Gang zum Friedhof

von Klaus Heimann 
4,6 Sterne bei16 Bewertungen
Gang zum Friedhof
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Vampir989s avatar

spannender Krimi

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Ruhiger Kriminalroman, der komplett auf seine Figuren und ihre Psychologie setzt

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Inhaltsangabe zu "Gang zum Friedhof"

Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958131262
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:edition oberkassel
Erscheinungsdatum:18.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 7 Monaten
    Gang zum Friedhof

    Eine Leiche auf dem Friedhof ist ja nichts ungewöhnliches, aber nicht im sondern auf dem Grab, so ist es ja nicht korrekt. Keiner kennt den Toten und niemand hat gesehen, was sich hier auf dem Friedhof zugetragen hat.

    Es beginnt eine schwierige Ermittlung, bei der der Leser gut miträtseln kann. Wer ist der Tote, warum musste er sterben und hat der Pastor des ansässigen Friedhofes mit seinem Tod zu tun?

    Spannender Krimi, guter Fall, flott zu lesen. Gut angelegt, da es aus der Sicht des Kommissars geschrieben wurde. Eigentlich wird der Fall hier von ihm einem ehemaligen Kollegen erzählt und in Rückblenden eingespielt. Gute Methode.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: spannender Krimi
    spannender Krimi

    Klapptext:


    Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt …



    Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.Der Krimi wird aus Sicht des Kommissars Sigi Siegbert geschrieben.Schon allein das hat mich sehr fasziniert.


    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Kommissar Sigi Siebert und sein Team fand ich sehr sympatisch.Ich habe es gleich in mein Herz geschlossen.
    Ich habe das Team bei seinen Ermittlungen begleitet.Diese waren nicht sehr einfach und erwiesen sich als äußerst schwierig.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und spannende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich hatte das Gefühl alles selbst mit zu erleben.Es gab immer wieder überraschende Wendungen und Ereignisse.Ich habe mit gerätselt,mit gefiebert,mit gelitten und mit gebangt.Auch werden die unterschiedlichen Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft beschrieben.Das hat mir sehr gut gefallen.Klaus Heimann hat es auch verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert.Das ist ihm hervorragend gelungen.
    Die Handlung bleibt von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Dadurch kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.
    Das Ende fand ich auch sehr gut gelungen denn es war stimmig und alles sehr gut nachvollziehbar.


    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt .Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.


    Ich hatte viele unterhaltsame und spannende Lesemomente mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

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    echvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ruhiger Kriminalroman, der komplett auf seine Figuren und ihre Psychologie setzt
    Ruhiger Kriminalroman, der komplett auf seine Figuren und ihre Psychologie setzt

    Mit diesem Buch schickt der Autor Klaus Heimann den Essener Kommissar Sigi Siebert in seinen inzwischen schon dritten Fall. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern sind hier allerdings nicht erforderlich, da de Geschichte zeitlich vor den beiden anderen Bänden angesiedelt ist. Der Autor stattet seine Geschichte daher mit einer Rahmenhandlung aus, in der der inzwischen wegen einer Schussverletzung in den Ruhestand versetzte Kommissar einem ehemaligen Kollegen von den damaligen Ermittlungen erzählt.

    Ausgangspunkt des Falles ist ein mysteriöser Leichenfund auf dem Friedhof von Essen-Haarzopf. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig, da es zunächst keine Zeugen gibt und auch niemand den Toten zu kennen scheint. Stück für Stück tragen Sigi und seine Köllegen Erich und Theodora bzw. "Möhrchen" die Informationen zusammen und decken so die tragischen Hintergründe des Mordfalles auf.

    Der eigentliche Kriminalfall gestaltet sich ziemlich düster, wird aber immer wieder durch eingestreute Szenen aus Sigis Privatleben und dem gelungenen Zusammenspiel der Ermittler aufgelockert. Auch für ein wenig Essener Lokalkolorit bleibt ausreichend Platz.
    Der Autor verzichtet bewusst auf blutige Details und Actioneinlagen, sondern verlässt sich komplett auf seine gut gezeichneten Figuren und ihre Psychologie. Die Geschichte wird dabei ziemlich stringent erzählt, überraschende Wendungen sind eher spärlich gesät. So ergibt sich ein eher ruhiger Kriminalroman, der gut aufgebaut ist und am Ende überzeugend aufgelöst wird.

    Kleiner, aber feiner Kriminalroman, der mich insgesamt überzeugen konnte und Lust auf weitere Fälle mit diesem Team macht.

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    specialangs avatar
    specialangvor 8 Monaten
    Mord auf einem Friedhof

    Rückentext:

    Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Warum begab er sich auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung. Doch führt die wirklich zum Täter?

