Klaus Paffrath Mordskunst

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Inhaltsangabe zu „Mordskunst“ von Klaus Paffrath

Der Liebe wegen kehrt Johannes
Fielding als Staatsanwalt
nach Erfurt zurück. Kaum dort
angekommen, stolpert er bereits
über seine erste Leiche.

Alles sehr turbulent, chaotisch mit einem Ermittler als Staatsanwalt der manchmal zu naiv in dem Buch dargestellt wird.

— chris_ma

Ein Muss für alle Erfurter und Krimileser mit Kunstinteresse. Toller Humor, leider Schwächen bei der Handlung.

— rike84

Kunsthandel und Kunstfälschung in einem spannenden Krimi!

— mabuerele

Guter Thüringenkrimi, der vor allem im letzten Drittel richtig spannend wurde.

— seschat

Eine nette Geschichte mit Lokalkolorit und einem sympathischen Staatsanwalt als Ermittler.

— Bibliomarie

Nettes, kurzweiliges Buch, das nicht unbedingt durch den Krimi-Anteil auffällt, aber durch Insiderwissen und Wortwitz punkten kann...

— SunshineSaar

Der etwas tolpatschige und in Fettnäpfchen tretende Staatsanwalt Fielding ermittelt und ist lange Zeit auf der total falschen Spur.

— Nisnis

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  • Mordskunst

    Mordskunst

    BuecherDanny

    27. January 2017 um 11:27

    Johannes Fielding aus Berlin hat seinen ersten Arbeitstag als neuer Staatsanwalt in Erfurt. Er rechnet mit einem großen Empfang, doch es kommt ganz anders. Bei einer Feuerwehrübung wird im Büro des Kollegen Hillenbrandt eine Leiche gefunden. John Patton ist Kunstsammler und ist aus Amerika angereist. Der erste Fall für den Neuling Fielding, für den es schnell gefährlich wird als sein Kollege Hillenbrandt plötzlich spurlos verschwindet... Das Buch dreht sich zuerst sehr viel um Fielding und seine Fernbeziehung zu seiner Freundin Tina. Er hat den Kopf nicht recht frei für die Ermittlung und seine Gedanken sind oft in Berlin. Die Ermittlungen kommen daher viel zu kurz, was das Buch zunächst recht langweilig macht. Später nimmt der Krimi dann ein wenig Fahrt auf als Fielding alleine versucht die Täter zu stellen. Im Ganzen war es ein unterhaltsam zu lesender Krimi mit gut beschriebenen Charakteren und Lokalkolorit. Der Kunstfälscherfall war ganz interessant aber nicht besonders spannend. Die Beziehungsgeschichte von Fielding hat in meinen Augen zu viel Raum eingenommen.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Leserunde zu "Mordskunst - Ein Thüringen-Krimi" von Klaus Paffrath

    Mordskunst

    katja78

    Mordskunst Liebe Leseratten, wir laden wieder zur regionalen Leserunde ein! Lest gemeinsam den neuen Thüringen-Krimi "Mordskunst" von Klaus Paffrath & schreibt uns eure Meinung zum Buch! Der Liebe wegen kehrt Johannes Fielding als Staatsanwalt nach Erfurt zurück. Kaum dort angekommen, stolpert er bereits über seine erste Leiche und das direkt vor der Erfurter Staatsanwaltschaft. Kurze Zeit später verschwindet der zuständige Staatsanwalt Peer Hildebrandt. Hatte er etwas mit dem Mord zu tun oder wurde er selbst Opfer eines Verbrechens? Fielding ermittelt und bringt sich damit schnell in Gefahr. Vertraut er den richtigen Leuten? Klaus Paffrath, Jahrgang 1961, ist seit 1993 als Jurist in der Thüringer Landesverwaltung tätig. Aber das ist nicht der einzige Grund für mörderische Fantasien: Seit vielen Jahren schreibt er Kurzkrimis, schaffte es beim Thüringer Krimipreis 2012 auf die Longlist und veröffentlichte 2010 unter der Pseudonym Johannes Goettsche »Kanzlerbonus«, seinen ersten Krimi um Johannes Fielding. Wir suchen nun mindestens 15 Leser, die gerne in Regional-Krimis versinken und sich in dem Genre richtig wohlfühlen. Wir vergeben 15 Bücher für diese Leserunde. Blogger dürfen sich gerne mit ihrer Blogadresse bewerben. Bewerbungsfrage:  Wie interessant findet ihr Ermittlertätigkeiten? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Schaut auch mal beim Sutton Verlag rein, da winken nun tolle Neuerscheinungen! *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt.

