Klaus Schuker Engelsspiel

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Inhaltsangabe zu „Engelsspiel“ von Klaus Schuker

Ein nächtliches Tête-à-Tête mit der erst 17-jährigen, bildhübschen Janina Heitmann endet für Daniel Schönwind im Vorwurf der sexuellen Nötigung, den er energisch bestreitet. Doch es kommt für ihn noch schlimmer: Seine Partnerin verlässt ihn mit dem gemeinsamen Töchterchen Ramona, sein Arbeitgeber drängt ihn zur Kündigung, die Nachbarn beschimpfen ihn als Vergewaltiger. Verzweifelt sinnt Daniel Schönwind auf Rache. Vor allem nachdem er herausgefunden hat, welch dreckiges Spiel in jener verhängnisvollen Nacht mit ihm gespielt wurde. Er stellt Janina eine Falle. Nichtsahnend liefert sie ihm einen handfesten Beweis, den er gnadenlos gegen sie einsetzt. Ein tödliches Spiel beginnt.

HammerBuch guter Autor freue mich auf weitern lesestif von dem Autor :)

— Buchgeige
Buchgeige

Gemeine Aktion einer jungen Frau, kriminell gut geschrieben, war begeistert

— Booky-72
Booky-72

Ein Krimi, der mich mitgenommen hat wie kaum ein anderer

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Krimi über eine Fehltritt, der das ganze Leben verändert.

— Smberge
Smberge

Ein einzigartig spannender Krimi!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Ein rasanter Krimi, den man direkt am Stück lesen muss!!

— Diana182
Diana182

Wahnsinns-Buch um falsche Beschuldigung und Rache. Unbedingt lesen!

— Wildpony
Wildpony

Der Realität bestimmt nah, aber keine Atmosphäre, fast alles unsympathische Protagonisten, zum Teil altbackene Sprache

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

Nach diesem Buch nimmt kein Mann mehr eine Anhalterin mit.

— buchbaron69
buchbaron69

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  • Ein Krimi, der lesenswert ist. Ich hatte jedoch etwas mehr erwartet.

    Engelsspiel
    Nady

    Nady

    17. July 2016 um 23:23

    Klappentext:"Ein nächtliches Tête-à-Tête mit der erst 17-jährigen, bildhübschen Janina Heitmann endet für Daniel Schönwind im Vorwurf der sexuellen Nötigung, den er energisch bestreitet. Doch es kommt für ihn noch schlimmer: Seine Partnerin verlässt ihn mit dem gemeinsamen Töchterchen Ramona, sein Arbeitgeber drängt ihn zur Kündigung, die Nachbarn beschimpfen ihn als Vergewaltiger. Verzweifelt sinnt Daniel Schönwind auf Rache. Vor allem nachdem er herausgefunden hat, welch dreckiges Spiel in jener verhängnisvollen Nacht mit ihm gespielt wurde. Er stellt Janina eine Falle. Nichtsahnend liefert sie ihm einen handfesten Beweis, den er gnadenlos gegen sie einsetzt. Ein tödliches Spiel beginnt." Meine Meinung:Cover: Das Cover wirkt sehr unheimlich, was für einen spannenden Thriller spricht. Doch so richtig kann es mich nicht begeistern. Man sieht nur ganz verschwommen ein blondes Mädchen, was auch in dem Roman eine Rolle spielt. Inhalt: Daniel Schönwind lebt mit seiner Freundin in einem schönen Haus und ist Vater einer kleinen Tochter. Doch Daniel ist ein „Lebemann“. Er hat oft One Night Stands und kein schlechtes Gewissen, gegenüber seiner Familie. Seine Freundin ahnt seine Seitensprünge, hält aber, zum Schutz ihrer Tochter Ramona den Mund.Dann geschieht etwas, mit dem Daniel nie gerechnet hat. Als er nachts an einer Bushaltestelle eine junge, sehr hübsche Frau sieht, die per Anhalter fahren möchte, bietet er ihr an, sie ein Stück mitzunehmen. Janina überlegt nicht lange, da der Bus anscheinend erst in Stunden kommt und steigt in Daniels Auto. Daniel ist sofort hingerissen von ihr. Sie sieht unheimlich schön und sexy aus und er fragt sie, ob sie den schon volljährig ist. Sie bejaht dieses und beginnt plötzlich Daniel zu verführen. Ja, sie bedrängt in geradezu anzuhalten und die beiden haben wilden, hemmungslosen Sex. Danach bringt er sie zu der Adresse, wo sie hinwollte. Einen Tag später steht jedoch die Polizei vor Daniels Tür. Er wird wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen verhaftet. Seine Lebensgefährtin ist geschockt und weiß nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Janina hat ihn wegen Vergewaltigung angezeigt und ihm droht eine lange Haftstrafe. Daniel versucht alles, um irgendwem klar zu machen, dass er Janina nicht vergewaltigt hat, aber die Polizei klaubt ihm nicht und so beginnt Daniel alleine zu recherchieren. Er stellt Janina eine Falle, in der Hoffnung, seine Unschuld zu beweisen.Fazit: Am Anfang hatte ich das Gefühl, den Aufsatz eines Jugendlichen zu lesen. Klaus Schuker schreibt in sehr kurzen Sätzen, die sehr einfach gehalten sind. Besonders, dass er auf fast jeder Seite, ja bald in jedem Satz, mehrmals seine Tochter als „sein Engelchen“ betitelt hat, ging mir wahnsinnig auf die Nerven. Es wirkte alles sehr übertrieben. Erst ab dem Moment, wo er Janina begegnet, wird der Roman spannend und auch der Schreibstil hat sich deutlich verbessert. Trotzdem waren mir fast alle Charakter eher unsympathisch. Daniel, weil er sich nicht darum scherte, wie es seiner Freundin ging und lieber mit seiner Männlichkeit strotzte. Janina hätte ich an einigen Stellen in dem Roman packen können. Wie man in diesem Alter so durchtrieben und hinterhältig sein kann, war mir unbegreiflich. Sie geht, um ihr Ziel zu erreichen über Leichen.Kurz, mich konnte der Roman nicht wirklich begeistern, wenn die Spannung zur Mitte des Buches auch zunahm und wirklich gut geschrieben war. Mitleid habe ich, gegenüber Daniel, jedoch nicht aufbauen können.

