Klaus Seibel Strafe - Kein Vergessen

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Inhaltsangabe zu „Strafe - Kein Vergessen“ von Klaus Seibel

Täter dürfen nicht besser schlafen als ihre Opfer – das treibt die Foltermörder an. Wer ungesühnte Schuld mit sich trägt, den lehren sie das Fürchten. Ob Priester oder Finanzhai, spielt keine Rolle.
Die Foltermörder schaffen es sogar, Xella Wingert, die Leiterin der SOKO, unfreiwillig zur Komplizin zu machen. Das Bild der Kommissarin mit den vor Blut triefenden Händen geht um die Welt. „Wir bedanken uns bei Hauptkommissarin Xella Wingert. Sie haben für mehr Gerechtigkeit in unserem Land gesorgt.“
„STRAFE – Kein Vergessen“ ist die Fortsetzung von „STRAFE – Alte Sünden“. Der Vorgänger-Thriller war in zahlreichen Shops Bestseller Nr. 1 Thriller.

Täter, für die man durchaus Verständnis haben kann.

— MartinaSchein

Ich habe gleich mit dem Buch angefangen und nicht mit dem davor („STRAFE – Alte Sünden“ ). Die Handlung war flüssig und ließ sich gut lesen.

— darkangel88

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  • Selbstjustiz - wenn Opfer zu Tätern werden

    Strafe - Kein Vergessen

    MartinaSchein

    23. October 2016 um 13:35

    Der erste Band endete mit einem regelrechten Showdown, der jedoch, wie wir im zweiten Buch rasch erfahren, meisterhaft inszeniert war. Schon nach wenigen Seiten ist man in diesem Buch wieder mitten im Geschehen. Die Geschichte rund um die Foltermörder und ihre Opfer, die früher selbst Täter waren, nimmt sehr schnell wieder Fahrt auf und hat mich bis zum Schluss gefesselt.Die Protagonisten werden dem Leser erneut sehr lebendig und detailreich nahe gebracht, so dass man sie sehr schnell wiedererkennt und die Geschehnisse des ersten Buches kommen wieder schnell aus der Gedächtnisschublade hervor.Täter dürfen nicht besser schlafen als ihre Opfer - das treibt die Foltermörder an. Wer ungesühnte Schuld mit sich trägt, den lehren sie das Fürchten. Ob Priester oder Finanzhai spielt dabei keine Rolle.Die Foltermörder schaffen es sogar, Xella Wingert, die Leiterin der SOKO, unfreiwillig zur Komplizin zu machen. Das Bild der Kommissarin mit den vor Blut triefenden Händen geht um die Welt.»Wir bedanken uns bei Hauptkommissarin Xella Wingert. Sie haben für mehr Gerechtigkeit in unserem Land gesorgt.«  In diesem Buch erfahren wir ferner Näheres über die Foltermörder und ihre Erlebnisse speziell in der Fremdenlegion.Heute nicht mehr so bekannte, mittelalterliche Foltermethoden erläutert der Autor ebenfalls sehr anschaulich. Auch wenn sie ganz schön heavy sind, hatte ich mit den Täter-Opfern zu keinem Zeitpunkt Mitleid.Die Verstrickungen der Handlungsträger in die einzelnen Geschehnisse, Zusammenhänge und Hintergründe werden immer mehr aufgedeckt.Die Charaktere sind wie schon im ersten Buch sehr gut gezeichnet und glaubhaft.Die Präsidentin des LKA, Dr. Gisela Unger ist noch genauso unsympathisch wie im ersten Band, hingegen erleben wir bei Hauptkommissar Thomas Rottman, dem Leiter des K11 in Frankfurt, eine Wandlung - die sich allerdings durch einen sehr nachvollziehbaren Punkt erklärt.Die Unger ist in meinen Augen ein richtiges Charakterschwein erinnert mich an Superintendent Isabelle Ardery aus der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George. Was ihr im Zuge der Ereignisse passiert, habe ich ihr mehr als gegönnt.Patrick Nolden gefällt mit speziell im letzten Drittel des 27. Kapitels sehr gut. Der Autor zeigt anschaulich den Beginn der Überwindung seines Kindheitstraumas, an der er mit Xellas Hilfe weiter arbeiten möchte.Die Schilderung des Deals mit dem Haupttäter, den dieser Xella unterbreitet,  gefällt mir sehr gut. Auch hierbei erfahren die Leser so einiges über seinen Charakter und Motivation. Auch wird deutlich, dass er die Kommissarin sehr gut einschätzt.Durch den unterhaltsamen und spannenden Schreibstil hat mich das Buch bis zum Schluss gefesselt. Zusätzlich lässt einen dieser Thriller aber auch sehr nachdenklich zurück.Ich bin gespannt, ob es einen weiteren Teil gibt - vielleicht mit einem spektakulären Ausbruch ...

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  • Super Buch über Folter/Mittelalter

    Strafe - Kein Vergessen

    darkangel88

    04. May 2016 um 18:16

    Ich habe gleich mit dem Buch angefangen und nicht mit dem davor („STRAFE – Alte Sünden“ ). Die Handlung war flüssig und ließ sich gut lesen. Es ist auch kein Hindernis oder Nachteil dass  man das Erste noch nicht gelesen hat. Ich finde das der Krimi gut gefüttert ist mit Informationen und Hintergrundfakten (super Recherche muss ich sagen ).Ohne sich lange an unnötigen Fakten aufzuhalten ging auch schon die Hetzjagd nach den Foltermördern los. Hauptkommissarin Xingert dachte erst das der Fall gelöst ist, aber dann kam die Wendung. Dann kommen noch interne Fallen und Verstrickungen dazu. Der Fall wurde von Seite zu Seite spannender. Erst ahnt man wie es weitergehen kann, aber dann kommt es ganz anders. Ich finde es auch super das, dass Thema Folter und Mittelalter aufgearbeitet wird und sehr gut ins Buch eingebunden wurde. Werde sicher auf noch andere Teile der Serie lesen.

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