Klaus Kormann Eises Kälte

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Inhaltsangabe zu „Eises Kälte“ von Klaus Kormann

Die Kommissarin Karen Leymann kann sich keinen Reim darauf machen: Der Tote, den man im historischen Eiskeller von Altenberge gefunden hat, ist schon seit mindestens 140 Jahren tot. Dennoch ist seine Leiche nahezu unverwest. Karen kehrt in den Keller zurück und wird Zeugin von Ereignissen, die sich um 1860 in Altenberge abgespielt haben. Zusammen mit ihren Kollegen will sie das Mysterium verstehen und den Mord aufklären ... Ein spannender Krimi um den Eiskeller in Altenberge/Münsterland, in dem bis 1930 eine Bierbrauerei betrieben wurde, der 1996 zum Baudenkmal ernannt und unter Denkmalschutz gestellt wurde.

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    14. October 2012 um 09:26

    Mit “Eises Kälte” ist der erste Kriminalroman im Oldigor - Verlag verlegt worden. Klaus Kormann`s Krimi erschien im März 2012 und kann als E-Book oder gedruckte Version erstanden werden. 186 Seiten, welche ich einfach nicht aus der Hand legen konnte, bekam ich vom Verlag als Rezensionsexemplar, wofür ich herzlich danke … Altenberge besitzt viele Geheimnisse. Das wohl größte wird nun aufgedeckt. Eine 140 Jahre alte Leiche wurde in einem zugemauerten Teil des historischen Eiskellers gefunden. Nun ermittelt das Team um die junge Kommissarin Karen Leymann. Diese ist sofort gefesselt von dem mysteriösen Toten, welcher viele Ungereimtheiten aufweist, zum Beispiel das die Leiche in all der Zeit nicht verweste, noch das sein Blut geronnen ist. Dank des Pathologen Gregor McNamara hat das Team nicht nur einen außergewöhnlichen Mann an ihrer Seite, sondern auch einen Experten der Parapsychologie, welches sich noch als überaus nützlich erweisen wird. Da die Leiche zweifelsfrei ins Jahr um 1860 datiert wurde, legt der Staatsanwalt den Fall ad acta. Karen kann den Fall nicht einfach fallen lassen, etwas an den ganzen Umständen zieht sie magisch an. Am über 100 Jahre zurückliegenden Tatort angekommen hört sie Stimmen, als diese, für das 17 Jahrhundert typische, Hochdeutsch reden, stutzt Karen. Diese Männer reden über eine neue Eislieferung für diesen Teil des Eiskellers und sie tragen die gleiche Machart der Kleidung, welche sie auch der Tote an hatte. Etliche Meter im Keller scheint auf einmal ein Unglück passiert zu sein, Karen versucht zu helfen, aber niemand kann sie hören, geschweige denn sehen … Für einen guten und wie hier kurzen Krimi bin ich immer zu haben, doch auf die Veränderungen im Laufe der Geschichte war ich nicht vorbereitet. Der normale Anfang, so typisch für jeden Krimi, eine Leiche, ein Ermittlungsteam, auch hier, aber der sehr geschichtsträchtige Ort macht das Gesamtpaket zu einer spannenden Unterhaltung. Sehr sympathisch ist die Protagonistin Karen Leymann, deren Ermittlungsweg der Leser begeleiten kann. Karen ist offen und sehr verbissen in der Aufdeckung ihres Falles, als sie dann auch noch bemerkt das die Leiche etwas mit ihrer Familie zu tun hat, geht sie der Lösung von diesem Fall vollkommen auf. Das außergewöhnliche an “Eises Kälte“ sind die Zeitreisen, welche Karen bei der Erkundung des Tatortes immer wieder durchfahren. Jeden Morgen gegen fünf Uhr muss sie in den Eiskeller, um zu erfahren wie die Geschichte weiter geht, und um heraus zu bekommen wer die geheimnisvolle Leiche ist. Peer, ihr Kollege, macht sich immer mehr Sorgen um Karen, denn nicht nur das sie meist für einen ganzen Tag spurlos verschwindet sie ist danach auch vollkommen fertig und redet über seltsame Dinge. Die Beiden kommen sich immer näher und Karen vertraut sich ihm an, natürlich ist er über ihre Ausführungen geschockt, doch der Pathologe Gregor McNamara steht Karen bei. Dieser erklärt ihnen das sie anscheinen eine besondere Verbindung zu diesem Eiskeller zu Altenberge besitzt und nur deswegen immer wie magisch angezogen wird. So entwickelt sich die komplette Story um das Leben Karens herum, was in keinster Weise langweilig wird. Der Autor dieses fließenden Meisterwerkes ist Klaus Kormann, welcher dem Krimi Leben einhaucht und mit den historischen Informationen über den Eiskeller und das Leben im 17. Jahrhundert, werden die Ermittlungen Karens um so spannender. Natürlich werde ich euch nicht das Ende das kleinen Krimis verraten, aber seit versichert das es auch hier zu großen Überraschungen kommen wird. Ich danke dem Oldigor-Verlag und hoffe sehr das Klaus Kormann weiterhin so spannende und fesselnde Krimis auf Papier bringen wird.

