Klaus Kinski Ich brauche Liebe

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Inhaltsangabe zu „Ich brauche Liebe“ von Klaus Kinski

„… Sie sind der Gegensatz des Roboters, des programmierten Computers, der Metall-Struktur und des Stahl-Betons … Ja, Sie leben und atmen wie ein freies Tier … Sie sind das pulsende Leben, das wir vergessen haben … Sie haben die Mähne des Löwen, den Blick des Adlers, das Lächeln des Wolfes, die raue Schönheit des tobenden Meeres und die wilde Hässlichkeit der schmelzenden Lava, blutrot, wie ein blutendes Herz, am Abhang des düsteren Vulkans … Sie sind der Mann, von dem man immer wieder sprechen wird, aber an den sich niemand mehr erinnern kann … die Legende … Mensch zu sein …“(anonymer Brief an Kinski, Paris 1989)

Liebe? Oder meinte er Sex?

— orlandowoolf
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— Holden
Holden

Kinskis Buch stand jetzt seit Februar unbeachtet in meinem Bücherregal und vor 5 Tagen hab ichs rausgekramt und bin begeistert gewesen. Hat mich total süchtig gemacht. Ein Wahnsinniger, da kann ich mich nur anschließen aber ich finde dass Buch nimmt etwas von dem Wahnsinn den er ausstrahlt und erklärt.

— Senfkorn
Senfkorn

Was für ein Wahnsinniger... eine Lektüre der anderen Art.

— KollegeKraftwagen
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    Ich brauche Liebe
    orlandowoolf

    orlandowoolf

    25. October 2016 um 16:14

    Machen wir es einfach: ich mag Kinski nicht. Seit klar wurde, dass er seine Tochter missbraucht hat, ist er bei mir unten durch. Seine Filme waren eh ziemlicher Schrott. Aber!Ich mag noch immer seine Gedichtrezitationen - und eben dieses Buch. Wenn irgendwas in dem Buch halbwegs der Wahrheit entspricht, hat KK ein geiles Leben geführt. Filme, Frauen, Ficken. Dazwischen eine geballte ladung Wut gegenüber allen eitlen Idiotien dieser Welt. Gut gebrüllt, KK!Dies ist eins dieser Bücher, die ich eifnach nicht mehr weglegen konnte. Nicht nur, dass es mich angegeilt hat. Es hat einfach Spaß gemacht, dass KK kein Blatt vor den Mund nimmt. Meckern und Schimpfen war seine dritte Profession. Nach Ficken und Schauspielern.Ob ich ihn mag oder nicht: das Buch ist ehrlich und direkt. Selbst wenn jedes Wort pure Fiktion wäre.

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  • Wahsinn und Kraft

    Ich brauche Liebe
    Andii

    Andii

    03. June 2013 um 19:42

    Kinskis Sprache ist wie sein Leben - voller Kraft und Euphorie. Das Buch reißt mit und wenn man nicht alles überernst nimmt oder den Wahrheitsgehalt prüft, landet man in einer wilden Geschichte. Am Ende taucht noch Gesellschaftskritik auf, die aufzeigt, wie sehr wir uns von unseren Gefühlen und Instinkten entfernt haben. Er mag wahnsinnig sein und nicht immer ein netter Mensch, aber das Buch steckt voller Kraft, manchmal Liebe und einiger wahrer Erkenntnisse. Eine tolle Leseerfahrung.

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  • Rezension zu "Ich brauche Liebe" von Klaus Kinski

    Ich brauche Liebe
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    25. November 2012 um 16:54

    Klappentext: ” … Sie sind der Gegensatz des Roboters, des programmierten Computers, der Metall-Struktur und des Stahl-Betons … Ja, Sie leben und atmen wie ein freien Tier … Sie sind das pulsende Leben, das wir vergessen haben … Sie haben die Mähne des Löwen, den Blick des Adlers, das Lächeln des Wolfes, die rauhe Schönheit des tobenden Meeres und die wilde Häßlichkeit der schmelzenden Lava, blutrot, wie ein blutendes Herz, am Abhang des düsteren Vulkans … Sie sind der Mann, von dem man immer wieder sprechen wird, aber an den sich niemand mehr erinnern kann … die Legende … Mensch zu sein … ” (anonymer Brief an Kinski, Paris 1989) — Eine Biografie wie sie sein sollte und wie jeder Kinski kennt. Ehrlich, sarkastisch und teilweise unter der Gürtellinie. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert und das Buch nicht zum ersten Mal gelesen und bestimmt auch nicht zum letzten. Eine glatte Empfehlung für Kinski-Fans und Gegner oder für alle, die ihn verstehen wollen und konnten.

