Klaus Jäger Rennsteig-Schwalben

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Inhaltsangabe zu „Rennsteig-Schwalben“ von Klaus Jäger

Im beschaulichen Riedburg bricht ein Mann nach einer Verfolgungsjagd tot zusammen. Hat die Polizei zu hart zugegriffen? Noch während Polizeireporter Peter Hartmann den ersten Theorien nachgeht, wird die Leiche geraubt – und die beiden Bestatter werden regelrecht hingerichtet. Wenig später wird im Thüringer Wald ein weiterer Toter gefunden. Hartmanns Recherchen führen ihn auf die Spur eines Rudels menschlicher Wölfe ...

es war im beschaulichen Thüringer Wald...Mord-Mord-Mord

— Booky-72

Sehr gut geschrieben, aber trotzdem nicht überragend. Spannend, aber auch vorhersehbar.

— Yoyomaus

Es hat sich gut gelesen. Das allemal. Aber so richtig herausstechen zwischen andere Krimis konnte "Rennsteig-Schwalben" leider auch nicht.

— FAMI_Anke

langziehende und und viel drumherum geschriebene Aspekte rücken die eigentliche Handlung sehr in den Hintergrund

— Engel1974

Organisiertes Verbrechen, Prostitution, Thüringen. Wer diese Themen in einem Krimi mag, wird das Buch lieben. Für mich war es leideeher nix.

— rike84

Interessante Story, wunderbare Dialoge und es "menschelt" so schön , dass man die Personen in ihrem Leben gut vor sich sieht.

— SchulzeGronover

Sehr spannend, glaubwürdig und verstrickt. Genau so soll ein Krimi sein!

— Schalkefan

Wieder ein super spannender und rundum gelungener Krimi. Daher eine große Leseempfehlung.

— Wildpony

Hinter der idyllische Kulisse des Thüringer Waldes geht es hochkriminell zu.

— JoJansen

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  • Leserunde zu "Rennsteig-Schwalben" von Klaus Jäger

    Rennsteig-Schwalben

    Klaus_Jaeger

    Die Verlosung: Am 17. September 2015 erscheint mit "Rennsteig-Schwalben" mein fünfter Roman. Wiederum ist es ein Krimi, wieder sind der Polizeireporter Peter Hartmann und die Kriminalkommissarin Steffi Schmaerse die Protagonisten der Geschichte. Diesmal ermitteln die beiden im Rotlichtmilieu. Der Emons-Verlag Köln stellt für die Verlosung 15 Exemplare zur Verfügung. Mit ein wenig Glück stehen sie den Gewinnern schon vor dem offiziellen Verkaufsstart zur Verfügung. Darum geht es: Im beschaulichen Riedburg bricht ein Mann nach einer Verfolgungsjagd tot zusammen. Hat die Polizei zu hart zugegriffen? Noch während Polizeireporter Peter Hartmann den ersten Theorien nachgeht, wird die Leiche geraubt - und die beiden Bestatter werden regelrecht hingerichtet. Wenig später wird im Thüringer Wald ein weiterer Toter gefunden. Hartmanns Recherchen führen ihn auf die Spur eines Rudels menschlicher Wölfe ... So wirbt der Verlag: - Jäger ist Thüringen. - Der Polizeireporter und die Kommissarin. - Ermittlungen im Rotlichtmilieu. - Realistisch, authentisch, aufrüttelnd. Wie könnt ihr mitmachen? Einfach hier bewerben. Übersteigt die Zahl der Bewerber die der ausgelobten Bücher, dann entscheidet das Los unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine doppelte Chance haben Bewerber, die bis zum 9. September der Facebook-Seite "Klaus Jäger, Schreibstube" ein "Gefällt mir" geben, deren Namen kommen zwei Mal in den Lostopf. Verlost wird am 10. September. Sobald die druckfrischen Bücher beim Verlag eingetroffen sind, werden sie von dort an die Gewinner verschickt. Somit können die Leser möglicherweise schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mit dem Lesen beginnen - zeitgleich mit den Profi-Rezensenten der Presse. Ablauf der Leserunde: Die Leserunde startet am 17. September, sie ist in fünf Leseabschnitte eingeteilt. Teilnehmen können alle Gewinner der Buchverlosung, und alle, die sich das Buch kaufen. Rezensionen: Im Anschluss an die Leserunde freue ich mich auf möglichst viele Buchbesprechungen auf möglichst vielen Plattformen - vom Anbieter mit dem großen A über Blogs und Facebook-Profile bis hin zu den Plattformen der Buchhändler und Handelsketten. Herzliche Grüße aus meiner Schreibstube, Klaus Jäger www.klaus-jaeger.info Facebook: Klaus Jäger, Schreibstube

