Klaus Jäger

 4,3 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Rennsteig-Schwalben, Thüringer Quelle und weiteren Büchern.
Autorenbild von Klaus Jäger (© Klaus Jäger)

Lebenslauf

Klaus Jäger ist als Sohn eines Schriftstellers in einem Bücherhaushalt aufgewachsen. Fotografieren und Schreiben waren schon als Kind seine Mittel, sich kreativ zu betätigen. Nach Abitur und einer Ausbildung zum Eisenbahner war er Berufssoldat und studierte u. a. Journalismus (1988-1991). Seit der Wende ist er hauptberuflich als Journalist und Redakteur bei Thüringens größter Tageszeitung tätig. So kann er seit langem vom Schreiben leben, was er stets als einen Glücksumstand betrachtete. Mit „Krügers Erbe“ verlegte der Greifenverlag Rudolstadt im Jahr 2010 Klaus Jägers Debütroman. Nachdem der Greifenverlag in Insolvenz ging, brachte Jäger seinen Roman "Die Gruppe" 2012 im Eigenverlag heraus. Dann fand er wieder eine verlegerische Heimat für Krimis: Der Emons-Verlag Köln veröffentlichte 2013 die "Rostbratwurst" und 2014 "Thüringer Quelle". Für das Jahr 2015 ist im Herbstprogramm ein weiterer Titel von Klaus Jäger geplant.

Alle Bücher von Klaus Jäger

Cover des Buches Rennsteig-Schwalben (ISBN: 9783954516865)

Rennsteig-Schwalben

(16)
Erschienen am 17.09.2015
Cover des Buches Thüringer Quelle (ISBN: 9783954513932)

Thüringer Quelle

(3)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Rostbratwurst (ISBN: 9783954511549)

Rostbratwurst

(2)
Erschienen am 19.09.2013
Cover des Buches Carlotta oder Die Lösung aller Probleme (ISBN: 9783945605455)

Carlotta oder Die Lösung aller Probleme

(1)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Krügers Erbe (ISBN: 9783869397474)

Krügers Erbe

(1)
Erschienen am 04.12.2010
Cover des Buches Der Konservierte Verrat (ISBN: 9783565200078)

Der Konservierte Verrat

(0)
Erschienen am 27.01.2026
Cover des Buches Geisterschiff der Ostsee (ISBN: 9783565259694)

Geisterschiff der Ostsee

(0)
Erschienen am 20.02.2026

Interview mit Klaus Jäger

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe, seit ich schreiben kann. Mit zehn Jahren habe ich meine ersten Gedichte verfasst, Kurzgeschichten kamen hinzu. Später entdeckte ich die Fotografie als Ausdrucksmittel, habe aber das Schreiben nie wirklich aufgegeben. Während eines Zweitstudiums der Journalistik habe ich begonnen, für den Broterwerb zu Schreiben. Heute bin ich im Hauptberuf Journalist und kann das, worum mich die meisten Schriftstellerkollegen beneiden werden: Vom Schreiben leben. Das habe ich immer als Glücksfall angesehen. An meinem Debütroman „Krügers Erbe“ schrieb ich ein gutes Jahr. Er wurde im Januar 2008 fertig – dennoch dauerte es zwei Jahre, bis ich einen Verlag fand. Dazwischen ga bes immer wieder wohlmeinende Angebote sogenannter Druckkostenzuschussverlage – die ich aber grundsätzlich ablehnte. Weil dort buchstäblich alles gedruckt wird und jedem Autor gehuldigt, hielt ich eine solche Veröffentlichung stets für abträglich für den, der ernst genommen werden will. Am 27. September 2010 erschien „Krügers Erbe“ im Greifenverlag zu Rudolstadt. Der Verlag hat das Buch im November zur Auszeichnung mit dem „Friedrich-Glauser-Preis 2011“ in der Sparte Debütroman vorgeschlagen.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Da müsste ich viele nennen. Sehr inspirierend finde ich Hanns-Josef Ortheil. Immer wenn ich ihn lese (v.a. „Die große Liebe“), habe ich das Gefühl, nicht schreiben zu können. Große Literaten der Vergangenheit sind für mich Emile Zola (keiner vermag wie Zola, Bilder im Kopf zu erzeugen) und Alexei Tolstoi (vor allem dessen Spätwerk). Von den Amerikanern begeistern mich Philip Roth, John Updike und Stephen King. Bei Krimis liebe ich P.D. James, Henning Mankell, Donna Leon und aus der jüngeren Vergangenheit das Autorenpaar Sjöwall/Wahlöö.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem Leben, auch aus dem Berufsleben.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Bei Lesungen und über das Internet.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese täglich nach dem Aufstehen eine halbe Stunde, manchmal hänge ich abends noch eine ganze dran. Dabei verschlinge ich Klassiker der Weltliteratur genauso wie aktuelle Bestseller und gute Unterhaltungsliteratur. Selbst vor Joanne K. Rowling mache ich nicht Halt. Mein Appetit aufs Lesen ist größer als mein Zeitbudget.