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  • was du nicht wilst das man dir tut füge auch keinen anderen zu

    Engelsspiel
    Buchgeige

    Buchgeige

    11. July 2016 um 12:46


  • Engelsspiel

    Engelsspiel
    Wurm200

    Wurm200

    26. June 2016 um 22:44

    Klaus Schuker Engelsspiel Fabulus - Verlag Autor: Jahrgang 1959, arbeitete zunächst als Polizeibeamter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Krimis veröffentlichte er Kurzgeschichten, Erzählungen und Filmbesprechungen. 2003 rief er die »Schulpatenschaften mit Autoren« ins Leben, die u. a. von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. 2009 brachte er eine Schreibwerkstatt zum Thema »Berufsfindung und Identität« mit EU-Fördergeldern auf den Weg. Klaus Schuker hat bis heute über 2000 Lesungen und Schreibwerkstätten absolviert. (Quelle: Fabulus) Daniel Schönwind lebt mit seiner Freundin und dem gemeinsamen Kind in einem gemeinsamen Haus. Die Beziehung der beiden ist allerdings nicht mehr sonderlich glücklich. Als Daniel eines Abends, nach einem Grillfest, die junge Janina an einer Bushaltestelle sieht, die versucht ein Auto anzuhalten, um per Anhalter zu fahren, nimmt er Sie mit. Im Laufe der Fahrt führt eines zum anderen und die beiden haben Sex. Am nächsten Morgen steht jedoch die Polizei vor Daniels Haustür. Das Buch hat 44 Kapitel, welche alle eine eigene Überschrift haben, die jeweils am Anfang des Kapitels, in der linken oberen Ecke zu finden ist. Die Kapitel sind meistens nochmals unterteilt, in mehrere Absätze die durch ein kleines Sternchen voneinander getrennt werden. Da die Kapitelüberschriften eine Art Countdown haben, wissen wir auch von Beginn an, dass etwas geschehen muss. So sind die Kapitel am Anfang noch so aufgebaut, dass sie bis zum Ereignis zählen. Nach dem das Ereignis geschehen ist, zählen die Kapitel einfach die Tage, die seither vergangen sind. Darüber hinaus weiß der Leser auch recht früh, was überhaupt Sache ist in der Handlung. Dazu genügt aber auch das Lesen des Klappentextes aus, denn dieser verrät ebenfalls alles Wichtige. Dadurch baut das Buch auch nicht seine Spannung auf, sondern viel mehr dadurch, dass man als Leser die Gründe für das Handeln der Charaktere erfahren möchte. Das Buch lässt sich außergewöhnlich gut und schnell lesen und das, obwohl es von außen recht dick wirkt. Dies liegt aber auch daran, dass die einzelnen Seiten sehr dick zu sein scheinen. Trotz der recht vielen Kapitel auf ca. 400 Seiten eignet sich das Buch auch perfekt für zwischendurch, da man immer mal schnell von Kapitel zu Kapitel lesen kann. Cover: Das Cover ist relativ dunkel gehalten. Wir sehen im Hintergrund ein verschwommenes Bild, wobei man nicht erkennen kann, was genau man dort sieht. Der Titel ist in Weiß geschrieben und hebt sich zusätzlich vom Druck vom Rest des Buches ab. Denn der Titel ist etwas höher gestanzt und lässt sich so auch ertasten. Außerdem befinden sich in der unteren linken Ecke noch Blutstropfen, diese lassen sich jedoch kaum erkennen wegen des dunklen Covers. Was sich aber perfekt abhebt, ist die “Umrandung” des Buches, denn die Seiten wurden außen Orange eingefärbt. Somit ist es auch im Regal ein Hingucker. Anmerkung: Bei Betrachtung des Buches auf der Verlagsseite, sieht das Cover deutlich heller aus.ich habe für diese Bewertung in der Rezension jedoch mein Buch genommen, dass ich zugeschickt bekommen habe. Fazit: Ein Buch, das vom Cover und Titel eher unscheinbar wirkt. Wer den Blick aber auf den Klappentext richtet wird merken, dass das Buch einiges zu bieten hat. Man sollte sich jedoch nicht täuschen lassen, von der Tatsache das dort schon vieles steht, denn das Buch hat viele Überraschungen parat. Ein wirklich gelungener Thriller, den ich jedem ans Herz legen möchte (gerade denen, die auf Intrigen stehen) und der deshalb auch mit 5/5 Sternen belohnt wird. Klappentext: Was bringt die bildhübsche Janina nur auf diese perfide Idee? Sie sieht toll aus, steht mit ihren siebzehn Jahren kurz vor dem Abitur, die Männerwelt lässt sich von ihr um den Finger wickeln, bald ist sie volljährig – und dann das? Eine Viertelstunde verändert alles, auch im Leben von Daniel Schönwind. Die Verkettung der widrigen Umstände führt ihn gnadenlos in den Abgrund. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich seine Partnerin von ihm trennt und sein heißgeliebtes Töchterchen Ramona mitnimmt. Als auch der Suff keinen Trost mehr spendet, findet er heraus, welch dreckiges Spiel mit ihm getrieben wurde. Jetzt hält ihn nur noch das Ansinnen auf Rache aufrecht, und so nehmen die Ereignisse ihren Lauf … (Quelle: Fabulus) Autor: Klaus Schuker Titel: Engelsspiel Verlag: Fabulus - Verlag Genre: Krimi, Thriller Seiten: 420 Preis: 14,95 ISBN: 978-3-944788-21-0http://wurm200.blogspot.de/

