Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter

von Klaus Kordon 
4,5 Sterne bei99 Bewertungen
Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter
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Neue Kurzmeinungen

MackieMesser229s avatar

Deutsche Geschichte (nicht nur) für jugendliche Leser - Buch 1

J

Habe das Buch verschlungen. Habe die Charaktere ins Herz geschlossen.

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Inhaltsangabe zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter"

Der erste Band der "Trilogie der Wendepunkte"
Eine ganze Mietskaserne, die Ackerstraße 37, im Berliner Wedding wird lebendig, mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch mit ihrem Hoffen, ihrem Zusammenhalt.

November 1918: Nach vier Jahren Weltkrieg verweigern die Matrosen der kaiserlichen Marine in Kiel den Befehl zum Auslaufen und kommen nach Berlin. Helle und Fritz freunden sich mit den meuternden Matrosen an, erleben die Revolution mit, den Sieg, die Niederlage. Eine ganze Mietskaserne in Berlins ärmster Gegend wird lebendig.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407789211
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:16.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    RickyThans avatar
    RickyThanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spitze Buch. Spannend, fesselnd und real. Ich gebe 5 Stehe ohne zu zweifeln
    Die roten Matrosen...

    ... ist ein gefühlvolles Buch von Klaus Kordon. Es handelt von einer Familie in Berlin im 1918-1919 als die Novemberrevolution in Deutschland statt fand. es ist sehr spannend geschrieben. Ich würde es weiterraten.

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    funnes avatar
    funnevor 5 Jahren
    Geschichte hautnah miterleben!

    Es ist November 1918. Helle ist ein Junge aus der Ackerstraße, der mitsamt seiner Familie unter den Bedingungen des Krieges sehr zu leiden hat. Da beginnen die Matrosen in Kiel zu revolutionieren und kommen nach Berlin. Helle und sein Freund Fritz freunden sich mit ihnen an und erleben die Revolution hautnah mit.
    Meine Meinung: Ich lese gerne historische Romane. Meine Leseerfahrung in diesem Bereich hat sich bisher jedoch auf das Mittelalter und das alte Ägypten beschränkt. Mit dem Thema Weltkrieg hat sich mir ehrlich gesagt eine neue Tür geöffnet. Ich finde es sehr interessant und so lange es so gut geschrieben ist wie dieses Buch hier werde ich sicherlich noch mehr davon lesen. Vielleicht ist es so interessant, weil jeder weiß, dass es kein Happy End gibt. Ein Buch, dessen Ende man nicht einfach nach belieben umschreiben kann. Dieses Buch ist sicherlich ein guter Beginn des Interesses für historische Bücher aus diesem Bereich. Hier spielt die Geschichte keine nebensächliche Rolle, sondern ist die Hauptsache. Doch trotzdem werden nicht übertrieben viele politische und militärische Informationen in den Leser hineingepumpt. Auch ist es sehr spannend, nicht so trocken wie im Unterricht. Auch die Schreibweise gefällt mir. Ein klein wenig kindlich, nicht aus der Ich-Perspektive, aber doch aus der kindlichen Perspektive von Helle. Zwar finde ich, es gibt ein wenig zu viel Hin und Her zwischen Ebert und Liebknecht, was die Meinungen der Leute angeht, aber das ist nachvollziehbar. Damals wusste man nicht das was man heute über sie weiß. Ich finde es schade, dass diese Trilogie wirklich nur aus den Wendepunkten besteht. Ich hätte gerne ein Buch mit der ganzen Geschichte von Anfang des ersten bis Ende des zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Kennt vielleicht einer von euch so eins? PS: Zitat aus dem Nachwort des Autors: „Am Beispiel derer, die unter den jeweiligen Verhältnissen am stärksten zu leiden hatten, soll Geschichte erzählt werden.“

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    Bibipianos avatar
    Bibipianovor 7 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Ich hatte mir nach vielen Empfehlungen mehr von dem Buch versprochen. Es ist dennoch sehr interessant und gibt die Atmosphäre Berlins in diesen Tagen sicherlich gut wieder. Der Vater war meine LIeblingsfigur.

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    Fanjes avatar
    Fanjevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Ein sehr guter historischer Roman für Jugendliche. Lässt sich sehr gut lesen. Ich habe ihn verschlungen.

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 8 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen" von Klaus Kordon