    Meinung:

    Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich sehr gut. Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Sigi Siebert fand ich als Person richtig klasse. Er erzählt auch viel von seinem Privatleben, was alles etwas auflockert. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Es fiel mir schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Ich wollte immer gleich wissen, wie es weitergeht. Man kann hier richtig gut mit Sigi auf Spurensuche gehen und genau das macht einen guten Krimi aus. Das Ende war überraschend, nicht vorhersehbar und es blieben keine Fragen offen.

    Dieser Krimi hat alles, was man sich als Leser wünscht und kann ich nur weiterempfehlen.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gang zum Friedhof - ein Krimi mit Altlasten...aus NRW!
    Gang zum Friedhof - ein Krimi aus NRW...

    (Inhalt, übernommen)
    Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat?
    Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht.
    Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt...

    Zum Autor:
    Schon als Jugendlicher liebte es Klaus Heimann, anderen Kindern Märchen oder aus dem Stegreif erfundene Geschichten zu erzählen. Die Lust am Erzählen begleitete ihn ins Erwachsenenalter und er begann mit dem Schreiben. Bisher verfasste er Kurzprosa, Lieder, ein Kindermusical und mehrere Romane.
    Neben seiner Heimatstadt Essen und dem Ruhrgebiet liefern Klaus Heimann Reiseerlebnisse Inspiration für sein schriftstellerisches Schaffen.
    2015 erscheint sein erster Kriminalroman "Taxi zum Nordkap".
    2016 folgt mit "Spur nach Namibia" der nächste Kriminalroman. Darin erzählt zum ersten Mal Hauptkommissar Sigi Siebert über seine Ermittlungen.
    Ab 2018 wird die Reihe mit ihm und seinem Team fortgesetzt.
    Klaus Heimann ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an den Klaus (Heimann) bzw. die Edition Oberkassel für Eure Zusage und schnelle Belieferung.
    Ich freute mich über den brandaktuellen Krimi aus 2018 mit 239 Seiten und diversen Kapiteln im handlichen Format.

    Der charismatische Schreibstil ist anders und fällt auf. Ebenso das unterschiedliche Ermittler-Trio.

    Für mich ein guter Mix aus Spannung, Abscheulichkeiten aber auch Humor und auch etwas Ironie, ebenso mit gewissen Irreführungen, was aber beabsichtigt war - das macht einen tollen Krimi aus deutscher Feder definitiv aus - kurzweilig und interessant. Dazu von einem vor-Ort-Lebenden mit vielen Details und auch Lokalkolorit versehen.

    Definitiv, ich hatte viele Schmunzler aber auch aha-Effekte und die Rückwertserzählung in ich-Form ist Dir wirklich prima gelungen - mal definitiv was anderes - was ich aber sehr geschätzt habe - überzeugt Euch gerne selbst, ich hab's genossen!

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    funny1s avatar
    funny1vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Krimi der alles hat was man sich bei einem guten Buch wünscht.
    Wer Mordet auf einem Friedhof?

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)

    Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt …

    Meine Meinung:

    Ein toller Krimi der echt alles hat was man sich bei einem guten Buch wünscht, nicht nur der Schreibstiel oder die tollen Protagonisten sondern auch eine super Geschichte mit vielen tollen Wendungen machen dieses Buch aus. Man Rätselt die ganze Zeit mit und wird auf viele falsche Fährten gelockt, was ich super finde. Sigi und seine Kollengen sind authentisch und sympahtisch auch die Geschehnisse sind super erklärt und das eigene Kopf Kino läuft auf hochtouren. Mich konnte die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite total in seinen Bann ziehen, ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen da ich unbedingt wissen wollte was es mit dem Mädchen und ihre Kursivschrift auf sich hat und wie alles zusammen passt. Ich kann nicht anders als 5 Sterne zu geben denn das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen.

    Fazit:

    Ein Krimi der sich lohnt gelesen zu werden, es geht nicht blutig zu aber dafür sehr interessant und mit vielen falschen Fährten. 100% Weiterempfehlung von mir.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Krimi mit interessanten Protagonisten und einen Mordmotiv, das über Jahre gewachsen ist!
    Wer ist der Tote?

    „...Aber ich mochte mich anstrengen, wie ich wollte: Diese Nuss knackte ich heute nicht mehr. Mein kriminalistisches Magengrimmen erhielt keine Antwort...“


    Hauptkommissar Sigi Siebert wird zu Allerheiligen auf den Friedhof in Essen – Haarzopf gerufen. Auf einem Grab liegt ein toter Mann, die Augen geschlossen, die Hände gefaltet. Es gibt keinen Anhaltspunkt, wer der Mann ist. Die Umfragen im Ort führen zu keinerlei Ergebnis.

