Klaus Kamphausen

 4,3 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Klaus Kamphausen

Klaus Kamphausen studierte Theaterwissenschaften, Psycholinguistik und Psychologie und lebt als Dokumentarfilmer und Autor in München.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Klaus Kamphausen

Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783328600213)

Wenn nicht jetzt, wann dann?

 (16)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Die Menschheit schafft sich ab (ISBN: 9783426789407)

Die Menschheit schafft sich ab

 (13)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Exit - Ende gut, Alles gut (ISBN: 9783831203925)

Exit - Ende gut, Alles gut

 (8)
Erschienen am 01.07.2012
Cover des Buches Denkt mit! (ISBN: 9783328602217)

Denkt mit!

 (0)
Erschienen am 24.05.2021
Cover des Buches Die Menschheit schafft sich ab (ISBN: 9783831257607)

Die Menschheit schafft sich ab

 (0)
Erschienen am 06.09.2016
Cover des Buches Die Menschheit schafft sich ab (ISBN: 9783831257751)

Die Menschheit schafft sich ab

 (0)
Erschienen am 06.09.2016
Cover des Buches Ich bringe mich um (ISBN: 9783831203840)

Ich bringe mich um

 (0)
Erschienen am 20.11.2011
Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783844531244)

Wenn nicht jetzt, wann dann?

 (3)
Erschienen am 17.09.2018

Neue Rezensionen zu Klaus Kamphausen

Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783328600213)MatthiasBreimanns avatar

Rezension zu "Wenn nicht jetzt, wann dann?" von Harald Lesch

Zu empfehlen
MatthiasBreimannvor 9 Monaten

In diesem Werk, geht der Astrophysiker Harald Lesch, einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit nach. Nämlich was können wir Menschen tun, gegen den von uns selbst verursachten Klimawandel, aber so, dass es keinem Menschen zum Nachteil wird?

Durch unterschiedlichste Faktoren, wie u.a. die Überfischung der Meere, extremer Energieverbrauch und der enorme Anstieg an CO2, das in die Atmosphäre abgegeben wird, wird unser Planet ohne Rücksicht zerstört. Das Klima erwärmt sich, die Meeresspiegel steigen, Tierarten sterben aus, Naturkatastrophen werden mehr und extremer uvm.

Doch noch immer werden, trotz zahlreicher Abkommen, immense Summen in Milliardenhöhe in Kohlekraftwerke gesteckt und so weiter. Aber auch das Problem mit der Beseitigung von Atommüll und vielem mehr wird dem Leser vor Augen geführt. Dies alles, geschieht vor allem in der westlichen “entwickelten“ Welt, während die sogenannte Dritte Welt in Slums, in unserem Giftmüll versinken und die Menschen verhungern und sterben.

So drastisch wie noch nie zuvor, wird unser Planet ausgebeutet und zerstört und vor allem zeigt der Autor auf, aus einem Grund: Dem Geld!

Harald Lesch, geht in diesem Buch mit der Politik und Ökonomie hart ins Gericht und zeigt dem Leser glasklar, das es unzählige Konzerne und Menschen gibt, denen das Kapital wichtiger als der Planet und die nächsten Generationen sind.

Natürlich zeigt der Autor auch viele positive Aspekte auf. Wieviele Staaten und Städte heute schon radikal auf erneuerbare Energien setzen, Maut für SUV’s in den Städten verlangt wird, nachhaltige und klimaschonende Gebäude gebaut und entworxen werden von vielen Designern und Architekten, uvm. Dem Leser wird dadurch klar gezeigt, dass es bereits viele Lösungsansätze gibt, die die Umwelt schonen oder sogar wieder besser machen, ohne dass Menschen einen Nachteil in ihrer Lebensqualität erleiden müssten.

Auch geht er darauf ein, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Welt zu schonen.

Das Buch selbst ist dabei wunderbar Aufgeteilt und trotz zahlreicher wissenschaftlicher Daten und Fakten, für Laien leicht verständlich geschrieben. Dazu kommen zahlreiche Interviews mit verschiedenen Experten aus unterschiedlichsten Gebieten. Auch sind zahlreiche Abbildungen, Bilder, Skalen mit Daten und Fakten, vorhanden was alles sehr anschaulich und verständlich macht. Ein kleiner negativer Punkt, sind manchmal die Bilder mit den Fakten. Denn ab und an, sind sie leider mitten im Text eines Interviews, odg. so dass es manchmal den Lesefluss leicht beeinträchtigt.