Neue Rezensionen zu Klaus Jäger

Cover des Buches Rennsteig-Schwalben (ISBN: 9783954516865)
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Rezension zu "Rennsteig-Schwalben" von Klaus Jäger

Bellis-Perennis
Wer stiehlt eine Leiche und warum?

Der thüringische Polizeireporter Peter Hartmann will gerade seine Bankgeschäfte erledigen, als ein bewaffneter Mann aus dem Geldinstitut stürmt, von Polizisten verfolgt und nieder gerungen wird und stirbt. Hat hier einer der Polizisten das Augenmaß verloren? So etwas kennt man doch nur aus den USA, wo Polizeigewalt an der Tagesordnung ist. 

Während Hartmann mit Nachforschungen beginnt, verschwinden die Leiche samt Leichenwagen und dessen Besatzung. Die beiden Fahrer werden wenig später erschossen aufgefunden, die Leiche ist spurlos verschwunden.  

Das werden nicht die einzigen Toten bleiben und Peter Hartmann gerät in ein dichtes Netz von kriminellen Machenschaften, in denen Menschenleben keinen Wert haben. 

Meine Meinung:

Im dritten Fall für Polizeireporter Peter Hartmann und Kommissarin Steffi Schmaerse kommen die polizeilichen Ermittlungen durch die Kommissarin ein wenig zu kurz. Das finde ich sehr schade. Auch wenn die beiden kein Pantscherl miteinander haben, Hartmann ist ja glücklich verheiratet und Schmaerse ohne Beziehung (wenn man von ihrem Kaktus absieht) auch zufrieden, fehlt mir das Zusammenspiel bei den Ermittlungen. 

Das Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution ist kein leichtes, sondern ein gefährliches Terrain, in das sich Hartmann, immer auf der Suche nach einem Scoop, begibt. Trotzdem bleibt er sich und seinen Grundsätzen treu.  

Der Spannungsbogen wird hoch gehalten. Der Krimi lässt sich gut und flott lesen. 

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Fortsetzung rund um Polizeireporter Peter Hartmann und Kommissarin Steffi Schmaerse wieder 5 Sterne.

 

Cover des Buches Thüringer Quelle (ISBN: 9783954513932)
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Rezension zu "Thüringer Quelle" von Klaus Jäger

Bellis-Perennis
Ein komplexer Fall für Steffi Schmaerse und Peter Hartmann

Als Gerald Eberwein, der Zeitungsausträger im Dienste der Riedberger Rundschau an diesem Morgen seinen Job macht und Hartmut Kahn mit gespaltenen Schädel auf der Straße findet, weiß noch niemand im beschaulichen Auendorf, dass Kahn nicht der einzige Tote bleiben wird. 

Recht bald erfährt Kriminalkommissarin Steffi Schmaerse, dass Kahn ein ehemaliger Stasi-Offizier war, der zahlreiche Personen ausspioniert und ins Gefängnis gebracht hat. Das scheint in den Augen der Polizei ein wahrscheinliches Motiv zu sein. 

Polizeireporter Peter Hartmann freundet sich mit Gerald Eberwein, der noch bei seiner Mutter wohnt, an. Obwohl Eberwein wegen seiner leichten kognitiven Einschränkungen von den meisten Dorfbewohnern nicht für voll genommen und daher häufig übersehen wird, ist er ein scharfer Beobachter. Eberwein erzählt Hartmann einige Interna aus dem Dorfleben unter anderem jenen Konflikt um den Kindergarten, der seit über zehn Jahren schwelt. Damit bringt er den Reporter auf eine ganz andere Fährte: Es gibt jemanden, der Kahn zum Verwechseln ähnlich sieht. Kann es sein, dass der Ex-Stasi-Offizier Opfer einer Verwechslung war, quasi ein Kollateralschaden?  

„Ich bin nicht besonders klug, das weißt du, aber ich glaube, Verletzungen in der Jugend sind so wie ein Axthieb in die junge Esche: Die Wunde schließt sich ganz schnell, aber die Narbe bleibt ein Leben lang. Und bei Menschen juckt sie wohl immer wieder.“ (S. 284) 

Vordergründig scheinen die früheren Denunziationen des Stasi-Offiziers die Quellen des brodelnden Konfliktes zu sein. Doch als Peter Hartmann in seiner neugierigen Art an der Oberfläche kratzt, scheint es mehr Probleme zu geben. Letztlich wird er beim Auendorfer Quellenfest, einem Dorffest, das nur alle zehn Jahre stattfindet, von einer Gruppe Einheimischer krankenhausreif geprügelt. 

Meine Meinung: 

Klaus Jäger hat mit „Thüringer Quelle“ einen interessanten Krimi geschrieben in dem die sichtbaren und unsichtbaren Beziehungen eines Dorfes seit Jahren für tiefe Gräben in der Dorfgemeinschaft sorgen. Der Autor führt die Polizei, den Reporter und uns Leser an der Nase herum, denn in Auendorf gibt es mehrere Personen, die einiges zu verbergen haben.  

Gut gefallen hat mir, wie sorgsam Hartmann mit Gerald Eberwein umgeht, der immer wieder unterschätzt wird. Man erfährt nicht genau wie alt er ist, kann sich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass er ein wenig unter der Fuchtel seiner Mutter steht, die ihm wenig zutraut. Bei gezielter Förderung als Kind wären seine kognitiven Fähigkeiten vermutlich ausbaufähig gewesen. Gerald Eberwein ist sich seiner Schwächen durchaus bewusst, wie oben angeführtes Zitat beweist. Einer solchen Selbstreflexion sind nur wenige Auendorfer, die als angesehen gelten, fähig. 

Fazit

Gerne gebe ich diesem zweiten Fall für Steffi Schmaerse und Peter Hartmann 5 Sterne.

 

Cover des Buches Rostbratwurst (ISBN: 9783954511549)
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Rezension zu "Rostbratwurst" von Klaus Jäger

Bellis-Perennis
Warum musste Christian Wendler sterben? Was hat er entdeckt

Christian Wendler, der junge Praktikant in der Redaktion der Riedberger Rundschau will seinem großen Vorbild, der Reporterlegende Peter Hartmann nacheifern und glaubt einer großen Story auf der Spur zu sein.  Als Wendler plötzlich tot ist, regt sich bei Hartmann das schlechte Gewissen, hat er den jungen Mann, der wie er später zugeben muss, ihn an sich selbst in jungen Jahren erinnert, nicht ernst genommen.  

