Klaus Scherer Wahnsinn Amerika

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Inhaltsangabe zu „Wahnsinn Amerika“ von Klaus Scherer

»Man muss Washington verlassen, um Amerika besser zu verstehen«, sagt ARD-Korrespondent und Grimme-Preisträger Klaus Scherer. Und fügt kleine Geschichten aus Alltag, Politik und Lagerkämpfen zusammen - zu einem großen, aktuellen Bild der Supermacht. Klaus Scherer trifft nicht nur, wie es seine Chronistenpflicht ist, US-Politiker und ihre Berater, sondern nimmt das ganze Riesenland unter die Lupe. Er begleitet Armenhelfer in Arizona und Kentucky ebenso wie Immobilien-Zocker in Kalifornien. FBI-Fahnder erklären ihm, wie das Land in seine tiefste Krise rutschte, und langjährige US-Sicherheitsberater, was sie als nächste Herausforderungen fürchten. Detail- und pointenreich schildert er den Richtungskampf, der zwischen der letzten und der kommenden Präsidentschaftswahl nie aufgehört hat und der die Supermacht, womöglich gar gegen den Wählerwillen, noch weitere vier Jahre lähmen könnte. Seinen eigenen, oft kuriosen Alltag als Fernsehreporter, Familienvater und Vielreisender in den USA klammert Scherer - zum Gewinn des Lesers - dabei nicht aus.

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  • Rezension zu "Wahnsinn Amerika" von Klaus Scherer

    Wahnsinn Amerika

    Findelbuch

    30. September 2012 um 11:42

    Das Sachbuch "Wahnsinn Amerika : Innenansichten einer Weltmacht" von Klaus Scherer beschreibt die USA unter der Führung Obamas und dessen Auseinandersetzungen mit der republikanischen Opposition. Ein politisches Buch, welches jedoch nicht nur den Blick auf die große US-Weltpolitik legt, sondern auch die Innenpolitik und vor Allem die Parteipolitik besonders hervorhebt. Hierbei wird nachgezeichnet welche Maßnahmen und Reformen Obama in seiner ersten Amtszeit durchgeführt hat und mit welchen Schwierigkeiten und Stolpersteinen seitens der Republikaner (aber auch aus eigenen Reihen), er umgehen musste. Auch wir dein alltägliches Bild Amerikas dargestellt, dass dem Autor immer wieder dazu dient, die Arbeit Obamas und der Opposition aus Sicht des Bürgers einzuschätzen und zu bewerten. Anfänglich hatte ich Probleme beim Lesen dieses Buches, da ich stilistisches Mittel nicht sehr gut "verarbeiten" konnte: die Zwischenüberschriften. Diese schienen immer einen neuen, thematisch anderen Teil anzudeuten. Dies ist aber nicht immer der Fall, viel mehr stehen die einzelnen Teile mitunter in engem inhaltlichen Zusammenhang, weshalb besagte Überschriften Irritierung bei mir schufen. Sieht man darüber hinweg, so bleibt ein spannendes und lesesnwertes Sachbuch, welches auf leichter und eleganter Art die Querelen innerhalb des US-amerikanischen Politiksystems beschreibt. Auch ein ausführlicher Ausblick auf die kommenden Wahlen wird geworfen, ohne jedoch dem Leser eine Prognose aufzudrängen. Es werden vielmehr intelligent die Entwicklungen der einzelnen Präsidentschaftskandidaten und ihrer Parteien aufgezeigt, und so dem Leser die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und seine eigene Prognose zu finden. Abgesehen der stilistisch merkwürdigen Gliederung des Textes, ist "Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht" ein informatives und intelligentes Sachbuch, dass dem Leser Lust auf den amerikanischen Wahlkampf und die US-Politik macht. Mein Tipp: Nicht zu lange warten - im November wird gewählt!

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  • Rezension zu "Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht" von Klaus Scherer

    Wahnsinn Amerika

    michael_lehmann-pape

    21. August 2012 um 13:59

    Außeneindrücke aus erster Hand Sehr treffend gelingt es dem ARD Korrespondenten in Washington, Klaus Scherer, die Widersprüchlichkeit, die Zerrissenheit Amerikas dieser Tage präzise, sprachgewandt, flüssig und unterhaltsam auf den punkt zu bringen. Beginnend mit dem Wahlkampf zur letzten Präsidentenwahl dekliniert Scherer durchaus eine Form von innerem Niedergang (nicht nur der politischen Kultur Amerikas). Vor allem versteht er es durch seine vielen Erlebnisse und Beispiele, die Einengung Barack Obamas aufzuweisen. Und würdigt, fast im Vorbeigehen, durchaus die vielen Reformen, die Obama auf den Weg und, in weiten Teilen, auch durchgebracht hat. Leistungen, die in der vergifteten Atmosphäre eines immerwährenden Wahlkampfes fast nur am Rande noch bemerkt werden. Ein Land, in dem für so manche Mitt Romney gar nicht konservativ genug ist, wo so mancher Sozialleistungen für „Teufelswerk“ hält („Für die Armen ist die Kirche zuständig“), wo in manchen, nicht unerheblichen Kreisen die Evolutionslehre schlichtweg geleugnet wird, Kinder lieber zu Hause unterrichtet werden, als sie solchen Gedankengut auszusetzen. Eine Gesellschaft, die sich als „Gods own Country“ begreift, die sich wirtschaftlich ihrer Dienstleistungen rühmt. Wehe aber, man hat tatsächlich das Problem, sich mit (nur dem Namen nach) „Service-Hotlines“ auseinander zusetzen. Wo Stehlampen nur mit technischem Verständnis eingeschaltet werden können, wo Haushaltsgeräte vom Staubsauger bis zum Geschirrspüler sich höchstens auf dem Stand von vor 30 Jahren befinden. Wie soll da einer Dinge richten, wenn der Richtungsstreit nie endet, Kompromisse gar nicht angestrebt werden und jeder Wirtschaftszweig Veränderungen scheut wie der Teufel das Weihwasser? Weil diese Mühe und Geld kosten könnten. Weil es vielleicht doch nur darum geht, den Kunden, den Bürger, das alles irgendwie für eine handvoll Dollar auszupressen. Und mittendrin Veteranen vieler Kriege alleingelassen ihren Platz wieder suchen? „Kaufe jetzt, zahle nie“, eine um sich greifende Maxime, die nicht funktionieren kann, auch dies weis Scherer nachvollziehbar auf. Stellt aber auch das 2ganz normale“ Leben vor, die Kreativität, die Kraft durchaus an manchen Orten des riesigen Landes voller Gegensätze, wo vieles nicht, manches sehr gut und einiges Wichtige vielleicht doch noch funktionieren könnte. Und vor alle funktionieren sollte in naher Zukunft, um irgendeine Kurve doch noch nehmen zu können. Natürlich liest es sich satirisch, wenn ein Kollege zum Besten gibt, dass er es über Jahre hin nicht hinbekommen hat, ein amtliches Kürzel geändert zu bekommen und daher grundlegend die gesamte Zeit über in Amerika als Frau geführt wurde. Zeichen einer gesunden Verwaltung ist dies allerdings nicht. Interessant, kurzweilig, kenntnisreich, Scherer weiß, wovon er spricht, versteht es, sich bestens auszudrücken und ermöglicht dem Leser einen intensiven „Rundumblick“ auf den Alltag, das Land und, vor allem, die politische Lage im Amerika am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Zum draus lernen allemal geeignet auch in unseren Breitengraden, auch wenn wirklich Neues im Buch nicht zu finden ist.

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