Klaus Modick

 4.1 Sterne bei 331 Bewertungen
Autor von Konzert ohne Dichter, Klack und weiteren Büchern.
Klaus Modick

Lebenslauf von Klaus Modick

Klaus Modick wurde am 3. Mai 1951 in Oldenburg geboren. Nach seinem Abitur 1971 studierte er Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Hamburg und promovierte dort 1980 in Literaturwissenschaft mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Anschließend war er unter anderem als Werbetexter, Lehrbeauftragter, Schriftsteller und Übersetzer tätig. Sein Romandebüt »Ins Blaue« veröffentlichte er 1985; heute ist er neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Übersetzer engagiert. So hat er mittlerweile zahlreiche englische und amerikanische Werke ins Deutsche, u.a. Louis Stevenson, William Gaddis und Charles Simmons übertragen. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Cité Internationale des Arts Paris« und dem »Bettina-von-Arnim-Preis«. Seit 2000 lebt Modick wieder in Oldenburg. 2011 war Modick für den deutschen Buchpreis nominiert.

Neue Bücher

Sunset

Neu erschienen am 18.10.2018 als Hörbuch bei Diwan Hörbuchverlag.

Vierundzwanzig Türen

 (17)
Neu erschienen am 04.10.2018 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Klaus Modick

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Konzert ohne Dichter

Konzert ohne Dichter

 (84)
Erschienen am 13.10.2016
Klack

Klack

 (53)
Erschienen am 09.02.2015
Sunset

Sunset

 (42)
Erschienen am 16.07.2012
Der kretische Gast

Der kretische Gast

 (30)
Erschienen am 17.08.2017
Bestseller

Bestseller

 (24)
Erschienen am 12.11.2015
Vierundzwanzig Türen

Vierundzwanzig Türen

 (17)
Erschienen am 04.10.2018
Die Schatten der Ideen

Die Schatten der Ideen

 (15)
Erschienen am 01.03.2013
Keyserlings Geheimnis

Keyserlings Geheimnis

 (8)
Erschienen am 08.03.2018

Neue Rezensionen zu Klaus Modick

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Aqua__s avatar

Rezension zu "Keyserlings Geheimnis" von Klaus Modick

Ein geheimnisvolles Portrait
Aqua__vor 2 Monaten


 Ein schönes Hörbuch über einen Künstler, der sein Leben als nicht bermerkenswert fand und seinen Nachlass zerstören ließ.
Zum Teil fiktiv, zum Teil Wahrheit und eine unglaubliche Geschichte. Mir hat der Sprecher gut gefallen, eine interessante Stimme :)
(Ich hatte schon mehrfach ein Rezension hierzu geschrieben, die sich aber nicht abspeichern ließ. Deshalb fällt diese ultrakurz aus. Tschuldigung. Keine Geduld mehr.)

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OliverBaiers avatar

Rezension zu "Keyserlings Geheimnis" von Klaus Modick

Die Boheme zur Jahrhundertwende
OliverBaiervor 3 Monaten

Inhalt/ Klappentext:


Sommer 1901 am Starnberger See: Lovis Corinth porträtiert Eduard Graf von Keyserling, Schriftsteller und Dandy aus baltischem Adel, den seine geheimnisumwitterte Vergangenheit einholt, als unvermutet eine durchreisende Sängerin erscheint. Ein Roman voller Witz, Ironie und Verve über Liebe und Leidenschaft, Verrat und Lüge - und über die Wahrheit von Literatur und Kunst. Detlef Bierstedt, die deutsche Stimme von George Clooney, liest mit Humor und Charme.

Persönliche Meinung:

Dieses Buch über den Schriftsteller Eduard von Keyserling hat mich gut unterhalten, mir ein Gefühl dieser Zeit in der Boheme und dem Adel näher gebracht. Die Stimme von Detlef Bierstedt ist angenehm und facettenreich, es kam keine Langeweile auf und hat sich mit viel subtilem Witz und Ironie präsentiert. Klaus Modick hat ein feines Gespür für Sprache und Stimmungen, seine Sätze sind außergewöhnlich, dennoch leicht- man lauscht gerne seinen Wortkreationen.