Alles in allem aber ein sehr interessantes und informatives Werk, ohne die üblichen Floskeln über die Umweltverschmutzung, sondern ganz klar, rational, hart und Augen öffnend, aber auch menschlich. Dabei merkt man, dass es dem Autor wirklich ein Herzensthema ist.

Man kann und sollte es einem jeden nur empfehlen, der sich mit dieser Thematik tiefer auseinandersetzen möchte!

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Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783328105237)Peanut91s avatar

Rezension zu "Wenn nicht jetzt, wann dann?" von Harald Lesch

Tolles Buch
Peanut91vor 2 Jahren

Mir wurde freundlicherweise das Buch als Rezensionsexemplar von Randomhouse zur Verfügung gestellt.

Im Buch kommen viele verschiedene Experten zu Wort, das heißt man erfährt aus unterschiedlichen Quellen was schon alles gemacht wird, was noch gemacht werden muss und was passieren wird, wenn alles so bleibt wie es ist. Man merkt schnell, dass eigentlich alles mittlerweile zu Geld gemacht wird und genau das ein großes Problem ist. Dieses immer mehr Geld schöpfen kann auf Dauer nicht gut gehen und das virtuelle Geld wird immer mehr zum Problem. Hier im Buch werden verschiedene Lösungsansätze präsentiert und was es für Folgen haben wird, wenn wir dem Geld weiterhin so viel Macht geben. Denn die Shareholder haben nicht unser Wohlergehen im Sinn, sondern nur ihr eigenes. Und genau das kann das Ende unserer Gesellschaft bedeuten. Der Wohlstand der westlichen Länder ist nun einmal ein direktes Resultat von der Ausbeutung anderer Länder bzw. an Mensch und Natur. Und genau diese Menschen haben am meisten unter dem Klimawandel zu leiden.
Es werden etliche Technologien zur sauberen Energiegewinnung präsentiert und Wege wie jeder von uns sich an solchen Projekten indirekt oder direkt beteiligen kann. Und es wird auch wie oft gezeigt was es für Folgen hat wenn wir weiterhin auf fossile Brennstoffe setzen.
Auch der Klimawandel und dessen Auswirkung wird ausführlich erklärt. Hier wird das aktuelle Klimaabkommen ausführlich besprochen und das man eigentlich viel mehr machen müsste um eine Katastrophe zu verhindern.
Am besten fand ich die einfachen Erklärung von Harald Lesch für ein doch sehr komplexes Thema. Hier greifen einfach viele Zahnräder ineinander und um wirklich alles zu verstehen, muss man sich jedes Zahnrad einzeln anschauen. Und dann muss natürlich gucken wie sich der Austausch oder eine Verbesserung von einem Zahnrad auf die Funktion der anderen auswirkt.

Leider hat das Buch einige Längen und manche Interviews waren mir etwas zu lang. Das bin ich von anderen Büchern mit der Thematik gewohnt, aber trotzdem fällt es mir dann schwer weiter zu lesen und nicht das Interesse zu verlieren.
Zudem fand ich es etwas irritierend, das zum Beispiel die Menschenrechte nahezu komplett zitiert werden und auch andere Sachen einfach nur Seitenweise zitiert werden. Hier hätten eigentlich Querverweise mit Erklärungen gereicht.

Fazit: Das Buch macht deutlich, dass nur eine Änderung des eigenen Konsumverhalten ein Umdenken in der Wirtschaft bzw. Politik bewirken wird. Denn solange die Konsumenten ein "weiter so" wollen, wird es das auch geben. Und es geht uns einfach alle etwas an, denn unsere Natur steht auf dem Spiel und wenn man jetzt nicht handelt, dann wird es bald zu spät sein. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas aktuelles dazu lesen möchte. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren was das Thema betrifft und es ist wichtiger denn je, dass man seine eigene Handlungen mal überdenkt und das fängt schon beim Konsum von gewissen Gütern an. Muss es jeden Tag das billige Fleisch sein? Muss man die 100 m zum Supermarkt zwangsläufig mit dem Auto zurück legen oder kann man auch einfach einmal zu Fuß gehen? 


