Klaus Oberbeil Gesundes Essen - gesunde Gene

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Inhaltsangabe zu „Gesundes Essen - gesunde Gene“ von Klaus Oberbeil

Dass Gene wesentlich für Merkmale und Eigenschaften eines Menschen verantwortlich sind, ist allgemein bekannt. Doch dass sich umgekehrt auch die Gene durch unser Verhalten beeinflussen lassen, ist weit weniger geläufig. Dies zu ändern, hat sich der Medizinjournalist Klaus Oberbeil vorgenommen. Sein Buch zeigt, welch wichtige Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität die noch junge Wissenschaft der Epigenetik zu leisten vermag: durch konkrete Hinweise für eine optimale Ernährung. Jünger, fitter, schlanker – das „genetische“ Ernährungsprogramm Gene können schwächend, aber auch stärkend auf die Zellen des menschlichen Körpers wirken. Seit Kurzem weiß man, dass eine bewusste Ernährung die positiven Aspekte der genetischen Steuerung erheblich befördert. Ausgehend von dieser Erkenntnis, präsentiert der Autor ein verständliches und leicht umsetzbares Ernährungsprogramm. Es hilft z. B. dabei, die Begleiterscheinungen des Älterwerdens abzumildern und die individuelle Idealfigur zu erreichen. Zudem bietet der Ratgeber wertvolle Einblicke in die Geheimnisse der menschlichen Psyche – denn auch sie hängt von den Genen ab. Können wir unsere Gene wirklich beeinflussen? Ja

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  • Rezension zu "Gesundes Essen - gesunde Gene" von Klaus Oberbeil

    Gesundes Essen - gesunde Gene
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. February 2011 um 12:35

    Gene sind beeinflussbar Jahrzehntelang haben diverse Diäten in mannigfaltigster Form die Runde gemacht. Seit einigen Jahren nun bereits differenziert sich allerdings einerseits das Wissen um die Ernährung und ihre Folgen mehr und mehr aus und zum anderen rückt ebenso mehr das „gesunde Essen“ in den Vordergrund des Interesses, weniger das Kilo verlieren um jeden Preis (samt sattsam bekanntem Jojo Effekt). Klaus Oberbeil setzt in diese breite Diskussion (in der ebenfalls höchst unterschiedliche und sich gar feindlich gegenüberstehende Konzepte zu finden sind) nun einen eigenen, in dieser Form anderen Schwerpunkt. In seinem Ernährungsprogramm, dass sich ebenso auf das körperliche Wohlbefinden wie auch auf das seelische Gleichgewicht durch die richtige Ernährung richtet, folgt er der Grundthese, dass die menschlichen Gene nicht nur unsere Physiognomie und allgemeine Disposition bestimmen, sondern auch umgekehrt die Gene durch äußere Einflüsse zumindest beeinflussbar sind. Gene können durch das richtige Lebensmittel gestärkt werden. Seien es Gene, die für die Fettverbrennung zuständig sind, seien es Gene, die für ein starkes Immunsystem sorgen, seien es jene Gene und biochemischen Vorgänge, die für ein ausgeglichenes und glückliches Lebensgefühl die Grundlagen setzen, Seine Behauptung ist, dass durch die entsprechende Ernährung die Gene auf ein Programm der Gesundheit einstellbar sind. Durch die Nutzung der vorhandenen Zellkräfte soll somit ein gesünderes (und, wie er explizit betont), schlankeres Lebens, möglich sind. Natürlich belegt er seine These in einem umfassenden und thematisch geordnetem Einleitungsteil, verweist auf die Wechselwirkungen von Ernährung und Genen, somit der allgemeinen Befindlichkeit des Körpers und listet die wesentlichen und notwendigen Nährstoffe für einen gesunden Körper auf, unter denen dem Wasser eine herausragende Bedeutung zukommt. Auch im weiteren Verlauf richtet sich der größte Teil des Buches weniger auf konkrete Rezepte, sondern eher auf die Darstellung der Wechselwirkung bestimmter Lebensmittel im chemischen Ablauf der Körperfunktionen. Hierbei entfaltet Oberbeil seine Erkenntnisse in vier Themenbereichen. Im Blick auf die zunehmende Übergewichtigkeit kommt, in diesem System, dem FTO Gen eine besondere Rolle zu auf dem Weg zur Idealfigur (schlank). Unter anderem den Telomeren weist er in zweiter Zielrichtung Kräfte gegen das Älterwerden zu, die ATP Konzentration vor allem stellt er in engen Zusammenhang mit der persönlichen Fitness und das Tyrosin ist, gemeinsam mit einer Reihe anderer Enzyme und Botenstoffe, zuständig für innere Balance und Glückshormone. Zu all diesen Themen benennt Klaus Oberbeil ausführlich entsprechende Lebensmittel und deren chemische Wirkung im Körper, um die erwünschten Effekte zu erzielen. Den Abschluss des Buches bildet zu guter letzt ein, recht übersichtlich geratenes, Ernährungsprogramm, dass alle Erkenntnisse der verschiedenen Themenrichtungen des Buches bündelt und für die einzelnen Tageszeiten eine Auswahl an Lebensmitteln und Rezepten vorlegt, mit Hilfe derer die wichtigen Gene und Hormone des Körpers zielgerichtet „gefüttert“ werden können. Hier fällt bei näherer Betrachtung auf, dass sich die Ernährung nach Oberbeil durchaus bereits bekannten Richtungen zuwendet. Ein hoher Vollkornanteil, gepaart mit dem Verzicht auf Fleisch und damit eine Reduzierung der Fettaufnahme, viel Gemüse und Salat und, vor allem, ein hoher Anteil an eiweißhaltigen Lebensmitteln. In der praktischen Umsetzung bietet das Buch somit, außer dem ein oder anderen neuen „Schmankerl“, wenig Neues. Dem Laien ist es, trotz ausführlicher Erläuterungen des Autors, sicher nicht möglich, die biochemischen Vorgänge einwandfrei zu verifizieren, die Grundthese, dass Gene durch Zugabe äußerer Stoffe beeinflussbar sind ist im Kern zuzustimmen, aber auch hier gilt für die vielen Einzelheiten und Feinheiten, dass die Ausführungen Klaus Oberbeils letztendlich (wie so oft bei ähnlichen Programmen) auch ein gehöriges Maß an Glauben (zumindest beim lesenden Laien) voraussetzen. Die vorgeschlagene Ernährungsumstellung insgesamt, gepaart mit dem Aufruf zu mehr Bewegung, stellt keine unbedingt neuen Erkenntnisse in den Raum. Fraglich bleibt dennoch, ob dem Programm bei aller Einführung und Erläuterung, nicht doch auf Dauer das gleiche Schicksal beschieden sein wird, wie so man anderen Aufrufen und Darlegungen zu einer gesunden, eher vegetarischen Ernährung. In sich sind die Thesen des Buches klar formuliert, verständlich und breit erläutert, die gedachten Folgen für den Körper werden anschaulich. So liegt es am Leser, dieses Ernährungsprogramm an sich zu erproben und seine Erfahrungen damit zu machen, die Voraussetzungen für einen solchen Versuch sind durch das Buch sicherlich fundiert geschaffen.

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