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. June 2016 um 20:06
  • Leserunde zu "Engelsspiel" von Klaus Schuker

    Engelsspiel
    Fabulus_Verlag

    Fabulus_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Leser, endlich geht es los mit unseren Aktionen zu den neuen Frühjahrstiteln! Wir starten mit einem Krimi und laden ganz herzlich zur Leserunde ein! Autor Klaus Schuker erzählt in "Engelsspiel" die ergreifende und verstörende Geschichte zweier Menschen, die sich in einer schicksalsträchtigen Nacht zufällig begegnen. Einer Nacht, die alles zerstören wird... Worum geht es genau? „Denn wer unrecht tut, wird zurückerhalten, was er unrecht tat, und da gilt kein Ansehen der Person.“ So heißt es im Brief von Paulus an die Kolosser. Der Brief ist Teil des Neuen Testaments. Das Zitat ist der Leitsatz von Schukers Krimi, in dem der Leser in das Leben von Daniel Schönwind hineingeworfen wird. Der 42-Jährige lebt zusammen mit seiner Partnerin Karin und der gemeinsamen Tochter Ramona in einem Haus, das die Familie noch zwanzig Jahre abbezahlen muss. Daniel arbeitet als Baubiologe, Karin in einer Hauptschule als Lehrerin für Religion und Deutsch. Alles scheint normal … bis auf die Tatsache, dass Daniel immer öfter in Affären flieht. „Immerhin waren die vergangenen zwölf Jahre so schlecht nicht gewesen, auch wenn sich in der letzten Zeit doch eine gewisse Gewöhnung und eine daraus resultierende Langeweile in ihre Beziehung geschlichen hatten. Zumindest fühlte er das so. Mit Karin darüber gesprochen hatte er aber noch nie. Warum auch sollte er fahrlässigerweise schlafende Hunde wecken?“ Parallel erzählt Schuker die Geschichte der Schülerin Janina, einer extrem gutaussehenden und abgebrühten jungen Frau, die eine Affäre mit einem älteren Mann hat. So lange sie noch nicht volljährig ist, versucht sie, diese Beziehung vor ihren Eltern zu verbergen – und verstrickt sich so immer mal wieder in Lügen. Daniel und Janina drohen beide von ihrem Weg abzukommen und den Boden unter den Füßen zu verlieren. Und genau in dieser Situation treffen sie zufällig aufeinander – und das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Lebensnähe und Authentizität dieses Krimis ist kein Zufall. Schuker war viele Jahre im Polizeidienst, bevor er begonnen hat, Kurzgeschichten zu schreiben. Wir stellen für die Leserunde 15 Printbücher zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 04. März 2016. Der Autor Klaus Schuker wird an der Leserunde teilnehmen! Wir freuen uns auf Eure Beiträge, auf Diskussionen und natürlich auch auf Rezensionen. Euer Fabulus-Team

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    • 212
  • Engelsspiel

    Engelsspiel
    Booky-72

    Booky-72

    29. May 2016 um 10:13

    Daniel Schönwind ist seiner Frau nicht grade treu, aber was ihm an einem verhängnisvollen Abend passiert, als er eine junge Anhalterin in sein Auto steigen lässt, konnte er so nicht ahnen. Diese junge Frau zeigt ihn an, wegen Vergewaltigung, dabei hat sie es alles so provoziert und geplant für diesen Abend, dabei ihr Opfer zufällig in Daniel gefunden. Nun ist Daniels Leben aus den Fugen geraten, seine Frau wendet sich von ihm ab, zieht mit seiner geliebten Tochter zu ihren Eltern, in der Nachbarschaft wird er geächtet und auch sonst glaubt ihm keiner den tatsächlichen Verlauf des Abends. Doch er will sich nicht unterkriegen lassen und forscht in Janinas Leben genauer nach, denn selbst er merkt, dass mit der jungen Dame einiges nicht stimmt. Woher kommen ihre Beweggründe für ihr Handeln? Guter, flüssiger Schreibstil, sehr spannend und mit einem durchaus überraschenden Ende. Besonderer Augenmerk liegt hier auch auf der Buchgestaltung. Das Cover ist sehr passend  und die orange eingefärbten Seiten sind ein Hingucker.

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  • Ein glaubwürdiges Szenario

