Klaus Scherer

 4.6 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Auf dem Polarkreis unterwegs, Kamikaze und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Klaus Scherer

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Klaus SchererAuf dem Polarkreis unterwegs
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Auf dem Polarkreis unterwegs
Auf dem Polarkreis unterwegs
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Erschienen am 15.04.2008
Klaus SchererWahnsinn Amerika
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Wahnsinn Amerika
Wahnsinn Amerika
 (2)
Erschienen am 01.12.2012
Klaus SchererAm Ende der Eiszeit
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Am Ende der Eiszeit
Am Ende der Eiszeit
 (1)
Erschienen am 12.11.2013
Klaus SchererDas Buch danach
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Das Buch danach
Das Buch danach
 (1)
Erschienen am 28.11.2014
Klaus SchererAm Ende der Eiszeit: Die Arktis im Wandel
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Am Ende der Eiszeit: Die Arktis im Wandel
Am Ende der Eiszeit: Die Arktis im Wandel
 (0)
Erschienen am 12.11.2013
Klaus SchererAuf der Datumsgrenze durch die Südsee
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Auf der Datumsgrenze durch die Südsee
Auf der Datumsgrenze durch die Südsee
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Erschienen am 12.02.2010
Klaus SchererVon Sibirien nach Japan
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Von Sibirien nach Japan
Von Sibirien nach Japan
 (0)
Erschienen am 22.07.2008
Klaus SchererNagasaki - Der Mythos der entscheidenden Bombe
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Nagasaki - Der Mythos der entscheidenden Bombe

Neue Rezensionen zu Klaus Scherer

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lord-byrons avatar

Rezension zu "Das Buch danach" von Klaus Scherer

Zum Entspannen
lord-byronvor 4 Jahren

Bettlektüre, ein Koffer voller Urlaubsbücher - wir lesen, wenn wir die Zeit und die Muße dafür haben. Wir lesen zur Entspannung und in entspannten Momenten. "Das Buch danach" bietet unterhaltsame Geschichten, denen ab und an auch ein kleiner Schalk im Nacken sitzt. Ein idealer Lesestoff für den täglichen Kurzurlaub.
"Das Buch danach" - einen Höhepunkt braucht der Tag (Klappentext)

Bei diesem Buch sprachen mich zuerst Cover und Titel an und nach einer sehr netten Mail des Autors, musste ich dieses Buch einfach haben. Es eignet sich perfekt als Buch für den Nachttisch, um vor dem Einschlafen eine Geschichte zu lesen, um runterzukommen und abzuschalten. Funktioniert garantiert auch ohne vorherigen Sex. ;-)

Die Geschichten sind alle total unterschiedlich und für jede Stimmung findet sich das Richtige. Es sind amüsante Geschichten dabei, so wie "Ausgefallene Dinge", in der der Autor vor den Gefahren einer frischen Glatze warnt oder "Die Bahn kommt", dazu muss ich wohl nichts schreiben. Oder? . Es gibt verrückte Geschichten wie "Gottvertrauen und Pumpzerstäuber" über den Glauben einer Frau. Schöne Geschichten wie "Poolbar" und den Erlebnissen, die man im Dunkeln am Pool haben kann. Interessante Geschichten wie "Azorenhoch" über die Hochzeitsreise des Autors und noch sooo viele mehr.

Aber eins haben alle Geschichten gemeinsam: es sind Erlebnisse des Autors, seiner Familie oder dem Bekanntenkreis. Alles ist so passiert und der Autor hat die Erlebnisse in diesem Büchlein zusammengefasst. Ich merkte, dass ich mich richtig auf meine Bettgeschichte freute und manchmal extra ein wenig früher zu Bett ging um vielleicht auch 2 Geschichten lesen zu können, bevor mir die Augen zufielen. Ganz besonders süß fand ich die Geschichte, wie es überhaupt zu diesem Buch kam.

Ein ganz besonderes Schmankerl ist ein Daumenkino in der unteren Ecke des Buches. Was es zeigt? Neee, das verrate ich nicht. Da müsst ihr euch schon selbst das Buch kaufen. Ich vergebe für diese kurzweilige Unterhaltung 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung an alle. Ich hoffe, ihr könnt durch dieses Buch auch so wunderbar abschalten wie ich.

© Beate Senft              

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M

Rezension zu "Am Ende der Eiszeit" von Klaus Scherer

Interessanter Blick in den Alltag am Polarkreis
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Amerika, das sind jene Länder, die Klaus Scherer in den einzelnen Kapiteln des Buches näher betrachtet. Auf Veränderungen hin. Denn all diese Länder haben Teil am Polarkreis und erleben das, was an teils abstrakten Diskussionen über den Klimawandel in den Medien geführt wird, hautnah und ganz praktisch.

 

Veränderungen in der Steigerung der Durchschnittstemperatur, die für die Anwohner des Polarkreises längst keine Prognosen mehr sind, sondern handfeste Realität. Vom sich zurückziehenden Eis über länger eisfrei bleibende Meere bis hin zu dauerhaft veränderten Landstrichen durch den Klimawandel.

Veränderungen, die erkennbar bereits zu einem anderen Handeln, zu einer Anpassung an die neuen Gegebenheiten in diesen Ländern geführt haben.