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  • Rennsteig-Schwalben

    Rennsteig-Schwalben

    Booky-72

    05. March 2016 um 14:32

    Morde im beschaulichen Thüringer Wald. Ein Verbrecher, der von der Polizei gejagt wird, bricht tot auf der Straße zusammen. Klar, dass das untersucht werden muss. Aber die Leiche kommt in der Gerichtsmedizin nicht an sondern verschwindet auf dem Weg dorthin und die beiden Bestatter werden ermordet. Reporter Peter Hartmann, wie das bei Reportern meist so ist, ist zufällig vor Ort und nimmt auch gleich Ermittlungen auf, stößt bei seinen Recherchen auf Mädchenhandel und Prostitution. Doch was hat das nun mit der verschwundenen Leiche zu tun? Auch Kommissarin Schmaerse ermittelt in diesem Fall, bleibt aber gegenüber Hartmann und seinem Mitstreiter Sternberger etwas zurück. Etwas schade, konnte mir aber die Spannung und Freude am Lesen nicht vermiesen. Der Fall an sich hat es in sich, birgt genügend Potential und ist für einen Regionalkrimi richtig gut gelungen. Der Autor Klaus Jäger hat super Recherchearbeit betrieben und einen spannenden Krimi vorgelegt zum auf-jeden-Fall-weiterempfehlen. 4 Sterne.

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  • Rennsteig-Schwalben

    Rennsteig-Schwalben

    Pixibuch

    27. January 2016 um 10:12

    Ein Ort in Thcüringer. Bei einer Verbrecherjagd bricht der Verfolgte tot zusammen. Der Klatschreporter Hartmann ist zufällig dort und beginnt zu recherchieren. Die Leiche des Toten wird gestohlen und die beiden Leichenwagenfahrer ermordet. Hartmanns Geschnüffele führt ihn in eine Spedition und dann ins Rotlichtmilieu bis hin zumMenschenhandel. Ein  spannender Regionalkrimi, der uns in eine andere Welt führt.

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  • Sehr gut geschrieben, aber trotzdem nicht überragend. Spannend, aber auch vorhersehbar.

    Rennsteig-Schwalben

    Yoyomaus

    26. December 2015 um 15:19

    Als in einer kleinen Stadt ein Mann hastig aus einer Sparkasse flieht, wird dieser von Polizisten durch das beschauliche Örtchen gejagt. Doch bevor die Polizei den Verdächtigen Unternehmer fassen kann, bricht dieser tot auf der Straße zusammen. Ein gefundenes Fressen für den Journalisten Hartmann, welcher sich zufällig in der Nähe des Tatortes befindet. Als schließlich die Leiche des Unternehmers gestohlen und die beiden Bestatter, die ihn transportiert haben, hingerichtet werden, scheint Hartmann eine riesen Story zu wittern. Als auch noch ein Mann in einem abgelegenen Waldstück tot aufgefunden wird, steht bald fest, dass diese Morde in einer Verbindung stehen müssen. Wer sonst sollte eine Leiche stehlen? Welche Beweggründe stecken hinter den Taten? Dass Hartmann mit seinen Forschungen bald in ein Wespennest gerät, war nur eine frage der Zeit. Es tun sich menschliche Abgründe auf... Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und ich muss sagen, dass ich lange nicht so recht gewusst habe, wie ich die Rezension denn schreiben soll, weil mich das Buch mit einem sehr komischen Gefühl im Bauch zurück gelassen hat. Viele Dinge waren in der Geschichte voraussehbar und doch waren sie so gut geschrieben, dass man davon Beklemmungen bekommen hat. Es war grausam zu sehen, was Menschen anderen Menschen antun können. Wie Frauen für Männer einfach nur Vieh sind, dass man zum Arbeiten auf die Straße schickt. Erschreckend war auch, dass alles so realistisch geschrieben worden ist, dass man sich fragt, ob es so etwas nicht wirklich in unseren Breiten gibt. Dieser Roman war mein erster Regionalkrimi und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat, auch wenn mir die Passagen des Journalisten manchmal zu weit ausgeholt waren. Trotzdem war das Buch spannend und hat mich eine ganze Weile nachdenklich zurück gelassen. Wer gute Krimis mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen - selbst wenn man ab und an ahnen kann, was als nächstes passiert. Trotzdem lohnt es sich hier hinein zu lesen. Das Buch ist flüssig geschrieben, es bleiben kaum fragen offen und die Umschreibungen sind sehr bildlich, sodass man sich die Szenen gut vorstellen kann. Definitiv lesenswert.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. November 2015 um 14:35
  • Rennsteig-Schwalben

