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kkamphausen

vor 4 Jahren

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Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,


gerne möchte ich Sie zu einer Lese- und Diskussionsrunde einladen, die vielleicht auch Ihr Leben und Ihr Lebensende betreffen. Es geht um mein Buch „ Exit: Ende gut Alles gut – Das Lebensende als letzte Herausforderung“.Worum geht es in diesem Buch und warum sollte man ein solches Buch lesen oder auch nicht?
Es ist ein Buch über das Sterben, über den Tod, über den selbstbestimmten Tod, damit ein Buch über das selbstbestimmte Leben und somit auch keine leichte Lektüre, - dafür umso spannender und lebendiger.
Warum habe ich dieses Buch geschrieben? Weil es an einem Tabu rüttelt. Weil ich versucht habe ein Thema zu fassen, zu beschreiben, zu ergründen bei dem viel mündige Menschen heute immer noch schweigen, weil Gesellschaft, Staat und Kirche, dieses Schweigen fördern und teilweise fordern.
In Deutschland suchten im Jahr 2010 mehr als 10.000 Menschen den Freitod, 10 bis 15 Mal so hoch war die Zahl der versuchten Selbsttötungen. Die Zahl der Männer, die sich das Leben genommen haben ist dabei mehr als drei Mal so hoch wie die der Frauen. Besonders hoch ist die Suizidrate unter Medizinern und Pharmazeuten.
Dem Leben selbst ein Ende setzen können heißt für viele Menschen würdig zu sterben.
Das Buch stellt die Frage, ob sich der Einzelne selbst töten darf, wenn er seines Lebens überdrüssig ist. Und das nicht unter unwürdigen Bedingungen, wie mit dem Strick um den Hals oder sich vor den Zug zu werfen.
Welchen Anspruch dürfen Staat, Kirche und Medizin an den Einzelnen, der sich töten will, erheben? Mobile Sterbehilfe-Teams wie in den Niederlanden oder Sterbehilfe-Organisationen wie in der Schweiz sind in Deutschland massiver Kritik ausgesetzt.
Ein selbstbestimmtes Lebensende stand zu allen Zeiten und Kulturen zur Diskussion. Der römische Staatsmann und Philosoph Seneca schrieb: „Die Vernunft rät uns, wenn es angeht, nach unserer Wahl zu sterben.“ Jean Paul Sartre war anderer Meinung: „Der Selbstmord ist eine Absurdität, die mein Leben im Absurden untergehen lässt.“ Jean Améry sprach sich wiederum für den Freitod als “ein Privileg des Humanen“ aus. Nein, sagt der Psychologe James Hillman, „Selbstmord ist Tod – und der ist der Feind.“
Das Buch spannt einen großen Bogen von den alten Griechen bis heute. Es beschreibt die Thematik der Selbsttötung im Spiegel der Zeit und der Kulturen, in den Weltbildern der Philosophen und Religionslehren.
„EXIT - Ende gut Alles gut“ versucht ein umfassendes Basiswerk für eine verantwortliche Meinungsbildung und Diskussion zu sein, die vor allem in Deutschland mehr denn je notwendig ist. Denn der Mensch sollte den Experten aus Bürokratie und Medizin nicht das letzte Wort über seine letzten Tage, seine letzten Stunden, seinen letzten Augenblick überlassen (müssen). Der Tod ist Teil des Lebens. Das soll für den Menschen frei und selbstbestimmt sein. Warum dann nicht auch der Tod? Diese letzte und schwerste Entscheidung gilt es, in einer Gesellschaft respektvoll zu begleiten. Der Strick oder eine Kugel in den Kopf sind sicher die schlechtesten aller Auswege – stehen aber in der Freitod-Statistik ganz oben.
Was denken Sie?
Schreiben Sei mir Ihre Meinung?
Warum interessiert Sie ein Buch zu diesem Thema?
Warum finden Sie Bücher zu diesem Thema unnötig oder gar falsch?
Ich freue mich auf Ihr Feedback.
Übrigens: Der-Wissens-Verlag, in dem das Buch erschienen ist, verlost unter allen Interessenten fünf Bücher.

