Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab

von Klaus Märkert 
4,4 Sterne bei11 Bewertungen
Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab
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Autobiografischer Roman von einem wahren Kultautor!

W

Lebensrückblick mit Blick nach Bochum - gepaart mit schwarzem Humor.

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Inhaltsangabe zu "Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab"

Eine Nachthumor-Autobiografie. 50 Jahre Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeitergeschichten. Klaus Märkert begibt sich auf einen Trip in sein Gestern und Vorgestern, erzählt von Leben, Liebe und Tod, lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen.

Ich schaute herunter auf Onkel Otto und machte mir keinen Kopf darüber, dass mir ein Blick auf den Toten etwas anhaben könnte. Ich dachte nur: »Scheiße, zehn Mark weniger.« Das waren im Jahr sogar zwanzig Mark, Geburtstag und Weihnachten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946643067
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:eygennutz Verlag
Erscheinungsdatum:24.06.2017

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    Asmodis avatar
    Asmodivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Autobiografischer Roman von einem wahren Kultautor!
    Nachthumor

    Klaus Märkert kann man mit Fug und Recht als Kultautor bezeichnen. Wäre ich Klaus Märkert, so würde ich mich nach diesem Satz jetzt erst mal breit über die Phrase "mit Fug und Recht" auslassen – etwa, wo sie denn überhaupt herkommt, ob Fug in Zusammenhang mit Unfug steht oder womöglich etwas mit Fugen zu tun hat und wenn ja, was – oder über den untergründigen Begriff "Kultautor". Der Autor eines geheimen Kults? Ein Satanist gar? Ist Kultautor ein Beruf? Kann man davon leben? Was macht jemanden zur Kultfigur?

    Bei Klaus Märkert ist die letzte Frage relativ leicht zu beantworten. Es ist sein ganz eigener Stil, der den Autor auszeichnet. Klaus Märkerts Texte sind verklärt, aber klar, todernst, aber urkomisch, klug, aber nicht verkopft. Klaus Märkert bricht große Themen auf kleine Feinheiten herunter und kann aus Banalitäten gewichtige Erkenntnisse herleiten. So etwas vermögen nur Menschen, die ihre Umwelt scharf beobachten, denen Dinge, Widersprüche, Eigenheiten auffallen, die Normalos gemeinhin verborgen bleiben. Leute halt, die um die Ecke sehen und denken.

    Mit "Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab" hat Klaus Märkert, der sich zuvor durch Kurzgeschichten einen Namen gemacht hat, seinen ersten Roman vorgelegt. Es ist ein autobiografisches Werk, und da trifft es sich gut, dass der Verfassen ein bewegtes Leben geführt hat (war er doch unter anderem als DJ, Rechtswissenschaftler, Drogenberater, Musikredakteur und Taxifahrer tätig). Von der Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter dreht sich das episodenhafte Buch um die existenziellen Dinge des Daseins wie Liebe und Tod, Verwandte und Freunde, Heimat und Schicksal, Kindheitsidole und Popkultur. Das ist jetzt erst mal nichts Ungewöhnliches für einen autobiografischen Roman, aber, wie gesagt, bei Klaus Märkert liegt der Reiz in den Details, in den persönlichen Ungereimtheiten, in der Wahrnehmung, in der Sichtweise. Wie sich der Autor oft in Dinge hineinsteigert, hat etwas von einem Crescendo, und irgendwo zwischen dem Wirrnis aus Herzfehlern, Bestattungen, Bundeswehr, dem Ruhrgebiet, Hartz IV, Düsterdiscos und Leberwurst findet sich denn doch gottlob auch etwas Tröstliches. Der Grad des Absurden ist hoch und insofern ist das Werk bei allem Ernst äußerst vergnüglich. Nachthumor eben. Lakonisch bis ins Mark!

    Wer die Gelegenheit hat, den "schwarzen Klaus" einmal live zu erleben, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Man kann den Bochumer Autor, seine Vortragskunst und seine Texte nicht beschreiben, man muss sie schlichtweg erleben. Am besten hautnah.

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    Waschbaerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lebensrückblick mit Blick nach Bochum - gepaart mit schwarzem Humor.
    Schwarz ist in diesem Buch nicht nur der Humor.

    Für mich war dieses Buch "Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab" von Klaus Märker ein etwas eigenwilliges Lesevergnügen, da es aus dem Rahmen dessen fällt, was in letzter Zeit so auf dem Buchmarkt erschien.