 

Dem geht Scherer nach. Sein Schwerpunkt ist nicht (auch wenn dies natürlich hintergründig mitschwingt) die höheren Temperaturen an sich, sondern was die Menschen vor Ort daraus machen, wie aktuell und vielfältig am Polarkreis „gelebt wird“.

 

Interessant dargeboten, flüssig erzählt und sorgfältig recherchiert, so nimmt Scherer den Leser mit auf die Reise an den ein oder anderen „Rand der Welt“ und dem, was dort an Veränderungen im Leben der Menschen vor sich geht.

 

„Alles, was wir machen, ist ursprünglich“, so erzählt es eine Musikerin, die ihre Texte in der finnischen Ureinwohnersprache Sami singen und vor allem durch ihre Haltung verdeutlichen, dass der Mensch nur mit der Natur leben kann, will er seine Seele behalten und nicht zur „seelenlosen Ameise in der Stadt“ werden. Modernes Leben im immer wieder herzustellenden Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten, das ist eine der Realitäten Finnlands entgegen vielen Klischees. Ein Land mit durchaus faszinierender Flora und Fauna, wie Scherer im Weiteren zu berichten weiß.

 

Dabei geht es, hier wie in den anderen Betrachtungen, gar nicht so sehr um die „großen Projekte“ oder intensive „Aussteiger“. Auch wenn die nun Erreichbarkeit bis dato unerreichbarer Ölvorkommen vieles um den Polarkreis herum an Veränderungen in Gang gesetzt hat und vielleicht noch setzen wird, wenn sich die Interessen der Ölgesellschaften vollends durchsetzen (auch davon berichtet Scherer).

 

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem ganz einfachen Alltag, auf den Veränderungen, die gerade im letzten Jahrzehnt mehr und mehr Einzug gehalten haben. Sei es eine breiter werdende Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln in Finnland, sei es der spürbare Aufbruch Islands in die Zukunft (mit großer Lebensfreude, wie sich nicht nur an den Rekord Geburtenraten im europäischen Vergleich festmachen lässt), sei es der Ipod bei den Innuit inmitten eines traditionellen Festes und althergebrachter Tätigkeiten und vielen Weiteren, vertieften Eindrücken mehr.

 

Reportagen vom Polarkreis, ganz alltäglich, ohne viel Aufheben, welche den Leser auf den Stand der aktuellen Lebensentwicklungen in diesen Regionen bringen und die veränderten Bedingungen durch den Klimawandel in ihrem langsamen Einsickern in den Alltag zeigen. Mit den verschiedenen Optionen und Gefahren auch, die sich daraus ergeben. Ergänzt durch vielfache, beeindruckende Fotografien ein sehr interessantes Buch über eine geographische Region, von der man ansonsten nicht allzu viel „Alltägliches“ erfährt.

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Findelbuchs avatar

Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer

Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer
Findelbuchvor 6 Jahren

Das Sachbuch "Wahnsinn Amerika : Innenansichten einer Weltmacht" von Klaus Scherer beschreibt die USA unter der Führung Obamas und dessen Auseinandersetzungen mit der republikanischen Opposition.
Ein politisches Buch, welches jedoch nicht nur den Blick auf die große US-Weltpolitik legt, sondern auch die Innenpolitik und vor Allem die Parteipolitik besonders hervorhebt. Hierbei wird nachgezeichnet welche Maßnahmen und Reformen Obama in seiner ersten Amtszeit durchgeführt hat und mit welchen Schwierigkeiten und Stolpersteinen seitens der Republikaner (aber auch aus eigenen Reihen), er umgehen musste. Auch wir dein alltägliches Bild Amerikas dargestellt, dass dem Autor immer wieder dazu dient, die Arbeit Obamas und der Opposition aus Sicht des Bürgers einzuschätzen und zu bewerten.

Anfänglich hatte ich Probleme beim Lesen dieses Buches, da ich stilistisches Mittel nicht sehr gut "verarbeiten" konnte: die Zwischenüberschriften. Diese schienen immer einen neuen, thematisch anderen Teil anzudeuten. Dies ist aber nicht immer der Fall, viel mehr stehen die einzelnen Teile mitunter in engem inhaltlichen Zusammenhang, weshalb besagte Überschriften Irritierung bei mir schufen. Sieht man darüber hinweg, so bleibt ein spannendes und lesesnwertes Sachbuch, welches auf leichter und eleganter Art die Querelen innerhalb des US-amerikanischen Politiksystems beschreibt. Auch ein ausführlicher Ausblick auf die kommenden Wahlen wird geworfen, ohne jedoch dem Leser eine Prognose aufzudrängen. Es werden vielmehr intelligent die Entwicklungen der einzelnen Präsidentschaftskandidaten und ihrer Parteien aufgezeigt, und so dem Leser die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und seine eigene Prognose zu finden.

Abgesehen der stilistisch merkwürdigen Gliederung des Textes, ist "Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht" ein informatives und intelligentes Sachbuch, dass dem Leser Lust auf den amerikanischen Wahlkampf und die US-Politik macht. Mein Tipp: Nicht zu lange warten - im November wird gewählt!

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