Klaus Modick

 4.1 Sterne bei 347 Bewertungen
Autor von Konzert ohne Dichter, Klack und weiteren Büchern.
Klaus Modick

Lebenslauf von Klaus Modick

Klaus Modick wurde am 3. Mai 1951 in Oldenburg geboren. Nach seinem Abitur 1971 studierte er Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Hamburg und promovierte dort 1980 in Literaturwissenschaft mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Anschließend war er unter anderem als Werbetexter, Lehrbeauftragter, Schriftsteller und Übersetzer tätig. Sein Romandebüt »Ins Blaue« veröffentlichte er 1985; heute ist er neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Übersetzer engagiert. So hat er mittlerweile zahlreiche englische und amerikanische Werke ins Deutsche, u.a. Louis Stevenson, William Gaddis und Charles Simmons übertragen. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Cité Internationale des Arts Paris« und dem »Bettina-von-Arnim-Preis«. Seit 2000 lebt Modick wieder in Oldenburg. 2011 war Modick für den deutschen Buchpreis nominiert.

Alle Bücher von Klaus Modick

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Der Flügel

Der Flügel

 (2)
Erschienen am 01.05.2002
Ein Bild und tausend Worte

Ein Bild und tausend Worte

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Erschienen am 13.10.2016
Privatvorstellung

Privatvorstellung

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Erschienen am 01.02.1992
Vierundzwanzig Türen

Vierundzwanzig Türen

 (22)
Erschienen am 04.10.2018
Sunset

Sunset

 (42)
Erschienen am 16.07.2012
Klack

Klack

 (0)
Erschienen am 25.02.2013
September Song

September Song

 (8)
Erschienen am 01.09.2005

Neue Rezensionen zu Klaus Modick

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M

Rezension zu "Vierundzwanzig Türen" von Klaus Modick

Tolles Buch für Adventsstunden vor dem Kamin
marvellous_booksvor 2 Monaten


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Rezension zu "Keyserlings Geheimnis" von Klaus Modick

Keyserlings Geheimnis
Simi159vor 2 Monaten

Eduard von Keyserling, seines Zeichens- adeliger Dandy und Dichter verbringt den Sommer 1901 am Starnberger See. Eingeladen hat ihn der Dramatiker Max Halbe, der neben Keyserling noch mehr Künstler um sich gescharrt hat. von Keyserling ist eher ein Aussenseiter, doch die Anderen sind fasziniert von ihm und alle wollen unbedingt erfahren, welches sein großes Geheimnis ist, weshalb er zwanzig Jahre zuvor in einen Skandal verwickelt war und er in Adelskreisen deshalb zur Persona non grata wurde. 

Eduard von Keyserling sitzt für den Maler Louis Corinth Modell und erzählt währenddessen seine Geschichte. 


Fazit:

Wenn man Bücher nach dem Cover kauft, kann man schon mal überrascht werden. Dieses Buch „Keyserlings Geheimnis“ hab eich wegen des tollen  Musters auf dem Cover ausgesucht, Klappentext und Inhalt war mir erst mal egal.

Die Künstergruppe um Max Halbe und Keyserling selbst fand ich dann erst mal recht interessant, ist es doch eine ganz andere Welt, in die der Autor,  Klaus Modick, seine Leser entführt. 

Man ist ganz  nah dran, an dieser bunten Gruppe, ihrem ausschweifenden Leben und dem Leben heute wie damals von Keyserling. Stück für Stück legt der Autor dessen Geheimnis frei.

Modick setzt dabei oft das erzählerische Mittel der Aufzählung ein, Beschreibungen, Menschen, Orte, Gegebenheiten, werden immer erst mal in unendlich erscheinenden Aufzählungen charakterisiert. Das ist zwar sehr eigen und an manchen Stellen auch sehr amüsant, doch während des Lesens störte es mich mehr als einmal. Denn immer und immer wieder werden Dinge aufgezählt und nur selten geht die Geschichte voran. 

Selbst wenn Figuren und das Zeitgeschehen gut erfasst sind, braucht man als Leser eine große Portion Geduld um hinter das Geheimnis von Eduard von Keyserling zu kommen.


3 STERNE.

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Rezension zu "Vierundzwanzig Türen" von Klaus Modick

Gepflegte Langeweile
Giselle74vor 3 Monaten

Ein Adventskalender-Roman, in dem es um einen Adventskalender geht, der eine Geschichte enthält. Das ist ein bisschen wie eine Matrioschka, in der Puppe ist eine Puppe ist eine Puppe...
In 24 Kapiteln erzählt Modick über eine Familie in den Achtzigern, die an einen ungewöhnlichen Adventskalender gerät. Und mit jedem geöffneten Türchen erfahren wir zusätzlich etwas über drei Männer im Schnee (die von Kästner gefielen mir allerdings weitaus besser).
Ich mag literarische Adventskalender und mit Modick als Verfasser dachte ich, ich sei auf der sicheren Seite. Weit gefehlt. Selten habe ich mich so wohlformuliert gelangweilt. In der Familiengeschichte begegnen wir einem altväterlichen Biedermeier, der seine Teenagertöchter und ihre Kapriolen nicht versteht und daher von oben herab belächelt (wenn er sich nicht gerade aufregt) und dafür gleichermaßen von seiner jugendlicher denkenden Ehefrau belächelt wird. Betont wird immer wieder, wie gut heutige Generationen es doch im Vergleich zu Nachkriegskindern haben und wie wenig sie das zu schätzen wissen. Ernsthaft? Natürlich haben heutige Kinder es deutlich besser im Vergleich, nur dass sie den natürlich nicht ziehen, weil sie das gar nicht können. Im Gegensatz zur Nachkriegsgeneration haben sie nämlich die automatische Vergleichsmöglichkeit "früher-heute" nur begrenzt. Ich weiß auch, dass es mir besser geht als den Menschen im Mittelalter, trotzdem ist dieses Wissen nur theoretisch und drängt sich mir nicht ständig auf, weil ich nun einmal das Mittelalter nicht erlebt habe. Desweiteren kaufe ich auch Bücher ohne jedes Mal eine Dankeskerze für Gutenberg aufzustellen.
Ich war als Teenager auch nicht dankbar für die vielen Frauenrechtlerinnen, die auf der Straße für unsere Rechte gekämpft haben. Heute bin ich es umso mehr. Dankbarkeit entwickelt sich mit Verständnis der Sachlage.
Der moderne Teil des Romans liess mich also nun genervt und gelangweilt zugleich zurück. Mit dem anderen Teil sah es zunächst anders aus. Drei Männer stehlen in der Nachkriegszeit wertvolle Bilder und machen sie auf dem Schwarzmarkt zu Schinken, Schnaps und Zigaretten. Das zu lesen, war wirklich spannend. Ich mochte diesen Teil zunächst sehr. Bis die Herren mit der Ware in einen Schneesturm geraten. Und irgendwie nichts mehr passiert. Es schneit, es ist kalt, sie finden einen Stall mit einer schwangeren Frau, unsere drei Weisen mit Schinken, Schnaps und Zigaretten, irgendwo strahlt ein Stern und... Und ich wußte nicht, ob ich nun lachen, weinen oder das Buch zu Christbaumschmuck verarbeiten sollte.
Es tut mir ja leid, das über einen von Modick verfassten Text schreiben zu müssen, aber plump ist das Ding und in Teilen oberlehrerhaft und irgendwie gar nicht bewegend, obwohl es das ja offensichtlich soll, den Leser bewegen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu jung und meine Mutter fände den Roman zauberhaft, weil sie das passende Alter hat zum Vergleiche ziehen? Vielleicht finden wir das in der nächsten Adventszeit heraus.

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Gespräche aus der Community

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Jetzt auch als Hörbuch: Klaus Modicks „Keyserlings Geheimnis“

Der Dichter-Dandy mit dem dunklen Geheimnis

Klaus Modicks Künstlerroman über einen großen deutschen Literaten

Keyserling liebt das Leben. Das Leben zeichnet Keyserling. Und Lovis Corinth malt ihn. Als von der Syphilis zerfurchter Mann bleibt er der Nachwelt erhalten. Doch wer war Keyserling wirklich? Den skandalumwitterten Literaten umgeben Mythen und Geheimnisse. Klaus Modick nähert sich voller Witz und Schwung der Vergangenheit des baltischen Grafen an.

Im Jahr 1901 weilt der Graf wie Corinth und andere Künstler zur Sommerfrische am Starnberger See. Darunter sind auch ihr Gastgeber Max Halbe und Frank Wedekind. Keyserling beauftragt Corinth, ein Porträt von ihm anzufertigen. Während der Sitzungen versucht der Maler hinter die Fassade seines Kunden zu blicken. Warum flog dieser aus seiner Studentenverbindung? Was war der Anlass dafür, dass seine Familie ihn verstieß? Doch nichts. Keyserling bleibt stumm. Später aber kommt Licht ins Dunkel. Dann nämlich, als Keyserling mit Frank Wedekind ein Konzert besucht. Kommt ihm die Sängerin nicht merkwürdig bekannt vor? Sollte Sie diejenige sein, welche damals …? Nein, es kann nicht … Oder doch? Ist sie der Grund für den Skandal, der ihn einst zur Flucht nach Wien zwang?

Modicks halbfiktive Künstlerbiografie ist eine lebendige Suche. Er ergründet die Spuren eines Dandys und Außenseiters, der zu einem brillanten Schriftsteller wurde. Das ungekürzte Hörbuch aus dem Audiobuch Verlag wird gelesen von Detlef Bierstedt. Bierstedt ist vielen als deutsche Synchronstimme von George Clooney bekannt. Sein angenehmes Timbre führt mit Charme durch den Roman.

Zu diesem großartigen Titel möchten wir mit euch eine neue Hörrunde starten! Wir stellen euch 15 Hörbuchexemplare zur Verfügung, auf die ihr euch bewerben könnt, indem ihr uns die folgende Frage beantwortet:

Mit welchem deutschen Schriftsteller (Keyserling ausgenommen) würdet ihr gerne mal ein Glas Wein trinken und warum?

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und eine neue Hörrunde mit euch! Allen viel Erfolg, wir drücken fest die Daumen.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Klaus Modick wurde am 02. Mai 1951 in Oldenburg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 396 Bibliotheken

auf 52 Wunschlisten

von 11 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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