    Engelsspiel
    Starbucks

    Starbucks

    13. May 2016 um 22:29

    Klaus Schuker hat in „Engelsspiel“ einen Plot erdacht, der wohl schon so manchem Ehemann widerfahren ist: Der Protagonist, Daniel Schönwind, wird der Vergewaltigung bezichtigt, daraufhin von seiner Frau verlassen, von seinen Nachbarn stigmatisiert – und ist doch nur Opfer einer Intrige, obwohl er sich natürlich auch ganz gern verleiten lassen hat... Und auch, wenn Daniel die eine oder andere Affäre hatte, so ist er doch kein Vergewaltiger. Aber noch weiß er nichts von dem Spiel, das mit ihm hier gespielt wird...Es hat mir gut gefallen, wie sich die Handlung entwickelt. Der Autor hat sich entschieden, den Vorfall von verschiedenen Blickwinkeln aus zu beleuchten. Was bedeutet dieser Vorfall für den Beschuldigten selbst, seine Frau, seine Tochter und das siebzehnjährige Mädchen, das hier nicht nur ein Leben komplett zerstören wird. „Engelsspiel“ ist ein sehr spannender Krimi mit nachvollziehbarem Handlungsablauf, Personen, deren Beweggründe man nur allzu gut verstehen kann (die Betroffenen jedenfalls) und einem Szenario, dass sich genau so zugetragen haben könnte. Für den „Vergewaltiger“ bleibt wenig Verständnis von seiner Umwelt, aber auch für die Polizei ist dieser Fall ja quasi schon von Anfang an klar und gelöst, was traurig ist, aber sich auch in den meisten Fällen so zutragen wird. Zur Person von Daniel muss man sagen, dass er für mich nie zu einem Sympathieträger wurde, was ich etwas schade fand, aber ein Ehemann, der die eine oder andere Affäre eben für selbstverständlich hält, macht sich auch schuldig, wenn auch nicht einer Vergewaltigung. Daher ist Daniel auf eine Art ein Opfer, aber seiner Familie gegenüber kann er auch als ein Täter betrachtet werden. So hat er wirklich einen Denkzettel und vielleicht auch die Reaktion seiner Familie verdient. Für den Leser gibt es viele Denkanstöße und viele spannende Entwicklungen, also alles, was man von einem Krimi erwartet. Ich wurde gut unterhalten und hatte spannende Lesestunden. Mit ganz kleinen Abzügen wegen der Charaktere kann ich dieses Buch mit etwas mehr als vier Sternen bewerten und auf jeden Fall weiterempfehlen.Abschließend möchte ich noch bemerken, dass ich den komplett orangefarbenen Schnitt sehr gern mag, da dieses Buch nicht vergilben kann. Könnte man nicht öfters diese Schnitte einfärben?

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  • Ein Engel mit teuflischen Absichten

    Engelsspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2016 um 21:22

    Janina ist fast 18, wunderschön und durchtrieben. Während sie eine Affäre zu einem älteren Mann pflegt, lässt sie ihre beste Freundin Kim, die immer wieder für Alibis sorgen muss, am ausgestreckten Arm quasi verhungern. Während Janina dieses Geheimnis genießt, ist Kim zusehends genervt....bis eines Abends etwas passiert, was nicht nur das Leben der beiden Teenies, sondern auch des Familienvaters Daniel Schönwind für immer verändert. „Engelsspiel“ ist mein erster Krimi von Klaus Schuker gewesen und hat mich einfach überzeugt. Der Autor erzählt eine schockierende, wenn leider auch sehr reale Geschichte und fängt seine Leser schon von Beginn an ein. Der Roman wird aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert. Dabei folgt man sowohl Janina und ihren Unternehmungen, als auch Daniel Schönwind bei seinem Familienleben und später sogar den ermittelnden Beamten. Ich fand diese Mischung sehr gelungen und konnte mich von Beginn an mit den Figuren identifzieren, wenn auch nicht herzlich anfreunden. Denn Klaus Schuker gestaltet seine Charaktere brutal real und schmeichelt weder der Jugend noch dem gestandenen Mann in seinem Krimi. Selbst bei den Polizeibeamten, die hier eine neutrale Rolle spielen, geizt er weder mit guten noch schlechten Seiten und stellt somit für mich ein leider viel zu selten in Romanen antreffendes Gesamtbild der Gesellschaft dar. Dennoch oder gerade deswegen konnte ich mit den Figuren mit leiden, mit hassen und mit fühlen. So manches Mal hätte ich abwechselnd Janina und Daniel erwürgen, schlagen, in den Arm nehmen oder tätscheln können. Und wären mir Bücher nicht so wichtig, wäre auch das ein paar Mal vor lauter aufgewühlten Emotionen durch den Raum geflogen. Schon viel zu lange hat mich kein Autor mehr so mitgerissen. Grandios! Die Story an sich ist von Beginn an fesselnd und toll erzählt. Klaus Schuker setzt bewusst auf kurze Kapitel beziehungsweise Begebenheiten und gewährt zudem immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt seiner Charaktere. Zwar beinhaltet der Krimi so manche bekannte Wendung, jedoch war es mir in diesem Fall vollkommen egal. Denn der Autor erzählt seine Geschichte mit solch einem klaren und teilweise kühlen Blick, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Ende hat mich dann vom Sofa kippen lassen. Ich war baff, überrascht und bin sehr sehr zufrieden mit dem Schluss. Denn Schuker vermeidet den erhobenen Zeigefinger und verführt seine Leser zu einem diabolischen Grinsen. Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, einfach, aber nicht langweilig. Durch die kurzen Kapitel entsteht eine Sogwirkung, die einen bis zum Schluss mitreißt. Fazit: kein Spiel für Engel, sondern mit dem Teufel im Bunde. Eine klare Leseempfehlung!  

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  • Rezension zu "Engelsspiel" von Klaus Schuker

