Klaus Kordon

 4.1 Sterne bei 754 Bewertungen

Lebenslauf von Klaus Kordon

Ein Fürsprecher in Sachen Humanität: Der 1943 in Pankow geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Klaus Kordon gilt als einer der bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Auch Erwachsene sind von seinen bislang rund 100 Büchern begeistert. Dabei war Kordons Weg nicht immer einfach. Mit 13 Jahren verlor er seine Mutter und wuchs in Kinderheimen auf. Bevor er das Abitur nachholte und Volkswirtschaft studierte, war er als Fernsehmechaniker und Transportarbeiter tätig. Später reiste er als Exportkaufmann durch die Welt. Nach einjähriger politischer Haft siedelte er 1973 aus der DDR in die Bundesrepublik über. Seit 1980 widmet sich Kordon ausschließlich der Schriftstellerei. Der Mann, der am liebsten mit der Hand schreibt, verarbeitet in seinen Büchern vor allem historische und politische Stoffe. Seine Protagonisten sind meist einfache Arbeiter oder von der Gesellschaft benachteiligte Menschen. Viele Werke sind zudem von seinen Reisen inspiriert. Bücher wie „Mit dem Rücken zur Wand“ (1990) oder „Krokodil im Nacken“ (2002) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. So erhielt Kordon für seine Kästner-Biografie „Die Zeit ist kaputt“ 1994 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Zudem ist er Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Heute lebt er mit seiner Frau wieder in Berlin.

Neue Bücher

Die Zeit ist kaputt

Erscheint am 13.02.2019 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Der erste Frühling

 (85)
Neu erschienen am 07.12.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Hilfe, ich will keinen Hund!

Erscheint am 13.03.2019 als Hardcover bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Die Flaschenpost

 (20)
Neu erschienen am 09.11.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Klaus Kordon

Sortieren:
Buchformat:
Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter

Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter

 (101)
Erschienen am 16.01.2018
Der erste Frühling

Der erste Frühling

 (85)
Erschienen am 07.12.2018
Mit dem Rücken zur Wand

Mit dem Rücken zur Wand

 (64)
Erschienen am 03.11.2017
Die Einbahnstraße

Die Einbahnstraße

 (73)
Erschienen am 01.02.1997
Wie Spucke im Sand

Wie Spucke im Sand

 (49)
Erschienen am 15.08.2016
Krokodil im Nacken

Krokodil im Nacken

 (49)
Erschienen am 22.12.2017
1848

1848

 (50)
Erschienen am 29.04.2016
Hundert Jahre und ein Sommer

Hundert Jahre und ein Sommer

 (39)
Erschienen am 05.10.2015

Neue Rezensionen zu Klaus Kordon

Neu

Rezension zu "Die Einbahnstraße" von Klaus Kordon

Ein interessantes Buch!
Nelebooksvor 7 Tagen

Inhalt: "Andy ist von Inga gebannt. Auch als sich herausstellt, dass sie drogensüchtig ist, weicht er nicht von ihrer Seite. Er haut mit ihr ab, taucht unter in einer WG. Gibt es einen Weg zurück aus dem Strudel der Abhängigkeit? Seine Freunde wollen Andy nicht aufgeben."


Cover: Das Cover stellt gleichzeitig einen Teil des Titels dar und passt somit.  Es ist recht schlicht. Das etwas zerbeulte Schild passt auch gut zu der etwas "verbeulten" Geschichte. Dennoch finde ich das Cover so nicht unbedingt ansprechend.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Ich finde ihn sogar etwas einfach - kurze Sätze etc, wahrscheinlich weil es für eine bestimmte Altersgruppe geschrieben wurde (Schulkinder).

Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen, auch wenn ich finde, dass es zu Anfang etwas schwerfällig war. Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte wirklich los ging. Immer wieder fand ich es etwas stockend. Aber das Thema ist generell sehr beunruhigend und interessant, da es erschreckend und (zumindest mir) fremd ist.

Kommentieren0
52
Teilen

Rezension zu "Am Vierten Advent morgens um vier" von Klaus Kordon

Ohne moralisierend daher zu kommen, behandelt diese Weihnachtsgeschichte wichtige Werte
Osillavor 21 Tagen

Der kleine Junge Andreas lebt in ärmlichen Verhältnissen in einem kleinen Dorf. Er wünscht sich zu Weihnachten nur eins: mehr Glück. Der alte Hinnerk, ein Schäfer aus seinem Dorf, erzählt ihm, dass ein Wunsch, der am 4. Advent morgens um vier in den Schnee geschrieben wird, in Erfüllung gehen soll. Also macht Andreas genau das. Als am heiligen Abend ein Fremder an seine Tür klopft, scheint sein Wunsch in Erfüllung zu gehen, doch ganz so einfach ist das mit dem Glück nicht.