    Rennsteig-Schwalben

    Blaustern

    19. October 2015 um 12:04

    In der thüringischen Ortschaft Riedburg wird von der Polizei ein Verbrecher gejagt. Er soll verhaftet werden, doch plötzlich fällt er tot um. Polizeireporter Peter Hartmann ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und beginnt gleich mit seiner Nachforschung. Währenddessen wird aber die Leiche gestohlen und dabei die beiden Leichenwagenfahrer einfach umgebracht. Weitere Leichen folgen, und die Ermittlungen führen Hartmann ins gefährliche Rotlichtmilieu, bei dem auch vor Menschenhandel und Misshandlung nicht zurückgeschreckt wird. „Rennsteig-Schwalben“ ist wieder ein Krimi mit dem Ermittlerduo Hartmann und Schmaerse, wobei hier hauptsächlich Hartmann agiert und wir von Kommissarin Schmaerse nicht wirklich viel hören. Ihr Zukurzkommen ist ein bisschen schade. Aber Hartmann schlägt sich wacker, trotz seiner gelegentlichen Patzer. Er bleibt seinen Grundsätzen treu, lässt sich nicht beeinflussen und geht seinen Weg, der zwar sehr mutig, aber auch oft sehr gewagt und hochgefährlich ist. Viel erfährt man über sein Privatleben und auch dem seiner Frau, wie sie unbedingt eine Freundin finden will, die dann nachher auch ziemlich gut ins Bild passt. Der Krimifall ist gut durchdacht geschrieben, auch der Spannungsbogen steigert sich immer mehr, doch hätte man hier noch etwas tiefer graben können. Man merkt aber trotzdem die gute Recherchearbeit. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil angenehm, so kann man den Krimi recht flott lesen.

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  • Ein Journalist auf den Weg in Teufels Küche

    Rennsteig-Schwalben

    FAMI_Anke

    15. October 2015 um 17:15

    Als gebürtiger Thüringer bin ich natürlich sofort Feuer und Flamme, wenn es in Krimis um Schauplätze in Thüringen geht. Deswegen habe ich auch sofort zu "Rennsteig-Schwalben" gegriffen und mich wahnsinnig darauf gefreut. Vor allem spielte er dann noch in der Nähe von Jena. Ich wohne in der Nähe. Gänsehaut pur! Die Vorfreude war groß. In dem Örtchen Riedburg findet eine Verfolgungsjagd statt. Der Täter flüchtet und bricht bei der Festnahme tot zusammen. Während Polizeireporter Hartmann seine erste Theorie verfolgt, wird die Leiche des Täters geraubt und die beiden Bestatter ermordet. Nach dem noch eine Leiche entdeckt wird, führen Hartmanns Recherchen ihn immer weiter hinein in die Welt der Prostitution und des Menschenhandels. Kommt Hartmann da Heile wieder heraus? Nach Ende des Buches muss ich sagen: Es war okay. Es hat mich jetzt definitiv nicht von den Socken gehauen. Der Schreibstil ist gut, da gibt es nichts zu meckern. Schöne Sprachbilder. Allerdings hätte ich mir mehr Inhalt und Tiefe gewünscht. Es wird meines Erachtens nach alles so ein bisschen angerissen. Gern hätte ich mehr über die Übeltäter gehört, gern hätte ich mehr über die eine Polizistin erfahren. Doch da, wo ich es nicht wissen wollte, wie zum Beispiel beim Liebesleben des Reporters bzw den Bekanntenkreis seiner Frau, habe ich zu viel erfahren. Leider ist der Mensch ja nun mal immer nur an den Schlechtigkeiten interessiert, so auch ich, und das kam mir leider zu kurz. Dennoch glaube ich, dass der Autor alles getan hat um "Rennsteig-Schwalben" so anschaulich und spannend wie möglich zu gestalten. Dafür auch Hut ab! Er ist wahrscheinlich auch in Untiefen hineingeraten, die er dem Leser nicht zumuten möchte. Verstehe ich auch. Nur leider ist es genau das, was ich hätte lesen wollen. Aber gut. Der Roman hat mich in den jetzt schon dunklen Abenden gut unterhalten. Ich habe zwar mehr erhofft, aber man kann nun mal nicht alles im Leben haben !      

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  • Nicht mein Fall, zu behäbig, zu wenig Spannung

