Klaus Hessler Das Hausbuch zum Tod

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Inhaltsangabe zu „Das Hausbuch zum Tod“ von Klaus Hessler

Tod ist das Ende, Tod ist das Aus – das konsequent zu Ende denken: Dann gibt es nur Leben! Das Leben mit Anfang und Ende, das begrenzte Leben, welches Urgrund der menschlichen Solidarität ist, weil nur die Sterblichkeit allen Menschen eigen ist. Das Leben, das ohne ein Ende nicht schön sein kann! Das Hausbuch zum Tod denkt in aller Ironie und Ernsthaftigkeit konsequent zu Ende: Dann gibt es Tod nicht! Tod ist nur noch komisches Wort für das Ende des Lebens. Das ganze Theater um Tod ist grandioses Menschheitstheater, geboren aus dem Hochmut von Mensch, nicht wie alle Arten und am Ende die Erde selbst untergehen zu wollen, sondern sich in eine Ewigkeit davonmachen zu können, die bei näherer Betrachtung nicht vorstellbar ist - und wenn, dann nur als Hölle. Konsequenz: Angst vor Tod – sie kann es nicht geben, weil es nur Leben gibt. Angst ist Schimäre. Verdrängung von Tod – sie ist betrügerische Propaganda, damit die Menschen sich nicht sich selbst und ihrem Leben zuwenden. Die Ewigkeit ist das Grauen. Ironisch, sarkastisch, kontrovers und mit Lust an Polemik und Attacke wird der landläufige Kulturtod vom Autor auf den Kopf gestellt und geschüttelt. Es bleibt nichts von ihm übrig! Mit Tod, der Schreckgestalt, der Sünde Sold und tausend und noch mehr Eigenschaften, Facetten, Bildern und Interpretationen wird schon seit mehr als zweitausend Jahren manipuliert, aber er zerbröselt, wenn er nur konsequent bedacht wird. Dann bleibt von ihm nur noch, ein Zeichen zu sein, welches Mensch auf die Begrenztheit und damit auf den Wert seines Lebens hinweist. Mit Geschichten, Satire, einem zusammengepressten Roman, mit Märchen, Polemik und Thesen und Theorien, mit Selbstironie und Streitlust geht das Hausbuch gegen das durch die hellenistisch-christliche Kultur geschaffene negative Bild von Tod an – und stellt ihn auf den Kopf! Das Hausbuch zum Tod wird ein Hausbuch zum Leben. Der Leser wird überrascht und fasziniert – und sieht Tod anders als zuvor. Nein, falsch, er sieht sein Leben anders als zuvor, denn es gibt nur Leben, über das nachgedacht werden kann. Tod ist nur ein Wort für das Ende und sonst nichts. Tod – das Hausbuch beweist es – kann und muss durch Leben ausgetauscht werden.

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