Klaus Möckel

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Rache für Opi
Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei EDITION digital.
Gold und Galeeren
Neu erschienen am 01.09.2018 als Taschenbuch bei EDITION digital.

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Klaus MöckelBäckerbrot und Bergkristall
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Bäckerbrot und Bergkristall
Bäckerbrot und Bergkristall
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Erschienen am 15.10.2012
Klaus MöckelEin Verlangen nach Unschuld
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Ein Verlangen nach Unschuld
Ein Verlangen nach Unschuld
 (1)
Erschienen am 01.01.1980
Klaus MöckelVariante Tramper. Die Damengang (DIE. Zwei Kriminalromane)
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Variante Tramper. Die Damengang (DIE. Zwei Kriminalromane)
Klaus MöckelDie Gespielinnen des Königs
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Die Gespielinnen des Königs
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Erschienen am 11.02.2010
Klaus MöckelKneli, das schreckliche Weihnachtsmonster
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Kneli, das schreckliche Weihnachtsmonster
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Erschienen am 21.11.2013
Klaus MöckelRache für Opi
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Rache für Opi
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Erschienen am 24.09.2018
Klaus MöckelDie Gespielinnen des Königs: Frankreichs berühmteste Mätressen
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Die Gespielinnen des Königs: Frankreichs berühmteste Mätressen
Klaus MöckelGold und Galeeren
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Gold und Galeeren
Gold und Galeeren
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Erschienen am 01.09.2018

Neue Rezensionen zu Klaus Möckel

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Rezension zu "Bäckerbrot und Bergkristall" von Klaus Möckel

Keiner geht wirklich, an den in Liebe gedacht wird…
buchwanderervor 3 Jahren

„Es gibt Zufälle, die von einer Gesetzmäßigkeit hinter den Dingen zeugen.“ (Pos. 713)

Zum Inhalt: Die Frage, ob das Leben und Schaffen eines einzelnen Menschen erzählenswert ist, messen wir vielfach an den scheinbar „weltbewegenden“ Dingen, die derjenige erschaffen, initiiert resp. hinterlassen hat. Diese Frage stellt sich jedoch nie den Menschen, die in dessen Umfeld von ihm geprägt und beeindruckt wurden. So verhält es sich auch mit dieser Lebensgeschichte, der Geschichte von Paul Grabs, der am 2. September 1906 in Neubertelsdort, Kreis Lauban geboren wurde.
Erzählt aus der liebevollen, aber durchaus auch kritischen Sicht seiner Tochter Gisela, ausdrucksstark in Form gebracht von Klaus Möckel als Autor des Textes. Jede Zeile atmet förmlich die Hoffnungen, Ängste, Sorgen und tief empfundenen kleinen und großen Freuden eines Lebens, das an Entbehrungen reichlichst aufzubieten wusste. Und doch schaffte es Paul Grabs eine Familie zu gründen, in den Unbilden der Kriegs- und Nachkriegszeit zu erhalten, und – was das für mich bewegendste ist – einen tiefen, positiven, liebevollen Nachhall in all jenen zu hinterlassen, mit denen er sein Dasein teilte. Die detailreichen Beschreibungen des Alltags mit all seinen Auf und Abs, sowie die Bilddokumente im Text ziehen den Leser in den Bann.
Man ist, am Schluss angelangt, fast so vermessen zu sagen, man hätte einen guten Bekannten verloren, zumal der Tod Paul Grabs als tragischer Unfall für seine gesamte Umgebung viel zu früh kam. Gisela Pekruls Aufzeichnungen sind weder beschönigend – auch was die Zeit des Hitler Regimes angeht –, noch überziehen sie die Geschehnisse mit einer kitschigen Patina. Es sind Sichtweisen zum Teil des Kindes, das sie damals war und zum Teil der fest im Leben stehenden Frau, die sie eben durch ihren Vater wurde.

Fazit: Wunderbar ergreifende Lebensgeschichte eines ebenso einfachen, wie beeindruckenden Mannes, seiner Familie und der Zeitgeschichte in die er und die seinen eingebettet waren. Unbedingt lesenswert.