    Bereits das Cover erinnerte mich an das Ende der 60er und an die 70er Jahre, als es "in" war, sich von Kopf bis Fuß in der Farbe Schwarz zu kleiden. Die Mädchen mussten sich natürlich auch noch die Augen mit dickem, schwarzem Kajala umranden. Ich erinnere mich noch an die entsetzte Frage eines kleinen Mädchens, als die Tochter unserer Nachbarin in diesem traurigen Look auf die Straße trat, ob bei ihnen jemand gestorben sei.  Man nahm es sehr ernst, wie man sich gab.

    Der Ruhrpott ist mir fremd. Genauso wie die Menschen, die dort lebten. Es ist ein ganz eigener Schlag. Das las ich auch immer wieder zwischen den Zeilen dieses Buches und ich tat mich damit etwas schwer.

    Doch der Rückblick auf sein Leben, welcher Klaus Märker mit schwarzem Humor würzt, hat seine eigene Faszination. Sehr viel ist vom Tod die Rede. Sei es in der eigenen Familie, (wobei bei den Vorbereitungen zur Beerdigung des Vaters, entweder der Bestatter einen Fehler machte oder die Erinnerung des Autors nach so vielen Jahren getrübt ist), als auch der Tod im Freundeskreis und vor allem seine Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit, gehören zu dem ernsten Teil dieses Buches.

    Dass sich die jungen Männer mit ihrer Wehrpflicht schwer taten, ist nun kein Geheimnis. Befehl und Gehorsam passten nicht so unbedingt in das Weltbild dieser Generation. Vor allem, weit weg von zu Hause auf sich selbst gestellt sein, empfanden viele als Zumutung. Hotel Mama lässt grüßen.

    Das Ende des Buches hat etwas Mystisches. Was war Wahrheit und was Wahrnehmung? Man muss es so stehen lassen, wie vom Autor dargestellt.

    Zur Zeit ist "Retro" ein ganz großes Thema - nicht nur in der Mode. Dieses Buch gibt Hilfestellung, den Zeitgeist dieser vergangenen Jahre zu verstehen.


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    echs avatar
    echvor einem Jahr
    Kurzmeinung: 50 Jahre Ruhrgebietsleben oder "Fight for your right to krümel"
    50 Jahre Ruhrgebietsleben oder "Fight for your right to krümel"

    Der Bochumer Autor Klaus Märkert blickt in diesem Buch, das er selber als Nachthumor-Autobiographie bezeichnet, auf 50 Jahre Ruhrgebietsleben zurück und lässt seine Leser in Form einzelner Episoden an diesem Leben jenseits aller allzu klischeehafter Ruhrgebietsromantik teilhaben.

    Die einzelnen Geschichten sind dabei allerdings nicht chronologisch geordnet, sondern man springt, wie bei einer dieser Zapping-Shows im Fernsehen, munter durch die Jahre und landet so immer wieder bei den unterschiedlichsten Stationen in der Zeitspanne zwischen der Kindheit der 60er Jahren, wo wir unter anderem dem "Bösen Fury" aus Wattenscheid-Eppendorf begegnen, und der Gegenwart des Jahres 2012.

    Was all die Geschichte verbindet ist die feine Beobachtungsgabe des Autoren und der Blick aufs Detail und die kleinen Randerscheinungen, die sonst so oft unentdeckt bleiben. Ein weiteres Verbindungsmittel ist der lockere Schreibstil, bei dem der humorvolle Unterton dominiert, aber durchaus auch immer wieder ein Schuß Melancholie durchschimmert.

    Ein immer wiederkehrendes Thema des Buches ist der Tod, sei es im Umgang mit dem Tod von Familienmitgliedern oder guten Freunden, als auch in der Auseinandersetzung mit dem eigenen drohendem Tode im Zuge einer Herzerkrankung. Aber auch dieser Umgang ist immer durch eine Menge an Humor geprägt, der dann in diesen Passagen aber mitunter sogar rabenschwarz wird.

    Ein absolut empfehlenswertes Buch abseits des gängigen Mainstreams, das mich aber gerade deswegen auf ganzer Linie überzeugen konnte.

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    fasersprosses avatar
    fasersprossevor einem Jahr
    Das Gewicht eines Lebens

    Kann man lachen, wenn einem vom Tod erzählt wird? Ja, in diesem Buch kann man das. 

    Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert (Kind, Herbst, Soldat und andere), die sich abwechseln und fortgesetzt wieder aufgenommen werden. Diese Aufteilung ermöglicht es, den Zeitsprüngen gut zu folgen. Die eingefügten „Stimmen“ machen neugierig. Sind sie Träume, oder wahnhafte Gedanken? Ich fand sie positiv „schräg“. Das Buch beginnt mit einem Intro-Gedicht. Der Vers hatte eine große Wirkung auf mich.

    Werden einem im Leben die schönen und schlimmen Dinge zugeteilt, oder springt man selbst auf gewisse Züge auf? Hat man ausreichend Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten? Dieses Buch zeigt das Leben des Autors und die Kontroverse mit diesen Fragen in einer sehr gelungenen Weise auf. In seinem Satz: „Ist eine lange Strecke geworden mein Gestern … und das Heute erscheint mir bisweilen fremd, unnahbar und gefährlich …“ hat der Autor seine Situation sehr treffend zusammengefasst.

    Das beträchtliche Erinnerungsvermögen in dem Kapitel „Kind“ hat mich sehr beeindruckt. Die Schulszenen waren beschrieben, als ob sie eben erst passiert wären, dabei liegen sie schon viele Jahre zurück.

    Mit einen klaren Blick werden Ereignisse teils von unterschiedlichen Standpunkten beschrieben und soziale Zustände kritisch betrachtet.

    Mich hat der Humor leider nicht durch das Buch getragen, er hat mich oft in eine Distanz zu den Geschichten und den Personen gebracht. Jedoch wurde das Gewicht eines Lebens deutlich. Durch Zurückhaltung in den Emotionen und ohne überflüssige Ausschmückungen hat mir der Schreibstil ein flüssiges Lesen beschert.

    In seiner Autobiografie ist der Autor sehr präsent. Die Form, die er verwendet hat, fand ich sehr gelungen.

    Kommentare: 2
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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Autobiografische Kurzgeschichten mit einem speziellen Humor
    Autobiografische Kurzgeschichten mit einem speziellen Humor

    Auf das Buch von Klaus Märkert bin ich durch den außergewöhnlichen Titel - "Wie wir leuchten im Dunkeln geben wir verdammt gute Ziele ab" - aufmerksam geworden. In dem eher kompakten Büchlein erzählt Klaus Märkert Episoden aus seinem Leben, dabei ist das Buch jeweils in verschiedene Abschnitte gegliedert, die unterschiedliche Lebensabschnitte des Autors widerspiegeln, zwischen denen hin- und her gesprungen wird. Eine Verbindung gibt es dadurch, dass alle Abschnitte, in denen es um Ähnliches geht jeweils die gleiche Überschrift tragen, so gibt es einige Geschichten zum Thema "Kind sein", einige zum Thema "Tot sein" , einige zum Thema "Soldat sein", usw. Für mich hat diese Struktur sehr gut funktioniert, denn obwohl zwischen unterschiedlichen Themen gesprungen wird, findet man sich problemlos zurecht und die Erzählweise ist abwechslungsreicher als hätte man die Geschichten chronologisch erzählt.

    Inhaltlich konnte ich mich mit den Geschichten zum Thema "Kind sein" am Besten identifizieren, was sicher daran liegt, dass fast jeder ähnliche Kindheitserfahrungen gemacht hat und der Autor es hervorragend geschafft hat, die typischen Ängste und Gefühle, die man als Kind hat, so zu erzählen, dass man direkt in seine Kindheit zurück versetzt wird. Bei anderen Themen fehlte dann im Vergleich der persönliche Bezug, so dass man etwas distanzierter darauf schaut, aber auch diese waren für mich sehr interessant zu lesen. Der Humor im Buch ist speziell, eher zynisch und schwarz und deswegen vermutlich nicht jedermanns Sache, aber mir hat er sehr gut gefallen, wobei das Buch in der ersten Hälfte etwas spielerischer und leichter daher kommt und in der zweiten Hälfte dann doch etwas zynischer und dunkler.

    Für mich auf jeden Fall mal eine ganz andere Autobiografie, die ich sehr lesenswert fand.

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lässt am Ende nach
    Lässt am Ende nach

    Wie wir leuchten im Dunklen geben wir so verdammt gute Ziele ab ist eine Autobiografie über Klaus Märkert. Diese lebt im Ruhgebiet und erzählt seine Geschichte.

    Sehr schön ist der Erzählweise. Der Wechsel zwischen den verschiednen Zeiten macht das Buch locker und nicht langweilig. Sein schwarzer Humor ist gewöhnungsbedürftigt, aber für jemand der die mag ist dieses Buch perfekt. Leider lässt es am Ende ein wenig nach und diese Unbeschwingtheit fehlt zum Schluss komplett.

    Mein Fazit ist das das Buch für jeden geeignet ist der gern über Menschen erfährt und schwarzen Humor liebt.

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    skurrils avatar
    skurrilvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer schwarzen Humor mag, ist hier richtig.
    Sein oder nicht sein..

