Klaus P Becher

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Autor von Der Selbsthelfer.

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Der Selbsthelfer

Der Selbsthelfer

 (2)
Erschienen am 16.01.2017

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Rezension zu "Der Selbsthelfer" von Klaus P Becher

Rezension zu "Der Selbsthelfer" von Klaus P Becher
frauHesevor 10 Jahren

Was geschah mit denen, die in einer sozialistischen Welt zu Bett gingen und in einer kapitalistischen Welt aufwachen? Und was bewegte die anderen, die plötzlich neue Landsleute empfangen?

Neue Lebensansichten, Erwartungen, Abenteuer, Gefahren – Freundschaften, Liebesbeziehungen, Ränke, Intrigen, Gaunereien – überall fehlende Erfahrungen, dieses einmalige Ereignis zu händeln.

Die handelnden Personen unterschiedlichster Lebensläufe, verpackt in einer spannenden Geschichte von Seilschaften, wilden Osten, Goldgräberstimmung, völlig neuen Erfahrungen in allen menschlichen Gefühlen. Die Hauptfigur versucht einen Weg zu finden, als Selbsthelfer. Unternehmer verschiedener Bereiche suchen Verbindung zu ihm, sie wollen die eigenen Unternehmen im mächtigen Sog seiner Entwicklung sanieren und viel Geld verdienen. Die unterschiedlichsten Menschen treten auf, vom seriösen Bauunternehmer bis zum windigen, ja, kriminellen Geschäftemacher, vom, auch persönlich beteiligten, Großbanker bis zum sizilianischen Mafia-Boss. Es wird gehandelt, gearbeitet, gefeiert, geliebt. Neue Firmen gründen sich, Menschen gehen geschäftlich und privat neue Bindungen und Beziehungen ein. Eine Zeit lang schwimmt Karban auf der Welle des Erfolges. Die Bauwirtschaft boomt, Förderquellen sprudeln, der Markt nimmt alles zu guten Preisen auf. Doch der Niedergang folgt nahtlos. Überkapazitäten führen um Preisverfall, der Konkurrenzkampf nimmt bizarre Formen an, hinzu kommen persönliche Verfehlungen von Gesellschaftern und Geschäftspartnern, die sich an der Firmenkasse bedienen.

Als Altersvorsorge hatte Karban sich an einer Firma beteiligt, die unter Führung eines Grafen Erasmy Nobelimmobilien im Osten auf den Markt wirft. Erasmy unterschlägt die Einnahmen und wird inhaftiert. Karban verliert sein Geld. Es wird für jeden offensichtlich, dass das Unternehmen umgebaut werden muss. Karbans Traum von einem Großunternehmen, das er allein führen und beherrschen kann, ist ausgeträumt. Zu viel geschieht hinter seinem Rücken, zu wenig hat er Einfluss auf das Handeln der Partner. In dieser Zeit erkrankt seine Frau seelisch schwer. Er muss sich entscheiden: Auf der einen Seite die Firma, auf der anderen Seite seine Frau. Er sucht keinen Kompromiss, das würde seinem
Charakter widersprechen.

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