Klaus Merz

 3.7 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Der Argentinier, Jakob schläft und weiteren Büchern.

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Klaus MerzDer Argentinier
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Der Argentinier
Der Argentinier
 (10)
Erschienen am 01.08.2010
Klaus MerzJakob schläft
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Jakob schläft
Jakob schläft
 (8)
Erschienen am 21.02.2012
Klaus MerzAm Fuß des Kamels
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Am Fuß des Kamels
Am Fuß des Kamels
 (3)
Erschienen am 01.01.2010
Klaus MerzAus dem Staub
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Aus dem Staub
Aus dem Staub
 (2)
Erschienen am 06.08.2010
Klaus MerzLOS
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LOS
LOS
 (1)
Erschienen am 24.01.2005
Klaus MerzAdams Kostüm
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Adams Kostüm
Adams Kostüm
 (1)
Erschienen am 01.01.2001
Klaus MerzDas Turnier der Bleistiftritter
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Das Turnier der Bleistiftritter
Das Turnier der Bleistiftritter
 (1)
Erschienen am 01.09.2003
Klaus MerzDer Mann mit der Tür oder Vom Nutzen des Unnützen
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Der Mann mit der Tür oder Vom Nutzen des Unnützen

Neue Rezensionen zu Klaus Merz

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leserins avatar

Rezension zu "Jakob schläft" von Klaus Merz

Nicht mein Geschmack
leserinvor 3 Jahren

Eine Familiengeschichte, in der es um Leben und Tod geht.
Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, der Schreibstil hat mich nicht angesprochen.

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leserins avatar

Rezension zu "Jakob schläft" von Klaus Merz

Nicht mein Geschmack
leserinvor 3 Jahren

Eine Familiengeschichte, in der es um Leben und Tod geht.
Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, der Schreibstil hat mich nicht angesprochen.

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pardens avatar

Rezension zu "Das Turnier der Bleistiftritter" von Klaus Merz

Ausgewählte Porträts, Reportagen, Essays, Reden...
pardenvor 3 Jahren

AUSGEWÄHLTE PORTRÄTS, REPORTAGEN, ESSAYS, REDEN...

Wenn Begegnungen zu Literatur werden ... Die gar nicht so andere Seite des Klaus Merz: seine literarischen Portraits, Essays und Reportagen

Klaus Merz zählt zu den bekanntesten Schweizer Literaten. Nun hat die Leserschaft die Möglichkeit, auch eine der etwas verborgenen Seiten des Autors kennen zu lernen, nämlich eine Auswahl seiner Porträts, Reportagen und Essays, die Merz im Laufe der Jahre verfasst hat. Aber auch hier möge man sich nicht täuschen: es sind keine gewöhnlichen publizistischen Texte, sondern in Literatur gesetzte "Begegnungen", wie man sie von Klaus Merz kennt und schätzt.  Das ist eine Einladung!


"Über die Baulücken zieht blauer Himmel, die Schönheit der Bandmauern tritt schonungslos hervor. Eine Frau mt Einkaufstasche und Hund erobert die Ladenstraße, der Marktfahrer singt sein Auberginenlied. An der Ecke bleibt ein Dreijähriger stehen, er notiert alles, was er hört, sieht und riecht, in sein gelbes Heft, die Mutter wartet. Sie weiss, die Wirklichkeit lässt sich nicht begreifen. Ausser vielleicht mit einem Bleistift in der Hand."



Dieses Zitat stammt aus dem titelgebenden Text, der eine Reportage über die beiden Giganten der Bleistiftherstellung Faber-Castell und Caran d'Ache werden sollte. Doch Klaus Merz schreibt nicht einfach nur Sachtexte, sondern bindet immer auch Geschichten ein. In einem Nebensatz taucht hier der Milchmann auf, der mit seiner Zunge den Bleistifteintrag ins Milchbüchlein verdeutlicht, der Vater misst das Wachstum des Kindes mit Bleistiftstrichen im Türrahmen, in der Tasche trägt Merz in der blechernen Zigarettenschachtel immer auch einen Bleistift mit sich, zusammen mit einem Notfallblatt. Und so ist in der Bleistiftreportage auch der Dichter Merz eng verflochten.
Merz schreibt genau, was ihm einfällt - nicht in der Anstrengung auf das Thema hin, sondern eher, wie es ihm bei diesem Auftrag geht, wohin es ihn führen könnte.


"Man benötigt ja ein ganzes Leben, um das Leben zu begreifen."



Doch auch wenn deutlich wird, dass da einer ist, der hinter die Dinge schaut, zwischen den Zeilen Tiefsinniges oder auch mal versteckt Humorvolles einbaut - viele der Texte waren für mich einfach langweilig. Entweder weil das Thema mich nicht interessierte oder ich die Personen oder Orte nicht kannte, denen sich der Dichter da widmete.
Der Gang durch einen Ort mag für denjenigen, der mit den Gegebenheiten vertraut ist, durchaus interessant sein - für mich war es nur eine langatmige und nichtssagende Aneinanderreihung von Straßen und Örtlichkeiten, zu denen mir das Bild fehlte. Die Beschäftigung mit einem Künstler und seinen Werken ist ebenso nichtssagend für den, der zuvor gar nicht gewusst hat, dass es diesen Künstler überhaupt gibt. Somit scheinen die einzelnen Vorträge doch zu einem großen Teil nur jeweils für einen kleinen Kreis Eingeweihter von Interesse zu sein.


"Wer auf dem Kopf geht, hat den Himmel als Abgrund unter sich."



Ich gestehe, es war der Titel, der mich neugierig werden ließ. 'Das Turnier der Bleistiftritter' war denn auch das interessanteste Essay - hätten mich alle 18 Beiträge derart angesprochen, würde ich hier zu einer deutlich höheren Wertung kommen. Wie geschildert war dies leider nicht der Fall.

Ein interessantes Experiment, das für mich nur zu einem kleinen Teil gelungen scheint...


© Parden

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