Ohne moralisierend daher zu kommen, behandelt diese Weihnachtsgeschichte wichtige Werte unserer Gesellschaft: sein Glück sollte man mit anderen teilen und Geld allein macht nicht glücklich sondern manchmal sogar ziemlich einsam. Der kleine Andreas bekommt jedes Jahr von einem Fremden einen Sack voller Geld, doch nur, wenn er es sinnvoll einsetzt, bekommt er im Folgejahr wieder einen Sack Geld. Andreas macht sich viele Gedanken darüber, was er mit dem Geld anfangen soll und von Jahr zu Jahr fällt ihm die Entscheidung immer schwerer. Denn irgend wann hat er alles, was er zu leben braucht. Doch dann lernt er ein Mädchen kennen und besinnt sich auf seinen einstigen Wunsch.

Die Illustrationen sind sehr liebevoll gestaltet. Sie begleiten die Geschichte und unterstreichen die wichtigen Thesen der Handlung. Die Emotionen werden wunderbar dargestellt. Die Kombination von Text und Illustrationen regen zum Nachdenken an und hinterlassen am Ende der Geschichte beim Leser und Zuhörer ein gutes Gefühl.

Gerade in unserer heutigen Zeit mit übermäßigem Konsum und den vielen großen Wünschen der Kinder, lässt dieses Buch einen innehalten und über die wichtigen Dinge des Lebens nachdenken. "Am 4. Advent morgens um vier" sollte in jedem Kinderzimmer zu finden sein und gerne jedes Weihnachtsfest aufs neue gelesen werden.

Kommentieren0
1
Teilen
W

Rezension zu "Der erste Frühling" von Klaus Kordon

Endlich Frieden
Waschbaerinvor einem Jahr

Wer schon mal Bücher von Klaus Kordon gelesen hat, wird diese wohl so schnell nicht mehr vergessen. Dieser Autor hat dem Leser etwas zu sagen. Wer mehr von einem Buch erwartet als einfache Unterhaltung, wird hier fündig.

"Der erste Frühling" von Klaus Kordon ist ein Jugendbuch, welches aber auch von Erwachsenen mit sehr großem Interesse gelesen wird. Ausgezeichnet mit mehreren Literaturpreisen, fand dieses Buch in vielen Schulbüchereien seinen festen Platz und ist in vielen Schulen  Bestandteil des Lehrplans.
 
Zum Inhalt.
Man schreibt das Frühjahr 1945 und in Berlin fallen Tag und Nacht Bomben vom Himmel. Die sow. Armee marschiert in die Stadt ein und endlich gibt es Frieden. Doch in der Ackerstr. 37, wo Änne mit ihrer Oma wohnt, geht nun eine andere Angst um. Die 12jährige Änne hat Zöpfe, was sie eindeutig als Mädchen kennzeichnet, Deshalb müssen die Zöpfe ab, bestimmt die Oma aus Angst um ihre Enkelin. Man hört schlimme Dinge, die jungen Mädchen durch die Sieger zustoßen. Die Oma schneidet ihr eigenhändig die wunderschönen Zöpfe ab. Änne verwandelt sich zu ihrer eigenen Sicherheit  in einen Jungen.

Doch in der Straße gibt es viele Kinder in Ännes Alter, die zu ihren Freunden zählen. Es ist eine aufregende Zeit für Dieter und die Kuckuckskinder, die nirgendwo hingehören, die niemand will und deshalb in den Ruinen hausen. Änne hat sich mit ihnen angefreundet und sie erleben alle zusammen ihren ersten gemeinsamen Frühling im Frieden. Sie haben überlebt und hangeln sich von einem Tag zum nächsten, mit dem Hunger als täglicher Begleiter.

Doch Ännes Welt wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als es eines Tages an der Haustüre klingelt und ein fremder Mann vor der Tür steht. Es ist ihr Vater, der aus dem KZ entlassen wurde und den sie nicht mehr erkennt. Ihr Vater ist ihr fremd und bleibt es auch. Doch nach und nach nähern sie sich einander an, verstehen sich und bauen eine Vater - Tochter Beziehung auf.

Klaus Kordon benützt eine einfache, aber sehr schöne Sprache, die sich gut lesen lässt. Wer sich für die Menschen der Nachkriegszeit interessiert. bekommt mit diesem Buch einen anschaulichen Einblick. Wie haben meine Großeltern diese Zeit überstanden, fragen sich immer öfters junge Menschen. Dieses Buch kann ihnen Antworten geben.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
L
Ein Trümmersommer Eules Vater war in Kriegsgefangenschaft..Wie erging es ihm dort ?
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
Ja klingt schon sehr nach Hausaufgaben"hilfe"...
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Klaus Kordon wurde am 21. September 1943 in Berlin-Pankow (Deutschland) geboren.

Klaus Kordon im Netz:

Community-Statistik

in 750 Bibliotheken

auf 57 Wunschlisten

von 16 Lesern aktuell gelesen

von 20 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks