Klaus Kordon

 4.2 Sterne bei 786 Bewertungen
Autorenbild von Klaus Kordon (©Wonge Bergmann / Beltz & Gelberg)

Lebenslauf von Klaus Kordon

Ein Fürsprecher in Sachen Humanität: Der 1943 in Pankow geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Klaus Kordon gilt als einer der bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Auch Erwachsene sind von seinen bislang rund 100 Büchern begeistert. Dabei war Kordons Weg nicht immer einfach. Mit 13 Jahren verlor er seine Mutter und wuchs in Kinderheimen auf. Bevor er das Abitur nachholte und Volkswirtschaft studierte, war er als Fernsehmechaniker und Transportarbeiter tätig. Später reiste er als Exportkaufmann durch die Welt. Nach einjähriger politischer Haft siedelte er 1973 aus der DDR in die Bundesrepublik über. Seit 1980 widmet sich Kordon ausschließlich der Schriftstellerei. Der Mann, der am liebsten mit der Hand schreibt, verarbeitet in seinen Büchern vor allem historische und politische Stoffe. Seine Protagonisten sind meist einfache Arbeiter oder von der Gesellschaft benachteiligte Menschen. Viele Werke sind zudem von seinen Reisen inspiriert. Bücher wie „Mit dem Rücken zur Wand“ (1990) oder „Krokodil im Nacken“ (2002) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. So erhielt Kordon für seine Kästner-Biografie „Die Zeit ist kaputt“ 1994 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Zudem ist er Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Heute lebt er mit seiner Frau wieder in Berlin.

Neue Bücher

1848

 (51)
Neu erschienen am 15.07.2020 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Kiko

Neu erschienen am 15.07.2020 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Die Flaschenpost

 (20)
Neu erschienen am 09.07.2020 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Ein Trümmersommer

 (19)
Neu erschienen am 09.07.2020 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Klaus Kordon

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Cover des Buches Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter (ISBN: 9783407789211)

Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter

 (105)
Erschienen am 29.01.2019
Cover des Buches Der erste Frühling (ISBN: 9783407789235)

Der erste Frühling

 (87)
Erschienen am 08.11.2019
Cover des Buches Mit dem Rücken zur Wand (ISBN: 9783407788849)

Mit dem Rücken zur Wand

 (69)
Erschienen am 03.11.2017
Cover des Buches Die Einbahnstraße (ISBN: 9783473580125)

Die Einbahnstraße

 (76)
Erschienen am 01.02.1997
Cover des Buches Krokodil im Nacken (ISBN: 9783407786326)

Krokodil im Nacken

 (54)
Erschienen am 22.12.2017
Cover des Buches 1848 (ISBN: 9783407788511)

1848

 (51)
Erschienen am 15.07.2020
Cover des Buches Wie Spucke im Sand (ISBN: 9783407789839)

Wie Spucke im Sand

 (50)
Erschienen am 29.03.2019
Cover des Buches Hundert Jahre und ein Sommer (ISBN: 9783407788719)

Hundert Jahre und ein Sommer

 (39)
Erschienen am 05.10.2015

Neue Rezensionen zu Klaus Kordon

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Rezension zu "Das Karussell" von Klaus Kordon

Ein bewegender Familienroman, der ein halbes Jahrhundert umfasst
Buechersmartiiivor einem Monat

Als die beiden sich begegnen, haben sie schon so viel erlebt: Lisa Gerber, das Servierfräulein, die immer für andere da sein muss, die sich traut, im Berlin der 20er Jahre eine eigene Kneipe zu eröffnen. Denn `wer ständig nur zu Boden blickt, wird nie einen Ster zu sehen bekommen´. Und Bertie Lenz, der im Waisenhaus aufgewachsen ist und nun als Maurer zur Untermiete lebt. Als er sich mit SA-Leuten anlegt, verhilft Lisa ihm zur Flucht. Dann steht er plötzlich vor der Tür - und will nicht mehr weg. Doch bleibt ihnen für ihre Liebe nicht viel Zeit, denn 1939 beginnt der Krieg und ein Jahr später wird Bertie eingezogen und kommt nach Russland. Für Lisa beginnt die Zeit des Wartens. Zunächst ist ihre einzige Erinnerung an Bertie ein kleines buntes Blechkarussel zum Aufziehen...


