Klaus Kormann Eises Kälte

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Inhaltsangabe zu „Eises Kälte“ von Klaus Kormann

Die Kommissarin Karen Leymann kann sich keinen Reim machen: Der Tote, den man im historischen Eiskeller in Altenberge gefunden hat, ist schon seit mindestens 140 Jahren nicht mehr am Leben. Dennoch ist seine Leiche nahezu unverwest. Karen kehrt in den Keller zurück und wird Zeugin von Ereignissen, die sich um 1860 in Altenberge abgespielt haben ...

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    16. June 2012 um 18:31

    Als Kommissarin Karen Leymann zum Tatort in den Eiskeller von Altenberge gerufen wird, ahnt sie nicht, dass sich auch ihr Leben ändern wird. Die Leiche, ein etwa 50-jähriger Mann soll dort schon seit ca. 140 Jahren liegen. Jedoch ist die Leiche nicht verwest und auch blutet sie noch. Sie kann sich keinen Reim darauf machen. Der Fall wird aufgrund des Alters der Leiche geschlossen. Für Karen jedoch ist der Fall nicht zu Ende. Sie fährt zurück zum Tatort und muss feststellen, dass sie dort anscheinend in die Zeit zurückkatapultiert wird, denn sie wird Zeuge der Geschehnisse, die sich um 1860 dort zutrugen. Wird sie ein Fall für den Psychiater oder wie sonst soll sie die Vorkommnisse, denen sie scheinbar zusieht, werten? ... Dieses Buch als Krimi zu benennen, finde ich nicht ganz passend, denn kriminalistisch ermittelt wird ja eigentlich nicht. Vielmehr geht es in die Richtung einer Zeitreise. Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, was aber auch bei nur fast 190 Seiten nicht schwer ist. Interessiert und neugierig habe ich mich mit Karen auf die Suche nach der Wahrheit gemacht. Es dauert ein Weilchen, bis sie selbst das realisieren kann, was ihr passiert. Immer diese Träume und die Stimmen, die mit ihr reden und der Zwang, wieder in den Keller zu gehen, haben auch mich neugierig gemacht, wohin das alles führt. Obwohl ich ab der Hälfte des Buches eine Ahnung hatte, in welche Richtung es sich bewegte, ließ die Spannung keinen Augenblick nach. Die Protagonistin Karen ist eine junge selbstbewusste Frau, die sehr sympathisch gezeichnet wurde. Obwohl sie nicht helfen kann, denn alle Geschehnisse sind bereits geschehen, nimmt sie Anteil am Leben der Menschen aus dem 19. Jahrhundert und wünscht sich nichts sehnlicher, als Carolina helfen zu können. Der Autor hat es sehr gut verstanden, die Gegenwart mit der Vergangenheit im 19. Jh. zu verbinden. Er beschreibt sehr anschaulich die örtlichen Lokalitäten, so dass der Leser sich diese gut vorstellen und die Ereignisse nachvollziehen kann. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    05. June 2012 um 09:46

    Die Geschichte beginnt mit einem Toten, was zunächst nichts Ungewöhnliches ist. Jedoch sind die Umstände mehr als mysteriös, was mir sehr gut gefallen hat. So kam von Anfang an Spannung auf. Die beteiligten Personen haben mir sehr gut gefallen, denn sie waren plastisch, authentisch und sehr sympathisch. Herausstechend war hierbei der schottische Pathologe Gregor. Er begeisterte mich durch seinen besonderen Humor und einen eigenwilligen, durch die Muttersprache geprägten Sprachstil. Ein nicht alltäglicher Charakter, der der Geschichte etwas besonderes gab und mich darüber hinaus immer wieder erheiterte. Durch den guten Schreibstil lässt sich der Roman sehr flüssig lesen. Es gibt einige Einschübe in Mundart, doch hier hat der Autor dankenswerter Weise per Fußnote ins hochdeutsche übersetzt. Besonders gelungen fand ich zudem die Krimi-Mystery-Kombination. Die ungewollten Zeitreisen von Kommissarin Karen Leymann waren interessant, spannend und bargen so manche Überraschung. Ein durchgehend spannender Krimi, mit gut eingeflochtenen mystery-Elementen. Lesevergnügen und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2012 um 18:15

    Meine Meinung: "Eises Kälte" ist ein sehr ungewöhnlicher Krimi, denn der Mystery Anteil ist sehr hoch. Mir hat er gut gefallen, Klaus Kormann schafft es mühelos, Realität mit Mystery-Elementen zu vermischen. Und das glaubwürdig. Ich finde die Geschichte spannend, originell und habe gerne von den Akteuren gelesen. Der Autor hat sehr gut recherchiert und das merkt man der Story an. Fazit: Unheimlich und spannend. Für Freunde von Zeitreisen in die Vergangenheit sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    Lady_Calliope