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    • 151
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • Kunstfälscher am Werk

    Mordskunst

    Estrelas

    29. November 2015 um 11:46

    Der Staatsanwalt Johannes Fielding beginnt seinen ersten Arbeitstag in Erfurt mit Ermittlungen zu einem Mord und begibt sich in die Kunstfälscherszene. "Mordskunst" ist bereits sein zweiter Fall. Aber auch ohne den Vorgänger zu kennen, ist es nicht schwer, sich in der Geschichte zurechtzufinden. Der Protagonist ist noch recht jung und hat dadurch einige Wesenszüge, wie Unerfahrenheit und Selbstüberschätzung, die mal ein Schmunzeln hervorrufen, mal nerven. Die Handlung wirkt immer wieder sprunghaft (vielleicht soll es die Unentschlossenheit Fieldings unterstreichen, dass er sich von seinen Zielen leicht ablenken lässt) oder zäh (Autofahrten mit wirren Gesprächen und Gedanken), so dass die Auflösung des Falls fast nebensächlich wird. Für mich waren die schönsten Stellen die, in denen ich meine Heimatstadt wiedererkannte.

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  • Nichts für mich

    Mordskunst

    kleinegrauewolke

    Staatsanwalt Johannes Fielding hat seine neue Stelle in Erfurt noch gar nicht recht angetreten, als auch schon die erste Leiche gefunden wird – ein amerikanischer Kunstsammler, der nach Thüringen gekommen war, weil er vermutete, Opfer einer Fälscherbande geworden zu sein. Ermordet wird er nicht irgendwo, sondern im Gebäude der Staatsanwaltschaft. Man tut sicher nicht gut daran, von einem Regionalkrimi allzu viel Realitätsnähe zu erwarten. Schon allein die Anzahl der auf ihren Seiten in beschaulichen deutschen Landen vorzeitig aus dem Leben scheidenden Mitbürger übersteigt die Realität sicher um ein Vielfaches. Dennoch ist es schön, wenn ein Krimi einer gewissen Logik folgt und von seinen Lesern keine allzu groβe „suspension of disbelief“ einfordert – oder wenn er dies tut, sollte er dies wenigstens auf andere Weise ausgleichen, d. h. so spannend oder unterhaltsam sein, dass man ihm die Löcher in der Logik nachsieht. Bei „Mordskunst“ ist dies leider eher nicht der Fall. Der Autor, als „Jurist in der Thüringer Landesverwaltung“ beschrieben, scheint weniger Einblick in die Abläufe von Ermittlungstätigkeiten zu haben als der durchschnittliche Tatort-Zuschauer. Sein Staatsanwalt löst z. B. nicht nur mehr oder weniger zufällig eine wilde Schieβerei aus, sondern kann sich dann vom Schauplatz entfernen, ohne auch nur ansatzweise von der Polizei befragt zu werden. (Vielleicht ja als Wiedergutmachung dafür, dass er ansonsten andauernd von Polizisten verhört wird, weil er – natürlich versehentlich – in Wohnungen einbricht, Unfallflucht begeht und in Entführungen verwickelt wird.) Offenbar empfand der Autor die Handlung selbst als etwas dünn, denn er reicherte sie mit einer wenig glaubwürdigen Beziehungsgeschichte und slapstickhaften Einlagen an, die zumindest diese Leserin leider auch nicht recht überzeugen konnten. Das Lokalkolorit wird vor allem durch bemüht wirkende Wegbeschreibungen („Er fuhr weiter Richtung Stadtilm, bog in Werningsleben ab und nahm die Landstraβe nach Riechheim.“) erzeugt; die Nebenfiguren bleiben hingegen schablonenhaft, ohne erkennbaren Thüringer Hintergrund. Schade, ich hatte mir solidere Krimikost erhofft.

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    • 2
  • Mord und Kunst

    Mordskunst

    Simi159

    22. November 2015 um 20:54

    Erfurts neuer Staatsanwalt, Johannes Fielding, aus Berlin hat seinen ersten Arbeitstag. Doch anstatt eines großen Empfangs gib es erst mal eine Leiche und er hat somit direkt seinen ersten Fall. Der Tote ist der amerikanische Kunstsammler John Patton, der im Büro des Staatsanwaltskollegen Hillenbrandt bei einer Feuerwehrübung gefunden wird. Fielding beginnt zu ermitteln, doch ehe er genaueres herausfinden kann verschwindet Hillenbrandt spurlos, und auch für ihn wir des gefährlich. Fazit: Dies ist mal ein etwas anderer Krimi, denn sehr, sehr lange dreht sich die Geschichte nur um Fielding, seine Freundin Tina, mit der er jetzt eine Fernbeziehung führt und um seine Gefühle zu ihr. die Aufklärung um den Mord wie wie das mit dem Kunsthalden zusammen hängt, läuft erst mal nur schleppend nebenbei. Erst im letzten Drittel gewinnt das Buch/Geschichte an fahrt. Es gibt Spannung, eine logische Auflösung und ein überraschendes Ende. Das und die kurzen gut lesbaren Kapitel haben mit gefallen, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas weniger Gefühlsduselei und Grübelei über Tina der Geschichte am Anfang gut getan hätte. Die Charaktere sind gut beschrieben, wirken authentisch und vor allem Fielding ist sehr sympathisch. Auch der Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Alles in Alles gut gemachte Krimikost und von mir gibt es 3,5 aufgerundet 4 STERNE.

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  • Eher durchschnittliche Kunst

    Mordskunst

    chris_ma

    22. November 2015 um 15:08

    Ein Thüringer Krimi der im ersten Teil gut gefällt und dann doch durch langatmige Szenen an Fahrt verliert. Ein Staatsanwalt namens Fielding wechselt der  Liebe wegen seinen Arbeitsplatz und landet in der Stadt Erfurt. Bevor er noch seinen Arbeitsplatz antreten wird, ist er schon mitten in seinem ersten Fall. Er kommt an seinem Arbeitsplatz an, die Feuerwehr ist gerade vor Ort. Die Übung ist zu Ende doch anstatt zwei verletzte werden drei gefunden und einer stellt sich als der erste Fall von Fielding heraus. Paulsen, ebenfalls Staatsanwalt wird sein Mentor werden. Ein anderer Kollege namens Hildebrandt ist plötzlich spurlos verschwunden. In seiner neuen Wohnung, genauer gesagt in der Wohnung seiner Freundin wird er für einen Einbrecher gehalten und bei einer Verfolgungsjagd eines verdächtigen Autos landet nicht nur sein Auto im Feld, er lernt auch noch den Ex seiner Freundin kennen und wird letztlich verhaftet. Sehr gefallen hat mir auch die Radtour durch die Umgebung von Erfurt. Wieder gut beschrieben. Per Zufall entdeckt Fiedling auf dieser Tour das Auto, dass er auf der Verfolgungsjagd verloren hat. Uns so begibt er sich auf die nächste Entdeckungstour durch das Dickicht des Falls. Ich will hier nicht zu viel verraten, nur das es um Kunst gehen wird. Alles sehr turbulent, chaotisch mit einem Ermittler als Staatsanwalt der manchmal zu naiv in dem Buch dargestellt wird. Das chaotische ist zum Teil echt sehr gut beschrieben und auch lustig, bringt einen zum Lachen, irgendwann aber möchte man sagen, lasst ihm doch auch aus Fehlern lernen. Als Fiedling während seiner Radtour das Versteck entdeckt beginnt der Krimi für mich leider abzufallen. Ich kann mit Kunst nicht gerade viel anfangen und diese Szenen sind zwar sehr genau beschrieben, aber mich nehmen sie nicht mit. Man hat das Gefühl der Krimi verliert sich zuviel in der Kunst. Am Ende fehlen mir ermittlerische Einzelheiten, denn die beiden Staatsanwälte Paulsen und Hildebrandt sind mehr in den Fall eingebunden, warum wieso und weshalb geht ,erschließt sich letztlich nicht ganz für mich. Besonders gut gefallen hat mir der beschriebene Feuerwehreinsatz, den muss ich nochmals erwähnen. So detailliert wie der Feuerwehreinsatz so sind viele Szenen in dem Buch sehr genau beschrieben und das tut dem Buch sehr gut. Insgesamt ist der Krimi für mich durchschnittlich geworden und erhält hierfür die 3 Sterne.

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  • Ein Regionalkrimi mit Schwerpunkt auf die Kunstszene

