Klaus Merz Der Argentinier

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(4)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Argentinier“ von Klaus Merz

Als Lenas Großvater kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das Schiff nach Argentinien besteigt, fährt er dem Abenteuer entgegen, auf der Suche nach einer neuen Welt. Aber ein hartnäckiger Heuschnupfen zwingt ihn schon bald, seinen Traum vom freien Leben als Gaucho zu begraben. Stattdessen begegnet er in Buenos Aires der Kunst des Tangos – und jener der Liebe. Zwei Jahre später kehrt er zurück in die Heimat und an die Seite von Amelie, die unbeirrt auf ihn gewartet hat. Die Erinnerung an seine Zeit in der Fremde, die ihn zum "Argentinier" gemacht hat, hütet er wie einen Schatz. Erst nach seinem Tod lüftet sich das Geheimnis.

Stöbern in Romane

Ein Gentleman in Moskau

Ein grandioses Meisterwerk, einer vergangenen Epoche,Lebendig und Kraftvoll erzählt

Arietta

Die goldene Stadt

Es benötigt viel Aufmerksamkeit,die Infos aus dem Buch aufzunehmen und in die Handlung einzutauchen,eher an freien Tagen lesen und ausgeruht

Kallisto92

Der Sommer der Inselschwestern

Ein leichter Roman, der einen verzaubert.

Sarah_Knorr

Die Tänzerin von Paris

Streckenweise langatmige Analyse der Lucia Joyce zwischen Fiktion und Wahrheit.

SinjeB

Töte mich

Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

ameliesophie

Vom Ende an

Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

LadyIceTea

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Argentinier" von Klaus Merz

    Der Argentinier
    Kiara

    Kiara

    07. March 2009 um 21:30

    Klaus Merz ist ein 1945 in Aarau geborener Schweizer Schrifsteller, der für seine Werke schon mit einigen Preisen, wie z.B. dem Hermann-Hesse-Literaturpreis und dem Gottfried Keller-Preis, ausgezeichnet wurde. In seiner neuen Novelle "Der Argentinier", die im Haymon Verlag erschienen ist, erzählt Lena, Kuratorin einer Privatsammlung, einem alten Klassenkameraden die Lebensgeschichte ihres Großvaters. Dieser reist kurz nach dem zweiten Weltkrieg nach Südamerika um dort sein Glück als Gaucho zu versuchen. Ein hartnäckiger Heuschnupfen zwingt ihn aber bald dazu seinen Traum aufzugeben. Zwei Jahre später kehrt er wieder zurück in seine Heimat und zu Amelie, die während seiner Abenteuerreise unbeirrt auf ihn gewartet hat. Die Erinnerungen an seine Zeit in Argentinien hütet er bis zu seinem Tod und erst danach lüftet sich ein lang verschwiegenes Geheimnis. Dieses kleine feine Buch offenbart nach und nach die Geschichte eines ungewöhnlichen Mannes. In leisen Tönen werden die Puzzlestücke seines Lebens zusammengefügt um ganz am Ende sein großes und vollkommen unerwartetes Geheimnis zu enthüllen und uns Leser ganz verblüfft zurückzulassen. Besonders schön fand ich die Art wie Klaus Merz uns vom Argentinier erzählt: Die Enkeltochter berichtet dem Ich-Erzähler vom Tod ihres Großvaters und erinnert sich an immer mehr Passagen seines Lebens. Neugierig war ich auch darauf mehr über den uns völlig unbekannten Ich-Erzähler zu erfahren. Aber auch von ihm wurden schließlich einige wenige Details preisgegeben. Die drei Pinselzeichnungen von Heinz Egger verleihen dem ohnehin schön gestalteten Buch eine ganz besondere Note.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Argentinier" von Klaus Merz

    Der Argentinier
    papalagi

    papalagi

    20. February 2009 um 09:09

    Lena erzählt an Klassenzusammenkunft über das Leben ihres Grossvaters, wie er nach dem Krieg nach Argentinien ausgewandert ist. Seine spätere Frau hat während 2 Jahren auf ihn gewartet. Typisch für die Novelle, wie es zum Höhepunt, zum Schluss kommt: Inseinem Nachlass findet die Familie seine Aufzeichnungen, daraus ist zu entnehmen, dass er vor seine Rückreise in die CH eine Geliebte hatte, mit der er leidenschaftlich Tango tanzte. Was er aber nicht wusste, bevor er starb, dass aus dieser Beziehung eine Tochter hervorgeht.

    Mehr