Klaus Seibel Spuren der ersten Menschheit

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Inhaltsangabe zu „Spuren der ersten Menschheit“ von Klaus Seibel

Anne Winkler hat eine tödliche Injektion erhalten, ihr bleiben nur wenige Tage. Ihre einzige Hoffnung sind die "Spuren der ersten Menschheit". Die Zivilisation aus der Frühzeit der Erde hat tatsächlich Spuren in unserer Zeit hinterlassen, viel mehr als im ersten Moment vermutet. Diese Spuren deuten auf einen großen Plan hin, aber um Antworten zu finden, muss sich Anne in die Höhle des Löwen begeben. Sie macht sich auf die Reise zu Korghs geheimer Basis, wo sie in mehr als einer Hinsicht überrascht wird. Und mehr von dem Plan entschlüsselt, der hinter dem Erbe der Lantis steckt.

Dieses Buch glänzt wie bereits die anderen Bände dieser Reihe durch einen flüssigen Schreibstil und macht Lust auf mehr.

— MartinaSchein
MartinaSchein

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  • Spannende Fortsetzung der Reihe »Die erste Menschheit«

    Spuren der ersten Menschheit
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    14. October 2016 um 11:05

    Die Spurensuche begann für mich durch Korghs intensiven Rückblick zunächst etwas zäh, doch bereits nach kurzer Zeit nahm das Buch Fahrt auf und die Spannung blieb bis zum Schluss bestehen.Sehr gut beschrieben fand ich die Tatsache, dass bei Korgh trotz aller Bösartigkeit so ab und zu etwas Menschlichkeit durchblitzt, auch wenn er natürlich nichts ohne Hintergedanken tut.Dass er als totaler Kontrollfreak in seiner Anlage Annes Befehlen gehorchen musste und sich nicht dagegen wehren konnte, gefiel mir ausgesprochen gut. Diese Demütigung habe ich dem Mistkerl so richtig gegönnt.Annes Kampf gegen Korghs Anziehungskraft, den sie zunächst verliert, ist sehr gut beschrieben und die ordentliche Prise Sex gibt diesem Buch zusätzliche Würze.Dass der Autor in dieser Folge auch mehr auf Burla, Yras Schwester eingegangen ist, gefällt mir ebenfalls. Die Charakterisierung ist sehr interessant. Hier wird wieder mal sehr deutlich, dass man ein Lebewesen nicht nach seinen Äußerlichkeiten beurteilen sollte.Annes Stärke finde ich bewundernswert, wenn ich auch ihren Pazifismus nicht teile. Trotz fortschreitendem körperlichem Verfall gibt sie nicht auf. Olaf hingegen hätte ich zu Ende des Buches an die Wand klatschen können. Wie kann man seine Frau in einer solchen Situation nur alleine lassen? Aber okay, nicht alle Lebewesen sind gleich stark; das hat man ja auch an Zusor gesehen.Apropos Zusor - die Schilderung der Machtlosigkeit, in der er sich befindet und aus der er keinen Ausweg sieht, wie auch seiner mangelnden inneren Stärke ist in meinen Augen gut gelungen.Ausgesprochen reizvoll finde ich die Hinweise auf Hinterlassenschaften der Lantis, durch die einzelne Menschen über sich hinaus wachsen. So erklärt es sich durchaus, dass es im Laufe der Menschheitsgeschichte nach Zeiten der völligen Stagnation immer wieder vereinzelte Genies gab, die die Menschen mit ihren Ideen vorangebracht haben.Endlich ist nun auch die Sprache auf das sagenhafte Atlantis gekommen. Darauf warte ich schon, seit das erste Mal von dem Volk der Lantis die Rede war. Die Überleitung finde ich sehr geschickt fabriziert.Auch die Tatsache, dass die Container auf dem Mond eigentlich nur einen Ausweichplan dargestellt haben, ist gut erläutert.Dieses Buch glänzt wie bereits die anderen Bände dieser Reihe durch einen flüssigen Schreibstil und macht Lust auf mehr.Nun heißt es abwarten, ob Anne Atlantis findet und ob es nicht nur für die Menschheit, sondern vor allen Dingen auch für sie vielleicht doch noch eine Zukunft gibt.

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