    Mordskunst

    rike84

    21. November 2015 um 15:56

    Mordskunst Dieses Buch ist ein Regionalkrimi, Staatsanwalt Johannes Fielding beginnt seinen neuen Job in Erfurt und gerät direkt ins Geschehen. Es ist der zweite Fall für Fielding, den ersten habe ich nicht gelesen. Das muss man auch nicht, um dieser Geschichte ohne Einbußen folgen zu können. Zunächst der Teaser vom Buchrücken: „Der Liebe wegen kehrt Johannes Fielding als Staatsanwalt von Berlin nach Erfurt zurück. Doch schon der erste Arbeitstag beginnt turbulent: Die Staatsanwaltschaft steckt mitten in einer Feuerwehrübung. Nur ärgerlich, dass einer der Komparsen, der einen Verletzten spielt, einfach nicht wieder aufstehen will. Noch ärgerlicher: Der Mann auf der Trage ist mausetot. Schnell steht fest, dass es sich um einen Amerikaner handelt, der gerade dabei war, einen Fall von Kunstfälschung anzuzeigen. Kurze Zeit später erscheint der zuständige Staatsanwalt Peer Hildebrandt nicht zum Dienst. Als Fielding ihn zu Hause aufsucht, stößt er auf eine eingeschlagene Terrassentür, Blut am Türrahmen und sieht die Entführer Hildebrandts in einem Van flüchten. Beherzt nimmt Fielding die Verfolgung auf und bringt sich damit in größte Gefahr.“ Meine Meinung zum Teaser: Schnell vorweg, in dem Text oben wird man nicht in die Irre geführt, all das passiert wirklich. Jedoch ließ ich mich dadurch für das Buch begeistern und musste dann feststellen, dass es irgendwie nicht so ganz meins ist. Erst einmal sagt diese Zusammenfassung schon den Großteil der Geschehnisse im Buch aus. Hat man diesen Text vorm Lesen des Buches gelesen, dann wird man erst ab der Hälfte des Buches mit neuen Wendungen überrascht. Meiner Ansicht nach ist das etwas spät. Ich hatte zwar auch das Wort Kunstfälschung im Teaser gelesen, ahnte aber nicht, dass dieser Aspekt in der Geschichte so viel Raum einnehmen würde. Hätte ich das gewusst… nun ja. Stil, Machart, Meinung Ich muss sagen, ich mochte den Anfang des Buches sehr. Darüber kann ich ja dank des vorgreifenden Klappentextes berichten, ohne dich der Spoiler-Gefahr auszusetzen. Der Leser bekommt direkt den Tod vom Amerikaner mit und hat dadurch einerseits einen kleinen Wissensvorsprung und andererseits eine lebhafte Szene vor Augen. Auch die Reaktion des Mörders, die Leiche bei der Feuerwehrübung als Komparsen zu drapieren, kam bei mir sehr gut an. Auch die erste Begegnung zwischen Leser und Hauptperson Fielding verlief hoffnungsvoll, denn dieser fuhr direkt ins Geschehen (und das ist nicht übertrieben!) und brachte mich mit seiner ersten Aktion schon einmal zum Schmunzeln. Und genau damit kommen wir zum für mich besten Punkt dieses Regionalkrimis: den Humor! Denn wie schon mehrmals festgestellt, mag ich humoristische Elemente in den von mir ja eher ernsten Lieblingsgenres Krimi und Thriller sehr gern. Sie sind aber durchaus schwierig zu erzeugen. Denn die düstere Grundstimmung, immerhin ist ja in den meisten Büchern dieser Art etwas Schlimmes passiert oder im Gange, muss feinfühlig und passend aufgelockert werden. Klaus Paffrath gelingt es mehrmals ganz hervorragend. Sei es in der Anfangsszene, bei der Autopsie oder am Ende in der eigentlich gefährlichen Situation um Leben und Tod. Für mich eher schwach ist die Beschreibung so mancher Gedankengänge der Hauptperson. Er vertraut sehr mysteriös wirkenden Typen, irgendwie denkt er immer sie haben sehr viel Dreck am Stecken und sitzt dann mit denen in einem Auto und führt Unterhaltungen. Mehrmals habe ich mich gewundert und fand Reaktionen oder Gedankengänge irgendwie unlogisch. Auch, das er seiner Freundin Tina nach einem Gespräch direkt alles Mögliche unterstellt, ist fragwürdig. Trotzdem muss ich da als Frau wohl drauf vertrauen, dass der Autor als Mann mehr Ahnung von den Reaktionen eines Mannes in solchen Situationen hat. Ein weiteres Problem mit dem Lesestoff war die Ermittlungsleistung von Staatsanwalt Fielding. So unglaublich viel ermittelt hat er meiner Meinung nach nicht, die wichtigsten Durchbrüche gelangen zufällig und er lag auch meistens komplett falsch bei der Deutung des Geschehens. Gut, dass kann ich der Hauptperson nicht verübeln, man muss den Leser ja auch ein bisschen in die Irre führen. Trotzdem ist der Leser, ich war es zumindest, gedanklich wohl in den meisten Situationen schon mehrere Schritte weiter. Alles in allem kam mir der gute Herr Fielding irgendwie sehr naiv rüber und andererseits erinnerten mich die dramatischen Überinterpretationen in Richtung Freundin doch eher an eine hysterische Frau als einen abgeklärten Staatsanwalt.. aber das ist ja auch mal was anderes. Die Schreibe von Klaus Paffrath gefällt mir, es liest sich gut und flüssig weg. Für mich eigentlich nicht interessant war der Fokus auf dem Thema Kunstmarkt und Kunstfälschung. Ich muss aber im Nachhinein sagen, ich habe einiges gelernt und es war eine interessante Erfahrung. Trotzdem fand ich es etwas einseitig, dass sich das Thema direkt so entwickelte und der Fall von Anfang an mit Kunst zu tun hatte – es hätte ja auch ein anderer Aspekt aus dem Leben des Opfers sein können, das Opfer selbst hatte irgendwie recht wenig Raum. Der Regionalkrimi spielt wie schon erwähnt in Erfurt. Ich kenne mich in dieser Umgebung nicht sehr aus, finde aber die regionalen Aspekte wurden geschickt mit der Geschichte verknüpft. Ich bin sicher, das Leser aus dieser Umgebung begeistert sein werden – und das der Rest der Leser sich von der Beschreibung der Region nicht gestört fühlen werden. Die Mischung ist gelungen. An dieser Stelle habe ich jetzt ein wenig gekürzt – Bonusmaterial gibt’s im Originalartikel auf meinem Blog: http://wp.me/p6tREn-1oJlM Über einen Besuch und Feedback würde ich mich riesig freuen.   Fazit Die Idee mit dem Mord und der Tarnung der Leiche als Komparse bei einer Feuerwehrübung ist genial. Daraus hätte sich auch eine andere Story machen lassen, die mir dann etwas mehr zugesagt hätte. Damit meine ich beispielsweise die Ermittlungsarbeit, genau zu gucken wer wann wo war und wer der Täter sein könnte oder so in der Art. Die lustigen Situationen und einfach der Humor des Autors gefällt mir ausgezeichnet. Auch die Umgebungsbeschreibung ist gut gelungen, es ist ein gut gemachter Regionalkrimi. Die unlogischen Handlungen der Hauptperson störten mich aber schon, der Plot konnte nach dem gut erdachten Mord bei mir nicht wirklich punkten. Ich ahnte die Wendungen schon lange bevor sie eintraten und die Auflösung löste auch keinen Wow-Effekt aus. Gerade die humorvollen Dialoge aber auch die durch Actionszenen und gelegentlich gestreute Zweifel über Verdächtige haben mich dann doch durchhalten lassen. Ich bin allerdings nicht so begeistert von der Geschichte, dass ich da einen zweiten Teil lesen würde. Für Leute aus der Region Erfurt und auch für Interessierte im Bereich Kunst, Kunstmarkt, Kunstfälschung ist dieser Krimi wohl ein Muss. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass andere Krimifans eventuell ganz begeistert von der Geschichte sind. Es ist halt weniger der klassische Whodunnit-Krimi sondern auch mit ein bisschen mehr Action und dem Augenmerk auf eine Bande von Kunstfälschern. Von mir jedenfalls gibt’s 3 von 5 Sternen.