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SusanDs avatar

Rezension zu "Vierundzwanzig Türen" von Klaus Modick

Wunderbare VOrweihnachtsgeschichte
SusanDvor 3 Monaten

Der Erzähler genießt die Vorweihnachtszeit mit seiner Familie, in der die pubertierenden Töchter eigentlich so gar kein Interesse an Bräuchen und Riten haben. Als seine Frau eines Tages mit einem sehr ungewöhnlichen Adventskalender nach Hause kommt, den sie von einem alten Mann geschenkt bekommen hat, reißen sich plötzlich alle Familienmitglieder darum, wer das nächste Türchen öffnen darf.

Anhand der dahinter versteckten kleinen Gemälde wird eine Geschichte aus der Kriegszeit erzählt, in der drei junge Männer ein wertvolles Gemälde stehlen, um es auf dem Schwarzmarkt gegen Essen und Heizmaterial einzutauchen.

Aufgeteilt ist diese „Weihnachtsgeschichte“ in – wen wundert es – die vierundzwanzig Türen des Adventskalenders, die sich nach und nach zusammenfügen. Gegenwart und Geschichte sind dabei deutlich voneinander getrennt.

Auf eine wunderbare Art stellt der Autor dabei die heutige Zeit mit ihrem Wohlstand dem Mangel der (Nach-) Kriegsjahre gegenüber und nimmt den Leser mit eine dunkle Zeit deutscher Geschichte. Der Schreibstil ist dabei leicht und flüssig.

Die Personen sind liebevoll charakterisiert und dem Autor gelingt es sehr schön, die unterschiedlichen Stimmungen und Beweggründe der Menschen und der Zeit einzufangen und zu beschreiben.

Die Spannungskurve zieht sich durch das gesamte Buch und der Leser wird gänzlich in den Bann der Zeit gezogen.

Diesen Autor der deutschen Gegenwartsliteratur sollte man unbedingt gelesen haben – und dies ist ein sehr schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, in der sich unser Konsumdenken verbessern lässt.

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Gespräche aus der Community

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Audiobuch_Verlags avatar
Jetzt auch als Hörbuch: Klaus Modicks „Keyserlings Geheimnis“

Der Dichter-Dandy mit dem dunklen Geheimnis

Klaus Modicks Künstlerroman über einen großen deutschen Literaten

Keyserling liebt das Leben. Das Leben zeichnet Keyserling. Und Lovis Corinth malt ihn. Als von der Syphilis zerfurchter Mann bleibt er der Nachwelt erhalten. Doch wer war Keyserling wirklich? Den skandalumwitterten Literaten umgeben Mythen und Geheimnisse. Klaus Modick nähert sich voller Witz und Schwung der Vergangenheit des baltischen Grafen an.

Im Jahr 1901 weilt der Graf wie Corinth und andere Künstler zur Sommerfrische am Starnberger See. Darunter sind auch ihr Gastgeber Max Halbe und Frank Wedekind. Keyserling beauftragt Corinth, ein Porträt von ihm anzufertigen. Während der Sitzungen versucht der Maler hinter die Fassade seines Kunden zu blicken. Warum flog dieser aus seiner Studentenverbindung? Was war der Anlass dafür, dass seine Familie ihn verstieß? Doch nichts. Keyserling bleibt stumm. Später aber kommt Licht ins Dunkel. Dann nämlich, als Keyserling mit Frank Wedekind ein Konzert besucht. Kommt ihm die Sängerin nicht merkwürdig bekannt vor? Sollte Sie diejenige sein, welche damals …? Nein, es kann nicht … Oder doch? Ist sie der Grund für den Skandal, der ihn einst zur Flucht nach Wien zwang?

Modicks halbfiktive Künstlerbiografie ist eine lebendige Suche. Er ergründet die Spuren eines Dandys und Außenseiters, der zu einem brillanten Schriftsteller wurde. Das ungekürzte Hörbuch aus dem Audiobuch Verlag wird gelesen von Detlef Bierstedt. Bierstedt ist vielen als deutsche Synchronstimme von George Clooney bekannt. Sein angenehmes Timbre führt mit Charme durch den Roman.

Zu diesem großartigen Titel möchten wir mit euch eine neue Hörrunde starten! Wir stellen euch 15 Hörbuchexemplare zur Verfügung, auf die ihr euch bewerben könnt, indem ihr uns die folgende Frage beantwortet:

Mit welchem deutschen Schriftsteller (Keyserling ausgenommen) würdet ihr gerne mal ein Glas Wein trinken und warum?

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und eine neue Hörrunde mit euch! Allen viel Erfolg, wir drücken fest die Daumen.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Klaus Modick wurde am 02. Mai 1951 in Oldenburg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 387 Bibliotheken

auf 50 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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