    Rennsteig-Schwalben

    mrs-lucky

    15. October 2015 um 12:07

    „Rennsteig-Schwalben“ war für mich der erste Krimi, den ich von Klaus Jäger gelesen habe, für ihn ist es bereits der vierte Band um den Reporter Peter Hartmann und Kommissarin Steffi Schmaerse. Mich konnte der Krimi leider nicht überzeugen, unter anderem konnte ich mit dem Hauptcharakter Peter Hartmann nicht warm werden. Vielleicht sollte man die anderen Bände kennen, einen besseren Eindruck von den Hauptpersonen zu bekommen, vermutlich liegt mir Hartmanns behäbige und biedere Art einfach nicht. Der Krimi beginnt mit ein paar rasanten Szenen und einem rätselhaften Todesfall, bei dem auch noch der Tote samt Leichenwagen entführt wird. Der Fall führt in das interessante Metier des organisieren Mädchenhandels, leider bliebt er thematisch an der Oberfläche, die Geschichte plätschert eher dahin. Die ermittelnde Polizei tritt eher im Hintergrund auf, statt dessen versucht der Reporter Peter Hartmann, den Umständen der Tat auf den Grund zu gehen, erweist sich jedoch als unsensibel und begriffsstutzig. Der Leser ist dem Geschehen meist einen Schritt voraus, so dass wenig Raum für Überraschungen bleibt. Ich habe den Krimi insgesamt als zu bieder und zu vorhersehbar empfunden, es wird zu viel erzählt, dafür passiert zu wenig, das Spannung aufbauen könnte. Der Krimi behandelt ein interessantes Thema, Hartmann als Hauptfigur ist jedoch nicht mein Fall. Er wird zu behäbig, seine "Ermittlungserfolge" basieren zu sehr auf Zufällen und Hinweisen ihm gut gesinnter Bekannter. Hartmann selbst wirkt dadurch wenig intelligent und interessant. Der Emons-Verlag wartet meist mit sehr interessanten und spannenden Regionalkrimis auf, diese Reihe konnte mich leider nicht überzeugen.

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  • Rennsteig-Schwalben

    Rennsteig-Schwalben

    Engel1974

    12. October 2015 um 12:57

    Mit seinen Regionalkrimi "Rennsteig-Schwalben" führt der Autor den Leser nach Riedburg in Thüringen. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Reporter Peter Hartmann und der Kommissarin Schmaerse. Auch wenn dies ein Folgeband ist jeder Krimi in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Inhalt: Bei einer Verfolgungsjagd der Polizei bricht ein Mann tot zusammen. War es Unfall oder Polizeiwillkür? Ehe diese Frage beantwortet werden kann verschwindet die Leiche samt Leichenwagen und Fahrern. Der Polizeireporter Hartmann, der zufällig am Tatort war beginnt zu ermitteln. Dabei gerät er tief in das Rotlichmillieu und sieht sich mit organiesierten Verbrechen und Prostitution konfrontiert. Meinung: Schreibstil: klare und einfache Wortwahl, allerdings wird sich hier nicht am Wesentlichen orientiert, was das Lesen dann schon an einigen Stellen etwas langweilig macht. Der Autor schreibt sehr viel um die eigentliche Story herum, so das sie sehr schnell in den Hintergrund rückt. Durch diesen Schreibstil mangelt es mir auch sehr anSpannung. Der Einstieg ist dem Autor zwar sehr gut und spannend gelungen, was aber leider auch der einzige fesselnde Spannungspunkt in diesem Buch ist. Charaktere: wirken sehr fade, fablos und unnahbar, lassen wenig Eigenschaften erkennen. Die Hauptportagonisten zeigen doch sehr wenige Charaktereigenschaften, auch rückt die Kommissarin sehr schnell in den Hintergrund und überlässt anderen die Ermittlungstätigkeit, was ich sehr Schade finde. Insgesamt betrachtet ist die Idee für das Buch sehr gut, nur an der Umsetzung mangelt es mir doch zu sehr. Fazit: langziehende, viel drumherum geschriebene Aspekte rücken hier die eigentlich gute Story in den Hintergrund

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  • ORganisiertes Verbrechen in Thüringen - Ein Regionalkrimi, der nicht so richtig mein Fall war