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Cover des Buches Wenn nicht jetzt, wann dann? (ISBN: 9783328600213)M

Rezension zu "Wenn nicht jetzt, wann dann?" von Harald Lesch

Ein Buch, das zum Nachdenken bewegt hat
Marcsbuechereckevor 2 Jahren

Ich habe es nicht oft, dass mich ein Buch wirklich ratlos zurücklässt, was seine Bewertung anbelangt. Nach langem Überlegen habe ich mich dann entschlossen, diese Rezension einfach in zwei Abschnitte zu untergliedern. 
Diese lauten:
- Das Buch als Solches (meint: Aufbau, Inhalt, Ausstattung etc)
- Das Gefallen beziehungsweise Nichtgefallen 
 
Zum Buch:
Das Buch ist handwerklich sehr schön und sehr stabil gemacht. Da ich Sachbücher immer nur in kleineren Etappen, dafür aber regelmäßig lese, wird ein Sachbuch bei mir sehr häufig auf und wieder zugeschlagen und begleitet mich auch über einen längeren Zeitraum. Alles Dinge, die einem Buch sehr zusetzen können, dieses aber sehr gut weggesteckt hat. Hierfür schonmal einen Daumen hoch. 
Die Tatsache, dass das Buch nicht eingeschweißt wurde, unterstreicht in meinen Augen die Thematik nochmal mehr und finde es toll, dass der Verlag das durchgezogen hat. 
Die Ausstattung mit vielen Abbildungen (sowohl Fotos als auch Grafiken und Ähnliches) hat mir sehr gut gefallen und das Gelesene immer gelungen unterstrichen.
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir überhaupt nicht zugesagt hat: der Inhalt beziehungsweise die Art und Weise wie dieser rübergebracht werden sollte.
Das Gesagte ist wichtig und sollte sich von viel mehr Menschen auf diesem Planeten zu Herzen genommen werden, aber die Tatsache, dass gefühlt nur Interviews abgedruckt sind, hat in mir irgendwann das Gefühl aufkommen lassen, einer Dauerwerbesendung zu folgen, weil unterm Strich jeder Gesprächspartner für seine Organisation und / oder Erfindung eingestanden hat. Hierbei hätte ich mir manchmal schon den ein oder anderen Kritikpunkt gewünscht, weil das Gesagte und Geforderte auf mich oft sehr utopisch und unumsetzbar wiirkte. Ob dem so ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, wohl aber, dass eine sehr einseitige Darstellung nur sehr selten auch eine konstruktive Darstellung ist.
 
Jetzt zum nächsten Teil der Rezension: Wir hat mir das Buch gefallen?
Diese Frage müsste ich eigentlich umformulieren: Was hat die Lektüre des Buches bei mir bewirkt?
Nachdem ich das Buch zum letzten Mal geschlossen habe, wurde mir klar, dass auch wir eine Familie sind, die eindeutig Potenzial hat ihren ökologischen Fußabdruck zu verändern. 
Denn auch, wenn wir schon relativ viel auf Bio setzen und auch einen Großteil an Obst und Gemüse selber anbauen, produzieren auch wir viel Plastikmüll und nutzen regelmäßig Produkte, die beispielsweise Mikroplastik enthalten. 
Damit startete dann unser Projekt "ökologischer Leben": mittlerweile backen wir unser Brot selbst, machen unseren Joghurt und zum Beispiel Waschmittel und Spülmittel selbst und achten auch mehr darauf unnötige Plastikverpackungen zu vermeiden (beispielsweise wiederverwendbare Gemüsenetze im Supermarkt). 
 
Fazit:
 
Auch, wenn mich das Buch als Solches wirklich nicht überzeugen konnte, hat es mich doch zum Nachdenken gebracht, was bei der Thematik vielleicht sogar wichtiger ist.