Autor: Klaus Kamphausen
Buch: Exit - Ende gut, Alles gut
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Floh

vor 4 Jahren

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Ääääähhhm, zunächst weiß ich gar nicht, was ich denken soll. Ich bin ersteinmal platt. So ein Thema? Abschreckend, aber daher schon wieder reizvoll mehr zu erfahren. Ich bewerbe mich und würde mich gerne überraschen lassen!

micluvsds

vor 4 Jahren

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Das ist doch mal ein wirklich interessantes Thema!
zu den Fragen:
Was denken Sie?
Schreiben Sei mir Ihre Meinung?
Warum interessiert Sie ein Buch zu diesem Thema?
Warum finden Sie Bücher zu diesem Thema unnötig oder gar falsch?
Erst vor kurzem hatte ich zu dem Thema selbstbestimmtes Sterben eine Diskussion, insbesondere im Zusammenhang mit Sterbehilfe bzw. freiwilligem Sterben bei unheilbaren Krankheiten. Darum würde ich gerne mehr über das Thema lesen. Außerdem habe ich bereits -aus persönlichen Gründen - sehr viel über das Thema Suizid gelesen. ich finde durchaus, dass auch solche Themen in Büchern angesprochen werden dürfen. Vielleicht fühlen sich viele durch das Thema und die Diskussionen zu den Themen unwohl, weil es gleich mehrere gesellschaftliche Tabuthemen berührt, nämlich nicht nur den Tod an sich - wer spricht schon darüber?-, sondern eben auch Arten des Sterbens, die nicht mit dem gesellschaftlich anerkannten Regeln des Tuns vereinbar sind. Daher würde ich sehr gerne mitlesen.

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kkamphausen

vor 4 Jahren

Ich möchte noch einmal allen Mitleserinnen und Lesern meinen herzlichsten Dank sagen. Ich habe auch als Autor eine Menge aus dieser Runde gewonnen, vor allem aber ein Feedback, dass mich inspiriert und anspornt. Und Danke für die vielen Anregungen. Euch allen eine gute Zeit und nur das Beste für das kommende Jahr. Bleibt gesund und munter.

fladdy

vor 4 Jahren

so bald ich mit dem buch weiterkomme..schreibe ich auch dazu...bin noch weit am anfang..bisher finde ich es sehr gut und sehr verständlich geschrieben...nicht im kompletten fachchinesisch...
hoffe du nimmst es mir nicht übel

angi_stumpf

vor 4 Jahren

Mir geht´s leider auch so wie fladdy. Bin ziemlich genau halb durch.
Wobei ich sagen muss, dass Diskussionsbedarf eigentlich sowieso keiner entsteht beim Lesen... es ist einfach informativ und sehr interessant.
Rezension folgt auf jeden Fall noch!
Danke auf jeden Fall nochmal für das Buch und auch von meiner Seite: eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für 2014! Liebe Grüße!

Sarlascht

vor 4 Jahren

Hab jetzt auch noch ein Viertel vor mir, aber es stimmt schon, diskutieren muss man wirklich nicht viel, weil alles ausführlich erklärt ist, aber durch das geballte Wissen, da braucht man auch ein wenig Zeit, bis man mit dem Buch durch ist.

Lisabeth

vor 4 Jahren

So auch ich habe nun fertig rezensiert...zu finden hier:

http://www.lovelybooks.de/autor/Klaus-Kamphausen/Exit-Ende-gut-Alles-gut-1067326250-w/rezension/1071431798/

und zudem sobald dann freigegeben bei Amazon und buecher.de sowie gekürzt bei Weltbild und Hugendubel.


Ganz vielen lieben Dank für dieses sehr interessante Sachbuch.

Sarlascht

vor 4 Jahren

Eigenartig, normalerweise lese ich Sachbücher im selben Tempo wie Romane, doch hier war es irgendwie anders, hier braucht ich zwischendurch viele Momente, in denen ich einfach nur nachdachte, was letztlich die Lesegeschwindigkeit reduzierte, aber nun ist es geschafft, auch meine Rezension ist online:

http://www.lovelybooks.de/autor/Klaus-Kamphausen/Exit-Ende-gut-Alles-gut-1067326250-w/rezension/1072699176/

http://www.amazon.de/review/R1HK24KIGJ2JFU/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=383120392X&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful

http://privatkino.wordpress.com/2013/12/30/exit-ende-gut-alles-gut/

angi_stumpf

vor 4 Jahren

Bin auch fertig, gerade noch geschafft im "alten Jahr" :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Klaus-Kamphausen/Exit-Ende-gut-Alles-gut-1067326250-w/rezension/1072795528/1072798580

Vielen Dank für das interessante Buch! Ich hoffe wirklich, dass mehr Menschen es lesen werden und sich mit unserem unweigerlichen Sterben befassen. In unserer langsam überalternden Gesellschaft wird das leider immer wichtiger, fürchte ich!

Einen guten Rutsch euch allen!

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