    Engelsspiel
    dorli

    dorli

    03. May 2016 um 13:30

    Daniel Schönwind fährt spätabends nach einer Betriebsfeier nach Hause. An einer Bushaltestelle stoppt er kurz und nimmt er eine Anhalterin mit. Die junge Frau verführt ihn zu wildem Sex. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Daniel noch nicht, dass er das Opfer eines miesen Spiels geworden ist, das ihn und seine Familie an den Rand eines Abgrundes drängen wird… Klaus Schuker hat mich mit „Engelsspiel“ von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt, der gesamte Handlungsverlauf ist gut durchdacht und ausgefeilt und die Spannungskurve bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Der Krimi startet mit einem recht harmonisch wirkenden Familienleben – doch nach den ersten Seiten wird klar, dass diese Beschaulichkeit trügerisch ist. Daniel und seine Lebensgefährtin Karin haben sich auseinander gelebt. Daniel ist kein Kind von Traurigkeit, er hat immer wieder Affären. Nur die gemeinsame Tochter Ramona hält die Beziehung noch zusammen. Die 17-jährige Janina Heitmann ist bildhübsch und steht kurz vor dem Abitur. Dennoch ist sie nicht die ideale Tochter, die ihre Eltern gerne hätten. Janina hat ihren eigenen Kopf, macht was sie will. Das bringt zu Hause eine Menge Ärger mit sich. Diesem Ärger versucht Janina mit Lügen und Heimlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Nach der kurzen Vorstellung der Akteure findet das folgenschwere Zusammentreffen zwischen Daniel und Janina statt und damit ist die Spannung schlagartig da. Es gelingt Klaus Schuker hervorragend zu vermitteln, was die Akteure nach Janinas hinterhältiger Inszenierung durchmachen. Besonders der Strudel aus Emotionen, den Daniel durchlebt, nachdem die Kripo ihn mit dem Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert, wird mitreißend geschildert. Auf Ungläubigkeit folgt Entsetzen und Verzweiflung, dann purer Zorn, als Daniel begreift, dass er reingelegt wurde. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn, er hat keine Chance. Janina lässt sich währenddessen von allen bemitleiden und hält dabei eiskalt und skrupellos ihr Lügengespinst aufrecht. Ich habe Seite um Seite darauf gelauert, dass ihr jemand auf die Schliche kommt, doch sobald jemand kleinste Zweifel an ihrer Geschichte hat, wartet Klaus Schuker mit einer Wendung auf, die das Geschehen wieder zugunsten von Janina dreht. Daniel Schönwind ist wahrlich kein Sympathieträger, dennoch zieht er den Leser schnell auf seine Seite. Man bangt und hofft mit ihm, wünscht ihm, dass er es schafft, seine Unschuld zu beweisen. Er kann den Verlauf der Dinge nicht aufhalten. Die Gerüchteküche brodelt, seine Familie hält dem Druck nicht stand und verlässt ihn, er verliert seinen Job, stürzt vollends ab. Rachegedanken werden lauter und lassen ihn einen perfiden Plan schmieden - Daniel hat nichts mehr zu verlieren und genau so rücksichtslos handelt er auch. Verrückt. Aber irgendwie auch gut. „Engelsspiel“ hat mich mit der fesselnden Handlung und den echt und glaubwürdig wirkenden Geschehnissen durchweg begeistert. Ein rundum spannendes Lesevergnügen.

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  • Verleumdung

    Engelsspiel
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    Daniel Schönwind hat zwar in einer festen Beziehung, aber das hindert ihn nicht ständig Frauengeschichten zu haben. Als er ein tete-à-tete mit einer jugendlichen Anhalterin hat, ahnt er nicht, was er sich damit einhandelt. Ihm wird danach Vergewaltigung einer Minderjährigen vorgeworfen. Für ihn beginnt ein Albtraum. Das Buch liest sich angenehm flüssig. Man kann sich durchaus vorstellen, dass die Geschichte so passieren könnte, denn sie ist sehr authentisch geschrieben. Daniel ist attraktiv und statt etwas für seine eingerostete Beziehung zu tun, sucht er Abwechslung bei anderen Frauen. Aber er liebt sein Tochter Ramona sehr. Als er mit den Vorwürfen konfrontiert wird, versucht er seine Unschuld zu beweisen. Doch das gelingt ihm nicht. Sein Umfeld reagiert nicht nach dem Motto „im Zweifel für den Angeklagten“. Er verliert seinen Job und auch seine Beziehung zu Lebensgefährtin Karin zerbricht. Das bringt ihn dazu, sich rächen zu wollen. Er geht sehr ausgeklügelt vor. Was hat Janina dazu gebracht, diese Vorwürfe gegen Daniel zu erheben? Sie ist ein raffiniertes Biest, die aus Egoismus ein Lügenkonstrukt aufbaut. Da sie trotz ihres jungen Alters schon so perfide vorgeht, sind die Sympathien eher bei Daniel, obwohl auch er kein Unschuldslamm ist. Es macht nachdenklich, wie leicht unberechtigte Vorwürfe das Leben eines Menschen zerstören können. Dieser Kampf der beiden Protagonisten ist spannend und das Finale sehr überraschend. Ein ungewöhnlicher und spannender Krimi.  

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    • 2
    klaus-schuker

    klaus-schuker

    27. April 2016 um 14:03
    buecherwurm1310 schreibt Daniel Schönwind hat zwar in einer festen Beziehung, aber das hindert ihn nicht ständig Frauengeschichten zu haben. Als er ein tete-à-tete mit einer jugendlichen Anhalterin hat, ahnt er nicht, ...

    Lieber Bücherwurm, herzlichen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben, um meinen Krimi zu lesen und zusätzlich noch die Buchbesprechung zu schreiben. Wie ich bereits an anderer Stelle ...

  • Wie das Leben so spielt...

