Klaus Reichert

 4 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf von Klaus Reichert

Klaus Reichert, 1938 geboren, ist Literaturwissenschaftler, Autor, Übersetzer und Herausgeber. Von 1964 bis 1968 war er Lektor in den Verlagen Insel und Suhrkamp, von 1975 bis 2003 war er Professor für Anglistik und Amerikanistik an der Frankfurter Goethe-Universität, 1993 gründete er dort das »Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit«. Von 2002 bis 2011 war er Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Bei S. Fischer erschien zuletzt »Türkische Tagebücher. Reisen in ein unentdecktes Land« (2011) und »Wolkendienst. Figuren des Flüchtigen« (2016).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Klaus Reichert

Cover des Buches Fleisch ist mir nicht Wurst (ISBN: 9783959673693)

Fleisch ist mir nicht Wurst

 (28)
Erschienen am 28.07.2020
Cover des Buches Die Leichtigkeit des Schweren (ISBN: 9783990590751)

Die Leichtigkeit des Schweren

 (1)
Erschienen am 05.02.2021
Cover des Buches Wolkendienst (ISBN: 9783103972283)

Wolkendienst

 (1)
Erschienen am 22.09.2016
Cover des Buches Welt-Alltag der Epoche (ISBN: 9783518123713)

Welt-Alltag der Epoche

 (1)
Erschienen am 21.04.2004
Cover des Buches Das Hohelied Salomos (ISBN: 9783423125451)

Das Hohelied Salomos

 (0)
Erschienen am 01.06.1998
Cover des Buches Lesenlernen (ISBN: 9783446207738)

Lesenlernen

 (0)
Erschienen am 05.08.2006
Cover des Buches 100 Kennzahlen Innovationsmanagement (ISBN: 9783940828996)

100 Kennzahlen Innovationsmanagement

 (0)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Das Gesicht in den Wolken (ISBN: 9783902497635)

Das Gesicht in den Wolken

 (0)
Erschienen am 25.08.2009

Neue Rezensionen zu Klaus Reichert

Cover des Buches Fleisch ist mir nicht Wurst (ISBN: 9783959673693)P

Rezension zu "Fleisch ist mir nicht Wurst" von Klaus Reichert

Weniger Sachbuch & Eher Familienbiografie // Bewertung: 2,5
Prinzeravor 6 Monaten

Da ich mich schon sehr lange mit meiner Ernährung und vor allem auch meinem Fleischkonsum auseinandersetze, fand ich es sehr interessant mal ein Leseexemplar zu einem solchen Thema zu bekommen und war darüber sehr dankbar.
Ich war selbst mehrere Jahre lang Vegetarierin und versuche auch jetzt weitestgehend auf Fleischkonsum zu verzichten, zwinge mich jedoch nicht mehr explizit dazu und lasse mir auf Familienfeiern "Extrawürste braten". Ich esse wieder Fleisch, jedoch in Maßen und nicht, wie so viele, in Massen. 

Das Buch hat mich dementsprechend sehr interessiert und ich habe große Erwartungen gesetzt, den Fleischkonsum aus der Sicht eines Metzgerkindes zu betrachten. Leider hatte ich mir das Buch an sich etwas anders vorgestellt. Anstelle eines Sachbuches, mutete es eher an eine Familienbiografie an, was  ich etwas schade fand.

Zwar wurden immer wieder interessante Themen aufgegriffen und ich habe tatsächlich etwas aus dem Buch mitnehmen können, jedoch lag das Hauptaugenmerk meiner Meinung nach an anderer Stelle. Interessant fand ich, beispielsweise, die Erklärung zu was ein Tier alles verarbeitet wird, ganz abgesehen von den typischen und bekannten Dingen, wie Nahrungsmittel und Gelatine, gab es da noch viele andere Dinge, von welchen ich bisher tatsächlich nichts wusste und die sichtbar machten, das strikter Vegetarismus/Veganismus gar nicht so einfach umzusetzen ist und vor allem nicht am Tellerrand aufhört.