    Eine Nachthumor-Autobiografie.

    50 Jahre Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeitergeschichten Klaus Märkert begibt sich auf einen Trip in sein Gestern und Vorgestern, erzählt von Leben, Liebe und Tod, lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen.


    In Klaus Märkerts Nachthumor-Autobiografie geht es um Dinge, die jeder in seinem Leben einmal erlebt und teilweise auch erleben sollte: den Tod geliebter Menschen, die Liebe und ihre Vorläufer und "Berufserfahrungen" (hier in Form von Wehrdienst, Hartz IV, Lesungen und als DJ). Sein oder nicht sein habe ich als Überschrift gewählt, denn es geht ihm häufig um's sein (Kind sein, Hartz IV sein, Herbst sein).

    Märkert versteht es, auch die schlimmen Situationen (Tod der Eltern) mit schwarzem Humor aufzupeppen und dem Leser ein Schmunzeln abzuringen. Auch unangenehme Umstände werden angesprochen, so etwa die Tatsache, dass die letzte Frage, die seine Mutter seinem Vater stellte, die war, was denn nun mit seinem angebissenen Leberwurstbrot sei (was ich aufgrund der Erzählweise persönlich als ziemlich köstlich, im doppelten Sinn, empfinde). Es geht nicht immer nur um die eigentliche Geschichte, sondern es werden auch Nebenschauplätze eröffnet, die zwar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben, aber nicht weniger amüsant sind. Meinen Humor hat Märkert auf jeden Fall getroffen.

    Vielfach war es mir möglich, mich mit den erzählten Geschichten zu identifizieren, v.a. mit denjenigen unter der Überschrift "Kind sein" (Böser Fury, Banden), aber auch von "Hartz sein" habe ich bislang einiges erzählt bekommen, es selbst noch nicht erlebt. Dass ich als Frau nicht beim Bund war, um meinen Wehrdienst abzuleisten, hat mich die Soldat sein - Geschichten teilweise etwas langatmig empfinden lassen, auch wenn hier allgemein bekannte Klischees oder nachvollziehbare Szenen beschrieben werden. Es war schon was, in den 70ern, auch wenn ich dort nicht gelebt habe, kann ich es mir gut vorstellen.

    Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, wenngleich die hier erzählten Szene alle eher weniger mit wahrer Liebe als mit erster Verliebtheit und ersten Erfahrungen in dieser Hinsicht gleichzustellen sind.

    Ich kann Märkerts Nachthumor-Autobiografie all denjenigen empfehlen, die ihren Alltag und vielleicht auch ihre Erinnerungen mit ein wenig schwarzem Humor aufpeppen wollen, denn es lässt sich nicht vermeiden, in das eigene Gestern abzuschweifen und Erinnerungen abzugleichen und den Humor zu übertragen, zumindest war es für mich so.

    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich recht herzlich dafür. Ich weiß auch schon genau, dass mein Vater mein Exemplar bekommen wird, denn ich habe das Gefühl, ihm als 1961 geborenem dürfte es gefallen. ;-)

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    moni_lovess avatar
    moni_lovesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klaus Märkert hat mit seinem eigenen Humor bei mir genau ins Schwarze getroffen! Witzig, humorvoll, aber auch tiefgründig, wundervoll!
    Eine besondere Autobiografie

    Das Cover ist sehr gut gewählt, es passt perfekt zur Grundstimmung des Buches.
    In unterschiedlichen Kapiteln springen wir in seinem Leben hin und her, immer schön voneinander abgegrenzt und durch die Überschriften weiß man auch gleich in welcher Zeit es weiter geht.

    So blickt man in den Kapiteln "Kind sein" auf seine Kindheitserinnerungen zurück und denkt auch an die eigene. Welche heut vermeintlichen Kleinigkeiten doch damals eine Katastrophe darstellten, welch Abenteuer man mit seinen Freunden erlebte und welch erzieherische Maßnahmen es so alles gab.
    Ganz zu vergessen von Schicksalsschlägen und wie damit umgegangen wird.

    In "Soldat sein" erfahren wir einige Episoden aus seiner Zeit beim Bund, die wirklich einige Klischees bestätigen, die ich so im Kopf rumgeistern hatte.

    Absolut amüsant, wie man da so schön aus der Reihe tanzen kann, wie man beim Küchendienst Streiche geschickt einbaut oder sich gekonnt durch Krankheit vor Aufgaben drückt.

    In "Crazy Thing called Love" geht's um seine ersten Erlebnisse und späteren Erfahrungen und was ihm dabei so alles im Kopf herum schwirrt.