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  • Spannender Krimi mit Humor und interessantem Thema

    Mordskunst

    Shunya

    17. November 2015 um 22:10

    Der Liebe wegen kehrt Johannes Fielding als Staatsanwalt nach Erfurt zurück. Kaum dort angekommen, stolpert er bereits über seine erste Leiche und das direkt vor der Erfurter Staatsanwaltschaft. Kurze Zeit später verschwindet der zuständige Staatsanwalt Peer Hildebrandt. Hatte er etwas mit dem Mord zu tun oder wurde er selbst Opfer eines Verbrechens? Fielding ermittelt und bringt sich damit schnell in Gefahr. Vertraut er den richtigen Leuten? (Quelle: Sutton Verlag) Den ersten Fall von Johannes Fielding habe ich nicht gelesen, bin aber gut in diesen reingekommen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen. Vor allem die Umgebungsbeschreibungen und Fachgespräche wirkten sehr detailliert auf mich. Fielding ist ein Analytiker und bisher einer der tollpatschigsten Staatsanwälte, der mir untergekommen ist. Es gab viele Momente zum Schmunzeln und Klaus Paffrath hat eine Menge gelunger Wortwitze in die Handlung eingestreut. Viel über Fieldings Leben erfährt man in diesem Band nicht, nur dass es mit der Lebensgefährtin nicht so gut läuft und das Tina sich äußerst seltsam verhält und den Leser vor so einige Fragen stellt. Was allerdings nicht immer so recht nachvollziehbar gewesen ist. Der erste Arbeitstag in der neuen Kanzlei bringt noch so einige weitere unliebsame Überraschungen mit sich. Die Handlung beginnt auf den ersten hundert Seiten eher gemächlich, kommt aber später richtig in Fahrt und hat einige spannende Szenen zu bieten. Die Nebenfiguren in Fieldings Umfeld waren recht gut zu unterscheiden. Besonders gefallen haben mir die Figuren, die als Sidekick dienen und für einige Running Gags gesorgt haben, aber auch Neukamp, Paulsen und Hildebrandt sind interessante Figuren mit denen Fielding es im Verlauf der Handlung zu tun bekommt. Trotz dem Humor, bleibt die Handlung größtenteils ernst und behandelt ein interessantes Thema, mehr als das es um Kunst geht verrate ich an dieser Stelle aber nicht. Der Autor hat in diesem Punkt gut recherchiert und es war durchaus interessant zu lesen. Alles in allem wirkt die Geschichte sehr stimmig und neben einigen spannenden Aktionen seitens Fielding liegt der Fokus auf der Aufdeckung des Falles und Fielding glänzt hier mit dem Wissen eines Staatsanwalts. Das Ende hat mir gut gefallen. Es wurde spannend und gab noch einige Szenen zum Schmunzeln. Trotz der 200 Seiten habe ich doch eine ganze Weile für das Buch gebraucht, typisch für Sutton-Romane ist die Schrift wieder sehr klein gehalten und dank der vielen Fachgespräche unter Staatsanwälten musste ich mich doch sehr auf den Krimi konzentrieren. Ein ernster Krimi mit spannenden Elementen, der auch mit Humor zu unterhalten weiß. Wer gerne Krimis mit Staatsanwälten mag sollte mal in diese Buchreihe reinlesen.

