Klaus N. Frick

 3.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Das blutende Land, Vielen Dank, Peter Pank und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Klaus N. Frick

Klaus N. FrickDas blutende Land
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Das blutende Land
Das blutende Land
 (4)
Erschienen am 02.11.2017
Klaus N. FrickDas blutende Land: Roman
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Das blutende Land: Roman
Das blutende Land: Roman
 (1)
Erschienen am 26.10.2017
Klaus N. FrickSardev - Der Schatten des Friedens
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Sardev - Der Schatten des Friedens
Sardev - Der Schatten des Friedens
 (1)
Erschienen am 15.05.2015
Klaus N. FrickFür immer Punk?
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Für immer Punk?
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 (0)
Erschienen am 12.09.2016
Klaus N. FrickSardev - Der Schatten des Friedens
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Sardev - Der Schatten des Friedens
Sardev - Der Schatten des Friedens
 (0)
Erschienen am 08.06.2015
Klaus N. FrickVielen Dank, Peter Pank
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Vielen Dank, Peter Pank
Klaus N. FrickChaos en France. Peter Pank in Avignon
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Chaos en France. Peter Pank in Avignon

Neue Rezensionen zu Klaus N. Frick

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Monkbergs avatar

Rezension zu "Das blutende Land: Roman" von Klaus N. Frick

Am Ende verlieren alle
Monkbergvor 5 Monaten

Das Blutende Land ist nicht eigentlich eine Dystopie. Man muss schon sagen: leider. Der Roman von Klaus Frick zeigt vielmehr recht realistisch, was die Gier nach Macht bewirken kann. Die Faktoren, die zur Katastrophe führen, sind allerdings viele und die Mitstreiter, die ohne es zu ahnen in schöner Gemeinsamkeit gegeneinander arbeiten, zahlreich.

Darum verlangt die Lektüre über weite Strecken vielleicht mehr Geduld, als der Leser aufbringen möchte. Wer durchhält, wird jedoch belohnt.

Nein, auch das ist der falsche Ausdruck. Frick geht immer bis an die Schmerzgrenze. Seine Protagonisten werden schonungslos bloßgestellt. Da ist zum Beispiel jener jüngerer Sohn aus der Oberschicht mit dem entsprechenden Standesdünkel, der einen unbedeutenden Statthalter-Posten in der Provinz zugeteilt bekommt, auf dem er aller Wahrscheinlichkeit nichts anstellen kann – und der natürlich unbedingt eine gute Figur machen will, Bedeutung erlangen. Der darum ein leichtes Opfer der Einflüsterungen einer weiteren Figur dieses Romans wird, die von einer anderen Gruppe mit schwindender Macht ausgesandt wurde, um ihn von den wirklichen Vorgängen abzulenken. Das geht schief, in gleich mehrerer Hinsicht. Doch es führt hier zu weit, bis ins Detail auszuführen, hinter welchen Heiligen Gral alle Gruppen her sind, die das Land letztlich nur zum Bluten bringen.

Bluten und leiden werden in dem Krieg, der aus den Machenschaften verschiedener Beteiligter entsteht, hauptsächlich wieder die kleinen Leute. Menschen, die nichts getan haben, das ihr Leiden rechtfertig. Das im Übrigen ungeschönt dargestellt wird. Urteile werden gnadenlos vollstreckt, die Henker lassen ihren teils unschuldigen Opfern kein letztes Fitzelchen Würde, die Mörder und Vergewaltiger erfahren keinerlei Läuterung und die Schlachten sind, was sie heißen: Es ist ein Hauen und Stechen, Schreien, Blut, Gestank, dass man davon entsetzt ist.

Niemand kommt ungeschoren davon.

Nicht der junge Held des Romans, der zu Beginn des Romans aus Unwissenheit Unrecht begeht und in der Folge bitterbose am eigenen Leib erfährt, was Besessenheit wirklich bedeutet. Frick schreibt keine attraktiven Helden, denen die Frauen zu Füßen liegen. Hier wird keine Welt gerettet, wir erleben im Gegenteil einen Untergang, mit dem keiner der Protagonisten gerechnet hat, der aber das Ausmaß einer Lawine annimmt. Frick zeigt das alte Thema des Zauberlehrlings. Die Geister, die im Blutenden Land gerufen werden, nehmen an den Rufern Rache.

Am Ende ist nach dem Krieg eindeutig vor dem Krieg. Es gibt nur quasi Sieger, Menschen, die zu ihrem eigenen Erstaunen überlebt haben und nun wieder bei Null beginnen müssen – wie übrigens alle Überlebenden, auch realer Katastrophen.

Niemandem wird vom Autor etwas geschenkt.

