Klaus Huhn Die Flachzangen aus dem Westen

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Inhaltsangabe zu „Die Flachzangen aus dem Westen“ von Klaus Huhn

Die grauen Mäuse haben gut grinsen. Dort, wo sie herkamen, waren sie stets zweite oder dritte Wahl, weshalb sie kaum Aussicht auf Aufstieg hatten. Doch als die DDR unterging, schickte man sie aus der westdeutschen Warteschleife in den Osten, wo sie schon bald alle wichtigen Ämter in Politik, Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft, bei Medien und Militär, an Hoch- und Fachschulen besetzten. Als ihre Grenzen offenbar wurden, blieb das ohne Folgen. Wer hätte sie feuern können? Graue Mäuse sind wie schwarze Krähen: Keine hackt einem Artgenossen die Augen aus. Um die Unfähigkeit zu kaschieren, setzte die Rotation ein. So zogen sie weiter, von Amt zu Amt. Klaus Huhn hat einige Biografien von "Aufbauhelfern" untersucht und fand erstaunliche Karrieren vor. Ein Wessi kann eben alles, ist flexibel und natürlich durchsetzungsfähig in jeder Funktion.

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  • Rezension zu "Die Flachzangen aus dem Westen" von Klaus Huhn

    Die Flachzangen aus dem Westen
    Duffy

    Duffy

    30. December 2012 um 14:21

    Schöner Titel und ganz sicher auch zutreffend. Es beschäftigt immer noch die Gemüter,was damals so bei der "Einvernahme" der DDR durch die BRD alles gelaufen ist. Wer da wo das ganze Geld eingesteckt hat und wofür. Ein paar Exemplare dieser Spezies, die von nichts anderes Ahnung hatten außer vom Abzocken, stellt Klaus Huhn in diesem Buch vor. Allerdings sei auch nicht verschwiegen, dass die "Gewinner" der Wende, die Subventionserschleicher und die Alteigentümer einen großen Verbündeten hatten: Das war nämlich ein Staat, der die Wende nicht organisieren konnte und deshalb Milliarden verbrannt hat, an Leute, die das wenigstens konnten: Lücken aufspüren. Aber auch sonst schickte man für die Einheit ein Personal in die ehemalige sozialistische Hochburg, das nicht mal zweite Garnitur war, und beim Stümpern einiges an Porzellan zerschlagen hat. Das Buch hat natürlich jetzt, 23 Jahre nach der Wende, nur noch einen dokumentarischen Wert, denn so richtig aufregen kann sich darüber keiner mehr, denn das Kindchen ist ja in den Brunnen des Kapitalismus gefallen. Interessant ist es allemal, kann man sich, wenn man die Zeit nicht miterlebt hat, kaum vorstellen, wie das alles hat so kommen können.

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