Klaus Seibel

 4.2 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Zehntausend Augen, Das Erbe der ersten Menschheit und weiteren Büchern.
Klaus Seibel

Lebenslauf von Klaus Seibel

Klaus Seibel, verheiratet, drei (große) Kinder. Theologiestudium, Tätigkeit als Pastor, Weiterbildung in Betriebswirtschaft und Informationstechnologie, SAP-Berater. Seit zehn Jahren Vertriebsleiter in einem Softwarehaus. Schwerpunkt: Krimis und Thriller. 1. Platz im Krimi-Wettbewerb der Frankfurter Neuen Presse 2009 Veröffentlichung mehrerer E-Books bei Amazon. Zeitweise auf Platz 1 in der Kategorie "deutsche Krimis".

Neue Bücher

Das Gehirn in der Tiefe
 (1)
Neu erschienen am 09.08.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

Alle Bücher von Klaus Seibel

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Klaus SeibelZehntausend Augen
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Zehntausend Augen
Zehntausend Augen
 (31)
Erschienen am 08.03.2012
Klaus SeibelDas Erbe der ersten Menschheit
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Das Erbe der ersten Menschheit
Das Erbe der ersten Menschheit
 (12)
Erschienen am 05.10.2016
Klaus SeibelKrieg um den Mond
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Krieg um den Mond
Krieg um den Mond
 (11)
Erschienen am 22.03.2018
Klaus SeibelZehntausend Fallen
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Zehntausend Fallen
Zehntausend Fallen
 (9)
Erschienen am 29.08.2013
Klaus SeibelSchwarze Energie
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Schwarze Energie
Schwarze Energie
 (6)
Erschienen am 30.10.2012
Klaus SeibelDie dunkle Seite des Erbes
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Die dunkle Seite des Erbes
Die dunkle Seite des Erbes
 (5)
Erschienen am 29.03.2015
Klaus SeibelDie erste Menschheit lebt
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Die erste Menschheit lebt
Die erste Menschheit lebt
 (5)
Erschienen am 07.10.2016
Klaus SeibelSTRAFE - Alte Sünden
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STRAFE - Alte Sünden
STRAFE - Alte Sünden
 (4)
Erschienen am 30.08.2015

Interview mit Klaus Seibel

7 Fragen an Klaus Seibel

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Durch ein Buch, ein langweiliges Buch. Ich habe gedacht: „So eine interessante Idee und dann so verschwendet. Das kannst du besser.“ Ich habe mir dann ein langweiliges Thema ausgesucht (eine Schraube) und habe ein spannendes Buch draus gemacht. So ist „Krieg um den Mond“ entstanden. Mangels Verlag habe ich es vor Kurzem als E-Book herausgebracht. Am Schreiben begeistert mich, dass ich meiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Wenn andere sagen „das geht nicht“, reizt es mich, es doch hinzukriegen, es so zu konstruieren, dass es funktioniert und eigentlich gar nicht anders gehen kann.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Gerne lese ich Andreas Eschbach, Dan Brown, Jeffery Deaver. Ich lasse mich immer wieder von Amazon-Empfehlungen verführen, kann aber nicht so viel lesen, wie ich gerne möchte.

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Andreas Eschbach. Er schreibt intelligent und kreativ. Er baut viele gute Ideen und Überraschungen ein. Ich glaube, dass wir manches gemeinsam haben, wobei er natürlich viel besser ist als ich. Witzig fand ich, dass wir dir gleiche Idee hatten, eine zweite Menschheit in die Vergangenheit unseres Planeten einzubauen, er in „Herr aller Dinge“, ich in „Krieg um den Mond“.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ich brauche mich nur zu entspannen. Dann prasseln die Ideen auf mich ein. Eine Zeit lang habe ich mir sogar verboten, neue Ideen zu haben, damit ich mich nicht verzettele.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich schreibe ziemlich regelmäßig nach Feierabend. Aufs Fernsehen muss ich dabei verzichten, was mir aber nicht so schwer fällt. Das Gefühl, eine schöne Szene geschrieben zu haben, ist einfach besser, als wenn ich nur einen Serienkrimi angesehen habe. Ich habe mir zehn Seiten pro Woche zum Ziel gesetzt. Das klappt meistens ganz gut.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir so richtig viele, zufriedene Leser :-)

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Ehrlich gesagt, habe ich gedacht: „Na endlich!“. Ich habe lange dafür gearbeitet und viele Gründe gehört, warum es nicht klappt. Endlich ist es so weit, dass nicht mehr Einzelpersonen entscheiden, ob es ihnen gefällt, ob es ins Programm passt und ob der Buchmarkt ausnahmsweise mal nicht in einer Krise steckt. Jetzt ist der Zeitpunkt, da können die LESER entscheiden. Und darauf bin ich sehr gespannt.

Neue Rezensionen zu Klaus Seibel

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Rezension zu "Das Gehirn in der Tiefe" von Klaus Seibel

Fiktion und Wirklichkeit kann man zuweilen nicht immer klar unterscheiden
MartinaScheinvor 2 Monaten

Klaus Seibel hat es einfach drauf. Sein aktuelles Werk hat mich erneut ›unheimlich‹ gefesselt. Die von Beginn an vorhandene Spannung hielt mich bis zum Ende des Buches gepackt. Auch aufgrund des sprachlichen Könnens seitens des Autors fühlte ich mich sofort in die Handlung integriert. Die gute Recherche trägt einen großen Teil zum stimmigen Ganzen bei.

Wie immer war der fließende Schreibstil mit erstklassiger Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl ein einziger Genuss. Nach dem Beginn des Lesens möchte man gar nicht mehr aufhören.

Die Charaktere sind ausdrucksstark und lebendig geschildert. Natascha Saizewa ist der Prototyp eines Menschen, der einmal an der Macht geschnuppert, nicht mehr davon ablassen will und dafür über Leichen geht. Die beiden amerikanischen Geheimdienstler sind zum einen herrlich unsympathisch und ebenfalls ausgesprochen machthungrig. Auch der Versuch, sich gegenseitig zu übertrumpfen, ist nicht zu übersehen.
Sehr realistisch finde ich die Schilderungen des Einlebens in ›die normale Existenz und Wirklichkeit‹, die Rolf und Katja erfahren. Durch ihre Isolationen in den ersten Lebensjahren haben sie diese - wie andere Menschen während des Aufwachsens - ja nicht erlebt.

Klaus Seibel spielt nahezu mit der gesamten Klaviatur menschlicher Eigenschaften. Auf der einen Seite werden Menschen gezeigt, die bereit sind, auf ihre jeweils individuelle Art und Weise alles für das Gute auf der Welt zu geben, dabei sogar versuchen, ihre Phobien zu ignorieren, auf der anderen Seite solche, die lieber etwas zerstören, wenn sie es nicht bekommen können, als es mit anderen zu teilen.
Ferner zeigt der Autor in diesem Buch sehr schön auf, dass es nie gut ist, wenn bestimmte Erkenntnisse und die damit verbundene Macht nur auf einer Seite konzentriert ist.

Die abschließenden Erläuterungen unter dem Punkt ›Fiktion und Wirklichkeit‹ finde ich sehr interessant und erkenntnisreich. Allein sein finde ich übrigens ebenfalls alles andere als gut. :)

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Rezension zu "Aufstand der Mikroben" von Klaus Seibel

Solche »Bauchgefühle« möchte ich nicht wirklich haben
MartinaScheinvor 7 Monaten


Bereits der Klappentext von »Aufstand der Mikroben« hat mich direkt ›angefixt‹. Er animiert dazu, direkt weiterzulesen.



Wie immer bei diesem Autor gibt es einen tollen Plot, der den Leser sofort fesselt und direkt ins Geschehen wirft. Die gesamte Geschichte glänzt von Anfang bis zum Ende durch allgegenwärtige Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und macht mit jeder Zeile Lust auf mehr.
Klaus Seibel ist eine rundum gelungene Mischung aus Sci-Fi, Kriminalroman und Technologie-Thriller gelungen. Auch die Hintergrundinformationen sind ausgesprochen interessant.


Das Team um Ellen Farber und Hajo bekommen es in diesem Buch mit einem gefährlichen Gegner zu tun, der für die meisten Menschen unsichtbar ist. Die Herausforderung an jedes einzelne Mitglied der Gruppe ist immens.


Mit sämtlichen Protagonisten aus dem ersten Band gibt es ein Wiedersehen und es ist sehr schön zu sehen, wie die Hauptdarsteller - trotz mancher Differenzen und individueller Eigenarten - immer mehr zusammenwachsen.
Menschen mit teilweise besonderen Fähigkeiten, aber auch Ecken und Kanten tragen sehr zur Authentizität und Lebendigkeit bei.


Die unterschiedlichen Erzählperspektiven lassen den Leser nicht nur ständig mitfiebern, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einer rundum gelungenen Story. Auch für mitfiebernde Action hat Klaus Seibel an etlichen Stellen gesorgt.


Dieses Buch regt sehr zum Nachdenken an und vergegenwärtigt uns, wie wenig wir trotz aller Erkenntnisse und allen Fortschritts im Grunde über unseren Körper und die Vorgänge, die in ihm ablaufen, wissen. ›Ich weiß, dass ich nichts weiß.‹ Zudem lässt es starke Zweifel daran aufkommen, dass wir Menschen wirklich die ›Krone der Schöpfung‹ sind.


*Zitat:*
»»»Deshalb ist es auch dumm, wenn wir sie bekämpfen. Mal abgesehen davon, dass wir ohne sie gar nicht lebensfähig wären. Entweder du oder ich - das ist ein eindimensionales Denken, das der Vergangenheit angehören sollte. ›Wir zusammen‹, das wäre eigentlich viel besser. Aber das müssen wir Menschen und die Zoé wohl erst lernen.«««


Diese Zeilen stellen meiner Ansicht nach die wichtigste Aussage des Buches dar. ›Miteinander, nicht gegeneinander.‹ Das ist für uns Menschen eine der größten Herausforderungen. Eine, die sich meiner Ansicht allerdings nach mehr als nur etwas lohnt.

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Rezension zu "Chimären (Science Force 1)" von Klaus Seibel

Ein heißes Thema spannend umgesetzt
MartinaScheinvor einem Jahr

Nach einer Nacht mit diesem Buch war ich erst einmal total geflasht und musste meine Gedanken etwas sortieren. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Spannungsbogen steigt steil an und bleibt konstant auf einem hohen Niveau.


Sehr gefreut habe ich mich über das Wiedersehen von Ellen Farber und ihrem ehemaliger Gegenspieler Hajo aus »Zehntausend Augen« und »Zehntausend Fallen«. Schön, dass diese beiden interessanten Charaktere nicht in der Versenkung verschwunden sind.

Ein eigenwilliges Team mit Ecken und Kanten, das sich auch erst noch zusammenraufen muss, sowie ein hoch aktuelles Thema sind der Schlüssel für eine spannende, unterhaltsame und einprägsame Story. Die Protagonisten sind authentisch gezeichnet und jeder für sich sympathisch und liebenswert. Die ›bösen‹ Charaktere sind ebenso glaubwürdig herausgearbeitet. Eine große Rolle spielen auch die speziellen Talente der einzelnen Teammitglieder, die der Autor sehr plastisch und eindrucksvoll schildert.


Die Action in diesem Technologie-Thriller trägt ebenfalls nicht unwesentlich zum Nervenkitzel bei. Wie immer bei Klaus Seibel kommt auch in diesem Buch der Humor nicht zu kurz. Die Schreibweise ist prägnant, schnörkellos, eindringlich und regt zum Nachdenken an.


Die Handlung erscheint in Teilen phantastisch, doch wenn man in Sachen Gentechnik etwas tiefer bohrt, wird einem schnell bewusst, dass das beschriebene Szenario gar nicht weit von der Realität entfernt ist. Offiziell sind Forschungen an Lebewesen aus Mensch und Tier aktuell untersagt. Doch wann haben Verbote Menschen jemals davon abgehalten, neue Erkenntnisse zu gewinnen und/oder etwas zu tun, das in irgendeiner Form Gewinn verspricht?

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