    Rennsteig-Schwalben

    rike84

    10. October 2015 um 14:52

    Heute berichte ich erneut von einem Regionalkrimi aus dem Emons Verlag, dieses Mal allerdings aus Thüringen. Der Titel Rennsteig-Schwalben sagte mir zunächst wenig, erschließt sich dann aber später. Zunächst möchte ich den Teaser der Buch-Rückseite zitieren, um den Inhalt zu verdeutlichen: „Im beschaulichen Riedburg bricht ein Mann nach einer Verfolgungsjagd tot zusammen. Hat die Polizei zu hart zugegriffen? Noch während Polizeireporter Peter Hartmann den ersten Theorien nachgeht, wird die Leiche geraubt – und die beiden Bestatter werden regelrecht hingerichtet. Wenig später findet man im Thüringer Wald einen weiteren Toten. Hartmanns Recherchen führen ihn auf die Spur eines Rudels menschlicher Wölfe.. Realistisch, authentisch, aufrüttelnd: ein mitreißender Kriminalroman aus Thüringen.“ Dann wird noch ein Zitat aus einem anderen Buch des Autors und eine Empfehlung zu diesem Buch aufgeführt – das ist irritierend und irgendwie fehl am Platz. Meine Inhaltsangabe.. ..finde ich hier sehr nötig, denn ich denke nicht das der Ausblick aufs Buch dem potentiellen Leser verrät, ob das Buch etwas für ihn ist. Denn das Hauptthema des Buches wird nicht so ganz deutlich und so könnte man in die Irre geführt werden. Ich würde das ganze so zusammenfassen, ohne zu spoilern: Direkt zu Beginn des Buches findet sich der Leser in einer Verfolgungsjagd wieder, die für den von der Polizei verfolgten Mann ein tödliches Ende nimmt. Während interne Ermittlungen beginnen, um die Todesursache und die Schuld der Polizisten zu klären, kommt jedoch die Leiche abhanden. Die Bestatter wurden auf dem Weg vom Tatort zur Pathologie überfallen und brutal hingerichtet. Reporter Peter Hartmann war zufällig am ersten Tatort und steht nun unter Druck – um gute Artikel zu präsentieren muss er selbst ermitteln. Dabei stößt er auf ein unglaubliches Netz aus Menschenhandel und Prostitution. Der Leser erfährt schockierende Details über den Weg armer Mädchen von Weißrussland nach Thüringen und in die Prostitution. Was hat das mit der geraubten Leiche zu tun? Stil, Machart, Besonderheiten Ich muss sagen, die spannende Situation direkt zu Beginn verspricht so einiges. Der Leser steigt mitten in der Verfolgungsjagd ein, ohne zu wissen worum es geht. Und da ist der Verfolgte auch schon tot. Das finde ich gut. Dann leider geht der Spannungsbogen zunächst nach unten. Hier kam mir zwischenzeitlich die Lust zum Weiterlesen abhanden, wenn ich ehrlich bin. Zunächst ist man auch noch nicht vollständig drüber im Bilde, das ein Großteil der „Ermittlungsarbeit“ aus der Perspektive von Reporter Hartmann stattfindet und nicht aus Reihen der Polizei. Da manchmal allerdings auch aus der Polizeiperspektive eine Entwicklung geschildert wird, ist das ganze etwas doppelt gemoppelt und keiner der Ermittler wird dem Leser so richtig sympathisch bzw. wächst ans Herz. Zwischendurch war ich tatsächlich von mehreren Ausschweifungen gelangweilt, beispielsweise gibt es anfangs ein paar Seiten zum Thema „Fahren auf deutschen Autobahnen“, welches wohl jeder schon selbst erlebt hat und noch nicht einmal lustig beschrieben ist. Das hätte ich mir selbst unterhaltsamer erzählt. Solche Ausschweifungen mögen bei manchen Lesern sicherlich gut ankommen. Ich mag so etwas auch, aber nur wenn es lustig, interessant oder für den Fortgang der Geschichte hilfreich ist. So ging es mir wie gesagt an einigen Stellen. Während andere, spannende Stellen durchaus detaillierter hätten sein können, war es bei den unwichtigen Dingen dann manchmal einfach zu lang. Die Balance hat mir irgendwie nicht gefallen – ist aber sicherlich auch Geschmackssache. Das Thema. Ich wusste zunächst nicht, dass dieser Regionalkrimi in Richtung Prostitution und Menschenhandel gehen wird. Das ist schade! Denn ich glaube nicht, dass mich das Buch mit diesem Thema so sonderlich interessiert hätte. Organisierte Kriminalität ist einfach nicht mein Lieblingsthema in Sachen Krimi. Trotzdem, und das finde ich eine der großen Stärken dieses Krimis, konnte der Autor dieses sensible und erschreckende Thema hervorragend beschreiben und dem Leser näherbringen. Der durchschnittliche Leser dürfte in der Realität eher wenig mit Prostituierten und Menschenhandel in Verbindung gekommen sein, und jeder hat sicherlich so seine Vorurteile in Sachen Rotlichtmilieu. Der Autor schafft es, anhand einer konkreten Situation die unglaubliche Brutalität dieses Geschäftes und den Leidensweg der hoffnungsvollen Mädchen aufzuzeigen, die dann doch nicht wie erwartet in eine bessere Situation gelangen. Die Schilderung ist sehr gut gelungen und interessant sowie bedrückend. Im weiteren Verlauf schafft Klaus Jäger es außerdem, die Prostituierten menschlich und normal erscheinen zu lassen. Sie behalten ihre Würde und das Milieu wird besser dargestellt als sein Ruf. Diesen Einblick möchte ich nicht missen. So gelungen die Darstellung des Hauptthemas, so richtig spannend wurde es für meinen Geschmack nicht. Man wusste irgendwie schon vorher immer, was passieren wird. Überraschende Wendungen gab es nicht wirklich (na gut, eine, am Ende, aber die war nach der Klärung des Falles..). Irgendwie konnte man sich sehr viel schon vorher ausmalen und war dem ermittelnden Reporter immer eine Nasenlänge voraus. Da fühlte ich mich irgendwie etwas verschaukelt und gelangweilt. Dieses Buch war für mich einfach kein Pageturner, ich musste mich eher zum Weiterlesen zwingen. Ich denke, es wäre besser gewesen, wenn die Ermittlung nur aus Richtung der Polizei beschrieben wurde, von einem oder zwei Ermittlern. Da hätte man sich besser konzentrieren können und die Hauptperson lieb gewonnen. Aber bei diesem Durcheinander und dem Versuch von der Kombination der polizeilichen und berichterstattenden Perspektiven ist eine Menge Zwischenmenschliches Abhanden gekommen. Ein paar merkwürdige Bezeichnungen fielen mir auf und manche Sätze ließen mich kurz stocken. Ich denke aber, das liegt vielleicht an dem regionalen Slang. Ansonsten war der Krimi flüssig geschrieben, wenn auch –wie schon geschrieben- die Balance der Darstellung nicht nach meinem Geschmack war. Der Titel Zunächst wusste ich mit dem Titel nix anzufangen. Als ich dann beim Lesen irgendwann drauf kam, dass die gefährlichen Wölfe vom Klappentext dann Menschenhändler sind, konnte ich mir auf das Wort „Schwalben“ dann schon einmal einen Reim machen. Dann recherchierte ich, dass „Rennsteig“ folgendes ist:  „Vom Mittellauf der Werra bis zum Oberlauf der Saale zieht der Rennsteig als Höhenweg über den Kamm des Thüringer Waldes und des angrenzenden Thüringer Schiefergebirges, bis in den nördlichen Frankenwald.“ (vgl.www.thueringen.info) Unter diesem Aspekt ist der Titel sehr gelungen, anstatt Bordsteinschwalben (als anderes Wort für Prostituierte) ist mit Rennsteig-Schwalben das Gebiet gemeint, in dem der Krimi spielt. Damit die Rezension an dieser Stelle nicht ausufert, gibt es diese Rezension mit den weiteren Punkten „Zielgruppe“ und „Was lernen wir daraus?“ in längerer Version auf meinem Blog www.dietipperin.wordpress.com oder unter dem Direktlink http://wp.me/p6tREn-1oJlc Fazit Ich hatte mir wohl was anderes versprochen und das Ganze war nicht so richtig mein Thema. Wer aus Thüringen kommt und Krimis über organisiertes Verbrechen toll findet: Kauft das Buch! Für mich jedoch ist das Buch gerade so 3 von 5 Sterne gut und ich werde sicherlich kein Buch des Autors mehr lesen. Man sollte sich wohl eher auf einen Ermittler konzentrieren, der irgendwie was besonderes ist oder mit dem sich ein Leser identifizieren kann, anstatt zwei Ermittlungsperspektiven so halbwegs zu kombinieren. Positiv war wie bereits erwähnt die Darstellung vom Weg eines Mädchens zur Prostituierten, das war harter Tobak aber einfach gut gemacht. Das ist wie gesagt alles Geschmackssache, und diese Rezension war meine persönliche Meinung.