Eine echt rührende Geschichte, die viele Jahre umfasst, am Anfang des Buch sind sie 6 Jahre, zum Schluss Ende 30. Also eigentlich eher ein Jugend- bis Erwachsenenbuch, ich verstehe nicht, wie es in der Kinderabteilung gelandet ist. ganz harmlos war es nämlich auch nicht.


Manche Stellen waren wirklich unheimlich traurig, so `Kloß-im-Hals´-Stellen.Aber in die Liebe, die so groß angekündigt wurde, konnte ich mich nicht so richtig einfühlen...


Die Handlungen waren sehr spannend, gefühlvoll und emotional beschrieben, aber manche Stellen waren mir doch zu schnell abgehandelt. 


Und... Achtung Spoiler!


Das Buch konnte ich nicht so wirklich ab, weil ich HappyEnds brauche!! Mein Lebenselixier... (also für die Menschen, die sowas auch brauchen: nicht lesen!)

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Rezension zu "Die Einbahnstraße" von Klaus Kordon

Klaus Kordon - Die Einbahnstaße (Jugendbuch)
Perlevor einem Jahr

Klappentext:


Andy, Herbert und Charly sind  Freunde, büffeln zusammen für die Schule, hören Musik. Eines Tages beobachten sie, wie im Haus gegenüber ein Mädchen einzieht - Inga. Andy ist von Inha begannt. Auch als sich herausstellt, dass sie  drogensüchtig ist, weicht er nicht von ihrer Seite. Er verbringt seine ganze Zeit mit ihr und vernachlässigt immer mehr seine Freunde und die Schule. Es gibt eine Menge Schwierigkeiten, und plötzlich sind Andy und Inga Zeit verschwunden - untergetaucht in einer WG in Bremen. Wird Andy jetzt selbst in den Strudel der Abhängigkeit gezogen? Die Freunde wollen Andy nicht aufgeben ...


Deutscher Jugendliteraturpreis (Auswahlliste)


Eigene Meinung:

Als ich dieses Buch und das Cover in einem Bücherregal in Aachen sah, konnte ich mir schon denken, um  was für ein Thema es handelte und das es ein Jugendbuch ist/sein müsste. Ich drehte es um und überflog den Klappentext und da bestätigte sich meine Vorahnung. Wollte es an dem Tag oder am nächsten Tag lesen/beginnen, doch konnte mich nicht dazu aufraffen und genug darauf konzentrieren und man ja auch schließlich nicht alle neu dazugekommenen Bücher auf einmal lesen. Wollte erst noch ein oder zwei andere Bücher lesen, mal gucken wie weit ich bis zum Entlass-Datum bin, und dieses dann zu einem späteren Zeitpunkt beginnen. Das war dann heute am 10.08.19 = las es in ca. 3 Stunden und vielleicht noch paar Minuten mehr durch, mit Unterbrechung des Mittagessens.


Die Geschichte/Story erinnerte mich an das Buch und Film Rolltreppe abwärts oder auch  "Wir Kinder vom Bahnhofszoo" waren nur spannender und einige Seiten mehr zu Lesen. Dieses Buch aus dem Jahre 1979 zählte gerade mal 116 Seiten.


Es sollten wirklich mehr solcher Bücher geben, zum Thema Drogen und Fixen und Haschisch und Heroin usw. Und besonders in Schulen darüber reden und  diese Bücher lesen und Filme darüber schauen. Machten wir Mitte der 80er Jahre auch (1984-1986). Wo es dann auch auf das Thema Klauen geht, was ja heute im im 21. Jahrhundert gar nicht mehr geht, durch Kameras  und Pieppieppiep in den Geschäften bzw. beim Hinausgehen.


Ich hatte Ähnlichkeiten mit dem Hauptprotagonisten (Charly) da er in Englisch und Französisch `ne 5 auf dem Zeugnis hatte,  sprich weil er es mit Fremdsparen nicht so weil er es mit Fremdsprachen nicht so  hat. Genau wie ich auch immer sage. Oder aber auch mit seiner Schwester Carola, die ja nur `ne Nebenrolle in diesem Buch hatte, die aber öfters auf der Couch lag und laut las, wie ich auch. Seit 2010- bis jetzt, 2019.