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RogerSuffos avatar

Rezension zu "Die gläserne Stadt. Phantastische Erzählungen" von Klaus Möckel

groteske, heitere, poetische und missglückte Geschichten aus entfernt bekannten Welten
RogerSuffovor 5 Jahren

Als Untertitel erlaubte sich der Verlag Das Neue Berlin „Phantastische Erzählungen“. Gerade wegen der Mehrdeutigkeit von „fantastisch“ eine Hochstapelei. Wer etwas über DDR-Literatur wissen will, sollte allerdings dieses Büchlein nicht ignorieren. Die meisten der sieben Geschichten sind eindeutige Kritiken an realen DDR-Problemen. Zumindest die Eröffnungsgeschichte „Der Irrtum“ aber halte ich für gescheitert. Sie hat einen genialen Grundgedanken: Da sich manche Entscheidungsträger zu DDR-Zeiten aufführten wie feudale Kleinfürsten, drehte Möckel den Spieß um, versetzt einen Feudalherren auf der Flucht vor den Wellen der französischen bürgerlichen Revolution ins DDR-Thüringen und zeigt, dass er sich dort als Chef breit machen kann. Also eigentlich zeigt er das nicht, denn der Hobbyforscher, der ihn auf die Zeitreise schickt, kommt erst 20 Jahre später an und merkt nur das Ergebnis. Die über 50 Seiten drehen sich überwiegend um Nebenhandlungen oder Behauptungen. Alles das, was spannend gewesen wäre, wird rausgeschnitten; anstattdessen gibt es einen besänftigenden Schluss, der aber Unlogiken in der Erzählperspektive verstärkt.

Auch „Das Märchen vom Träumen“ leidet unter der Vordergründigkeit der dick aufgetragenen Absicht. Ich wollte das Buch schon enttäuscht abtun, las dann aber mehrere kurze Texte nacheinander, die einfach vergnüglich oder richtig grotesk waren. Die jeweilige Kürze gönnte dem Autor, sich ganz auf seine eine Idee zu stürzen und Lesenswertes draus zu machen. Besonders „Flusspferde eingetroffen“ karikierte Kleinbürgerlichkeit ins Absurde. Die Idee: Die Heldin hört, es ist modern, Flusspferde zu besitzen, stellt sich an die DDR-typische Schlange an und erwirbt etwas, womit sie nichts anfangen, das sie aber auch nicht loswerden kann. Diese Geschichte besitzt dann auch noch eine diese Idee übersteigernde Pointe.

Die Titelgeschichte ist das nicht nur ihrer Länge wegen. Die Hauptstadtgläubigkeit der DDR-Führung verführt Möckel zu einer Geschichte, in der eine dreiteilige vernünftige, ruhige Welt gemalt wird. Die Heldin ist Dozentin an einer (haupt)städtischen Elitebildungseinrichtung. Ihr Beststudent düpiert sie bei der feierlichen Zeugnisübergabe damit, dass er nicht im Glanz des Glases bleiben möchte, sondern raus in die Praxis der „Bezirke“. Aus dem Wunsch heraus, ihn draußen wegen seines ihr unbegreiflichen Verhaltens zu befragen wird eine Reise in eine andere Welt. Manche Längen sind auch hier enthalten, aber das Ende der Geschichte vermeidet die vordergründig didaktische Lösung, sie ist poetisch und … also es wäre schade, hätte ich die nicht gelesen. Freunde von Mr. Spock von der Enterprise werden ihretwegen vielleicht knurren ...

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ralluss avatar

Rezension zu "Die seltsame Verwandlung des Lenny Frick," von Klaus Möckel

Rezension zu "Die seltsame Verwandlung des Lenny Frick," von Klaus Möckel
rallusvor 8 Jahren

Geschichten aus der damaligen DDR der 80er Jahre, mit etwas Patina angesetzt aber mit schönen schrulligen Ideen. Z.B. die Bereinigung des Gewissens, die Spiegelwelt. Vom Sprachstil her barock angehaucht.

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