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  • Rezension zu "Rennsteig Schwalben"

    Rennsteig-Schwalben

    Zsadista

    Riedburg in Thüringen. Die Polizei verfolgt einen Verbrecher und stellt ihn. Doch dieser entgeht der Verhaftung in dem er tot zusammen bricht. War es Polizei Willkür oder ein Unfall? Peter Hartmann ist Polizeireporter und kommt zufällig an dem Tatort vorbei. Genau das richtige führ ihn um zu recherchieren. Doch dann verschwindet die Leiche und die beiden Leichenwagenführer werden ermordet aufgefunden. Doch dies ist nur der Beginn einer Serie weiterer Leichen. Was findet Hartmann mysteriöses heraus und was meint Kommissarin Schmaerse in der Sache? Was oder wer steckt hinter dem Ganzen oder haben die Leichen etwa keinen Zusammenhang? „Rennsteig-Schwalben“ ist ein weiterer Krimi mit den Protagonisten Hartmann und Schmaerse. Der Fall der beiden steigt tief in die extreme des Rotlichtmilieus ab. Es werden Abgründe hinter den Kulissen beleuchtet, die die meisten Leute einfach verdrängen. Das Buch war soweit in die Richtung spannend und interessant geschrieben. Der Fall an sich war sehr gut geschildert und mit Sicherheit genauso gut recherchiert. Leider muss ich sagen, dass mir die Person von Peter Hartmann einfach nicht sympathisch wurde. Ich fand im kompletten Buch keinen Bezug zu Hartmann. Die Kommissarin Schmaerse vermisste ich im Gegenzug etwas. Sie trat ziemlich in den Hintergrund. Stellenweise wurde mir das Buch auch etwas lang. Ich bin nicht so die Person, die so sehr an dem Privatleben der Protagonisten interessiert ist. Gerne einen Schuss privates in einem Buch, aber zu viel mag ich einfach nicht. Daher kam mir die Ermittlung der Polizei etwas zu kurz vor. Dazu kam dann noch der ein oder andere Punkt, der mir an der Geschichte nicht gefallen hat, den ich aber nicht erwähnen möchte. Das würde der Story vorgreifen und spoilern, was ich auf keinen Fall möchte. Der Schreibstil des Autors an sich, war sehr flott und klar. Daran gibt es meinerseits auch nichts zu bemängeln. Das Buch ließ sich auch sehr gut lesen, da es in recht kleine Kapitel unterteilt ist. 