Und die Frage, worin der Sinn des Lebens besteht, das fragen sich die Leute heute im 21. Jahrhundert immer noch und da gibt es auch keine Antwort(en) drauf. Im Grunde: lernen, arbeiten, essen und trinken, fernsehen, Urlaub eventuell, schlafen und wenn man alt und krank wird, Tabletten bzw. bittere Medizin nehmen, um am Leben erhalten zu bleiben. Die Arbeit und das Leben  ist  zwar hart, soll aber auch Freude machen, nicht Spaß, = Freude. Und da hat der Vater  von Charly und Carola wirklich Recht: Weil ich ein Mensch bin, weil ich nicht besser bin als andere. Mir macht meine Arbeit "Spaß", ich arbeite nicht für ein dickes Auto, ich arbeite, weil ich für etwas gut sein will. Der Sinn meines Lebens seid ihr, die Familie - und meine Arbeit. (siehe Seite 108)

Egal wie man heißt oder im Alter aussieht sprich: wer man ist und was man hat und welcher Arbeit man nachgeht. Man ist was man ist und wer man ist!Ich bin ich, und bleibe ich, ich entfalte mich jeden Tag (neu!)

Vergebe hierfür gut und gerbe - 4 liebgemeinte Sterne.

Leider keine 5 - weil die Spannung etwas fehlte.





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Rezension zu "Hilfe, ich will keinen Hund!" von Klaus Kordon

Viele Informationen für zukünftige Hundebesitzer, wundervoll verpackt
Ramgardiavor einem Jahr

Schon der Titel ist besonders, welches Kind möchte keinen Hund? Miri, die große Schwester des neunjährigen Pauls, wünscht sich seit Jahren einen schwarzen Mittelschnautzer. Paul will keinen Hund, er findet den Gedanken, dass ihm ein Köter das Gesicht ableckt ekelig.

Da macht sich Pauls Vater als Spielerfinder selbstständig und arbeitet deshalb von zu Hause und damit kann es einen Hund für MIri geben. Bei einem Züchter suchen sie sich eine junge Hündin aus und nennen sie Rieke. Paul finde das Getue um den Hund blöde und zieht ein entsprechendes Gesicht. Trotz seiner Abneigung muss er manchmal mit Rieke  Gassi gehen. Die Hündin liebt es sich von anderen Hunden jagen zu lassen und als Paul versteht, dass sie das macht, weil sie die anderen Hunde damit foppt, ist er doch ein wenig stolz auf sie und er kann nicht anders, als sie zu streicheln. Als Miri im Schnee nach Rieke sucht, fällt sie so unglücklich, dass sie sich das Bein bricht. Pauls Mutter schickt Paul nun immer öfter mit Rieke los. So ist das nun mal in einer Familie. Paul findet das auch eigentlich nicht mehr so blöde, es fällt ihm schwer ein böses Gesicht zu ziehen. So freundet sich Paul immer mehr mit Rieke an, die beiden erleben viele lustige und auch aufregende Geschichten und am Ende möchte Paul Rieke nicht mehr missen. Jetzt ist sie auch sein Hund.

Die Kapitel gehen über einige Seiten, unterbrochen durch kleine schwarzweiß Zeichnungen. Trotzdem ist der Text gut zu lesen. Nicht nur Hundebesitzer werden Spaß an den Erzählungen haben, es lohnt sich sicher auch dieses Buch zu lesen, wenn die Anschaffung eines Hundes ansteht, denn es zeigt auch die Probleme, die dadurch entstehen.

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Gespräche aus der Community

Neu
L
Ein Trümmersommer Eules Vater war in Kriegsgefangenschaft..Wie erging es ihm dort ?
4 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
Ja klingt schon sehr nach Hausaufgaben"hilfe"...
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Klaus Kordon wurde am 21. September 1943 in Berlin-Pankow (Deutschland) geboren.

Klaus Kordon im Netz:

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von 14 Lesern aktuell gelesen

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