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Gespräche aus der Community

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,


gerne möchte ich Sie zu einer Lese- und Diskussionsrunde einladen, die vielleicht auch Ihr Leben und Ihr Lebensende betreffen. Es geht um mein Buch „ Exit: Ende gut Alles gut – Das Lebensende als letzte Herausforderung“.Worum geht es in diesem Buch und warum sollte man ein solches Buch lesen oder auch nicht?
Es ist ein Buch über das Sterben, über den Tod, über den selbstbestimmten Tod, damit ein Buch über das selbstbestimmte Leben und somit auch keine leichte Lektüre, - dafür umso spannender und lebendiger.
Warum habe ich dieses Buch geschrieben? Weil es an einem Tabu rüttelt. Weil ich versucht habe ein Thema zu fassen, zu beschreiben, zu ergründen bei dem viel mündige Menschen heute immer noch schweigen, weil Gesellschaft, Staat und Kirche, dieses Schweigen fördern und teilweise fordern.
In Deutschland suchten im Jahr 2010 mehr als 10.000 Menschen den Freitod, 10 bis 15 Mal so hoch war die Zahl der versuchten Selbsttötungen. Die Zahl der Männer, die sich das Leben genommen haben ist dabei mehr als drei Mal so hoch wie die der Frauen. Besonders hoch ist die Suizidrate unter Medizinern und Pharmazeuten.
Dem Leben selbst ein Ende setzen können heißt für viele Menschen würdig zu sterben.
Das Buch stellt die Frage, ob sich der Einzelne selbst töten darf, wenn er seines Lebens überdrüssig ist. Und das nicht unter unwürdigen Bedingungen, wie mit dem Strick um den Hals oder sich vor den Zug zu werfen.
Welchen Anspruch dürfen Staat, Kirche und Medizin an den Einzelnen, der sich töten will, erheben? Mobile Sterbehilfe-Teams wie in den Niederlanden oder Sterbehilfe-Organisationen wie in der Schweiz sind in Deutschland massiver Kritik ausgesetzt.
Ein selbstbestimmtes Lebensende stand zu allen Zeiten und Kulturen zur Diskussion. Der römische Staatsmann und Philosoph Seneca schrieb: „Die Vernunft rät uns, wenn es angeht, nach unserer Wahl zu sterben.“ Jean Paul Sartre war anderer Meinung: „Der Selbstmord ist eine Absurdität, die mein Leben im Absurden untergehen lässt.“ Jean Améry sprach sich wiederum für den Freitod als “ein Privileg des Humanen“ aus. Nein, sagt der Psychologe James Hillman, „Selbstmord ist Tod – und der ist der Feind.“
Das Buch spannt einen großen Bogen von den alten Griechen bis heute. Es beschreibt die Thematik der Selbsttötung im Spiegel der Zeit und der Kulturen, in den Weltbildern der Philosophen und Religionslehren.
„EXIT - Ende gut Alles gut“ versucht ein umfassendes Basiswerk für eine verantwortliche Meinungsbildung und Diskussion zu sein, die vor allem in Deutschland mehr denn je notwendig ist. Denn der Mensch sollte den Experten aus Bürokratie und Medizin nicht das letzte Wort über seine letzten Tage, seine letzten Stunden, seinen letzten Augenblick überlassen (müssen). Der Tod ist Teil des Lebens. Das soll für den Menschen frei und selbstbestimmt sein. Warum dann nicht auch der Tod? Diese letzte und schwerste Entscheidung gilt es, in einer Gesellschaft respektvoll zu begleiten. Der Strick oder eine Kugel in den Kopf sind sicher die schlechtesten aller Auswege – stehen aber in der Freitod-Statistik ganz oben.
Was denken Sie?
Schreiben Sei mir Ihre Meinung?
Warum interessiert Sie ein Buch zu diesem Thema?
Warum finden Sie Bücher zu diesem Thema unnötig oder gar falsch?
Ich freue mich auf Ihr Feedback.
Übrigens: Der-Wissens-Verlag, in dem das Buch erschienen ist, verlost unter allen Interessenten fünf Bücher.
92 BeiträgeVerlosung beendet
angi_stumpfs avatar
Letzter Beitrag von  angi_stumpfvor 8 Jahren
Bin auch fertig, gerade noch geschafft im "alten Jahr" :) http://www.lovelybooks.de/autor/Klaus-Kamphausen/Exit-Ende-gut-Alles-gut-1067326250-w/rezension/1072795528/1072798580 Vielen Dank für das interessante Buch! Ich hoffe wirklich, dass mehr Menschen es lesen werden und sich mit unserem unweigerlichen Sterben befassen. In unserer langsam überalternden Gesellschaft wird das leider immer wichtiger, fürchte ich! Einen guten Rutsch euch allen!

Community-Statistik

in 10 Bibliotheken

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