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  • Rezension zu "Eises Kälte" von Klaus Kormann

    Eises Kälte
    wizelviz

    wizelviz

    25. March 2012 um 22:42

    Ich komme nicht aus der Region in der der Krimi spielt, dachte mir aber das es auf jeden Fall einen Testkauf wert ist, da ich auch den Debütroman von Klaus Kormann "Ebene 17" recht gut fand. Ich konnte mir also sicher sein, das er zumindest schreiben kann und es kein Totalreinfall wird. Was Krimis und Thriller angeht, bin ich recht kritisch. Was vor allem daran liegt, das ich die Story meistens schon nach einem Viertel verstanden habe und mir meist auch ausrechnen kann wie das Buch ausgeht. Das Positive vorweg: Bei "Eises Kälte" war das nicht so. Erst relativ spät konnte ich mir ausmalen was da genau vor sich geht. Leider ist das auch so ziemlich das einzig Positive, das ich von diesem Buch berichten kann. Fangen wir doch mal beim ersten Eindruck an. Das Buch ist recht dünn, was aber nicht unbedingt negativ sein muss. Ich habe auch schon kurze Geschichten gelesen die mich gefesselt haben. Das Preis-/Leistungsverhältnis geht auch in Ordnung. Direkt negativ aufgefallen ist mir das Cover. Die Idee ist nicht schlecht aber es sieht so aus, als hätte der Grafiker ein zu kleines Bild zu hoch skaliert. Es wirkt pixelig und verschwommen. Nicht gut! Der erste Schock dann eigentlich schon auf den ersten Seiten bei der Autoreninfo: Da steht "Info's" anstatt "Info". Einige Fehler im Text an sich sind ja unter Umständen zu verkraften aber wenn ein Buch schon so anfängt, schwante mit Böses. So kam es dann auch. Die grammatikalischen Fehler halten sich in Grenzen aber es sind Formulierungen in den Buch, die einfach komplett daneben sind. Angefangen von Wortwiederholungen bis hin zu schiefen Bildern. Einfach schrecklich. Am Ende des Buches befindet sich dann auch noch die einseitige Werbung des Lektors der dieses Buch verbrochen hat. Keine gute Werbung! Die Geschichte an sich geht in Ordnung. Ist nichts weltbewegendes aber hat Höhen und Tiefen. Letzteres kann man von den Charakteren leider nicht behaupten. Die kratzen nur an der Oberfläche und entwickeln keinen Tiefgang. Weder mit der Protagonisten noch mit den Antagonisten konnte ich irgendwie warm werden. Schade, denn das Potenzial wäre da gewesen. Neben den bereits erwähnten Schwächen stört mich aber vor allem, das der wichtigsten Handlungsstrang nicht aufgelöst wird: !!! ACHTUNG SPOILER !!! Es kommt heraus wer der Mörder ist. Was aber im Dunkeln bleibt ist warum die Kommissarin überhaupt diese Zeitreisen gemacht hat. Das ist wirklich ein schlechter Witz. So eine wichtige Information darf am Ende des Buches nicht fehlen. Der schottische Doktor lässt am Ende eine Vermutung fallen aber die wird nicht bestätigt und es bleibt irgendwie offen. Ganz, ganz schwach!

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