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  • Lokalkolorit und ein neuer Staatsanwalt

    Mordskunst

    Maritahenriette

    16. November 2015 um 15:44

    Johannes Fielding's erster Tag bei der Staatsanwaltschaft Erfurt fängt mit einer Feuerübung an. Dabei wird die Leiche des Kunstsammlers John Patton gefunden. Danach wird Fielding's neuer Kollege Hildebrand vermisst. Privat kriselt seine Beziehung zu seiner Freundin Tina. MEINE MEINUNG : Dieser Regionalkrimi mit Lokalkolorit ist im Erzählstil geschrieben. Nachdem ich mich etwas daran gewöhnt habe, hat er mir gut gefallen. Der neue Staatsanwalt ermittelt oft alleine, tritt von einem Fettnäpfchen in das nächste und folgt auch der einen oder anderen kalten Spur. Seine Schlussfolgerungen sind nicht immer logisch und lässt sich schnell von seinen Gedanken an Tina ablenken. Die eine oder andere Situation besitzt Humor, manchmal auch etwas schräg. Der Autor beschreibt seine Figuren und Schauplätze recht anschaulich, sodass ich es mir gut vorstellen konnte Der Krimi besitzt eine gewisse Grundspannung welche sich im letzten Drittel steigert und zum Schluss noch einmal an Fahrt aufnimmt. Die Geschichte, auch wenn nicht neu, ist interessant und nachvollziehbar dargestellt. FAZIT ; " Mordskunst " von Klaus Pfaffrath gibt es als Taschenbuch und E-book und wird durch den Sutton - Verlag veröffentlicht. Der Lokalkolorit um Erfurt und Thüringen ist dem Autor in diesem Krimi gelungen. Krimifans von Regionalkrimis kommen hier auf seine Kosten.

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  • Kurzweiliger Krimi mit einem sypathischen Ermittler.

    Mordskunst

    Nisnis

    An seinem ersten Tag als Staatsanwalt in Erfurt liegt Johannes Fielding quasi zur Begrüßung bereits die erste Leiche vor den Füßen. Es handelt sich um einen Amerikaner, der einen Fall von Kunstfälschung bei Staatsanwalt Peer Hildebrandt zur Anzeige bringen wollte. Kurz darauf erscheint Hildebrandt nicht mehr zum Dienst und Fielding findet in dessen Wohnung Spuren eines Einbruchs und frisches Blut. Johannes Fielding ermittelt in einem verzwickten Fall. Doch, folgt er den richtigen Spuren? Meine Meinung: Der lockere und federleichte Schreibstil Klaus Paffraths ist gelungen. Seine bildhafte Sprache ließ mich sehr gut in die Geschehnisse der Story eintauchen. Die Örtlichkeiten und die Ereignisse konnte ich mir so sehr gut vorstellen. Besonders gut gefiel mir der sympathische Fielding, denn er ist in seiner Art und in seiner sozialen Kompetenz absolut authentisch. Seine Gedankengänge sind nachvollziehbar, ob es sich um Überlegungen zu den Ermittlungen handelt, in die er rasant hineingeschlittert ist, oder wenn es um seine persönlichen Eifersuchtsempfindungen ging. Manches Mal agierte der Staatsanwalt jedoch zu spontan, was ihn durchaus noch authentischer machte, doch genau so oft waren seine Wahrnehmungen nicht richtig von ihm gedeutet und führten ihn kontinuierlich auf dem Holzwege durch die spannende, verzwickte Geschichte. Fielding ist kauzig, etwas tolpatschig und tierisch eifersüchtig. Viele seiner Handlungen und seine Sprache brachten mich regelmäßig zum schmunzeln. Es gab aber auch einige Geschehnisse, die mir nicht realitätsnah erschienen. Zum Beispiel traf Fielding auf Neukamp, einen angeblichen Freund seine Freundin Tina, und bezog ihn umständehalber direkt mit in die Ermittlungen ein und das auf eine sehr zu kumpelhafte Art. Einige Passagen wurden sehr detailreich beschrieben, so etwas mag ich wirklich sehr und das ist in diesem Buch sehr gelungen. Doch, irgendwie fehlte mir mehr Input zur Handlung bzw. ein harmonischeres ineinandergreifen der einzelnen Ereignisse und Protagonisten. Zum Beispiel sind ein Feuer, eine Explosion und eine Verfolgungsjagd sehr detailreich beschrieben, so dass ich das Gefühl habe als Zuschauer dabei zu sein, aber letztendlich fehlt mir etwas. Andersherum fand ich aber die Erzählung über einzelne Kunstwerke und Künstler too much, daran lag es also nicht. Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, vermutlich ist es eine Verzahnung mit Inhalten die mir fehlte und manches mal waren mir die nicht so wichtigen Ereignisse zu langatmig. Eventuell wäre ich besser versorgt gewesen, wenn ich noch mehr zu einzelnen Personen hätte lesen können. Ich finde einfach die Wertigkeit und Erzähllängen der Ereignisse nicht ausgewogen, aber letztendlich ist die Geschichte in sich schlüssig. Mein Fazit: Eine kurzweilige, verzwickte Story mit einem sympathischen Staatsanwalt als Ermittler.

