Der 15-jährige Dekorateur Klaus Jacobs aus Trier, will sich freiwillig zu SS melden, wird zunächst zurückgewiesen, aber bei Ausbruch des 2.Weltkrieges eingezogen. Er wird bei einer SS-Einheit in Holland ausgebildet und kommt an der Ostfront zum Einsatz.
Jacobs beschreibt anschaulich die grausamen Kämpfe unter den brutalen Bedingungen des Winters im Raum Leningrad, die er als Maschinengewehrschütze in vorderster Front, erlebt hat.
Von 1944-1950 war Jacobs in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Er beschreibt die Leiden unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und am Rande des Verhungerns in verschiedenen Arbeitslagern.
Es fällt auf, daß in dem umfangreichen Bericht, der Nationalsozialismus an keiner Stelle hinterfragt wird.
Rezension zu "Jugend - was sonst?" von Klaus Jacobs