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    • 3

    Bellis-Perennis

    07. October 2015 um 10:11
  • Sehr gelungener Thüringen-Krimi

    Rennsteig-Schwalben

    Schalkefan

    01. October 2015 um 15:11

    Rennsteig-Schwalben Als großer Krimi-Freund hatte ich das Vergnügen mich an der Leserunde Rennsteig-Schwalben zu beteiligen. Und der Krimi hat mich wirklich überzeugt und mir auch schöne Lesestunden bereitet. Ein Mann auf der Flucht vor der Polizei stirbt bei der Festnahme. Geht man anfangs noch von der Flucht nach einem Banküberfall aus, so gestaltet sich die Story hinterher ganz anders. Die Polizei mit der Kommissarin Schmaerse sowie hauptsächlich die Journalisten Hartmann und Sternberger kommen hier schnell auf Menschenschmuggel und Prostitution. Und damit wird wohl das große Geld gemacht. Als die Geschäftsräume des Toten, der dann zusammen mit dem Leichenwagen verschwindet, durchsucht werden findet sich auch eine Menge Geld. Geld aus illegalen Quellen. Daher beginnt gleich spannend die Frage wer klaut eine Leiche und tötet die Fahrer des Leichenwagens? Wer steckt hinter dem Handel mit den Frauen und wie hängt das alles zusammen? Hartmann ermittelt weiter bis zum sehr spannenden Ende. Für mich war das Buch mal wieder ein gelungener Emons-Krimi und ich fand ihn sehr gut. Schön auch den Autor Klaus Jäger damit kennen gelernt zu haben und ich würde mich freuen mal wieder ein Buch von ihm zu lesen. Daher von mir 5 Sterne für den spannenden Krimi, der sich sehr flott und angenehm lesen lässt.  

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  • Prostitution und Morde in Thüringen - top Krimi!

    Rennsteig-Schwalben

    Wildpony

    Rennsteig-Schwalben  -   Klaus Jäger Kurzbeschreibung Amazon: Im beschaulichen Riedburg bricht ein Mann nach einer Verfolgungsjagd tot zusammen. Hat die Polizei zu hart zugegriffen? Noch während Polizeireporter Peter Hartmann den ersten Theorien nachgeht, wird die Leiche geraubt – und die beiden Bestatter werden regelrecht hingerichtet. Wenig später findet man im Thüringer Wald einen weiteren Toten. Hartmanns Recherchen führen ihn auf die Spur eines Rudels menschlicher Wölfe . . . Mein Leseeindruck: Rennsteig-Schwalben war mein erster Krimi des Autors Klaus Jäger. Aber mit diesem Krimi hat er mich als Krimifan und Leserin voll überzeugen können. Der Krimi entspricht genau dem Schema, wie ein guter Krimi sein soll. Anfangs etwas verwirrend und mehrere Stränge (Polizei und Presse), danach mit jeder Seite spannender. Die Handlung baut sich immer mehr auf und schnell gibt es mehr als einen Toten. Da stellt sich dem Leser natürlich die Frage: Wieso wird eine Leiche geraubt? Und um an diese Zusammenhänge zu kommen muss man nun den Spuren der Kommissarin Steffi Schmaerse und dem Reporter Peter Hartmann sowie seines Kollegen Sternberger (welcher gern seine Triebe bei Prostituierten befriedigt) folgen. Während mir die Kommissarin Schmaerse ein wenig farblos vorkommt haben mich die Nachforschungen und Ermittlungen von Hartmann und Sternberger sehr gefesselt. Und so rauscht man aus einem toten Transportunternehmer direkt in das Milieu von Menschenhandel und Prostitution. Fazit: Ein sehr spannender Krimi mit viel Potential und einen sehr interessanten Fall. Das Lesen war mir zu keiner Zeit langweilig und ich konnte bis kurz vor dem spannenden Ende dieses nicht erraten. So soll ein Krimi sein! Von mir gibt es für Rennsteig-Schwalben 5 Sterne und ein großes Lob an den Autor und dem Emons-Verlag, der immer so geniale Krimis verlegt!