    Engelsspiel
    Maddinliest

    Maddinliest

    24. April 2016 um 16:54

    Ein toller und absolut fesselnder Kriminalroman, der sich in erster Linie mit den Auswirkungen einer Tat auseinandersetzt. Daniel Schönwind ist ein attraktiver Familienvater. Er liebt seine Tochter über alles, nur die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin ist ein wenig eingerostet. Er sucht Trost in spontanen Frauen-geschichten, was ihm aufgrund seiner Attraktivität nicht schwer fällt. Auf dem Rückweg einer Betriebsfeier nimmt er eine junge Anhalterin mit, mit der sich ein kurzes erotisches Abenteuer entwickelt. Am nächsten Tag wird aber Daniel Schönwind mit dem Vorwurf der Vergewaltigung einer Minderjährigen konfrontiert. Sein Leben gerät völlig aus den Fugen... Klaus Schuker gelingt es mit seinem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil den Leser an die Geschichte zu fesseln. Seine Erzählweise verleiht der Geschichte eine enorme Realität und Authentizität. Er erzählt die Geschichte von Daniel Schönwind aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Personen im Umfeld. Der Charakter von Daniel Schönwind wird nicht sehr sympathisch beschrieben, aber die Ungerechtigkeit, die er im Nachgang erfährt, verursacht dem Leser ein Unwohlsein. Die Spannung wird um diese Ungerechtigkeit und dem Verlauf des Lebens des Hauptprotago-nisten aufgebaut und sehr gut aufrechtgehalten. Die Frage, ob und vor allem wie er seine "Unschuld" beweisen kann und wie weit er bereit ist, dafür zu gehen beschäftigen den Leser ohne Unterlass. Das raffiniert konstruierte Finale überrascht den Leser und wirft neben der Auflösung auch noch einige Fragen auf, die zumindest mich im Nachgang noch beschäftigt haben. Aus meiner Sicht, handelt es sich bei Engelsspiel um einen sehr authentischen und spannenden Kriminalroman, der sich von vielen seiner Art unterscheidet. Ich spreche gerne eine unbedingte Leseempfehlung aus und vergebe 5 von 5 Sternen!!!

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  • Ein kleiner Fehltritt mit großen Folgen

    Engelsspiel
    Smberge

    Smberge

    20. April 2016 um 10:03

    Inhalt: Daniel lebt mit seiner Freundin Karin und der gemeinsamen Tochter Ramona in einer etwas in die Jahre gekommenen Beziehung. Gerne sucht er Abwechslung bei anderen Frauen. Nach einer Betriebsfeier nimmt er eine Anhalterin mit, Janina, eine hübsche, junge Frau, die sein ganzes Leben massiv durcheinander wirbeln wird. Sie wird am nächsten Tag behaupten, dass Daniel sie vergewaltigt und misshandelt hat. Aufgrund dieser Anschuldigung zerbricht Daniels bisheriges Leben, seine Beziehung zu Karin zerbricht, er verliert seinen Job. Nach einem Absturz in den Alkohol beginnt er seinen Kampf um seine Freiheit und Gerechtigkeit. Meine Meinung: Dieser Krimi ist ein wahrer Pageturner. Der Leser fiebert mit Daniels Schicksal mit, erlebt seinen Niedergang, seine Versuche seine Unschuld zu beweisen. Daniel ist zwar kein Engel, seine Bereitschaft sich auf fremde Frauen einzulassen hat ihn in diese Situation gebracht, jedoch schafft er es schnell, die Sympathien auf seine Seite zu ziehen. Besonders erschreckend fand ich hierbei die Reaktionen der Umwelt, seien es die Nachbarn, die Kollegen der Freundin oder auch des Arbeitsgebers. Schnell sind alle dabei, Daniels Schuld als gegeben hinzunehmen und ihn zu verurteilen. Ein Vorgehen, dass uns nachdenklich werden lassen sollte. Daniel lässt diese Anschuldigungen nicht auf sich sitzen, sonder macht sich zu einem zunächst verzweifelten, Versuch auf, seine Unschuld zu beweisen. Auch in diesem Teil des Buches, konnte ich sein Verhalten sehr gut nachvollziehen und mitfühlen. Ein sehr realitätsnahe Beschreibung eines unschuldig beschuldigten Menschen, der versucht, wieder an sein Leben anzuknüpfen und eine Verurteilung zu entgehen. Ein sehr lesenswertes Buch über, Schuld und Unschuld. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, jedoch auch ein Buch, das nachdenklich machen sollten über Vorverurteilungen und den erste Anschein.

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  • "Engelsspiel" von Klaus Schuker

