Klaus Scherer

 4.7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Auf dem Polarkreis unterwegs, Kamikaze und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Klaus Scherer

Klaus Scherer, geboren 1961 in Pirmasens, ist Reise- und Sonderreporter beim Norddeutschen Rundfunk. Er studierte Soziologie, Geografie und Publizistik in Mainz und volontierte anschließend beim Sender Freies Berlin. Von 1990-1995 war er Inlandskorrespondent für »Tagesschau« und »Tagesthemen«, danach Reporter und Redakteur beim NDR-Politmagazin »Panorama«. 1999 ging er als Fernost-Korrespondent und Leiter des ARD-Studios nach Tokio, ab 2004 produzierte er von Hamburg aus hochkarätige Reisereportagen. Von 2007 bis 2012 berichtete er als ARD-Korrespondent aus Amerika. Für seine journalistische Arbeit erhielt Scherer den Axel-Springer-Preis, den Deutschen Fernsehpreis »TeleStar« und den Adolf-Grimme-Preis. Über seine Reisen und Recherchen hat er mehrere Bücher veröffentlicht. Zuletzt erschien »Wahnsinn Amerika« (2012).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Klaus Scherer

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Cover des Buches Auf dem Polarkreis unterwegs (ISBN:9783894058456)

Auf dem Polarkreis unterwegs

 (5)
Erschienen am 15.04.2008
Cover des Buches Wahnsinn Amerika (ISBN:9783492055314)

Wahnsinn Amerika

 (2)
Erschienen am 01.12.2012
Cover des Buches Am Ende der Eiszeit (ISBN:9783492056182)

Am Ende der Eiszeit

 (1)
Erschienen am 12.11.2013
Cover des Buches Das Buch danach (ISBN:9783981698800)

Das Buch danach

 (1)
Erschienen am 28.11.2014
Cover des Buches Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (ISBN:9783492403740)

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee

 (0)
Erschienen am 12.02.2010
Cover des Buches Wahnsinn Amerika (ISBN:9783492958707)

Wahnsinn Amerika

 (0)
Erschienen am 16.07.2012
Cover des Buches Von Sibirien nach Japan (ISBN:9783644114814)

Von Sibirien nach Japan

 (0)
Erschienen am 08.03.2013

Neue Rezensionen zu Klaus Scherer

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Rezension zu "Das Buch danach" von Klaus Scherer

Zum Entspannen
lord-byronvor 5 Jahren

Bettlektüre, ein Koffer voller Urlaubsbücher - wir lesen, wenn wir die Zeit und die Muße dafür haben. Wir lesen zur Entspannung und in entspannten Momenten. "Das Buch danach" bietet unterhaltsame Geschichten, denen ab und an auch ein kleiner Schalk im Nacken sitzt. Ein idealer Lesestoff für den täglichen Kurzurlaub.
"Das Buch danach" - einen Höhepunkt braucht der Tag (Klappentext)

Bei diesem Buch sprachen mich zuerst Cover und Titel an und nach einer sehr netten Mail des Autors, musste ich dieses Buch einfach haben. Es eignet sich perfekt als Buch für den Nachttisch, um vor dem Einschlafen eine Geschichte zu lesen, um runterzukommen und abzuschalten. Funktioniert garantiert auch ohne vorherigen Sex. ;-)

Die Geschichten sind alle total unterschiedlich und für jede Stimmung findet sich das Richtige. Es sind amüsante Geschichten dabei, so wie "Ausgefallene Dinge", in der der Autor vor den Gefahren einer frischen Glatze warnt oder "Die Bahn kommt", dazu muss ich wohl nichts schreiben. Oder? . Es gibt verrückte Geschichten wie "Gottvertrauen und Pumpzerstäuber" über den Glauben einer Frau. Schöne Geschichten wie "Poolbar" und den Erlebnissen, die man im Dunkeln am Pool haben kann. Interessante Geschichten wie "Azorenhoch" über die Hochzeitsreise des Autors und noch sooo viele mehr.

Aber eins haben alle Geschichten gemeinsam: es sind Erlebnisse des Autors, seiner Familie oder dem Bekanntenkreis. Alles ist so passiert und der Autor hat die Erlebnisse in diesem Büchlein zusammengefasst. Ich merkte, dass ich mich richtig auf meine Bettgeschichte freute und manchmal extra ein wenig früher zu Bett ging um vielleicht auch 2 Geschichten lesen zu können, bevor mir die Augen zufielen. Ganz besonders süß fand ich die Geschichte, wie es überhaupt zu diesem Buch kam.

Ein ganz besonderes Schmankerl ist ein Daumenkino in der unteren Ecke des Buches. Was es zeigt? Neee, das verrate ich nicht. Da müsst ihr euch schon selbst das Buch kaufen. Ich vergebe für diese kurzweilige Unterhaltung 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung an alle. Ich hoffe, ihr könnt durch dieses Buch auch so wunderbar abschalten wie ich.

© Beate Senft              

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Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer

Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer
Findelbuchvor 7 Jahren

Das Sachbuch "Wahnsinn Amerika : Innenansichten einer Weltmacht" von Klaus Scherer beschreibt die USA unter der Führung Obamas und dessen Auseinandersetzungen mit der republikanischen Opposition.
Ein politisches Buch, welches jedoch nicht nur den Blick auf die große US-Weltpolitik legt, sondern auch die Innenpolitik und vor Allem die Parteipolitik besonders hervorhebt. Hierbei wird nachgezeichnet welche Maßnahmen und Reformen Obama in seiner ersten Amtszeit durchgeführt hat und mit welchen Schwierigkeiten und Stolpersteinen seitens der Republikaner (aber auch aus eigenen Reihen), er umgehen musste. Auch wir dein alltägliches Bild Amerikas dargestellt, dass dem Autor immer wieder dazu dient, die Arbeit Obamas und der Opposition aus Sicht des Bürgers einzuschätzen und zu bewerten.