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  • Rezension zu "Ich brauche Liebe" von Klaus Kinski

    Ich brauche Liebe
    Patrick_Enemy

    Patrick_Enemy

    26. March 2011 um 07:31

    MAGNUM OPUS einer kreativen Urgewalt, deren epochaler Strahlkraft mit solch profanen Attributen wie "genial" oder "brilliant" eine Lästerung blasphemischen Ausmasses angetan wird.Kinski spielte nicht, Kinski wurde,Kinski war,Kinski ist und wird sein.Kinski war Jesus und der ihn ans Kreuz schlug.Er war Messias und Erlöser,und der Bringer des Lichts, aber auch der Zorn Gottes,die Sintflut, sieben biblische Plagen.Würde er noch, oder wieder, verstofflicht diesseitig der Himmelspforten unter uns entgotteten Technokraten umherwandeln, er würde sich wohl eine Peitsche greifen, und jedem einzelnen von uns, schreiend, die entweihte Scheisse aus unseren enteigneten Leibern prügeln....In etwa diesem Mass überhöht Kinski,der Autor, sich Kinski, den Protagonisten dieser kinski`schen Autobiographie, gegenüber Normalsterblichen, dem Pöbel, den unfähigen Regisseuren und all den anderen ignoranten Dummköpfen, die seiner gottgleichen Unfehlbarkeit nicht unmittelbar gewahr werden.Ich schätze, dass mindestens 60 Prozent des Buchinhalts nicht auch nur den Hauch wahrer Hintergründe und tatsächlicher Begebenheiten für sich in Anspruch nehmen können, und somit schlicht und ergreifend erstunken und erlogen sind.ABER: Who gives a fuck? Das Buch ist Kinski in Reinform. Selbstbeweihräucherung im grossen Stil,permanenter Schwanzvergleich, hymnische Gesänge auf sein Genie, ein, sich auf den Brustkorb trommelnder Gorilla, der hochaggressiv seine Manneskraft zur Schau stellt, ein vor Geilheit schwachsinnig werdender Rammler, der alles bespringt, was ein Loch hat.Der Weltmann, der das Geld mit zwei Händen rauswerfen muss, um einen seiner Grösse entsprechenden Lebensstil führen zu können.Der zweifellos grandiose Charaktermime, der Getriebene, der Rastlose, der Feuerkopf, die Kerze, die an beiden Enden lodert und Gefahr läuft bei einem dieser unvergleichlichen,,in ihrer Intensität an Atombombendetonationen erinnernden, Wutvulkanausbrüche für immer zu verglühn.Der Egomane, dem es sichtbar körperliche Schmerzen bereitet, wenn nicht die gesamte Aufmerksamkeit permanent direkt auf ihn gerichtet ist, und der hier bereits die ganz andere Facette des Klaus K. andeutet, die in diesem Buch auch keineswegs zu kurz kommt: Der sensible, verletzliche Kinski, der sich mehr als er es jemals eingestehen würde, mit Selbstzweifeln quält, sich nach Wärme sehnt und Geborgenheit.Sicherheit.Dieser Kinski braucht Liebe.Sehr viel LIEBE:Liebe lässt ihn sich sicher fühln.Vielleicht müsste er selbst anfangen sich mehr zu lieben.Aber kann er das? Also ich find das Buch grossartig.Wer eine Biographie will, die historisch alles auf die Goldwaage legt, ist hier an der falschen Adresse.Definitiv.Wer aber einen Einblick in die Gedankenwelt dieses fleischgewordenen Kontroversums, dieses wandelden Widerspruchs sucht, wird hier bestens bedient und nicht zu letzt auch noch hervorragend unterhalten.So und nicht anders muss ein Buch von Kinski über Kinski sein.AMEN.

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  • Rezension zu "Ich brauche Liebe" von Klaus Kinski

    Ich brauche Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 10:34

    Meine Bibel! Wer Kinski auch nur ein bisschen mag, sollte dieses Buch lesen.