    Lady_Calliope

    05. April 2012 um 17:17

    Kurzbeschreibung Die Kommissarin Karen Leymann kann sich keinen Reim darauf machen: Der Tote, den man im historischen Eiskeller von Altenberge gefunden hat, ist schon seit mindestens 140 Jahren tot. Dennoch ist seine Leiche nahezu unverwest. Karen kehrt in den Keller zurück und wird Zeugin von Ereignissen, die sich um 1860 in Altenberge abgespielt haben. Zusammen mit ihren Kollegen will sie das Mysterium verstehen und den Mord aufklären ... Ein spannender Krimi um den Eiskeller in Altenberge/Münsterland, in dem bis 1930 eine Bierbrauerei betrieben wurde, der 1996 zum Baudenkmal ernannt und unter Denkmalschutz gestellt wurde. Inhalt: In einem bisher unentdeckten Raum eines Historischen Eiskellers wird die Leiche eines Mannes gefunden. An sich nichts Ungewöhnliches; wäre da nicht die Tatsache, dass er nach erster, grober Einschätzung schon seit mehreren Jahrzehnten tot ist, die Kleidung der Leiche sehr Altertümlich, das Blut am Boden aber ganz frisch. „Wie kann das sein?“ fragt sich Kommissarin Karen Leymann; und steht damit nicht alleine da. Nachdem Polizei und Leiche den Raum verlassen haben, fühlt Karen sich auf unerklärliche Weise von dem Ort angezogen und kehrt dorthin zurück. Zu ihrem Schreck muss sie feststellen, dass sie sich plötzlich nicht mehr in ihrer eigenen Zeit befindet; und das sie für die Menschen, denen sie begegnet, weder Sicht- noch Hörbar ist und sie auch nicht berühren kann – Karen ist ein Geist der Zukunft in der Vergangenheit. Immer häufiger werden ihre Besuche in dem dunklen Kellerloch, und immer tiefer rutscht sie ungewollt in die Geschichte des Toten hinein. Nach jedem „Besuch“ dort findet sie sich in ihrem Auto auf dem Parkplatz vor dem Eiskeller wieder, ohne zu wissen, wie sie dort hingekommen ist. Genauso Rätselhaft wie ihre nächtlichen Besuche in der Vergangenheit bleibt auch der Leichnam: Trotz seines Alters ist er unverändert und verliert nur ganz allmählich, nach und nach, konstant eine geringe Menge Blut. Ein unlösbarer Fall, wie es scheint, und daher werden die Ermittlungen auch bald eingestellt. Als Karen sich daraufhin Urlaub nimmt um Abstand von diesem Rätselhaften Fall zu gewinnen, findet sie sich nicht nur mit ihrem Kollegen im Bett wieder; sondern trotz ihres Vorhabens, dort nicht mehr hinzugehen, auch weiterhin regelmäßig im Eiskeller und somit auch in der Vergangenheit wieder. So begibt sie sich auf Spurensuche, um diesen Fall zu verstehen – mit ein paar absolut überraschenden Ergebnissen! Ein sehr spannendes, hochdramatisches Ende gibt der Story den letzten Schliff. Mein Eindruck: „Eises Kälte“ ist ein durchaus spannender, fesselnder Kriminalroman mit ein wenig gewöhnungsbedürftigen Protagonisten, aber absolut lesenswert! Eine sehr Interessante Story, gut durchdacht und noch besser zu Papier gebracht und in sich schlüssig. Mal etwas anderes sind die Einlagen in „Plattdütsch“; die aber jedes Mal unten übersetzt sind, für Leute, die das nicht verstehen. Da ich lange im hohen Norden gewohnt habe, brauchte ich das zum Glück fast gar nicht  Ein wirklich uriger Charakter ist der schottische Pathologe; einfach genial! Man taucht unwillkürlich ab in Karen’s sich ständig verändernde Welt, fühlt mit dem Schicksal derer, denen sie begegnet und auch mit ihr selbst mit. Schade, dass das Buch nur 190 Seiten hat, ich hätte gerne noch mehr darin gelesen….

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    Fabella

    Fabella

    03. March 2012 um 07:03

    Ich bin kein großer Krimi-Fan. Jedoch sprach mich allein die Inhaltsangabe schon so sehr an, daß ich das Buch unbedingt lesen mußte. Und so hab ich eigentlich ziemlich sofort nach dem Erhalt angefangen es zu lesen. Die geringe Seitenzahl und der schöne flüssige Schreibstil des Autors machen es einem sehr leicht, dieses Buch in einem Schwung zu lesen. Karen ist eine symphatische Protagonistin, der man gerne seine Zeit schenkt. Mit ihrer offenen und gewinnenden Art schafft sie es nicht nur, den Leser für sich zu gewinnen, sondern auch ihren Kollegen Peer, der aber mehr im Hintergrund in der Geschichte bleibt. Und auch wenn die Beziehung der Beiden noch sehr neu ist, merkt man deutlich, wieviele Sorgen er sich über Karens ständiges Verschwinden macht. Daß diese sich nicht offenbahren mag, ist allerdings verständlich. Mir gefielen die Zeitreisen sehr gut, jedoch hätte ich mir noch ein bißchen mehr Details der Vergangenheit erhofft, um mir die Menschen und die Schauplätze noch besser vorstellen zu können. Das Kopfkino wollte sich hier nicht wirklich einschalten. Dennoch gefielen mir die Fäden, die der Autor hier sehr geschickt direkt zu Anfang knüpft und im Verlauf der Geschichte und seiner Enthüllung wieder zusammenfließen läßt sehr gut. Das Ende war für mich sehr überraschend, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und so hat mich der Autor auf mehr als eine falsche Fährte im Buch gelockt. Das gefällt mir an einem Krimi immer am Besten, wenn ich am Ende wirklich überrascht werde. Ob es daran liegt, daß der Autor so geschickt ist, oder ich zu wenig Bücher des Genres kenne, möchte ich nicht beurteilen. Nicht, daß sich noch jemand beschwert. Mich jedenfalls hat es sehr überrascht und das im positiven Sinne. Fazit: Ein kleiner, aber sehr feiner Krimi mit mystischen Einschlägen. Das Buch liest sich leicht und flüssig und bereit einem spannende Stunden! Wirklich empfehlenswert!

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