Anfänglich hatte ich Probleme beim Lesen dieses Buches, da ich stilistisches Mittel nicht sehr gut "verarbeiten" konnte: die Zwischenüberschriften. Diese schienen immer einen neuen, thematisch anderen Teil anzudeuten. Dies ist aber nicht immer der Fall, viel mehr stehen die einzelnen Teile mitunter in engem inhaltlichen Zusammenhang, weshalb besagte Überschriften Irritierung bei mir schufen. Sieht man darüber hinweg, so bleibt ein spannendes und lesesnwertes Sachbuch, welches auf leichter und eleganter Art die Querelen innerhalb des US-amerikanischen Politiksystems beschreibt. Auch ein ausführlicher Ausblick auf die kommenden Wahlen wird geworfen, ohne jedoch dem Leser eine Prognose aufzudrängen. Es werden vielmehr intelligent die Entwicklungen der einzelnen Präsidentschaftskandidaten und ihrer Parteien aufgezeigt, und so dem Leser die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und seine eigene Prognose zu finden.

Abgesehen der stilistisch merkwürdigen Gliederung des Textes, ist "Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht" ein informatives und intelligentes Sachbuch, dass dem Leser Lust auf den amerikanischen Wahlkampf und die US-Politik macht. Mein Tipp: Nicht zu lange warten - im November wird gewählt!

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M

Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer

Rezension zu "Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht" von Klaus Scherer
michael_lehmann-papevor 7 Jahren

Außeneindrücke aus erster Hand

Sehr treffend gelingt es dem ARD Korrespondenten in Washington, Klaus Scherer, die Widersprüchlichkeit, die Zerrissenheit Amerikas dieser Tage präzise, sprachgewandt, flüssig und unterhaltsam auf den punkt zu bringen.

Beginnend mit dem Wahlkampf zur letzten Präsidentenwahl dekliniert Scherer durchaus eine Form von innerem Niedergang (nicht nur der politischen Kultur Amerikas). Vor allem versteht er es durch seine vielen Erlebnisse und Beispiele, die Einengung Barack Obamas aufzuweisen. Und würdigt, fast im Vorbeigehen, durchaus die vielen Reformen, die Obama auf den Weg und, in weiten Teilen, auch durchgebracht hat. Leistungen, die in der vergifteten Atmosphäre eines immerwährenden Wahlkampfes fast nur am Rande noch bemerkt werden.

Ein Land, in dem für so manche Mitt Romney gar nicht konservativ genug ist, wo so mancher Sozialleistungen für „Teufelswerk“ hält („Für die Armen ist die Kirche zuständig“), wo in manchen, nicht unerheblichen Kreisen die Evolutionslehre schlichtweg geleugnet wird, Kinder lieber zu Hause unterrichtet werden, als sie solchen Gedankengut auszusetzen.

Eine Gesellschaft, die sich als „Gods own Country“ begreift, die sich wirtschaftlich ihrer Dienstleistungen rühmt. Wehe aber, man hat tatsächlich das Problem, sich mit (nur dem Namen nach) „Service-Hotlines“ auseinander zusetzen. Wo Stehlampen nur mit technischem Verständnis eingeschaltet werden können, wo Haushaltsgeräte vom Staubsauger bis zum Geschirrspüler sich höchstens auf dem Stand von vor 30 Jahren befinden.

Wie soll da einer Dinge richten, wenn der Richtungsstreit nie endet, Kompromisse gar nicht angestrebt werden und jeder Wirtschaftszweig Veränderungen scheut wie der Teufel das Weihwasser? Weil diese Mühe und Geld kosten könnten. Weil es vielleicht doch nur darum geht, den Kunden, den Bürger, das alles irgendwie für eine handvoll Dollar auszupressen. Und mittendrin Veteranen vieler Kriege alleingelassen ihren Platz wieder suchen?

„Kaufe jetzt, zahle nie“, eine um sich greifende Maxime, die nicht funktionieren kann, auch dies weis Scherer nachvollziehbar auf. Stellt aber auch das 2ganz normale“ Leben vor, die Kreativität, die Kraft durchaus an manchen Orten des riesigen Landes voller Gegensätze, wo vieles nicht, manches sehr gut und einiges Wichtige vielleicht doch noch funktionieren könnte. Und vor alle funktionieren sollte in naher Zukunft, um irgendeine Kurve doch noch nehmen zu können.

Natürlich liest es sich satirisch, wenn ein Kollege zum Besten gibt, dass er es über Jahre hin nicht hinbekommen hat, ein amtliches Kürzel geändert zu bekommen und daher grundlegend die gesamte Zeit über in Amerika als Frau geführt wurde. Zeichen einer gesunden Verwaltung ist dies allerdings nicht.

Interessant, kurzweilig, kenntnisreich, Scherer weiß, wovon er spricht, versteht es, sich bestens auszudrücken und ermöglicht dem Leser einen intensiven „Rundumblick“ auf den Alltag, das Land und, vor allem, die politische Lage im Amerika am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Zum draus lernen allemal geeignet auch in unseren Breitengraden, auch wenn wirklich Neues im Buch nicht zu finden ist.

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