    "Die roten Matrosen "(auch bekannt unter dem Tiel : "Ein vergessener Winter"), ist der erste Band einer Triologie, der Triologie der Wendepunkte. Dieser erste Band spielt 1918,1919 in Berlin und handelt von dem 13-jährigen Helmut Gebhardt und seiner Familie.
    Alles beginnt damit, dass Helles Vater Rudi Gerhard von der Front heimkehrt mit einem abgetrennten Arm. Es ist für ihn sehr schwer diesen Schicksalsschlag zu verkraften, denn ohne Arm wird er auch keinen Job mehr finden. Und das alles nur wegen einer französischen Granate. In der Ackerstraße 37 herrscht schlechte Stimmung. 5 Jahre Krieg haben das Leben eines jeden verändert. Die Familie gerhard ist nahe am Rand der Armut. Helle teilt sich mit seiner kleinen Schwester Martha sogar das Bett und die Mutter macht sich ernsthafte Sorgen den Säugling Hans zu ernähren. Deswegen arbeitet sie nun Tag und Nacht in eienr Fabrik und Helle muss auf die Kinder aufpassen.
    Und dann kommt der entscheidende Tag. Der 9. November ist für alle in Berlin ein wichtiges Ereignis. Der Kaiser tritt ab, Ebert übernimmt von Prinz Max von Baden die Regierung, Scheidemann ruft die Republik aus, Liebknecht ebenfalls. Es kommt zu teilweise chaotischen zuständen auf den Straßen Berlins. In Kiel meutern die roten Matrosen und marschieren nach Berlin. Ebert, ein guter Freund der Familie beschließt den Spartakisten beizutreten und für eine Umwälzung des Systems und die Einführung der Räte nach dem Vorbild der Sowjetrepublik zu kämpfen. Es kommt zu Kämpfen, Morden und Nachsicht hat niemand. Auch Familie Gerhard wird in den Parteienkampf involviert. Helle selbst lernt die beiden Matrosen Heiner und Arno kennen, beide kämpfen für die Revolution und zunehmend gegen das Bündnis aus SPD und Konservativen. Und dann kommt plötzlich eins nach dem anderen:Versuche, die Räterepublik einzuführen, der Widerstand der Mehrheit der Bevölkerung, den Tod von Menschen und das Scheitern der Linksrevolution.
    __________________________________________
    Es ist schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe doch ich kann mich an die Kritikpunkte noch genau erinnern. Zuerst das positive. Helle ist ein sehr sympathischer Junge mitdem man mitfiebert von Anfang an und der wirklich ein gutes Herz hat. Klaus Kordon schaft es auch wunderbar die Not der Familie Gerhard darzustellen und zeigt ohne Skrupel die schlimme Lage Deutschlands in diesen bedeutenden Stunden der deutschen Geschichte. Das mal die Nachkriegszeit als Jugendroman verarbeitet wurde finde ich auch sehr gut, da die meisten Bücher zum Thema erster Weltkrieg meist mittendrin spielen. Nun aber zu den Punkten, die mich dazu brachten nur 3 Sterne zu geben. Das Buch ist leider sehr langatmig und man muss sich oft zwingen weiterzulesen. Teilweise gibt es politische Gespräche über 40-50 Seiten und man muss sich nun wirklich für die Thematik interessieren , sonst legt man das Buch sofort weg. Außerdem ist Kordons Ausdruck meiner Meinung nach sehr kalt. Er schreibt sehr detailiert aber es fehlt mir etwas an emotionaler Wärme. Dennoch ein großes Lob an den Autor und viel Spaß beim lesen von "die roten Matrosen".

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Dieses Jugendbuch ist sehr empfehlenswert. Es ist für jeden geeignet der bei der Besprechung der Novemberrevolution 1918 im Geschichtsunterricht gepennt hat.
    Die perfekte Mischung aus Spannung und Lernmöglichkeit um das Interesse für deutsche Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts in einfacher jugendgerechter Sprache der heutigen Jugend zu wecken. Am Erzählstil des Autors könnte sich so mancher Geschichtslehrer ein Scheibchen abschneiden und sich Anregungen einholen, um den Unterricht für die Kids interessanter und bildlicher zu gestalten.
    Dem Leser wird das politische Wissen der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges verpackt in eine sehr interessante Geschichte um eine arme Arbeiterfamilie in Berlin nähergebracht.
    Gerade die Schreibweise aus Sicht eines Kindes macht die recht komplexen Vorgänge der damaligen Zeit auch jungen Lesern anschaulich. Insgesamt ein Buch, in das auch Erwachsene nicht nur EINEN Blick werfen sollten!!
    Fazit : Klaus Kordon kann getrost zu den besten deutschen Jugendliteraten gezählt werden. Deutsche Geschichte in einer mitreißenden Geschichte verpackt!
    Die Folgebände der Triologie " Mit dem Rücken zur Wand " und " Der erste Frühling " werden in nächster Zeit sicherlich noch ihren Platz auf meiner Leseliste 2009 finden.

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    elane_eodains avatar
    elane_eodainvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Revolution der Matrosen, das Ende des ersten Weltkriegs, Alltag einer Familie in Berlin...

    Eine spannende Erzählung für vorallem junge Leser, die die Geschichte Deutschlands nicht nur aus Schulbüchern lernen, sondern erleben wollen.

    Dies ist der erste Band der "Trilogie der Wendepunkte der deutschen Geschichte" und mein FAZIT: Geschichte zum Miterleben!

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    Staubivor 10 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Ganz klar 5 Sterne. Ich war total begeistert von dieser Trilogie.

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Am Anfang kam ich mit der Sprache nicht so ganz zurecht (nicht dem Stil des Autorn, sondern der Umgangssprache der Charaktere. Die Sprachen dort damlas aber eben so lächel) Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte: Ein absolut tolles Buch. Besonders gelungen finde ich den letzten Satz. Ich weiß nicht wie, aber er hat es geschafft in diesem einem Satz nochmal das ganze Buch in mir "hochzubringen".m Jedes einzelne Gefühl dass ich beim Lesen hatte - allein dafür 5 Sterne!

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    Vetinaris avatar
    Vetinarivor 11 Jahren
    Rezension zu "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter" von Klaus Kordon

    Die Romantrilogie aus "Die Roten Matrosen", "Mit dem Rücken zur Wand" und "Der erste Frühling" von Klaus Kordon ist hauptverantwortlich für mein großes Geschichtsinteresse. Hierbei haben sich Fakten aus den Romanen Kordons auch im Geschichtsunterricht als sehr hilfreiche und Umfassende Wissensgrundlage erwiesen. Zudem ist die Trilogie über unterschiedliche Generationen einer Familie, die jeweils mit den spezifischen Wirren und Problemen der Arbeiterschaft ihrer Zeit umgehen müssen, sehr spannend und fesselnd geschrieben.
    "Die roten Matrosen" ist eine Geschichte rund um die Novemberrevolution von 1918 in Berlin.

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