches Schaffen.
Botschaft an meine Leser
Liebe Neugierige,
ja, genau so möchte ich meine LeserInnen ansprechen. Sie sind neugierig auf Bücher, die immer für eine Überraschung gut sind, neugierig auf die Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten, neugierig auf Gedanken, die aus den geschriebenen Zeilen entstehen.
Bleibt bitte neugierig auf meine Bücher. Ich habe sie für euch geschrieben!
Klaus Heimann
Alle Bücher von Klaus Heimann
Mord eines Anderen
Gang zum Friedhof
Lotte mischt mit
Spiel des Schneemörders
Blutgeld auf Reise
Tod einer Bikerin
Taxi zum Nordkap
Spur nach Namibia
Neue Rezensionen zu Klaus Heimann
Als großer Fan der Sigi Siebert-Krimis war ich gespannt, wie sich die neue Reihe entwickeln würde. Die Geschichten um Sigi Siebert, der in seiner Stammkneipe von seinen alten Fällen erzählte, hatten einen besonderen Charme. Nun übernehmen Thea, auch bekannt als Möhrchen, und ihr Mann Erich das Erbe, beide arbeiten weiterhin bei der Kriminalpolizei in Essen. Ergänzt wird das Team von ihrem jungen Kollegen Korkmaz Wolff, den alle nur Kurt nennen.
In diesem neuen Krimi wird der Student Holger Grothus ermordet, und seine Leiche wird vor dem Haus der Eltern abgelegt. Kurt findet trotz weniger Hinweise heraus, dass der Wagen, mit dem die Leiche transportiert wurde, ein Mietwagen ist, der am Flughafen abgestellt wurde. Als er und Erich dort ankommen, ist der Fahrer jedoch bereits verschwunden.
Das Ermittlerteam steht vor einem Rätsel, denn niemand scheint ein klares Motiv für den Mord zu haben. Einige Menschen in Holgers Umfeld verhalten sich jedoch seltsam. Sein Vater kehrt am Tag nach dem Fund der Leiche zur Arbeit zurück, statt sich um seine Familie zu kümmern, und seine Studienkollegin Sibel scheint mehr zu wissen, als sie zugeben will. Trotz der ruhigen Atmosphäre gibt es zahlreiche falsche Fährten und spannende Momente, die den Leser in Atem halten.
Ich war neugierig, wie ein Krimi im gleichen Umfeld und mit denselben Personen wie in den Sigi Siebert-Geschichten funktionieren würde, doch meine Sorge war vollkommen unbegründet. Möhrchen und Erich führen das Erbe Sigis würdig fort. Ihre Zusammenarbeit ist hervorragend, da sie sich perfekt ergänzen, da sie um die Stärken und Schwächen des anderen wissen. Gemeinsam mit Kurt finden sie jedes Puzzleteil, und das fertige Bild enthüllt dunkle Abgründe der menschlichen Seele.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Möhrchen, Erich und Kurt.
Theodora „Thea“ Terschüren, von allen nur Möhrchen genannt, soll einen Fall von 2023 lösen. Ihr Chef, Kriminalrat Hund, erwartet sich Ruhm und Ehre, wenn der Fall der Prostituierten, die tot am Mülheimer Wasserbahnhof aufgefunden wurde, endlich aufgeklärt wird. Thea ist nicht gerade begeistert; bedeutet dieser Fall doch, dass alle Zeug:innen nochmals befragt werden müssen und die Chancen, endlich den Täter zu finden, mehr als gering sind. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Kurt macht sie sich an die Arbeit. Ein anderer Fall erscheint ihr da vielversprechender: Ein junger Mann wurde tot am Fuße einer Treppe zur U-Bahn-Haltestelle aufgefunden. Er weist mehrere Verletzungen auf, von denen allerdings keine todesursächlich war. Möhrchen wittert Mord. Doch schon die Suche nach der Identität des jungen Mannes erweist sich als schwierig. Es bedarf all ihrer Überzeugungskraft und der Unterstützung ihres Mannes Erich, um Hund davon zu überzeugen, dass der junge Schwarze nicht an den Folgen eines Unfalls verstorben ist.Ich mochte ja schon die Fälle Sigi Sieberts, des mittlerweile pensionierten Hauptkommissars, sehr; so war es eine logische Schlussfolgerung, dass ich die Krimireihe weiterverfolge. Mit Thea Terschüren hat er eine Nachfolgerin gefunden, die auf ihre Art ebenso unkonventionell ermittelt wie ihr früherer Chef. Und ihr aktueller Fall hat es in sich: Die Spuren führen Thea und ihr Team ins Rotlichtmilieu und von dort zu dem widerlichen Akt des Menschenhandels, dem auch die gerade einmal 15-jährige Fayola zum Opfer gefallen ist. Sie wurde in den Slums von Benin-City von ihrem Vater an zwei Frauen verkauft. Fayola wird durch ein Voodoo-Ritual an die Frauen gebunden und nach Deutschland gebracht; dort landet sie in der Hölle auf Erden.Ich bin, was meine Lektüre angeht, ja ziemlich hart im Nehmen, aber dieser Fall hat mich so manches Mal schlucken lassen. Besonders das Schicksal Fayolas hat mich tief berührt. Schnell war mir klar, dass der Tod des jungen Tayo eng mit Fayolas Schicksal verknüpft ist.Klaus Heimann hat mir Bilder in den Kopf gesetzt, die mich entsetzt haben. Die Art und Weise, wie Menschen mit anderen umgehen – und damit meine ich nicht nur die Zuhälterinnen, die Fayola nach Deutschland gelockt haben –, ist schockierend. Auch in Tayos Umfeld gibt es Menschen, die ihre Macht ohne Rücksicht auf andere ausleben.Heimann hat anscheinend umfangreiche Recherchen zum Voodoo-Kult angestellt, um dessen komplexe Aspekte in den Roman einzubringen. Der Voodoo-Kult wird oft missverstanden und als fremd oder exotisch wahrgenommen. Seine Darstellung könnte darauf abzielen, ein differenziertes Bild zu vermitteln und das Bewusstsein für die kulturellen Hintergründe zu schärfen; Voodoo wird nicht nur als Handlungselement, sondern auch als kultureller Kontext in die Geschichte integriert.Wieder steht die Polizeiarbeit an erster Stelle. Die ermüdenden Zeug:innenbefragungen und die bürokratischen Hürden, die Thea dann doch schon mal umgeht, machen diesen Krimi so authentisch – genau so wie das Zusammenspiel der Teammitglieder. Allen voran natürlich Thea und Erich, die nicht nur beruflich ein Team sind, sondern auch privat; dabei müssen sie immer aufpassen, Berufliches und Privates voneinander zu trennen. Oder auch Korkmaz Kurt, den alle nur Kurt nennen: Der junge Kommissar betreibt nebenberuflich einen Imbisswagen, der ihm mehr Ärger als Gewinn einbringt. Die kleinen Einblicke in das Privatleben der Protagonist:innen ließen mich zwischendurch immer wieder etwas durchatmen.Von mir bekommt "Voodoo an der Ruhr" eine absolute Leseempfehlung.
Gespräche aus der Community

In diesem Krimi wächst zusammen, was zusammengehört. 2015 fuhr Rainer 5 Mio. Euro im "Taxi zum Nordkap". 2016 folgte Hauptkommissar Sigi Siebert der "Spur nach Namibia". Jetzt neu aufgelegt und in überarbeiteter Fassung zu "Blutgeld auf Reise" vereint. Wer die Vorgänger nicht kennt, wird einen unterhaltsamen Krimi vorfinden, der ihm einige Rätsel aufgibt.
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Diese Leserunde richtet sich an Fans von Dystopien oder Interessenten, die es auf einen Versuch damit ankommen lassen wollen. Verlost werden ausschließlich E-Books im epub- oder mobi-Format.
Ich freue mich auf euch! Viel Glück bei der Auslosung!

Sigi Siebert und Team ermitteln im Schneewinter 2010/2011. Eine Frau wird nachts in Essen Kettwig erdrosselt. Als der Täter ein zweites Mal zuschlägt, müssen die Kripo-Beamten von einem Serienmörder ausgehen. Die Vorlage zu seinen Taten entspringt einem besonderen Spiel ...
Zusätzliche Informationen
Klaus Heimann wurde am 23. April 1959 in Essen (Deutschland) geboren.
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