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    • 2
  • Sumpf des Verbrechens mitten in Thüringen

    Rennsteig-Schwalben

    JoJansen

    28. September 2015 um 15:08

    Thüringen war für mich bisher eine idyllische Kulisse für erholsamen Urlaub. Wandern, die Aussicht genießen, alles ruhig und beschaulich. In diesem Krimi von Klaus Jäger gibt es wenig Thüringer Atmosphäre und es geht kein bisschen idyllisch zu. Gleich am Anfang gibt es eine temporeiche Verfolgungsjagd. Eine Leiche verschwindet, dafür tauchen zwei neue Tote auf ... Der Journalist Peter Hartmann ist für mich die zentrale Figur des Geschehens. Er hat Prinzipien, denen er treu bleibt - genau wie seiner Ehefrau Anette. Informanten gibt er nicht preis, nicht einmal seinem Chef gegenüber. Trotzdem verhält er sich manchmal ein bisschen umprofessionell, wenn die Neugier mit ihm durchgeht. Schlimm fand ich, in welchen Sumpf aus Verbrechen und Menschenverachtung wir hier hineingezogen werden. Sogenannte "Kollateralschäden" werden billigend in Kauf genommen. Da müssen eben mal zwei unbeteiligte Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens sterben, weil man die Leiche rauben will. Auch die Mädchen, die unter falschen Versprechungen aus Weißrussland nach Deutschland gelockt werden, werden absolut menschenunwürdig behandelt. Da man über Mädchenhandel und Prostitution immer wieder liest, frage ich mich, warum die Polizei nicht gezielter dagegen vorgeht. Wenn, wie in diesem Krimi, die Frauen ohne Papiere in Deutschland sind, müsste jede Razzia in einem "Puff" oder "Laufhaus" oder in einer der "Wohnungen" ein Erfolg sein. Oder schaut man absichtlich weg, weil das Problem mittlerweile so groß ist, dass man es lieber duldet, als dagegen zu kämpfen? Hartmann erkennt während seiner Recherchen, dass die Prostitution nicht das Schmuddelimage haben muss, von dem er bisher in seiner Vorstellung ausgegangen war. Oberflächlich geht es sauber zu. Aber auch hier liegt der richtig dicke Dreck da, wo man ihn nicht sofort sieht. Wenn die Bordellbesitzer sich ihre neue "Ware" aussuchen. Wenn den Mädchen die Würde und die Hoffnung genommen werden. Wenn ein Menschenleben nichts mehr wert ist. In diesem Buch erkennt zumindest Peter Hartmann gerade noch rechtzeitig, wo seine Grenzen liegen. Obwohl die Morde am Ende aufgeklärt werden und Schuldige ihre Strafe bekommen, sehe ich kein Happy End. Etwas zwanghaft erschienen mir die Bemühungen von Anette, Peters Frau, um ihre neue Freundin und die Schlussfolgerungen, die Peter für sich zieht, wie er künftig diese Freundschaft zu seinem Vorteil nutzen könnte. Das klingt in beiden Fällen so kühl und berechnend und scheint zumindest meinem Empfinden nach etwas unrealistisch. Aber vielleicht gibt es ja Menschen, die ihr Umfeld so abchecken und einordnen? Alles in allem ein unterhaltsamer, spannender Krimi, mit relativ wenig Thüringen, aber viel krimineller Energie. 4****

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  • Gefangen im Rotlichtmilieu

    Rennsteig-Schwalben

    Maddinliest

    24. September 2015 um 22:44

    Ein toller Krimi im Rotlichtmilieu aus der Region Thüringen. Journalist Peter Hartmann stößt durch Zufall auf den polizeilichen Eingriff einess vermeintlichen Bankräubers. Dieser stirbt bei dem Zugriff, welches interne Recherchen einleitet. Diese werden aber dadurch behindert, daß die Leiche plötzlich verschwindet und die Fahrer des Bestattungswagens tot aufgefunden werden. Eine sehr komplexe und makabre Geschichte steht vor Peter Hartmann, der mit seinem journalistischen Instinkt die Recherchen aufnimmt. Immer tiefer gerät er in einen Sumpf aus Menschenhandel und Prostitution... Klaus Jäger gelingt mit Rennsteig-Schwalben eine interessante Milieustudie im Rahmen eines Kriminalromans. Sein Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen , so daß der Leser sehr schnell Zugang zur Geschichte findet. Mit Peter Hartmann hat Klaus Jäger einen Hauptprotagonisten geschaffen, der im Laufe des Buches zunehmend Sympathiepunkte sammeln kann. Der Spannungsbogen wird über die ganze Geschichte aufrecht gehalten und endet in einem spannenden Finale. Der Roman wirkt sehr gut recherchiert und hat für gute Krimiunterhaltung gesorgt. Liebhabern von regionalen Krimis sei Rennsteig-Schwalben ans Herz gelegt!!!

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