    Der Autor hat erneut einen spannenden Krimi geschrieben.

    Schon der Einstieg ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Sigi trifft sich in einer Gaststätte mit Eckhard, einem Freund von der Schutzpolizei, und erzählt ihm im Rückblick den Fall.

    Im Prolog findet eine Frau den Toten. Für sie werden dabei alte Erinnerungen wach. Sie hat den Tsunami in Phuket erlebt. Dort lag ihr Mann genauso in der Reihe der Toten.

    Der Schriftstil ermöglicht ein zügiges Lesen. Der Autor hat interessante Protagonisten kreiert. Das sind im Team der Kriminalisten Erich und Theodora. Ersterer wechselt seine Freundinnen öfter als seine Hemden und hat auch im Dienst einen Blick für schöne Frauen. Dadurch sind seine Nächte manchmal etwas kurz. Sigis Charakteristik trifft den Punkt.

    „...Groß war er und seinen Körper beplankten stahlharte Muskeln. Seine Haltung war normalerweise straff, aber heute hing er hinter dem Steuer seines BMW wie ein Schluck Wasser in der Kurve...“

    Theodora macht Innendienst. Sie verfügt über ein gutes strategisches Denken, stellt die richtigen Fragen und setzt Impulse.

    Beide angeführten Zitate zeugen vom sprachlichen Können des Autors. Passende Metapher gehören dazu.

    Ein Teil der Geschichte ist kursiv gedruckt. Dort berichtet ein junges Mädchen, wie sie unter dem Verhalten ihres Vaters leidet. Es ist eine Kombination aus Strenge, Misstrauen, Kontrolle und fehlender Zuneigung.

    Im Mordfall ist der erste Ansprechpartner der örtliche Pfarrer. Einerseits fällt er durch seine hohe Empathie auf, andererseits weiß Sigi nicht, was er von ihm halten soll. Das ging mir als Leser ähnlich.

    Immer mal wird das Geschehen durch einen kurzen Abschnitt in der Gegenwart unterbrochen. Dabei ist Eckhard der Stichwortgeber für die Fortsetzung der Erzählung. Er sorgt auch dafür, dass die Berichte aus Sigis Privatleben nicht zu kurz kommen.

    Die Spur führt nach Köln. Der dortige Kriminalist erwartet, dass ich als Leser seinen Kölner Dialekt verstehe. Mir hat der örtliche Bezug gefallen.

    Gut ausgearbeitete Gespräche sorgen nicht nur für einen Fortgang der Geschichte, sondern bringen ab und an einen feinen Humor in die Erzählung. Ich denke insbesondere an den gesprächigen Küster. Aber auch im Team der Kriminalisten einschließlich der SpuSi gibt es manch amüsante Szene.

    Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich hoffe auf weitere Fälle aus Sigis Vergangenheit.


    Kommentare: 5
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    Pixibuchvor 9 Monaten
    Gang zum Friedhof

    Schon Titel und Cover in düsterer Novemberstimmung kündigen einen besonderen Krimi an. Der Prolog über den Leichenfund ist sehr gut inszeniert, läßt er doch den Leser auf einen ganz anderen Inhalt schließen. Lange ist nicht klar, wer die auf einem Grab aufgebahrte Leiche sein soll, denn sie wird nirgends vermißt und es gibt auch keine weiteren Anhaltspunkt, bis ein betrunkener Wohnsitzloser eine ziemlich verwirrte Aussage macht. Kommissar Siebert und sein Team ermitteln und stoßen zunächst auf Schweigen, bis dann durch Zufall und mithilfe eines Kölner Kollegen der Mörder entlarvt werden kann. Hier wird auch auf das private Umfeld der Ermittler Bezug genommen, das uns zeigt, das bei der Kripo auch nur "normale" Menschen sind. Am Anfang eines jeden Kapitel wird die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das von seinem Vater unterdrückt wird, mit der Geschichte an sich aber gar nichts zu tun zu haben scheint. Als besonders gekonnt finde ich den Umstand, dass der inzwischen frühverrentete Sige Sieber einem Kollegen in einer Kneipe diesen Fall erzählt. Keine einzige Seite dieses 239 langen Buches war langweilig. Der Autor schreibt gekonnt, führt uns teilweise in die Irre, um dann den nächsten Verdächtigen hervorzubringen. Dieses Buch läßt uns in die Tiefe der menschlichen Seele schauen.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher Leichenfund auf einem Friedhof und eine Handlungsbreite von häuslicher Gewalt über Selbstmord und Mord.
    Der unbekannte Tote

    Man sollte meinen, dass es zu einem Friedhof dazugehört, wenn man dort Leichen vorfindet. Aber nicht so in diesem Fall.