    Außerdem geht es in anderen Kapiteln noch ums "Hartz sein, "Tot sein" ,"Herbst sein" und es gibt die "Stimmen".

    Das Buch besticht durch seinen ganz eigenen Charme, Witz und Humor. Diese Art Humor muss einem allerdings wirklich gefallen. Bei mir hat er damit genau ins Schwarze getroffen.
    Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Erheitert durch witzige Einblicke in die Zeit beim Bund, aber auch nachdenklich gestimmt in den Kapiteln im Krankenhaus.

    Klaus Märkert hat es geschafft mir stehts ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern, selbst bei Ereignissen die gar nicht zum Lachen sind war dies erst der Fall. Gleichzeitig bringt er den Leser dadurch auch zum nachdenken und überdenken so mancher Ansichten.
    Er schafft es das Augenmerk auf Kleinigkeiten im Alltag zu lenken, denen wir sonst keine Beachtung geschenkt hätten. Dabei liegt das Besondere doch gerade in diesen unscheinbaren Ereignissen und Begegnungen.
    Ich werde meine Umgebung wohl nun auch etwas anders betrachten als vor dem Lesen dieses Buches.

    Gut also, das es bereits weitere Bücher von Klaus Märkert zu lesen gibt, denn sein Stil hat mich sehr angesprochen. Ich bin neugierig darauf wie mir wohl seine anderen Werke gefallen werden.

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolles Buch mit tollen Geschichten!!!
    Viele tolle Geschichten...

    Titel : Wie wir leuchten im Dunkeln geben wir so verdammt gute Ziele ab
    Autor : Klaus Märkert
    Seitenzahl : 200
    Verlag : eygennutz

    Klappentext:
    Eine Nachthumor-Autobiografie. 50 Jahre Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeitergeschichten. Klaus Märkert begibt sich auf einen Trip in sein Gestern und Vorgestern, erzählt von Leben, Liebe und Tod, lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen. Ich schaute herunter auf Onkel Otto und machte mir keinen Kopf darüber, dass mir ein Blick auf den Toten etwas anhaben könnte. Ich dachte nur: »Scheiße, zehn Mark weniger.« Das waren im Jahr sogar zwanzig Mark, Geburtstag und Weihnachten

    Als erstes möchte ich sagen das ich den Titel total klasse fand:-)
    Der Schreibstil war sehr flüssig und mache ein schnelles Lesen äusserst leicht. Gut fand ich das jede Geschichte ihre eigene Überschrift hatte.
    Der Autor erzählt in diesem Buch Geschichten aus seinem Leben. Einige aus seiner Kindheit, von seiner Familie von seinem Leben. Immer mit einer tollen Portion Humor und auch etwa Sarkasmus:-)
    Bei einigen Geschichten musste ich schmunzeln obwohl sie eigentlich einen traurigen Inhalt hatten. Bei anderen konnte ich das erzählte sehr gut nachvollziehen.
    Das Buch ist voller sehr interessanter Geschichten aus einem bewegten Leben von denen ich gerne noch ein paar mehr gelesen hätte:-)

    Fazit:
    Auf jedenfall eine Leseempfehlung!!!

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    SaschaPetrovics avatar
    SaschaPetrovicvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    eygennutz-Verlags avatar

    Herzlich willkommen zur Leserunde zu „Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab“, dem neuen Roman von Klaus Märkert.

    Klaus Märkert erzählt aus seinem Leben, und das natürlich mit seiner ganz eigenen Art, die Wirklichkeit zu durchdenken. Bewerbungstrainings von Hartz-IV-Empfängern, Krankenhausaufenthalte, Kindheitserinnerungen – auch oder gerade den traurigen und schmerzhaften Erfahrungen nähert er sich mit Sprachwitz und Respekt.


    Klappentext:

    Eine Nachthumor-Autobiografie. 50 Jahre Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeitergeschichten. Klaus Märkert begibt sich auf einen Trip in sein Gestern und Vorgestern, erzählt von Leben, Liebe und Tod, lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen.

    Ich schaute herunter auf Onkel Otto und machte mir keinen Kopf darüber, dass mir
    ein Blick auf den Toten etwas anhaben könnte. Ich dachte nur: »Scheiße, zehn Mark weniger.« Das waren im Jahr sogar zwanzig Mark, Geburtstag und Weihnachten.


    Wenn Ihr eins der acht Exemplare haben möchtet, müsst Ihr uns zuerst das Folgende verraten: Welchen Titel bekäme Eure eigene Autobiografie?

    Wir freuen uns auf Eure Antworten :-)

    Euer eygennutz-Team

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