Klaus Ronneberger , Stephan Lanz Die Stadt als Beute

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt als Beute“ von Klaus Ronneberger

Lange galten Metropolen als Zentrum des Wachstums und Wohlstands. Seit den 1980er Jahren hat sich die ökonomische und soziale Realität grundlegend geändert. Die Städte wandeln sich vom Produktionsstandort zur Erlebnislandschaft.: Aus Bahnhöfen werden Einkaufszentren, aus ehemaligen Werften oder Zechen Freizeitparks. Auf der grünen Wiese entstehen Shopping Malls und multifunktionale Großarenen. Aber nicht alle Bürgerinnen und Bürger sollen davon profitieren. Der öffentliche Raum soll so öffentlich nicht mehr sein, private Sicherheitsdienste und kommunale Gefahrenabwehrverordnungen sollen garantieren, dass die neuen Stadtbürger in ihrer schönen neuen Erlebniswelt unter sich bleiben. Ungestört von „Randgruppen“ und dem Anblick sozialer Ungleichheit. Wohin steuert die Entwicklung unserer Städte? Entsteht hier eine neue autoritäre Gesellschaft, die eine Einschränkung von Rechten für bestimmte gesellschaftliche Gruppen und eine neue Aufteilung des Raumes bewusst in Kauf nimmt?

Was die Stadtgeschichte der deutschen Großstädte betrifft exemplarisch, interessant geschildert. Wenn auch die Erklärungen nicht neu vorkommen dürften.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Die Stadt als Beute" von Klaus Ronneberger

    Die Stadt als Beute
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. December 2008 um 13:43

    Ein sachwissenschaftliches Buch, welches sich auf die Stadt als Lebens- und Konsumationsraum bezieht. Ich lese es nicht aus primärem Interesse, sondern aufgrund der Theaterstücke von Rene Pollesch, die in der Zeit 2001 bis 2002 im Projekt Wohnfront entstanden sind. Dieses Buch hier dient sozusagen als Grundlage für das Drama "Stadt als Beute" und wirkt in seinen Erklärungen von Null-Toleranz und sozialen Schichten durchaus interessant und logisch aufgebaut. Bisher stellt sich für mich jedoch der Blick eher populärwissenschaftlichen Schreibens heraus.

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