Klaus Modick Der kretische Gast

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Inhaltsangabe zu „Der kretische Gast“ von Klaus Modick

»Ein Balanceakt zwischen historischer Recherche, Abenteuerroman, Liebesromanze und Hommage an eine Insel« Hajo Steinert, Deutschlandfunk. Kreta 1943: Der deutsche Archäologe Johann Martens soll im Auftrag der Wehrmacht die Kunstschätze der besetzten Insel katalogisieren, die sich als Beutegut für Hitlers Germanisches Museum eignen. Der Einheimische Andreas wird zu seinem Fahrer und Führer, doch verbindet beide bald mehr. Die Lebensart der Kreter und noch mehr Andreas’ schöne Tochter Eleni schlagen Martens immer mehr in ihren Bann. Als die Deutschen eine Razzia planen, muss er sich entscheiden, wo er steht. Ein hochaktueller, spannender und gut recherchierter Roman, der zwischen den Vierzigerjahren und den Jahrzehnten danach, zwischen kretischem Sommer und Hamburger Winter angesiedelt ist.

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  • Der kretische Gast

    Der kretische Gast
    Burgkelfe

    Burgkelfe

    10. February 2015 um 14:36

    Kreta 1943: Der deutsche Archäologe Johann Martens soll im Auftrag der Wehrmacht die Kunstschätze der besetzten Insel katalogisieren. Der Einheimische Andreas wird zu seinem Fahrer und Führer, doch verbindet beide bald mehr. Die Lebensart der Kreter und noch mehr Andreas’ schöne Tochter Eleni schlagen Martens immer mehr in ihren Bann. Als die Deutschen eine Razzia planen, muß sich Johann entscheiden, wo er steht.  Ich bin ein Kreta-Fan und kenne die Insel ziemlich gut. Einige der im Buch beschriebenen Orte habe ich bereist und auch die Mentalität der Kreter ist mir nicht unbekannt. Die Gastfreundschaft, die wahrhaftig wie im Buch beschrieben, mit viel Raki bekundet wird, welchen ich mit den Einheimischen "auf die Gesundheit" getrunken habe, ist mir bestens bekannt.  Modick hat die Insel Kreta und deren Bewohner wirklich sehr eindrucksvoll und treffend beschrieben. Vieles habe ich als Besucher genau so erlebt.  Der Roman setzt sich aus zwei sich wechselnden Handlungssträngen zusammen und man ist gespannt wie die Geschichte zusammengeführt wird.  Besonders am Ende wächst die Spannung fast bis ins unerträgliche, so dass ich sehr schnell gelesen habe. Dabei haben mich die doch sehr ausführlichen Landschaftsbeschreibungen ein wenig gestört.  Ansonsten ist "Der kretische Gast" ein sehr beeindruckendes und empfehlenswertes Buch mit historischen Hintergrund.

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  • Rezension zu "Der kretische Gast" von Klaus Modick

    Der kretische Gast
    Duffy

    Duffy

    04. June 2012 um 16:47

    Die Hauptfigur dieses Romans ist eigentlich die Insel Kreta. Hierhin wird 1943 der deutsche Archäologe Martens versetzt, um Kunstgegenstände zu katalogisieren. Hier wird der Zivilist auch mit den bösesten Seiten des Krieges konfrontiert, die ihn dazu bringen, so nach und nach die Seiten zu wechseln. Nicht ganz unbeteiligt ist dabei auch die Tochter seines Freundes Andreas. 1975 findet auch der abgeschlossene Student Lucas Hollberg nicht zuletzt durch zwei Fotos, die er auf einem Hamburger Flohmarkt erwirbt und der strikten Weigerung seines Vaters, ihm etwas über seine Zeit in Griechenland während des Krieges zu erzählen, nach Kreta. Auch ihm begegnet hier eine Liebe. Aber nicht nur das, er hat auch einen Schlüssel zur Vergangenheit in der Hand. Zwei Handlungsstränge, die, man ahnt es fast, am Schluss zusammenlaufen. Bis dahin ist es ein langer Weg, den Modick großartig und spannend abhandelt. Seine Sprache, mit der er die Insel beschreibt, "riecht" und lässt eine tiefe Zuneigung für Land und Leute erkennen und lenkt so manches Mal positiv vom Geschehen ab. Das es in sich hat, denn die Greuel der Protagonisten des Weltkriegs sind hier in einer Deutlichkeit erfasst, die betroffen macht. Es ist viel von Schuld und Mut, von Vergeben und Patriotismus die Rede, heraus kommt jedoch immer wieder der große Verlierer bei diesen Geschichten: der Mensch selbst. Modick hat einen Roman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Minute nicht nur spannend ist, sondern den Leser auch 100%ig einnimmt. Besser kann man es nicht machen. Ein Meisterwerk der Erzählkunst.

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  • Rezension zu "Der kretische Gast" von Klaus Modick

    Der kretische Gast
    Dubois

    Dubois

    07. February 2011 um 09:21

    Diese Geschichte spielt an zwei Schauplätzen: Hamburg und (vorwiegend) Kreta. Und sie spielt in zwei Zeiten: der Gegenwart und dem Zweiten Weltkrieg. Der Zufall führt einen jungen Mann aus Hamburg nach Kreta. Dort begegnet er der Geschichte der griechischen Insel im Zweiten Weltkrieg. Der Leser erfährt wie es damals zur Zeit der deutschen Besatzung war, und er folgt dem jungen Mann auf seiner sehr persönlichen Fährte durch diese Zeit, in der er auch seine Familiengeschichte entdeckt. Denn es gibt dunkle Geheimnisse um seinen Großvater, der im Krieg auf Kreta stationiert war. Am Ende wartet eine sehr große Überraschung auf ihn. Mehr verrate ich nicht. Sehr schön geschrieben. Ein Buch über Liebe, Freundschaft, Kameradschaft, Krieg, und ein wenig auch die Suche nach sich selbst.

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