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    • 3

    Nisnis

    16. November 2015 um 08:15
    Lienz schreibt Wieder eine dieser wunderbaren Rezensionen, mit denen du mir das Buch greifbar machst! Deine Kritikpunkte fühern dazu, dass ich das Buch nicht lesen werde. Meine juristische Ausbildung steht mir ...

    Ich freue mich sehr, dass die Rezension so verstanden wird, wie ich es beabsichtigt. Dein Kommentar ist fast wie ein Blumenstrauß zwischendurch ;-).

  • Mord und Kunstfälschung

    Mordskunst

    mabuerele

    „...Jeder von ihnen daddelte auf einem Smartphone vor sich hin...Er war sich nicht schlüssig, ob ihn die ruhiggestellte, wie sediert wirkende Jugend mehr sorgte als die unplugged Generation früherer Tage...“ Als Johannes Fielding an seinem ersten Arbeitstag das Gebäude der Staatsanwaltschaft in Erfurt erreicht, steht die gesamte Belegschaft draußen. Vor Schreck legt er mit seinen Wagen einige Poller um, während er gegen das Absperrband fährt. Im Gebäude fand eine Feuerwehrübung statt. Dazu gehörte auch, dass zwei Personen aus den Zimmern zu retten waren. Doch auf dem Vorplatz stehen drei Tragen. Auf einer liegt ein Toter. Damit hat Johannes seinen ersten Fall. Der Autor hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Das Besondere daran ist, dass ich als Leser sofort weiß, dass der Täter in den Kreisen der Justiz zu suchen ist. Der Tote ist ein Amerikaner, der einen Termin im Hause hatte. Nur bei wem, ist unbekannt. Johannes Fielding war bisher persönlicher Referent des Bundeskanzlers. Sein neuer Arbeitsplatz bedeutet auch eine Fernbeziehung zu seiner Freundin Tina. Sie ist in Berlin geblieben, er zieht in ihre Erfurter Wohnung. In der Staatsanwaltschaft nimmt ihm Paulsen an die Hand, um mit ihm den Mörder des Amerikaners zu finden. Der zuständige Staatsanwalt Peer Hildebrandt erscheint am nächsten Tag nicht zum Dienst. Der Schriftstil des Romans ist dem Genre angemessen. Der Protagonist wird gut charakterisiert. Neben seinem Humor fällt insbesondere seine Eifersucht auf, denn seine Freundin ist angeblich wegen einer Krankheit für ihn nicht zu sprechen. Johannes ist ein Kopfmensch. Er analysiert die Situationen logisch. Da er aber nicht weiß, wer Freund und wer Feind ist, sind Fehlentscheidungen vorprogrammiert. Obiges Zitat stammt von ihm. Sehr ungewöhnlich ist die Beschreibung der Vorgänge in der Pathologie. Ich hatte schon viele Methoden der Ablenkung kennengelernt, diese aber noch nicht. Bei seinen Ermittlungen erfährt Johannes, und damit auch ich als Leser, eine Menge über Kunsthandel und Kunstfälschung. Geschickt vermittelt der Autor nach und nach, dass jemand versucht, die Ermittlungen zu boykottieren. Scheinbar gelangt allerdings Johannes jedes Mal zufällig an die gleichen Polizisten, die ihn aus dem Rennen nehmen. Die Handlungsorte werden sehr gut beschrieben. Schöne Sprachbilder findet der Autor für die Landschaft des Thüringer Waldes. Das in Braun gehaltene Cover mit den Blick in eine Häuserzeile passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben der feine Humor des Buches und die umfangreichen Darlegungen zum Thema Kunst beigetragen.