Auch gut fand ich, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, was für ein schwieriger Beruf doch der Metzger ist. Der Autor zeigt auf, dass wenn alle Fleischesser, ihr Essen vorher sehen würden oder es sogar selbst schlachten müssten, die wenigsten am Ende wirklich ein Stück Tier auf dem Teller hätten. Er selbst ist zwar Metzgersohn aber kein Metzger und selbst ihm ist es nicht so einfach möglich einem Eber den Bolzenschuss zu setzen, was auch im Verlauf des Buches immer wieder aufgezeigt wird.

Der Rest des Buches war für mich persönlich leider eher enttäuschend, denn ich hatte eher wenig Interesse daran die Familienbiografie der Familie des Autors kennen zu lernen. Und wie seine Großeltern oder Eltern gelebt haben, warum sich seine Eltern trennten und was das mit ihm machte, sowie die etwas schwierige Beziehung zu seinem Vater, hatte meiner Meinung nach nicht sehr viel in einem Sachbuch über Fleisch und den Metzgerberuf verloren.

Fazit:

Leider eher Familienbiografie als Sachbuch und dementsprechend nicht ganz meinen Erwartungen entsprechend. Es gab jedoch interessante Einblicke in die Fleischer- und Metzgerzunft und doch auch den ein oder anderen Denkanstoß.

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Fleisch ist mir nicht Wurst (ISBN: 9783959673693)Petzipetras avatar

Rezension zu "Fleisch ist mir nicht Wurst" von Klaus Reichert

Fleisch
Petzipetravor 7 Monaten

Woher kommt das Fleisch?

Für die Meisten nur noch vom Supermarkt...

Der Autor setzt sich genau mit dieser Thematik auseinander. Ist er selbst Teil der Metzgerdynastie. 

Sein Werk ist voll Informationen, humorvoll verpackt. So sind die kurzen Kapitel leicht zu lesen. Sehr interessant ist die enthaltene Biografie der Reichert Metzger Dynastie.

Eine klare Leseempfehlung für alle die gerne Fleisch essen.

Kommentieren0
2
Teilen
Cover des Buches Fleisch ist mir nicht Wurst (ISBN: 9783959673693)Waldwiesels avatar

Rezension zu "Fleisch ist mir nicht Wurst" von Klaus Reichert

ein ganz persönliches Sachbuch
Waldwieselvor 7 Monaten

Dass dem Autor das Thema Fleisch nicht Wurst ist, wird im gleichnamigen Buch authentisch und offen dargestellt und oftmals sogar schonungslos deutlich. Klaus Reichert führt mit diesem Werk ein Sachbuch mit Komik und Drama zusammen. Anders als übliche Literatur zum Thema Fleischkonsum, Massentierhaltung etc. arbeitet sich Reichert nicht an Statistiken, Zahlen und Fakten ab, sondern platziert diese geschickt und passend in seiner autobiografischen Geschichte. Trotz der an vielen Stellen humorvollen Erzählweise und Berichterstattung, verliert das Buch nicht an Ernsthaftigkeit und Aussagekraft. Klaus Reichert, der aus der Perspektive des Metzgersohnes erzählt, erinnert an den Ursprung der Fleischproduktion und veranschaulicht in beeindruckender Weise, wie weit sich die Gesellschaft von einem der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse - der Ernährung- entfernt hat. Ein gelungenes Buch, das genauso streitbar wie lesenswert ist, zum Nachdenken und manch einen vielleicht sogar zum Umdenken bringt.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Sachbuchs »Fleisch ist mir nicht Wurst - Über die Wertschätzung unseres Essens und die Liebe meines Vaters zu seinem Beruf« von Klaus Reichert ein.

Bitte bewerbt euch bis zum 12.08.2020 für eines von 30 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

Wir freuen uns schon auf eure Bewerbungen! :)

216 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks