Klaus Kinski Jesus Christus Erlöser und Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen

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Inhaltsangabe zu „Jesus Christus Erlöser und Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen“ von Klaus Kinski

Was als Auftakt zu einer weltweiten Tournee geplant war, geriet zum legendären Skandalauftritt: Als Klaus Kinski, Schauspieler und Weltstar, am 20. November 1971 in der Berliner Deutschlandhalle als Rezitator seines eigenen Textes Jesus Christus Erlöser auf die Bühne trat, war den meisten der 4000 Besucher weniger nach Kinskis kluger persönlicher Auseinandersetzung mit dem Neuen Testament zumute als vielmehr nach Provokation und Tumult in der Halle. Am Ende des Abends lauschte ihm nur noch eine Handvoll Menschen, als er – nun ohne Mikrophon – seine ganz eigene Version von Jesus’ Leben vortrug.

Zum 80. Geburtstag von Klaus Kinski am 18. Oktober 2006 wird Jesus Christus Erlöser erstmals veröffentlicht, gemeinsam mit den Gedichten Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen, die Kinski in den fünfziger Jahren schrieb und die bei ihrem Erscheinen 2001 vom Focus als »literarische Entdeckung des Jahres« bezeichnet wurden.

Ekelhafter Irrsinn! Christus siegt!

— SiegfridCarola

Kontrovers, direkt und legendär. In erster Linie Konzept einer Bühnenshow. Fundus mit Kinskis eigenen Aufzeichnungen. Funktioniert oftmals.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ekelhafter Irrsinn! Christus siegt!

    Jesus Christus Erlöser und Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen

    SiegfridCarola

    21. November 2016 um 11:46

    Ekelhafter Irrsinn! Christus siegt! Verzerrung des Wahren und Wahrhaftigen! Antichrist!

  • Rezension zu "Jesus Christus Erlöser und Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen" von Klaus Kinski

    Jesus Christus Erlöser und Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2009 um 23:30

    Kinski stellte den Messias als obdachlosen Anarchisten dar, der unter Außenseitern – Huren, Junkies, Kriminellen – lebt. Am Anfang der Siebziger Jahre sah Kinski wie ein Hippie aus und er hielt Jesus für seinesgleichen. Ein sexbesessener Choleriker, der sich als Prediger aufspielt – das ging einigen Zuschauern zu weit. Mit Zwischenrufen störten sie Kinskis Monolog, bis er die Nerven verlor und die Störenfriede als „Gesindel“ und „dumme Säue“ beschimpfte, denen man „mit der Peitsche aufs Maul hauen“ sollte. Das Faszinierende an diesem Eklat war die Verzweiflung, die in Kinskis Stimme lag. Zuerst führte er sich wie ein Berserker auf. Er schrie bis zur totalen Erschöpfung. Der Widerstand des Publikums zermürbte ihn. Am Ende wirkte er völlig niedergeschlagen. So verletzlich hatte man ihn noch nie erlebt.

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