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    • 4

    clary999

    14. November 2015 um 20:16
  • Unterhaltsamer Krimi aus Thüringen

    Mordskunst

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2015 um 13:15

    Die Leiche des reichen amerikanischen Kunstsammlers John Patton wird bei einer Feuerübung in der Staatsanwaltschaft von Erfurt als "Opfer" mit gerettet. Der neue Staatsanwalt Johannes Fielding aus Berlin bekommt so am ersten Tag seinen ersten Fall auf dem Silbertablett serviert. Während er vor allem mit seiner kriselnden Beziehung mit Tina beschäftigt ist, wird sein Kollege Hildebrandt entführt... Das Thema "Kunstmarkt und seine Abgründe" fand ich in diesem Krimi sehr gut umgesetzt. Unterhaltsam bekam man als Leser viele Infos dazu, die ich sehr interessant fand. Was die eigentliche Krimihandlung betrifft, wurde diese für meinen Geschmack zu sehr von persönlichen Problemen der Hauptfigur Fielding durchbrochen, wodurch das Erzähltempo eher mäßig war und die Spannung litt (bis auf das letzte Drittel des Buches). Zudem war Fielding für mich ein eher unsympathischer und oberflächlicher Charakter, der zudem eher durch Zufall anstatt durch Können seinen Fall gelöst bekommt. Ein wenig mehr Durchblick und weniger Beziehungskram wären da besser gewesen. Der Erzählstil indessen hat mir gut gefallen. Er war einem Krimi angemessen. und passte gut zur Geschichte. Auch das Element des Regionalen wurde gut umgesetzt. Es gibt schöne Beschreibungen von thüringischen Besonderheiten, den Leuten und vor allem der Landschaft und weiteren Umgebung um Erfurt. Das fand ich gelungen. Insgesamt ist der Krimi eine gut zu lesende und unterhaltsame Geschichte mit einer logischen Auflösung und einem spannenden "Abgang". Dazwischen hätte es für mich gerne noch etwas mehr Krimi und weniger Egotrip der Hauptfigur sein können. Trotzdem ein gelungenes Debüt und für eine kurzweilige Unterhaltung zu empfehlen.

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  • Ein tollpatschiger Staatsanwalt ermittelt

    Mordskunst

    seschat

    12. November 2015 um 17:10

    INHALTDer studierte Staatsanwalt Johannes Fielding ist 30 und hat bis vor Kurzem als persönlicher Referent des Bundeskanzlers Werner Kolb gearbeitet. Doch der Liebe wegen hat es ihn von Berlin nach Erfurt verschlagen. Dort gerät er bei Dienstantritt in der Erfurter Staatsanwaltschaft direkt in eine unangekündigte Feuerwehrübung hinein. Doch das war noch nicht alles. Die Leiche des etwa 60-jährigen amerikanischen Kunstsammlers John Patton wird im Büro des Kollegen Hildebrandt gefunden. Letzterer verschwindet bald darauf. Fielding und sein Ausbilder Paulsen haben alle Hände voll zu tun, den Fall rund um Kunstfälschung und Mord aufzuklären. MEINUNG Anfangs war mir dieser Krimi etwas zu träge und ließ sich nur schwer lesen. Das lag daran, dass vor allem Fieldings persönliche Beziehungsprobleme mit seiner Freundin Tina im Mittelpunkt des Geschehens standen und nicht seine Ermittlungen. Die Spannung fehlte vollends. Auch tappte "Neuling" Fielding des Öfteren im Dunkeln und ließ dabei kein Fettnäpchen aus, was ihm wiederholte Verhaftungen durch die Polizei einbrachte. Im letzten Drittel des Krimis kam es allerdings zu erheblichen Steigerungen innerhalb des Spannungsbogens und der Plot gewann an Fahrt. Endlich konnte Fielding als mutiger, wenn auch etwas nüchterner Ermittler glänzen. Rasante Actionszenen im Thüringer Wald schlossen sich an. Am meisten konnten mich die Ausführungen zum Thema Kunstfälschung überzeugen. Hier war viel Wissenswertes dabei. Sprachlich setzt der Autor auf einen sachlichen und phasenweise ironischen Stil. Besonders die kursiv gedruckten Gedanken Fieldings und dessen Telefonate mit Ex-Chef Werner Kolb führten zu heiteren Momenten. Die Charakterzeichung der handelnden Personen wurde unterschiedlich stark vorgenommen. Während man über den Hauptprotagonisten Fielding relativ viel erfährt, bleiben dessen Kollegen Paulsen und Hildebrandt eher farblos. Auch Fieldings Freundin spielt eher eine untergeordnete Rolle und kann vom Leser nur schwer eingeschätzt werden. Das Besondere an diesem Krimi ist das Thüringer Lokalkolorit. Die Landeshauptstadt Erfurt und die Umgebung werden versiert und bildhaft beschrieben. Sowohl Thüringer als auch Leser aus anderen Bundesländern werden ihre Freude an den kleinen Ausflügen ins beschauliche Bundesland haben. FAZIT Ein Lokalkrimi mit kleinen Schwächen, der sich nicht mal eben nebenbei lesen lässt, aber durchaus eine interessante Lektüre darstellt.

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