Klaus Johann Grenze und Halt: Der Einzelne im "Haus der Regeln"

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Inhaltsangabe zu „Grenze und Halt: Der Einzelne im "Haus der Regeln"“ von Klaus Johann

Mit dieser Arbeit behandelt erstmals eine Monographie die Internatsliteratur deutscher Sprache. In diesem Genre, dessen Schwerpunkt im 20. Jahrhundert liegt, werden Aspekte aus Geschichte, Literatur, Pädagogik, Philosophie, Politik, Psychologie, Soziologie und Theologie diskutiert, denen der Autor ebenso nachgeht wie den Unterschieden und Parallelen zur anderssprachigen Internatsliteratur. Als Grundmotiv macht er die Dialektik von Grenze und Halt aus und zeigt dies auch ausführlich an den Romanen "Unterm Rad" von Hermann Hesse und "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil. Überblickskapitel zu verschiedenen Subgenres sowie eine Bibliographie machen das Buch darüber hinaus zu einem Kompendium zur gesamten Internatsliteratur vom Mittelalter bis "Harry Potter".

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  • Rezension zu "Grenze und Halt: Der Einzelne im "Haus der Regeln"" von Klaus Johann

    Grenze und Halt: Der Einzelne im "Haus der Regeln"

    Sarii

    08. November 2010 um 23:32

    Das Werk „Grenze und Halt: Der Einzelne im >Haus der Regeln<“ von Klaus Johann aus dem Jahre 2003 ist eine literaturwissenschaftlicher Beitrag zu der deutschen Internatsliteratur. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Autor hat dieses Buch in vier großen Themenbereiche aufgeteilt, die aufeinander aufbauen bzw. das Beschrieben beispielhaft verdeutlichen. Im ersten Abschnitt wird die Thematik der Internatsliteratur und die Charakteristika erklärt und beschrieben. Neben einer Abgrenzung der Gattungsform werden auch bestimmte Topoi, wie „Das Internat als Welt“ oder „Der Verlust der Privatheit“, angesprochen. Die im ersten Kapitel genannten Merkmale werden im folgenden auf konkrete Romane übertragen. Im zweiten Abschnitt wird der Roman „Unterm Rad“ von Hermann Hesse hinsichtlich der Internatsmerkmale analysiert. Im Folgenden wird auch das Werkt „Die Verwirrungen des Zögling Törleß“ von Robert Musil thematisiert. Abschließend wird noch ein Fokus auf katholischen Internatsliteratur gelegt. Im Anhang findet sich eine detaillierte Auflistung der Sekundärliteratur, welche die Nachforschungen erheblich erleichtert. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Beitrag von Klaus Johann zur deutschsprachigen Internatsliteratur wirkt durch die vielen Beispiele und Verankerung in den Romanen sehr anschaulich. Auch die Erklärungen und die Definition der Internatsliteratur sind verständlich und werden auch im Verlauf an bekannten Textstellen bewiesen. Die detaillierte Interpretation der Romane bestärkt den Aspekt der Anschaulichkeit ebenfalls. Jedoch ist anzumerken, dass die Analysen an sich sehr genau und umfangreich sind, sodass viele Aspekte und Personen thematisiert werden können. Der strukturierte und gut durchdachte Aufbau der Abschnitte lässt ein angenehmes Lesen zu, da nicht mehr viel geblättert werden muss. Sprachlich gesehen ist der Stoff leserfreundlich gestaltet und lässt sich in einem Lesen. Trotz allem ist die Sprache noch wissenschaftlich (Wissenschaft einmal ohne viel Drumherum). ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es einen konkreten Überblick über die Gattung der Internatsliteratur gibt. Die verständliche Sprache und die vielen Beispiele lassen den behandelten Stoff sehr leicht nachvollziehbar. Besonders gut sind auch die Romananalysen, da viele Facetten belichtet werden. Fazit: Ein guter Überblick über die Internatsliteratur (hat mir persönlich besonders bei einer Prüfungsvorbereitung geholfen)!

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