Wer keinen der bekannten „echten“ Kriegsromane lesen möchte und keinen Bock auf die übliche „Junge-rettet-im-Alleingang-die-Welt“ High-Fantasy mehr hat, sollte unbedingt „Das Blutende Land“ lesen. Der Roman ist es wert.

Alle anderen seien hiermit gewarnt.

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MellieJos avatar

Rezension zu "Das blutende Land" von Klaus N. Frick

Zum Schluss noch spannend, dazwischen aber immer ein Auf und Ab
MellieJovor 6 Monaten

Rezension von Melanie zu Das Blutende Land von @Klaus N. Frick 


3 von 5 🌟  zum Schluss richtig spannend, dazwischen aber immer ein Auf und Ab.

Inhalt 
Brutale Kämpfe, tödliche Intrigen und uralte Magie - Klaus N. Fricks düsteres Epos entführt den Leser in eine faszinierende Dark Fantasy-Welt 
Das Imperium der Eskoher herrscht mit eiserner Hand über das Land Patloren. Als blutige Aufstände ausbrechen, wird der Bauernsohn Sardev in die Kämpfe verwickelt. Er gerät in Gefangenschaft – bei einem der letzten noch lebenden Zauberer. In einem Zeitalter, in dem sich die Magie ihrem Ende zuneigt, wird er zum Opfer eines grausamen magischen Experiments: Sardevs Geist wird mit dem eines Wolfes verschmolzen. Fortan soll er den Eskohern als menschliche Waffe dienen. Der Zauberer allerdings verfolgt ein Ziel, das nur sein eigenes Überleben vorsieht, und Sardev erweist sich als der Einzige, der ihn aufhalten kann. 
Düster, grimmig, actionreich - eine neue Saga für Fans epischer Dark Fantasy

Meinung 
Titel und Cover passen perfekt zusammen.
Laut der Beschreibung handelt es sich bei diesem Einteiler um Dark Fantasy.  Ich habe in letzter Zeit viel von Markus Heitz gelesen aus diesem Genre. Und klar kann niemand am Heitz heran reichen, und der Vergleich hinkt leider. Mich hat Das Blutende Land nicht vollends überzeugen. 

Die Geschichte spielt in einem Land namens Patloren dort ist unter einer alten Bergkette Magie verborgen. Ähnlich dem Blut unter der Haut im menschlichen Körper. 

Dieses Gebirge ist der zentrale Mittelpunkt der Story.

Es gibt auch verschiedene Handlungsstränge,  die ähnlich einer Quelle dort entspringen.

Angefangen mit der Kriegerin Zarg-Nolesa,  welche einen großen Zauber unter der Erde findet.  

Und Sardev der von ebendiesem Zauber mit einem Wolfsgeist🐺 verbunden wird.

Dann ist auch noch der Verwalter und Befehlshaber der Armee Patlorens namens Nesh-Tilans. 

Und noch zu erwähnen ist der einflussreiche Söldner Shorrn Mekeis 

Diese 4 Personen und ihr Leben verwebt der Autor zu einer Geschichte, und das obwohl alle zuerst gar nichts miteinander zu tun haben.

Hier plätschert die Story so vor sich hin, ganz gut hat meine Welt nicht aus den Angeln gehoben. Manche Szenen fand ich zum Einen langatmig und manchmal sogar unwichtig.

Das ganze gipfelt dann allerdings in einer Schlacht,  die ihres Zeichens sucht. Nach einigen Längen ist man aber in der Geschichte drin und fiebert mit.

Den Schreibtisch fand ich sehr pompös und teilweise zu ausschweifend, was mir das vorankommen erschwerte, und mich zum einen mit den Augen Rolle ließ oder gar eine längere Pause machen ließ.

Das manchmal Blutige hat mich dann wieder Hoffnung schöpfen lassen. 

Die Balance zwischen blutigen und ekligen Gemetzel und einer guten, ehrlichen Schlacht zu finden ist Klaus N. Frick. Allerdings gut gelungen

Wer auf sympathische Charaktere und Protagonisten hoffte, muss ich klar enttäuschen,  da ist keiner mit dem man mitfiebern möchte, das fand ich schade, letztendlich ist es einem egal wer lebt, stirbt oder leidet. 

Das einzige Schicksal welches einigermaßen interessant war, war das der Kriegerin, die anderen wollte ich nur noch schütteln und mit dem Kopf auf eine Tischplatte schlagen.

Den magischen Teil von Sardev und dem Wolfsgeist fand ich gelungen und peppte die Geschichte auf.

Schade war, was ich bei Heitz so liebe, eine Karte, das hätte einen doch gut getan sich zurecht zu finden, wo die Gewässer, Provinzen und Städte sind.

