Klaus Modick Konzert ohne Dichter, 5 Audio-CDs

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Inhaltsangabe zu „Konzert ohne Dichter, 5 Audio-CDs“ von Klaus Modick

Die Chronique scandaleuse Worpswedes: Rilke und Vogeler, ihr Werk und die Frauen – ein epochales Gemälde. Heinrich Vogeler ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Doch sein eben fertiggestelltes Bild "Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff", das in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist für Vogeler das Resultat eines doppelten Scheiterns: als Künstler und seiner Freundschaft zu Rainer Maria Rilke. Der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie und sein 'Seelenverwandter' Vogeler haben sich entfremdet – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinander führte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise.

Konzert ohne Dichter

— Saralonde
Saralonde

Wer Rilke liebt o. mindestens achtet, kann dieses Buch nicht mögen. Modick macht Rilke schlecht in jedem Satz. Modick kann nur Natur!

— evalitera
evalitera

Wunderbares Buch, hervorragend gelesen von Christian Brückner, ein echter Genuss!

— Ginevra
Ginevra

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    Konzert ohne Dichter, 5 Audio-CDs
    Saralonde

    Saralonde

    02. September 2015 um 16:09

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben im Künstlerdorf Worpswede mehrere Maler und auch der Dichter Rainer Maria Rilke. Das Herz der Siedlung bildet der Barkenhoff, den der Maler Heinrich Vogeler einige Jahre zuvor gekauft und nach eigenen Plänen renoviert hat. Gerade hat Vogeler ein Gemälde fertiggestellt, er weiß nicht recht, wie er es nennen soll: “Das Konzert” oder “Sommerabend”. Zu sehen sind darauf die im Dorf ansässigen Künstler, doch einer fehlt: Rilke. Die Abwesenheit Rilke auf Vogelers Bild ist im Grunde das Leitmotiv des ganzen Romans, ist es doch ein Symbol für die schwierige Beziehung zwischen beiden Künstlern. Vogeler ist erfolgreich, wohlhabend und, vor allem, bodenständig. Er hadert sogar damit, im Grunde bereits alles erreicht zu haben. Rilke hingegen ist vergeistigt, hat stets Geldsorgen, scheint nur für seine Dichtung zu leben, heute würde man vielleicht sagen “er ist verhuscht”. Der arme Rilke kommt bei Klaus Modick nicht besonders gut weg, zunächst musste ich häufig über ihn schmunzeln, bei manchen geschilderten Gedankengängen Vogelers dann sogar laut lachen. Es ist aber keine bösartige Häme gegen Rilke, ich mag Rilkes Dichtung und daran hat sich durch die Lektüre des Romans auch nichts geändert. Modick geht bei seiner Schilderung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Künstlern von Worpswede nicht linear vor, er springt zwischen verschiedenen Zeitebenen, was gelegentlich verwirrend ist, mir war nicht immer gleich klar, von welcher Zeit gerade die Rede ist. Ankerpunkt ist jedoch der Zeitpunkt der Fertigstellung des berühmten Gemäldes “Das Konzert”. Modicks Sprache ist ein purer Genuss, es macht richtig Spaß, zuzuhören. Natürlich trägt auch Christian Brückner seinen Teil dazu bei. Ich hatte mich bisher nicht viel mit der Künstlerkolonie beschäftigt, doch dieses Buch macht Lust, sich eingehender damit zu beschäfigen. Ich habe mir im Internet ein paar Werke von Vogeler angesehen und festgestellt, dass sie genau meinem Geschmack entsprechen. Natürlich wird in diesem Roman keine große Spannung aufgebaut und mitunter ist die Erzählung auch etwas behäbig. Das Buch bietet jedoch vor allem in sprachlicher Hinsicht höchsten Lesegenuss und bietet uns tiefgründige Einblicke in das Leben im Künstlerdorf Worpswede.

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  • Spiessig. Buch ohne Empathie.

    Konzert ohne Dichter, 5 Audio-CDs
    evalitera

    evalitera

    16. July 2015 um 11:55

    Klaus Modick Konzert ohne Dichter. Habe das Buch voller Vorfreude in der Buchhandlung gekauft. Die Naturbeschreibungen und Stimmungen sind teilweise sehr gut, trotzdem kam Langeweile auf, ich musste an Karl May denken, der ja auch sehr ausführlich Natur beschreibt. Dann lässt Modick den Dichter Rilke auftreten und die Dialoge sind sehr platt. Überall steckt Kritik an Rilke. In derBemerkung, dass Rilke nicht gerne zu Schützenfesten ging, also nicht volksnah ! gewesen sei kam zuerst der Impuls das Buch in die Ecke zu schmeissen. Ich hasse Schützenfeste und würde nicht geschenkt dahin gehen.Eine spiessige Sicht auf den Dichter Rilke. Tut mir leid ich verstehe nicht die guten Reszensionen. Herr Modick Neid wird ihn wohl hoffentlich bald als Dichter vergessen machen. Was heutezutage alles hochgejubelt wird. Nein Danke.

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