Klaus Hympendahl

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Lost in Tango, Logbuch der Angst und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Klaus Hympendahl

Lost in Tango

Lost in Tango

 (2)
Erschienen am 30.06.2018
Sünde auf See

Sünde auf See

 (2)
Erschienen am 30.11.2005
Logbuch der Angst

Logbuch der Angst

 (2)
Erschienen am 16.01.2017
Die Lapita-Expedition

Die Lapita-Expedition

 (0)
Erschienen am 11.06.2013
Segeln über dem Vulkan

Segeln über dem Vulkan

 (0)
Erschienen am 01.12.1998

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Rezension zu "Lost in Tango" von Klaus Hympendahl

Von der Passion der Tango-Paare
bagvor 18 Tagen

Eigentlich wollte ich viel weniger: Einen schönen Bildband mit schwelgerischen Aufnahmen von Tango-Paaren. Milonga-Atmosphäre aus Buenos Aires, ein Tässchen Friesentee und dann der eigenen Tango-Stunde entgegenträumen.  „Lost in Tango“ von den Hympendahls ist mehr: Klaus Hympendahl liebte den Tango, liebte die Musik und die fragile Verbindung zwischen den Tanzenden, die entstehen kann – wenn man alles richtig macht oder es schafft, beim Tanz nicht über richtig und falsch nachzudenken. „Lost in Tango“ basiert auf seinem Text, der zwischen kundigem Essay und  einer arglos-jungenhaften Liebeserklärung an die Musik und den Tanz changiert.

Dazu hat sein Sohn, der Fotokünstler Philipp Hympendahl, Tangopaare und Tango-Schauplätze porträtiert. Seine Bilder erfassen eine Welt, in der sich Mann und Frau umarmen, gemeinsam dem Weg folgen, den die Musik ihnen vorgibt: Die Passion der Paare, die Milonga-Schauplätze als Licht- und Schattenlandschaften – Philipp Hympendahl hat eine Bildsprache entwickelt, mit der er die Tango-Seligkeit seines Vaters sichtbar macht.

Viele der Tanzenden sind ältere Menschen – wie auch Phillip Hympendahls Vater. Der Fotograf hat seinen Vater zu den Milongas und Tanzschulen in Buenos Aires zuerst ein wenig widerwillig begleitet, konnte sich dann aber doch – so schreibt er es in seinem eigenen Textbeitrag – auf das „Abenteuer Tango“ einlassen. Klaus Hympendahl hat die Veröffentlichung seines Buches nicht mehr erlebt, er verstarb während seiner letzten Reise in die Hauptstadt des Tangos. Phillip Hympendahl musste das Vater-Sohn-Projekt allein zum Abschluss bringen. Gelungen ist eine Hommage an den Tanz und eine Ermutigung, das Wagnis Tango einzugehen und sich zu verlieren…

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Rezension zu "Lost in Tango" von Klaus Hympendahl

‚Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.‘
sabatayn76vor 4 Monaten

‚Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.‘ (Discépolo, Seite 49)

Ich tanze selbst nicht Tango, aber seit ich vor mehr als 20 Jahren zum ersten Mal Astor Piazzolla gehört habe, bin ich dem Tango verfallen.

Mit ‚Lost in Tango‘ habe ich nun einen Bildband in den Händen gehalten, der eine Hommage an den Tanz, an das Leben, an die Lebensfreude und an die Schönheit ist.

Klaus Hympendahl und sein Sohn Philipp Hympendahl haben für ihr Buch ausdrucksstarke Fotografien zusammengetragen, die Details wie Gesichter, Hände, Füße und Beine sowie Ganzkörperaufnahmen von Tanzenden zeigen und die Stimmung beim Tanzen hervorragend einfangen.

Zudem sind im Buch viele Zitate zum Thema Tango abgedruckt, die den Tango erleb- und fühlbar machen, und die dem Leser und Betrachter so nahebringen, was Tango ist und was er für die Tänzer bedeutet.

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Rezension zu "Sünde auf See" von Klaus Hympendahl

Rezension zu "Sünde auf See" von Klaus Hympendahl
Ferrantevor 11 Jahren

Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema schreibt der Autor viel zu flapsig und oberflächlich. Bereits im ersten Kapitel wird auch klar, dass er ein ziemliches Problem mit Homosexualität und krasse Vorurteile zu diesem Thema hat (schwule Männer sind tuntig, unmännlich etc.). Spätestens, als Hympendahl schrieb "Der berühmteste Pirat aller Zeiten, Henry Morgan [...] war sehr wahrscheinlich eine Tunte. [...] Schwule Haudegen? Tuntige Seebären? Enternde Schwuchteln?" (S. 15-16), dachte ich mir, dass bei ihm jetzt vollends die Sicherungen durchgebrannt sind. Ernsthaftere Untersuchungen zu diesem Thema bietet einem Barry Richard Burg.

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