    Engelsspiel
    Nelly87

    Nelly87

    19. April 2016 um 19:37

    Ein perfides Spiel und seine Nachwirkungen Was bringt die bildhübsche Janina nur auf diese perfide Idee? Sie sieht toll aus, steht mit ihren siebzehn Jahren kurz vor dem Abitur, die Männerwelt lässt sich von ihr um den Finger wickeln, bald ist sie volljährig – und dann das? Eine Viertelstunde verändert alles, auch im Leben von Daniel Schönwind. Die Verkettung der widrigen Umstände führt ihn gnadenlos in den Abgrund. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich seine Partnerin von ihm trennt und sein heißgeliebtes Töchterchen Ramona mitnimmt. Als auch der Suff keinen Trost mehr spendet, findet er heraus, welch dreckiges Spiel mit ihm getrieben wurde. Jetzt hält ihn nur noch das Ansinnen auf Rache aufrecht, und so nehmen die Ereignisse ihren Lauf … [ Quelle: Fabulus ] Eine zufällige Begegnung mit Nachwirkungen Daniel führt ein relativ normales Leben - mit seiner Lebensgefährtin lebt er recht spießig in einem kleinen Häuschen, wo auch die gemeinsame Tochter Ramona aufwächst. Lediglich in seiner Beziehung läuft es nach zehn Jahren nicht mehr so sehr. Daher ist Daniel dazu übergegangen, sich auch auf andere Frauen einzulassen, sobald sich ihm die Gelegenheit bietet. Daher flirtet er auch heftig mit einer Arbeitskollegin, als sein Chef zum Betriebsfest läd. Um sich das Gefühl, das dieser Flirt bei ihm auslöst, noch eine Weile frisch zu halten, entschließt er sich, das Stelldichein mit ihr noch ein paar Tage zu verschieben. Er macht sich auf den Heimweg. Als er an einer Bushaltestelle vorbeifährt, fällt ihm Janina auf, die dort steht und versucht zu trampen. Und obwohl die beiden sich vorher nie gesehen haben, dauert es nicht lange, bis sie auf einem verlassenen Parkplatz übereinander herfallen und hemmungslosen Sex haben. Umso erstaunter ist Daniel, als er am nächsten Morgen von der Polizei Besuch bekommt, die ihm eröffnet, dass gegen ihn Anzeige erstattet wurde - wegen Vergewaltigung von Janina. Wie man ganz schnell alleine dasteht... Sämtliche Beweise sprechen gegen Daniel und schnell ist alle Welt von seiner Schuld in dieser Sache überzeugt. Die Nachbarn schauen ihn nicht mal mehr an, auf der Arbeit kündigt man ihm, da er für die Firma nicht mehr tragbar erscheint. Doch am meisten trifft ihn die Entscheidung seiner Lebensgefährtin, ihn mitsamt seiner Tochter zu verlassen. Daniels Leben bricht innerhalb von Tagen in sich zusammen und er verliert jeglichen Antrieb... Doch irgendwann fasst er den Entschluss, sich bei Janina für diese Katastrophe zu rächen. An sich trifft man in Engelsspiel also auf eine ziemlich simple Storyline. Janina hat Daniel für ihre kleinen Spielchen einfach schamlos missbraucht. Die Reaktionen der Mitmenschen, egal ob es sich um Daniels Freundin handelt oder auch um die ermittelnden Polizisten, sind sehr nachvollziehbar dargestellt worden. Wäre die Szene, in der Daniel und Janina miteinander geschlafen haben, nicht darstellt worden, hätte ich spätestens nach wenigen Seiten selbst an Daniels Schuld geglaubt. Sein Verhalten und die dazu passende Schilderung von Janina lassen ihn einfach unglaublich schuldig ausschauen. Spannende Idee mit unsympathischen Charakteren Jetzt schreien wieder die ganzen hyper-professionellen Buchblogger auf, die behaupten, sie wollen nichts von den Charakteren hören, doch das muss hier einfach gesagt werden: dieses Buch weist von vorne bis hinten nur unsympathische Charaktere auf! Und das muss einfach auch berücksichtigt werden, wenn man ein Buch bespricht. Janina ist mit ihren 17 Jahren schon recht verschlagen und super egoistisch. Schon alleine, eine Vergewaltigung zu erfinden, zeugt von einer Arroganz, die zum Himmel schreit. Hinzu kommt, dass im Laufe der Geschichte ja die Gründe für ihre Lüge aufgedeckt werden und die waren dermaßen nichtig, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Die andere Seite, vertreten zunächst durch Daniel selbst, aber auch durch seine Freundin und seine Tochter, konnten in der Sympathie-Hinsicht aber auch nicht mehr punkten. Daniel und Karin schieben sich gegenseitig die Schuld für das Scheitern ihrer Beziehung in die Schuhe, was vielleicht noch einigermaßen normal ist. Unverständlich für mich war aber das völlige Fehlen eines schlechten Gewissens auf Seiten von Daniel, wenn er sich mal wieder eine fremde Frau in sein Bett holt. Auch scheint er nicht so ganz einzusehen, dass Sex mit Minderjährigen auch dann nicht in Ordnung ist, wenn dieser einverständlich geschehen ist. Auch seine Reaktion auf die ganze Situation war einfach nur zum Schreien. Dass er selbst mal Bockmist gebaut hat... für ihn völlig abwegig. Etwas flacher Spannungsbogen Die Idee, welche Klaus Schuker hier verfolgt, ist an sich nicht schlecht. Vorgetäuschte Vergewaltigungen kommen in Deutschland bestimmt öfter vor, als man vielleicht meinen mag. Doch er schafft eine weitere Spannungskomponente, in dem er die Story hier zwischen zwei völlig Fremden spinnt. Natürlich fragt man sich von Anfang an, warum eine 17-Jährige auf die Idee kommt, einem Unbekannten ein solches Verbrechen anzuhängen, wo sie ihn doch gar nicht kennt. Nur leider schien es mir, als würde genau diese Frage mit Fortgang der Geschichte immer weiter in den Hintergrund zu rücken. Das hatte zur Folge, dass auch die Rache, die im Klappentext versprochen wurde, erst sehr spät zum Zuge kommt. Das Buch lässt sich grob in drei Teile einteilen: die "Vergewaltigung" und die Vorgeschichte, einen Mittelteil und dann den Teil mit der Rache. Gewünscht hätte ich mir, dass eben diese Rache ausführlicher gewesen wäre. Denn, wie gesagt, die war einfach versprochen. Ohne diesen Klappentext hätte ich rein in meiner Rezension darüber kein Wort verloren, da sie einfach erst so weit hinten einsetzt, dass ich Angst gehabt hätte, zu spoilern. Das alles hatte zur Folge, dass sich der Mittelteil einfach auch sehr in die Länge gezogen hat. Guter Schreibstil mit kleinen Mankos Klaus Schukers Schreibstil lässt sich in den meisten Teilen ganz gut lesen. Er verzichtet auf komplizierte Sätze und Abschnitte, um seine Geschichte in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade zum Schluss hin, als man dann so richtig in die Story eintaucht, schafft Schuker es richtig gut, seinen Leser auch über gewissen Längen zu fesseln. Nur am Anfang war das Ganze noch ein wenig hölzern und holprig. Bei mir kam das Gefühl hoch, als hätte Klaus Schuker sich erst mal warm schreiben müssen. Da hatte ich immer mal wieder so total übertriebene Laien-Schauspieler vor Augen. Dafür war die Aufteilung des Buches unglaublich originell. Die ersten Kapitelüberschriften zählen die Zeit wie einen Countdown herunter. Das führt beim Leser natürlich dazu, dass er ein Kapitel nach dem anderen weginhaliert, um endlich zu erfahren, was denn zum Zeitpunkt '0' passiert. Die Kapitel nach dem Ereignis werden überschrieben mit der Zeit, die seither vergangen ist. Dabei wechselt immer wieder die Erzählperspektive zwischen Daniel und Janina. Das führt dazu, dass der Leser nicht nur die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nachvollziehen kann, sondern auch dazu, dass der Leser immer genau weiß, wie sich die ganze Sache wirklich zugetragen hat. Denn wie schon oben gesagt, kann man da schon mal seine Zweifel bekommen. Was mich allerdings unglaublich gestört hat, war der Kosename, den Daniel seiner Tochter Ramona verpasst hat, denn die spricht er nur mit 'Engelchen' an bzw. spricht auch nur mit diesem Namen über sie. Das mag vielleicht ganz süß sein (wer es mag), aber es wurde einfach bis zum Erbrechen wiederholt. Beim ersten Mal war es noch niedlich, beim zweiten Mal vielleicht auch noch, aber spätestens ab der dritten Erwähnung war ich schon sehr genervt... Zusammenfassend lässt sich sagen... Auch wenn ich viele Punkte dieses Buches kritisiert habe, will ich nicht sagen, dass ich es nur schlecht fand. Es war eben ausbaubedürftig und hat seine Ecken und Kanten. Die Idee hatte durchaus Potenzial, welches aber nicht recht ausgeschöpft wurde. Sehr schade fand ich auch, dass Schuker selbst Polizist war bzw. ist und daher tiefe Einblicke in die Polizeiarbeit hätte liefern können. Doch die Aufklärung des Falles durch die leitende Beamtin machte eher den Eindruck einer göttlichen Eingebung als den einer fundierten Ermittlungsarbeit. Wer einen unblutigen Krimi sucht und mehr Wert auf die Hintergrundgeschichte legt als auf den Fall selbst, der könnte hier richtig sein. Wer allerdings eine ausgefeilte Story rund um eine perfide Rache sucht, der wird von Engelsspiel wahrscheinlich enttäuscht.