    Auf einem Grab in Essen-Haarzopf wird am Tag von Allerheiligen eine männliche Leiche entdeckt, die wie aufgebahrt auf dem Grab liegt. Kommissar Sigi Siebert und sein Team werden mit den Ermittlungen betraut. Diese gestalten sich sehr mühsam, denn, niemand scheint den Toten zu kennen. Erst der berühmte Zufall führt zu einer heißen Spur.

    Nach und nach offenbart sich eine haarsträubende Geschichte, angefangen bei häuslicher Gewalt die in perfidester psychischer Grausamkeit und einem Selbstmord gipfelt, letzlich aber zu einem stimmigen Ende führt.

    Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Kommissar Siebert, der, mittlerweile im Ruhestand, mit seinem Kumpel Ecki in einer Kneipe in seinen Erinnerungen schwelgt. Eine etwas ungewöhnliche Art und Weise, einen Mord dem Leser nahe zu bringen. Aber nicht uninteressant.

    Es gibt einige Verdächtige, und man kann miträtseln und nachempfinden, kommt dann aber zeitgleich mit den Ermittlern recht schnell auf den Täter.

    Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, der Kommissar und sein Privatleben samt pubertierender Tochter werden auch ausgiebig beschrieben, sodass man sich sowohl vom Umfeld der Ermittler, wie auch der Verdächtigen ein gutes Bild machen kann.

    Sehr gut gefallen hat mir die Einflechtung des 'Kölschen Dialekts' was mich mehr als einmal zum Schmunzeln brachte.

    Alles in allem ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, und das den Leser prima unterhält.


    Sehr herzlich bedanken möchte ich mich beim Verlag, Edition Oberkassel, welcher mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte und vergebe hier gerne 4 Sterne.

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 9 Monaten
    Rache

    Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde noch im Stadtteil ist der Mann bekannt, woher kam er? Welches Motiv steckt hinter der Tat?

    Der Rückentext las sich interessant und spannend, aus diesem Grunde griff ich voller Freude und Spannung zu diesem Krimi. Leider wurde ich enttäuscht. Es gibt einfach zu viele Kritikpunkte. Es ist eine interessante Idee vom Autor, ein Krimi nicht als Handlung sondern als Erzählung in einer Kneipe zu erzählen. Das fand ich zuerst noch witzig, interessant, anders halt. Aber es nimmt die Spannung, wenn der Titel bereits vorweg nimmt, was passieren wird, bzw. auch das Erzählen. Es wurde einfach zu oft die Spannung genommen, weil zu viel verraten worden ist.
    Dann der Ermittler, Sigi Siebert. Sein Privatleben dominiert einfach, wenn ich einen Krimi lesen möchte, muss der Krimi, das ermitteln dominieren. Mich interessiert dann herzlich wenig, ob er nun an seinem freien Wochenende sein Wohnzimmer streicht und was alles dabei passiert. Dann das Team. Ich behaupte nicht, zu wissen, wie ein Ermittlerteam wirklich funktioniert. Aber ich denke, so wie sich das Team aufführt ist es nicht real. Erich, sein Kollege ist liebestoll und unkonzentriert, der Sekretärin gibt man einen Spitznamen. Es ist so übertrieben, so unreal das man sich mehr aufregt, als es witzig zu finden. Alles in allem ist dies eine Mischung für mich, die für mich nicht geeignet ist.

    Fazit: Ein Krimi der mich nicht packen konnte. Unspannend aufgrund der speziellen Art - ein Team das mich mehr geärgert hat da es so unreal klingt...
    Für mich kein überzeugender Krimi, aber ich kann mir vorstellen, dass es Leser gibt, die diese Art lieben werden.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    laikniks avatar

    Liebe Sigi-Siebert-Fans und solche, die es noch werden wollen,

    Edition Oberkassel stellt 10 Exemplare für diese Leserunde bereit. Wenn ihr mehr über Autor und Buch wissen wollt, schaut bitte hier: www.klausheimann.de

    An alle Bewerber habe ich folgende Frage: Hauptkommissar Sigi Siebert erzählt in der 1. Person. Wie steht ihr zu dieser Erzählperspektive?

    Berwerbungsschluss ist der 14. Januar 2018. Wer nicht bis dahin warten will oder die beiden ersten Bände nicht kennt: In der Einführungsphase von "Gang zum Friedhof" sind alle E-Books noch für wenige Tage zum Vorzugspreis von 3,99 Euro erhältlich!

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