Als sich herausstellt, dass Wendler ermordet worden ist und Hartmann in Besitz Wendlers Notizbuch kommt, ist für ihn eines klar: Er, Hartmann, würde der Story an der Wendler gearbeitet hat, nachgehen und wenn es denn sein muss, an der Polizei vorbei recherchieren. Blöderweise sind die Aufzeichnungen verschlüsselt und so dauert es eine Weile bis Hartmann diese im Klartext vorliegen. Nun weiß er, welchem Skandal Wendler auf der Spur gewesen ist, in dem nicht nur Landwirte aus Riedburg involviert sind ... 

Meine Meinung: 

Dieser zweite Band aus der Reihe um den Journalisten Peter Hartmann ist mein erster. Der Ereignisse des Vorgängers zu kennen ist nicht notwendig. Der Hinweis, dass er zuvor schon mit der Kriminalbeamtin Steffi Schmaerse Kontakt hatte, genügt zum Verständnis. 

Mehr will ich jetzt nicht verraten. 

Der Krimi ist komplex angelegt, trotzdem habe ich recht schnell den Drahtzieher, der sich ganz unbescheiden „Jesus“ nennt, ausfindig gemacht. Mir macht das nichts aus, lese ich doch gerne, wie die Ermittler, Profis oder Laien, ihre Schlüsse ziehen und den Tätern das Handwerk legen. 

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich gut unterhalten hat, 5 Sterne.

 

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Rennsteig-Schwalben
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Klaus_Jaeger

Die Verlosung:

Am 17. September 2015 erscheint mit "Rennsteig-Schwalben" mein fünfter Roman. Wiederum ist es ein Krimi, wieder sind der Polizeireporter Peter Hartmann und die Kriminalkommissarin Steffi Schmaerse die Protagonisten der Geschichte. Diesmal ermitteln die beiden im Rotlichtmilieu.
Der Emons-Verlag Köln stellt für die Verlosung 15 Exemplare zur Verfügung. Mit ein wenig Glück stehen sie den Gewinnern schon vor dem offiziellen Verkaufsstart zur Verfügung.

Darum geht es:

Im beschaulichen Riedburg bricht ein Mann nach einer Verfolgungsjagd tot zusammen. Hat die Polizei zu hart zugegriffen? Noch während Polizeireporter Peter Hartmann den ersten Theorien nachgeht, wird die Leiche geraubt - und die beiden Bestatter werden regelrecht hingerichtet. Wenig später wird im Thüringer Wald ein weiterer Toter gefunden. Hartmanns Recherchen führen ihn auf die Spur eines Rudels menschlicher Wölfe ...

So wirbt der Verlag:

- Jäger ist Thüringen.
- Der Polizeireporter und die Kommissarin.
- Ermittlungen im Rotlichtmilieu.
- Realistisch, authentisch, aufrüttelnd.

Wie könnt ihr mitmachen?

Einfach hier bewerben. Übersteigt die Zahl der Bewerber die der ausgelobten Bücher, dann entscheidet das Los unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine doppelte Chance haben Bewerber, die bis zum 9. September der Facebook-Seite "Klaus Jäger, Schreibstube" ein "Gefällt mir" geben, deren Namen kommen zwei Mal in den Lostopf.
Verlost wird am 10. September.
Sobald die druckfrischen Bücher beim Verlag eingetroffen sind, werden sie von dort an die Gewinner verschickt. Somit können die Leser möglicherweise schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mit dem Lesen beginnen - zeitgleich mit den Profi-Rezensenten der Presse.

Ablauf der Leserunde:

Die Leserunde startet am 17. September, sie ist in fünf Leseabschnitte eingeteilt. Teilnehmen können alle Gewinner der Buchverlosung, und alle, die sich das Buch kaufen.

Rezensionen:

Im Anschluss an die Leserunde freue ich mich auf möglichst viele Buchbesprechungen auf möglichst vielen Plattformen - vom Anbieter mit dem großen A über Blogs und Facebook-Profile bis hin zu den Plattformen der Buchhändler und Handelsketten.

Herzliche Grüße aus meiner Schreibstube,

Klaus Jäger

www.klaus-jaeger.info
Facebook: Klaus Jäger, Schreibstube

196 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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