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  • Leben, die auseinanderbröseln

    Engelsspiel
    yesterday

    yesterday

    18. April 2016 um 13:56

    Menschliche Eitelkeiten und Abgründe zeigt der Autor hier meisterhaft auf und lässt den Leser immer wieder mit einer Mischung aus Abscheu und unbändiger Neugierde die Seiten umblättern. Der Gesellschaft und vor allem dem Leser selbst wird hier immer wieder ein Spiegel vorgehalten, immer wieder taucht die Frage auf, wie man sich selbst verhalten hätte. Janina, 17, würde alles tun, um ihre Ziele zu erreichen. Sie belügt Eltern, Freunde, Polizisten und nimmt auch in Kauf, dass anderen, wie hier Daniel Schönwind, ungerechtfertigt leiden müssen. Hauptsache, ihr selbst passiert nichts und sie kann ihr Leben leben, wie sie es für richtig hält. Daniel wird zwar zufällig in Janinas Lügennetz gefangen, kann aber zu Beginn auch nicht als „Saubermann“ dastehen. Er liebt zwar seine Tochter abgöttisch, lebt sich aber mit ihrer Mutter immer weiter auseinander und lässt eine Gelegenheit zu einem One-Night-Stand selten verstreichen. Als ein Verbrechen passiert, tritt die Polizei auf den Plan. Die Verhörszenen und alltägliche Ermittlungsarbeit sind sehr natürlich gestaltet, nicht zuletzt deshalb, weil Klaus Schuker ehemaliger Polizeibeamter ist. Geduldig lässt er die Hauptfiguren in einen Strudel der Ereignisse hineintreiben, der den Leser mitreißt. Ein kleines Ereignis, ein paar Minuten lassen langsam das Leben mehrerer Menschen und leider auch das eine Kindes immer weiter auseinanderbröseln. Es gibt hier niemanden, der ganz ohne Schuld ist, niemand ist makellos und alle hängen irgendwie mit drinnen – ganz wie im wahren Leben. Dass da die eine oder andere Frage offenbleibt oder mal etwas zu glatt läuft, kann man nachsehen.

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  • Engelsspiel

    Engelsspiel
    zyrima

    zyrima

    Inhalt:Daniel lebt seit !2 Jahren mit Karin zusammen,sie haben eine Tochter, Ramona die er liebevoll Engelchen nennt.In der Beziehung ist eine gewisse Langeweile und Eintönigkeit eingekehrt und deshalb ist Daniel dem ein oder anderen Seitensprung nicht abgeneigt.Auf dem Heimweg von einer Betriebsfeier nimmt er spät in der Nacht eine Anhalterin mit, die siebzehnjährige Janina. Janina kommt von einem Treffen mit ihrem älteren Liebhaber, sie ist viel zu spät dran und ihr viel zu strenger Vater wird ihr sicherlich mindestens Hausarrest aufbrummen. Janina schmiedet einen perfinden Plan der ihrer aller Leben verändern wird.Meine Meinung:Der Schreibstil des Autors lässt sich sehr flüssig und flott lesen und macht es  leicht in die spannende Geschichte einzutauchen.Die zeitlichen Angaben als Kapitelüberschrift steigern zusätzlich die Spannung ,die von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden ist. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt wodurch man die Protagonisten noch besser kennenlernt und auch besser einschätzen kann. Mich persönlich hat Engelsspiel gefesselt wie kaum ein anderer Krimi zuvor, weil die Geschichte so realitätsnah ist und zu jeder Zeit, irgendwo, auch so oder ähnlich geschehen kann.Das Cover ist durch das verschwommene Bild und die orange eingefärbten Seitenränder ein echter Hingucker.Fazit:Ein grossartiger Krimi den ich vollstens empfehlen kann.

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