Im letzten Teil als endlich die Magie ausbrach war ich gefesselt. 

Es ist eine solide Fantasie Geschichte, aber in meinen Augen nicht mehr. 

Trotzdem eine Leseempfehlung für Menschen die Magie mögen.

Fakten
545 Seiten  
TB  12,99 €
Kindle 4,99 €

Erschienen im @Knaur Verlag 

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag bei allen Plattformen, welche Bücher und Ebooks anbieten. 

Ich möchte mich beim Verlag für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplares bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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CallaHearts avatar

Rezension zu "Das blutende Land" von Klaus N. Frick

Wird im letzten Drittel richtig spannend!
CallaHeartvor einem Jahr

"Das blutende Land" ist der erste (und für das Genre überraschenderweise einteilige) epische Dark-Fantasy Roman von Klaus N. Frick.

Im Land Patloren gibt es eine uralte Bergkette, unter der die Magie verborgen liegt wie Blut im menschlichen Körper.
Darum drehen sich alle Handlungsstränge:
Zarg-Nolesa, die Kriegerin, die einen verrückten, aber mächtigen Zauberer dort in den Bergen entdeckt.
Sardev, unsere Hauptperson, die von ebendiesem Zauberer mit einem Wolfsgeist verbunden wird.
Nesh-Tilan der Verwalter des Landes und Befehlshaber der Armee.
Und Shorrn Mekeis, ein einflussreicher Söldner in Nesh-Tilans Armee.
Klaus N. Frick verbindet diese vier Handlungsstränge, die anfangs größtenteils nichts miteinander zu tun haben zu einer großen Schlacht am Ende. Den Weg dorthin hat er allerdings nicht ganz ohne Langen geschafft. Vor allem durch Szenen, die für den Fortgang der Handlung nicht relevant sind, wie beispielsweise die Schifffahrt des Verwalters, zieht es sich teilweise.
Letztendlich ist man jedoch irgendwann in der Geschichte drin und fiebert mit der Handlung mit.

»Wieder ertönte das Heulen in der Ferne, diesmal noch länger als vorher, wie ein Klagelied, das über die Hügel getragen wurde.«


Klaus N. Fricks Schreibstil ist sehr poetisch, sodass man sich am liebsten jeden fünften Satz herausschreiben würde (zumindest ich ;)), jedoch schweift er des Öfteren auch ins Brutale ab.

»Mit einem schmatzenden Geräusch löste sich die Klinge aus dem Toten.«


Ich finde, hier haben Dark-Fantasy-Autoren eine anspruchsvolle Aufgabe, die Balance zu halten, sodass man sich als Leser nicht angeekelt von dem Buch abwendet, aber trotzdem die Atmosphäre auf dem Schlachtfeld realistisch und niveauvoll darstellt. Das gelingt Klaus N. Frick hier allerdings sehr gut trotz mancher brutaler Sätze.

»Schreiende Männer taumelten brennend durch den aufgewirbelten Staub, wohl von den Kräuterhexen mit entzündet.«


Und ich glaube, die häufigsten Wörter in diesem Buch waren mitunter "Blut", "Schweiß", "Söldner" und "Gestank". xD

Wer auf sympathische Charaktere setzt, mit denen man sich identifizieren kann, wird hier wahrscheinlich noch einen Kritikpunkt finden. Sardev ist zwar relativ sympathisch, bei Zarg-Nolesa bin ich immer noch geteilter Meinung. Sie ist zwar einerseits cool und unnahbar, andererseits hat sie aber auch nur ihren eigenen Vorteil im Sinn. Und die restlichen Charaktere wollte ich ab irgendeinem Punkt einfach nur noch an die Wand klatschen, weil sie so unglaublich anstrengend waren mit ihrer verqueren Weltansicht.
Oh, übrigens - an die Namen gewöhnt man sich mit der Zeit ;)
Sehr gelungen fand ich auch Sardevs Beziehung zu dem Wolfsgeist, mit dem er immer wieder um die Vormacht in seinem Körper kämpft. Hier hat der Autor auch mit einem wundervoll epischen Epilog geschrieben. er rundet die Geschichte toll ab.

Das einzige, was mir noch gefehlt hat, war eine Karte zur besseren Übersicht über das Land, das Gebirge und die ganzen Städte und Provinzen.

Fazit: Ab dem Ausbruch der Magie konnte ich das Buch nur noch mit Mühe aus der Hand legen, davor jedoch hätte ich mich gefreut, wenn der Autor schneller zum Punkt käme und schneller die Spannung aufbaut. Aber ich werde Klaus N. Frick trotzdem weiter verfolgen und auf weitere Fantasyromane warten. :)

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